Samoa (01.07.2020)

Samoa, dein Leidensweg ist zum Glück nun Geschichte ...

Ende Oktober letzten Jahres erzählten wir Ihnen einen Teil des Leidensweges eines sogenannten Kampf- oder Listenhundes, der von Menschen gequält und fast zu Tode geschlagen wurde. Damals konnten wir ihm noch keinen Namen geben, weil wir nicht sicher waren, ob er es überhaupt schaffen würde, heute hört er auf den schönen Namen Samoa.

Hier nun Samoas ganze Geschichte:

Samoa wurde von einem jungen Mann als Welpe angeschafft. Erst lief wohl alles ganz gut, er war ja auch ein kleiner hübscher Welpe, Samoa wuchs heran und der junge Mann verlor immer mehr das Interesse. Samoa wurde nicht mehr beachtet und erzogen, der Hund wurde zur Last.

Samoa richtete Schaden an, wie es junge Hunde nun mal tun, wenn sie nicht beschäftigt werden.  Es wurde schnell der Entschluss gefasst: Samoa muss weg. Man brachte ihn in den Wald auf ein verlassenes Grundstück, band ihn dort an einen Baum und brachte ihm ab und an Wasser und Futter, schlug ihn.

Er wurde sich allein überlassen, ohne menschliche Nähe und ohne Schutz vor Sonne und Regen. Und eines Tages wurde Samoa festgebunden brutal zusammengeschlagen, er hatte keine Chance. Der Besitzer schob die Schuld auf Fremde, die Wahrheit werden wir wohl nie erfahren...

Wichtig nur war Samoa, der schwer verletzt in seinem eigenen Blut lag, er wurde offensichtlich gezielt auf den Kopf geschlagen, am Hals hatte er Schnittwunden von einem Stacheldraht, er blutete stark aus dem Maul und aus der Nase. Man hatte versucht, ihn mit aller Gewalt zu töten und wahrscheinlich wäre es den Tätern auch gelungen, wären sie nicht gestört worden.

Der Anblick seines Zustandes war furchtbar und wir waren fassungslos. Wir konnten den Besitzer überzeugen, dass er den Hund an uns abgeben muss und Samoa wurde sofort zum Tierarzt gebracht. Er war stark dehydriert und so schwer verletzt und schwach, dass sein Leben „am seidenen Faden“ hing.

Samoa wollte aber leben und gewann den Kampf. Wir sind sehr froh, dass er es geschafft hat und nun zeigen kann, was Gutes in ihm steckt.

Hier die schrecklichen Bilder zur Erinnerung:

 

Die traurigen Augen lassen nur vermuten, was ihm durch Menschen so Schreckliches angetan wurde.

Mittlerweile hat Samoa die äußeren Wunden soweit überstanden, und unser „Kampfschmuser“, zeigt uns nun ein sanftes Wesen, ist lebensfroh und lebhaft. Er ist, trotz dieser unglaublichen Pein, dem Menschen sehr zugetan, möchte gefallen und genießt zum ersten Mal in seinem Leben Zuwendung.

Samoa heute:

 

Wir haben gemeinsam erreicht, dass er leben kann, nicht zuletzt auch durch Ihre Spenden. Nun gilt es, auch seine seelischen Wunden zu heilen und ihm, gegen alle Widerstände, eine Chance auf ein neues, schönes Zuhause zu geben. Samoa wird noch viel Zeit brauchen, um das Hier und Jetzt zu verstehen.  Aber gemeinsam schaffen wir das!

Die Tage voller Qualen und Misshandlungen sind vorbei. Samoa, darf sich jetzt auf ein schönes Hundeleben freuen, es gibt nur einen kleinen Wehrmutstropfen: Aufgrund seiner Rassezugehörigkeit können wir für Samoa kein Zuhause in Deutschland suchen. In wie weit wir anderweitig ein passendes, gutes Heim finden, muss abgewartet werden und solange wird für Samoa unser Rifugio sein Zuhause bleiben.

 

Aktualisierung 15.01.2020:

Samoa zeigt sich als absoluter Musterschüler ...

 

Da Samoa alleine in seinem Zwinger im Rifugio saß, fehlte es ihm vor allem an Beschäftigung und die menschliche Zuwendung die er so braucht.

Wir haben bei Pallau einen Hundetrainer gefunden, der den Schatz im September und Oktober jeweils ein paar Tage die Woche bei sich zum Training aufgenommen hatte.

Zum einen war dies  für Samoa  eine ganz tolle Abwechslung, er kam endlich aus seinem Zwinger und er hatte Beschäftigung und den engen Kontakt zum Menschen, den er immer sucht.

Zum anderen versucht der Hundetrainer Andrea Samoa über seine Arbeit, ihn mit anderen Hunden zu vergesellschaften, mit Erfolg. Samoa spielt und tobt unglaublich gerne mit den anderen Hunden.

Samoa zeigt sich als absoluter Musterschüler und genießt die Arbeit mit Andrea. Er blüht auf und liebt die Zeit, in der er im Mittelpunkt steht sehr, er ist einfach nur glücklich.

 

 

Andrea hat Samoa sehr lieb gewonnen und es nicht übers Herz gebracht ihn wieder zurück ins Rifugio zu bringen und uns angeboten, den Schatz in seiner Pension auf Pflege zu nehmen.

Bitte helfen Sie uns dabei, die Kosten für Samoas Unterkunft, Betreuung, Futter und medizinische Versorgung, so lange wie notwendig zu stemmen.

 

Aktualisierung 01.07.2020:

Samoa - geschundene Seele braucht Hilfe!

 

Unser Samoa konnte schon vor einiger Zeit in eine Hundepension zu einem Hundetrainer umgesetzt werden. Dort hat er sich sehr gut eingelebt und es ist schön zu sehen, wie er aufblühen konnte. Der Hundetrainer schaffte es, das Vertrauen der gebrochenen Seele zu gewinnen und kann nun viel mit Samoa trainieren.

Zusammen haben die beiden schon viele große Fortschritte gemacht. Samoa konnte glücklicherweise mit anderen Hunden vergesellschaftet werden und liebt es, mit ihnen zu spielen und im Rudel zu leben. Er genießt es, beschäftigt und trainiert zu werden und vor allem genießt er die Aufmerksamkeit, deren er so lange entbehrt hatte.

Im Training ist er ein richtiger Musterschüler. Samoa hat trotz seiner schlimmen Vergangenheit so ein großes Herz und ein liebevolles Wesen. Er ist bei  seinem  Hundetrainer voller Lebensfreude und möchte einfach nur gefallen. Wir sind sehr froh und dankbar, dass wir, dank Ihrer Hilfe, Samoas Leben retten konnten.

Für unseren Verein sind die monatlichen Kosten für die Hundepension jedoch zu hoch und wir schaffen es nicht, diese Kosten allein zu decken. Müsste Samoa zurück ins Rifugio, würde der lebensfrohe Rüde daran zerbrechen. Im Rifugio  könnte man nicht so mit ihm trainieren, wie es der Hundetrainer macht.

 

 

Auch bekäme Samoa nicht die Aufmerksamkeit von den Menschen, die er so sehr braucht. Die Helfer im Rifugio  geben ihr Bestes, haben leider aber kaum Zeit,  jedem Hund und seinen Bedürfnissen gerecht zu werden. Da Samoa jedoch sehr menschenbezogen ist und viel Liebe und Zuwendung braucht, würde er alleine sehr leiden.

Dies möchten wir unbedingt verhindern. Daher brauchen wir dringend Ihre Hilfe. Bitte helfen Sie uns, dass Samoa in seiner Pension bei seinem Hundetrainer bleiben kann, weiterhin die Chance hat große Fortschritte zu machen und so lebensfroh zu bleiben, wie wir ihn bei dem Hundetrainer kennen gelernt haben.

Unterstützen Sie Samoa, damit er nicht wieder zurück in unser Rifugio muss. Mit einer Patenschaft für Samoa würden Sie uns helfen, die Pensionskosten für Samoa zu tragen und den Lebenstraum des zerbrechlichen Rüden zu unterstützen. Wir möchten nicht wieder in solch traurige Augen voller Schmerz und Leid blicken müssen. Samoa und wir sind Ihnen für jede Unterstützung unendlich dankbar!

Begleiten Sie Samoa auf seinem weiteren Weg mit einer Patenschaft Spezial, die sie bereits ab 5 Euro monatlich oder auch gerne mit einem höheren Betrag abschließen können.

Fragen zur Patenschaft beantworten wir Ihnen gerne unter: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Spenden können Sie unter dem Stichwort (Verwendungszweck) "Samoa"* an folgende Bankverbindung richten:

Kontoinhaber: respekTiere e.V.
Stadtsparkasse Mönchengladbach
IBAN:DE20 3105 0000 0003 3761 26
BIC: MGLSDE33

oder 

Direkt spenden können Sie aber auch über PayPal. Bitte auch hier den Verwendungszweck bzw. Stichwort "Samoa"* eintragen! 

*Sollten mehr Spenden eingehen, als für das jeweilige Patentier benötigt werden, verwenden wir die überschüssigen Beträge satzungsgemäß für ein anderes Patentier, um die entstandenen Kosten abzudecken.

Eine Spendenquittung erhalten Sie automatisch zu Beginn eines jeden Jahres im Januar/Februar.

Samoa dankt Ihnen aus tiefster Seele für Ihre Unterstützung! Wir sagen Ihnen tausend Dank!

Grazie mille di cuore!