Neu aufgenommene Hunde und Katzen, die nur mit unserer Hilfe eine Zukunft haben:

 


 

17.04.2018: Noir - auf den ersten Blick ein Paradies, auf den zweiten die Hölle!

Im Auto, auf dem Weg zum sardischen Tierarzt war noch ein Platz und ein Käfig frei. Man wollte uns einen Kater zeigen, der Ohrenprobleme hätte. Die Sonne schien auf den Schoß der alten Sardin, in dem sich der hübschen Noir eingerollt hatte. Es war ein paradiesischer Anblick. Sein schwarzes Fell, dem er seinen Namen zu verdanken hat, glänzte im warmen Septembersonnenschein. Die Sardin kraulte ihn zärtlich. Es schien uns in dem Moment unmöglich, Noir aus dieser Idylle zu reißen. Als wir sein Ohr sahen und die Sardin uns erzählte, dass sie immer eine Jodlösung in den Gehörgang schüttete, fiel die Entscheidung aufeinmal leicht. Uns bot sich ein Bild des Schreckens. Noir musste unerträgliche Schmerzen haben, aus dem Ohr floss Wundflüssigkeit, Jod, alles war dick entzündet und geschwollen. Wenig später schon, hatte der erste Tierarzt Noir in seinen Händen. Weitere Tierärzte folgten...Die Entzündung war so massiv, dass keine Säuberung des Gehörgangs möglich war, keine Probenentnahme. Das alles liegt nun Monate zurück. Hinter Noir liegt eine kleine, medizinische Tortur aber sie hat sein Leben gerettet. Bei Noir wurden Wucherungen im Gehörgang entfernt, die Diagnose lautet: Adenom derapokrinen Drüsen. Nach dem chirurgischen Eingriff hatte Noir neurologische Defizite, das sogenannte Horner Syndrom, welches auch in seinem Falle glücklicherweise vorübergehend war. Noir gilt nun als geheilt und die Entscheidung, ob er zu seiner ehemaligen Halterin ins Bergdorf zurückkehrt, ist uns schwergefallen. Da dort der fehlende Sachverstand und die völlig falsche Behandlung seiner damaligen Krankheit ihn überhaupt in diese furchtbare Lage gebracht hat, wünschen wir uns für den tapferen Patienten ein besseren Platz. Wir suchen auf diesem Wege eine wunderbare Familie für Noir, streichelnde Hände, ein aufmerksames Auge und viel Grün wo Noir den fehlenden Sonnenschein der letzten Monate in seinem Leben nachholen kann. 

Falls Sie sich für den zauberhaften Kater interessieren, so gelangen Sie hier auf seine Vermittlungsseite......

 


 

12.04.2018: Bernardo und Cicaletta - von der Couch auf die Straße!

Bernardo und Cicaletta sind ein ganz reizendes Hundepäarchen, verschieden und doch eins. Sie haben die letzten Jahre gemeinsam beim gleichen Herrchen gelebt und dort ging es ihnen gut. Das ist nicht selbstverständlich auf Sardinien aber sie hatten ein schönes Zuhause bei einem netten Menschen. Dieser Mensch wurde jetzt leider sehr krank und musste ins Krankenhaus, wird nicht mehr zurückkehren um die Hunde versorgen zu können. So landeten die beiden von heute auf morgen auf der Straße, ganz auf sich allein gestellt. Neben der Trauer um ihr Herrchen, ihr altes Leben, das Zurückgelassen werden, mussten sie mit Hunger Angst kämpfen. Aber das Leben auf der Straße war durch die bestehenden Gesetze sowieso begrenzt. Der Tierfänger wurde bereits beauftragt, die beiden sollten ins canile gebracht werden. Natürlich haben wir das nicht zugelassen und haben beide gemeinsam bei uns im Rifugio aufgenommen. Auch unser Rifugio ist kein Ersatz für ihr Zuhause und unsere Helfer dort sind kein Ersatz für ihr Herrchen . Wir suchen daher auf diesem Wege ein richtiges, neues Zuhause für die beiden tapferen Hunde, die sich nichts sehnlicher wünschen als wieder ein gemeinsames Leben mit einem Menschen und einen fest Platz.

Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite von Bernado und Cicaletta.



12.04.2018: 4 Hundewelpen - 4 Leben im canile verwirkt!

Sie sind gerade erst auf dieser Welt, haben niemandem etwas getan, waren nur zur falschen Zeit am falschen Ort. Dieser Ort ist unsere Welt, die wir Menschen so unbarmherzig besiedeln und keinen Platz für andere Lebewesen lassen. Diese 4 Leben sollten im canile weg gesperrt werden, lebenslang.
Durch die Aufnahme bei uns im Rifugio in Santa Teresa haben wir das verhindert. Die vier agilen, lebensfrohen und gesunden kleinen Kerlchen (bzw. Mädchen) sind unendlich dankbar, wobei sie gar nicht wissen können, was ihnen erspart blieb. Wir suchen für die Welpen nun wunderbare Familien und somit eine zweite Chance .

Die Vermittlungsseiten von Carlos, Cecilia, Ciko und Conor finden Sie in unserer Rubrik Welpen und Junghunde.


 

12.04.2018: 6 Welpen auf einen Streich!

Wenn 6 Welpen gemeinsam auf der Straße gefunden werden, verängstigt und ausgehungert, dann bleibt kein anderer Schluss, als dass sie dort skrupellos ausgesetzt wurden. Natürlich erweckt so eine Hundegruppe Aufsehen und so wurde schnell jemand auf sie aufmerksam und brachte sie zu uns ins Rifugio. Die hübschen kleinen waren völlig ausgehungert und hatten schlimmen Durst. Wir denken, dass sie schon ein paar Tage auf sich ganz alleine gestellt waren und nicht in der Lage, Nahrung zu finden. Sie haben noch nicht gelernt, dass es jetzt regelmäßig ausreichend Futter gibt sondern stürzen sich auf die Näpfe, als wäre es die letzte Mahlzeit in ihrem Leben. Das wird sie aber nicht sein und ihr Leben wird schön, das haben wir ihnen versprochen. Nachdem es so traurig begonnen hat und so gefährlich zugleich, haben wir in ihre weichen Ohren geflüstert, dass wir wunderbare Plätze für sie finden.

Die Vermittlungsseiten von Dana, Dandi, Delia, Desy, Dora und Duc finden Sie in unserer Rubrik Welpen und Junghunde.


 

12.04.2018: Max – das Leben auf der Straße hinterlässt (kleine) Spuren und große Sehnsüchte!

Max wurde in den Straßen von Santa Teresa auf Sardinien von Passanten gefunden und ins Rifugio gebracht, zumal sein Bein dick geschwollen war. Im Rifugio wurde dann klar, dass es sich nur um einen Abszess handelt. Der Abszess wurde behandelt sowie einige kleinere „medizinische Baustellen“, die allesamt medikamentös behandelt werden konnten. Max wird auf drei Jahre geschätzt, drei Jahre, in denen er wahrscheinlich keinerlei Fürsorge erfahren hat, da ist es nur normal, dass es hier und da zwickt. Wir haben Max gesund gepflegt, natürlich auch kastrieren lassen und jetzt wenden wir uns dem eigentlichen Problem zu, seiner Sehnsucht nach Streicheleinheiten. Eigentlich würde Max jetzt in den Katzenpark umgesetzt, dort hätte er ein artgerechtes Leben auf einer riesigen Fläche voller Bäumen und Sträucher, garantiertes Futter und medizinische Versorgung. Wir denken, Max reicht das nicht. Er ist so menschenbezogen, dass es schwierig ist, Fotos von ihm zu machen, da er am Menschen „klebt“. Daher suchen wir für Max nun nette Menschen, die ihm genau das schenken, was er braucht. Max ist als ehemaliger Straßenkater sicherlich unkompliziert und kompatibel mit anderen Katzen, sicherlich auch mit Hunden, Kinder wären toll, je mehr Hände, desto besser. Dass Max natürlich auf seinen geliebten Freigang und Sonnenbaden nicht verzichten möchte, müssen wir wahrscheinlich nicht extra erwähnen.

Falls Sie sich für den hübschen schwarz-weißen Kater interessieren, so gelangen Sie hier auf seine Vermittlungsseite.


 

11.04.2018: Ares – er wäre ohne Hilfe verblutet!

Der hübsche Spinonerüde ist gerade einmal zwei Jahre alt. Zwei Jahre, die er schlecht gehalten wurde. Aber das ist nichts gegen die Art, auf die er entsorgt wurde. Ares lebte vorwiegend an der Kette eines Schäfers, ohne Unterschlupf und ohne jegliche medizinische Zuwendung. Eines Tages fand sein Besitzer ihn blutüberströmt, das Blut schoss ihm aus der Nase. Der Mann band ihn los und warf ihn vors Tor: das Ende einer „Beziehung“…es wäre auch das Ende von Ares gewesen, wenn unsere sardische Kollegin ihn nicht gefunden hätte. Ares Weg führte sofort in die Notaufnahme der Tierklinik auf Sardinien. Dort kämpfte er ein paar Tage um sein Leben, er gewann den Kampf und ist jetzt bereits mit riesigen Schritten auf dem Weg der Besserung. Bevor nicht alle Blutwerte vorhanden sind und die Diagnostik abgeschlossen, wissen wir nicht, was Ares wiederfahren ist. Wir werden in Kürze ein update zu Ares bringen. Jetzt schon sei gesagt, dass Ares die seelischen Strapazen anscheinend unglaublich kompensieren konnte denn er ist ein selten lieber und sozialer Hund. Er liebt Menschen, Hunde und Katzen. Der ganze Hund scheint nur aus Liebe zu bestehen.

Die Vermittlungsseite von Ares wird noch erstellt.


 
11.04.2018: Ercole – ein Hund lernt zu lächeln!

Sein bisheriges Leben gab ihm keinen Grund zum Lächeln. Ein aggressiver Besitzer, ein winziger, dreckiger Verschlag als Unterschlupf, körperliche und seelische Misshandlungen und eine Aufgabe in der Schafherde, die er nicht meistern konnte.
Das beschreibt in kurzen Worten das harte Leben des jungen Herdenschutzhundes Ercole. Mit wenigen Monaten sollte er getötet werden, da er zur Bewachung der Schafherde nicht taugte. Er entkam diesem Schicksal, da sich unsere sardische Kollegin für ihn einsetzte und ihn mitnahm. Das liegt nun einige Monate zurück und aus dem weißen Häufchen Elend ist ein bildschöner Maremmano geworden, der zwar noch einen langen Weg vor sich hat, bis er allen Menschen vertrauen kann aber der auf einem guten Weg ist. Diesen Weg beschreitet er mit immer öfter aufkeimender Fröhlichkeit und sogar einem kleinen Lächeln. So große Angst Ercole vor Menschen hatte und immer noch hat, so stark orientier und erfreut er sich an allen Artgenossen, egal welchen Alters und welcher Größe und Geschlecht. Daher wünschen wir uns für Ercole nicht nur tolle und erfahrene Menschen sondern auch eine starke und souveräne Hundeschulter an die er sich lehnen kann.

Die Vermittlungsseite von Ercole wird gerade erstellt.


 
 
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Wir und ganz besonders unsere neu aufgenommen Hunde und Katzen danken Ihnen von ganzem Herzen für Ihre liebevolle Unterstützung!

GRAZIE MILLE DI CUORE!