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Katzen in unserem Rifugio

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25.06.2021 - Jedes Maikätzchen möchte auch den Sommer erleben...

Der wundervolle sardische Sommer ist da – und mit ihm eine Flut von Kitten. Allein bei uns im Rifugio kamen in den letzten zweieinhalb Monaten 12 Babykatzen zur Welt. Drei Kitten stellte jemand bei unserer Kollegin Valeria in einem Pappkarton vor die Tür – zu diesem Zeitpunkt waren sie etwa zehn Tage alt. Auch sie nahmen wir im Rifugio auf und glücklicherweise wurden die drei Waisen von Katze Babba akzeptiert und mitgesäugt, zusätzlich zu ihren vier eigenen Kitten.

Kurz darauf gaben aufmerksame Touristen drei weitere verlassene Katzenfindelkinder ab, die alle vollkommen dehydriert, voller Ungeziefer und dem Tode nahe waren. Zwei von ihnen sind mittlerweile stabil, das dritte kämpft trotz engmaschiger Pflege noch immer ums Überleben. Auch in den Katzenkolonien sind neue Kitten hinzugekommen, die versorgt werden müssen – und das Ambulatorio auf La Maddalena beherbergt zurzeit weitere 11 Katzenjunge.

Kurzum: Zurzeit befinden sich allein im Rifugio 18 Kitten, teils mit ihren Müttern, und unsere Kinderkatzenstube platzt aus allen Nähten. Trotz jahrzehntelanger Präventionsarbeit, trotz umfangreicher Kastrationsaktionen wie „fai la cosa giusta“, trotz unserer Konventionen mit Tierärzten, die es Katzenbesitzern ermöglichen, ihre Katzen rechtzeitig und so gut wie kostenfrei sterilisieren zu lassen.

Viele dieser Babykatzen stammen von streunenden Katzen ab und fast alle können von den Müttern, die häufig selbst wenig genug zu fressen haben, kaum am Leben gehalten werden. Die unerwünschten Nachkommen nicht sterilisierter Hauskatzen werden nicht selten „entsorgt“ oder zumindest ausgesetzt, was in der Regel ebenfalls einem Todesurteil gleichkommt. Regelmäßig werden Katzen noch im letzten Drittel der Trächtigkeit kastriert – und die potenziell schon lebensfähigen Kitten dabei getötet.

Eine solche Vorgehensweise kommt für uns auf keinen Fall in Frage, denn wir sehen den Wert eines jeden Lebens, und sei es auch noch so klein. Genau deshalb haben wir drei hochträchtige Katzen bei uns im Rifugio aufgenommen, damit sie hier geschützt und versorgt ihre Jungen zur Welt bringen konnten. Diese Entscheidung war für uns die einzig tragbare, hat aber natürlich weitreichende und langfristige Konsequenzen: Wenn Kitten nicht vor Ort auf Sardinien vermittelt können, was so gut wie immer der Fall ist, müssen sie mindestens 12 Wochen lang im Rifugio bleiben.

Erst dann können sie gegen Tollwut geimpft werden, und zuvor ist nicht an eine Ausreise zu denken, selbst wenn wir ad hoc ein Zuhause in Deutschland für sie finden. Und falls sie mit ihren Müttern vor Ort sind, müssen diese zusammen mit ihren Kitten in einer Box gehalten und gleichfalls versorgt werden. Für uns bedeutet das, Mittel für mindestens vier Monate Pflege, Futter, medizinische Versorgung und Tierarztkosten für drei Muttertiere und 18 Kitten aufbringen zu müssen.

Natürlich sind wir mehr als froh darüber, dass sich unsere Kittenbande im Großen und Ganzen prächtig entwickelt – einige der Kitten, genauer gesagt Taro, Tao, Tondich und Tituba, warten schon sehnsüchtig darauf, mit einem ihrer Geschwisterchen ein gutes Zuhause in Deutschland zu finden, und Ferdi und Filou haben sogar schon eine Familie gefunden und dürfen sich bald auf den Weg dorthin machen.

Hier kommen Sie zu den Vermittlungsseiten der T-Kitten sowie allen weiteren Katzen.

Wenn Sie Fragen zu den Kitten oder einer Katzen haben, melden Sie sich bitte unter: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Unsere Entscheidung, den Kleinen und ihren Müttern eine potenzielle Zukunft zu schenken und die Chance auf ein würdiges Leben zu ermöglichen, würden wir jederzeit wieder treffen. Wenn Sie uns dabei helfen möchten, die für die Kitten und ihre Mütter entstandenen und entstehenden Kosten zu decken, und es uns außerdem ermöglichen wollen, auch in Zukunft die einzig richtige Entscheidung zu treffen, bitten wir Sie um eine Spende unter dem Verwendungszweck "Kittenhilfe".

Spenden können Sie unter dem Stichwort (Verwendungszweck) "Kittenhilfe" an folgende Bankverbindung richten:

Kontoinhaber: respekTiere e.V.
Niederrheinische Sparkasse RheinLippe
IBAN:DE40 3565 0000 0001 0543 29
BIC: WELADED1WES

oder 

Direkt spenden können Sie aber auch über PayPal. Bitte auch hier den Verwendungszweck bzw. Stichwort "Kittenhilfe" eintragen! 

Um die Verwaltungskosten so gering wie möglich zu halten, erstellen wir die Spendenbescheinigungen im Januar/Februar 2022.

Grazie mille! Die Mini-Samtpfoten und respekTiere danken Ihnen von Herzen für Ihre Unterstützung!