Paragraph 11
 
respekTiere e.V. bietet Sicherheit bei Tierschutz und Tiervermittlung

Die für unsere Vermittlungstätigkeit notwendige und gesetzlich vorgeschriebene Erlaubnis nach § 11 Absatz 1 Tierschutzgesetz wurde im Jahr 2014 von respekTiere e.V. neu beantragt und vom zuständigen Veterinäramt erteilt.

Der Tierschutzverein respekTiere e.V. ist eine geprüfte Organisation mit Erlaubnis nach §11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 Tierschutzgesetz (TierSchG).

Aufsichtsbehörde: Stadt Mönchengladbach

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Eine solche Erlaubnis ist für alle Tierschutzvereine, welche Tiere in Deutschland vermitteln, vom Gesetzgeber vorgeschrieben und ist nicht - wie häufig behauptet wird -  freiwillig. Mit dieser Erlaubnis hat respekTiere e.V. die amtstierärztliche Bestätigung erhalten, dass der Verein die nötige Sachkunde besitzt und alle gesetzlichen Voraussetzungen bezüglich Transport, Unterbringung, gesundheitlicher Versorgung zur Vermittlung von Hunden und Katzen erfüllt.

Durch den sehr engen Kontakt und die regelmäßige Abstimmung mit dem zuständigen Veterinäramt, das insbesondere unsere selbst auferlegten, strengen vereinsinternen Richtlinien zum Transport und zur gesundheitlichen Betreuung der Tiere bis zur Vermittlung schätzt, ist es uns möglich, einen hohen Qualitätsstandard im Sinne des Tierschutzgedanken bei der Tiervermittlung zu sichern.

Hier ein Auszug unserer internen Regelungen:

Sachkunde

Neben einigen Tierärzten sind im Verein respekTiere e.V. sachkundige Personen für Hunde und Katzen tätig. Dieser Personenkreis ist einerseits für die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben verantwortlich als auch für die Kommunikation mit den Behörden zuständig. Wir sind sehr froh, in der Zwischenzeit mehrere Tierschützer in unseren Reihen zu haben, die erfolgreich eine Sachkundeprüfung nach §11 Tierschutzgesetz ablegen konnten. Diese bundesweit anerkannte Prüfung ist die Voraussetzung für die Sicherstellung einer hohen Qualität unserer Arbeit. Wir sind bestrebt die Zahl der sachkundigen Personen zu erhöhen um die Betreuung der Tiere und die Kommunikation mit den Behörden ständig zu verbessern.

Transport

Alle Tiere die nach Deutschland kommen sind grundsätzlich mit Transponder gekennzeichnet und lassen sich dem EU-Pass zuordnen. Die Verbringung von Katzen und Hunden nach Deutschland erfolgt in der Regel per Flugzeug (möglichst direkt!) unter Begleitung von Flugpaten. Die Unterbringung während der Verbringung erfolgt in Transportbehältern (Boxen/Taschen) entsprechend der Richtlinien der IATA (International Air Transport Association). Jeder Tiertransport wird über das europäische Meldesystem TRACES organisiert, das heißt, er wird von der amtstierärztlichen Stelle über das EDV-Verfahren der EU "Traces" gemeldet. Dieses elektronische Meldeverfahren muss von allen Tierschutzorganisationen angewendet werden, da auch für “Tierschutztiere“ die Tierseuchenrechtlichen Auflagen für den Transport innerhalb der EU gelten.
 

Pflegestellen

Wir  arbeiten mit verschiedenen Pflegestellen zusammen, die sich über das gesamte Bundesgebiet verteilen. Die Pflegestellen nehmen die Tiere im eigenen häuslichen Wohnbereich auf, wobei wir darauf achten, dass die Gesamtzahl der hier untergebrachten Hunde sich immer im Rahmen eines gängigen privaten Umgangs mit Haustieren bewegt. Die Pflegestellen sind von uns darüber informiert, dass sie bei der Aufnahme einer größeren Zahl an Tieren eine Erlaubnis nach §11 Abs. 1 Nr. 2 (Halten von Tieren in einem Tierheim oder in einer ähnlichen Einrichtung) beantragen müssen.


Gesundheit

Alle aus Sardinien nach Deutschland verbrachten Tiere wurden vor Ort grundimmunisiert. Die Impfung beinhaltet in der Regel die Vakzine der Core-Impfungen (vergl. Leitlinie zur Impfung von Kleintieren der Ständigen Impfkommission Vet. im Bundesverband Praktizierender Tierärzte e. V., 2013). In jedem Falle verfügen alle Tiere über einen gültigen Impfschutz gegen Tollwut. Akut erkrankte Tiere, bzw. Tiere die jünger als 15 Wochen sind und bei denen nach erfolgter Tollwutimpfung eine 21-Tage Wartefrist noch nicht abgelaufen ist, werden entsprechend der Tollwutverordnung nicht nach Deutschland verbracht. Alle Tiere werden nach der Einreise dem betreuenden Tierarzt vorgestellt und gegebenenfalls nachgeimpft. Zusätzlich werden alle Tiere auf Mittelmeererkrankungen, entsprechend der Empfehlung von Parasitus Ex. e.V. (www.parasitosen.de),  untersucht und gegebenenfalls behandelt.