Moro (11.12.2019)

Eigentlich hatte Moro schon sein Zuhause gefunden, aber sein Glück sollte leider nicht von langer Dauer sein. Ein Hüftschaden, der sich erst ein paar Wochen nach Vermittlung zeigte, brachte alles ins Wanken und so mussten wir schnellstmöglich eine Pflegestelle für Moro finden, die bereit war und die Zeit hatte, ihn bei und nach der wohl notwendigen Operation entsprechend zu unterstützen.

Schon bald konnte Moro umziehen und fühlte sich sofort sehr wohl. War er zuvor immer etwas ängstlicher aufgetreten, so konnte er nun, gemeinsam mit den Hunden der Pflegestelle, diese Ängste ablegen und sich auf alles einlassen. Doch es sollte noch besser kommen. Neue Untersuchungen beim Tierarzt ließen die Operation zunächst in weite Ferne rücken, denn es gab die Empfehlung zum Muskelaufbau, mit der Aussicht auf nachhaltigen Erfolg.

Es fehlte also nur noch ein eigenes Zuhause. Ein paar Wochen vor Weihnachten grenzte das wohl an ein Wunder. Aber Moro bekam sein Weihnachtswunder. Seine Pflegeeltern hatten sich so in den Wuschelbär verliebt, dass sie ihn nicht mehr hergeben wollten und so darf er nun das Rudel vergrößern und trägt nun, als offizielles Mitglied der Familie, den Namen Mojo. Manchmal geht das Schicksal doch seltsame Wege…

Wir freuen uns sehr für den Wuschel und wünschen ihm und seiner Familie eine tolle gemeinsame Zeit.

Hier zur Erinnerung Moros Geschichte:

Die drei Geschwisterchen Marea, Mario und Moro wurden von einem unserer sardischen Helfer halb verhungert, in einem sehr schlechten Allgemeinzustand, in einem Straßengraben aufgefunden. Sie wurden sofort in Sicherheit gebracht, wo sie erst einmal ihren unglaublichen Hunger stillen konnten und gegen Parasiten behandelt wurden.