Molly (10.05.2019)

 06.05.2013 – Der Hauptgewinn für Molly?

Hier möchten wir Ihnen gerne Molly vorstellen und ans Herz legen. Sie hat eine traumatische Erfahrung gemacht und sich davon nie richtig erholt. Molly wurde in Deutschland in einem Innenhof umgeben von Hochhäusern auf die Welt gebracht. Dort wurde sie nur geduldet, weil sie so süß und klein war. Die Kinder fütterten sie und ihre Geschwister mit Essensresten. Die Mutterkatze gehörte einer Familie, die im Parterre wohnte. Leider war hier kein Geld und kein Gedanke für eine Kastration vorhanden. Der örtliche Tierschutzverein wurde zufällig darüber informiert und begann sich zu kümmern. Die Geschwister von Molly hatten fremde Kinder bereits gefangen und nach Hause geschleppt. Wir haben leider nie mehr rausbekommen wo wir die Katzen finden können.
Die Mutterkatze wurde kastriert und Molly, die Scheuste der Kittengruppe, konnte gefangen werden. Auf einer Pflegestelle sollte sie dann zur Ruhe kommen, aber auch hier war ihr das Glück nicht hold. Sie konnte entkommen und entschwand in den Kellerbereich des Hauses - dort ist sie offensichtlich in einen Schacht geklettert. Bei der Suche nach Molly fand man in diesem Schacht ein nicht verschlossenes, ungesichertes Rohr. Steckte das arme Tier etwa in diesem Rohr fest? Wie sollten wir das überprüfen?

Wir haben bei verschiedenen Firmen angefragt und tatsächlich fanden wir ein Bauunternehmen, welches Molly mit einer Kamera ca. 15 Meter von der Schachtöffnung entfernt in dem Rohr fand. Molly saß  also in diesem Rohr tief unter der Erde fest. Die Firma schaffte es durch ein weiteres Kanalrohr zwei Meter vor ihr eine Luftblase zu setzen, so dass sie nicht weiter krabbeln konnte. Sie wäre dann in dem Kanalsystemen für immer verschwunden gewesen. Was nun? Molly musste dazu gebracht werden, wieder rauszuklettern. Uns war bewusst, dass die junge Katze sich in dem Rohr nicht drehen konnte und hofften, dass sie sich rückwärts bewegen und sich dann in dem engen Rohr bis zur Öffnung im Schacht ca. 1 Meter wieder hochschieben würde. Wir gossen also Thunfischsaft in das Rohr, um Molly zum herausklettern zu bewegen. Viele Stunden passierte nichts, so dass wir nachts die Stellung aufgaben. Wir stellten im Kellerraum noch Thunfisch aus und tatsächlich - am nächsten Morgen fand die Pflegestelle Molly im Keller hinter Kartons wieder. Ein Stein fiel uns vom Herzen, denn tatsächlich mussten wir uns schon mit dem Gedanken anfreunden, teure Bauarbeiter zu bezahlen, die den Asphalt öffneten um die Katze zu befreien.
Molly ist nicht vermittelbar, denn sie möchte keinen Kontakt zu Menschen. Offensichtlich haben die Erfahrungen der Vergangenheit ihre Seele verletzt. Trotzdem kann Molly nun mit Ihrer Hilfe die Sicherheit und Geborgenheit eines endgültigen Heims erfahren. Seit vielen Jahren lebt Molly nun auf ihrer Pflegestelle – und diese ist nun wirklich das ganz große Los für Mollys Bedürfnisse. Ihr derzeitiges und auch hoffentlich endgültiges Zuhause ist ein Lebenshof - mit Kaninchen, Meerschweinchen, Hühnern, drei Hängebauchschweinen, einer kanadischen Gans in Rekonvaleszenz  und natürlich dürfen auch Hunde und Katzen dort leben. Diese sehen Sie zum Teil auf den obigen Bildern. Insgesamt sind es 40 Tiere, die hier gemeinsam glücklich sein dürfen. 
 
Obwohl es überhaupt kein Problem für Molly wäre mit im Haus zu leben – die notwendige Katzenklappe ist vorhanden – zieht es Molly vor, in einem Schuppen zu wohnen. In diesem Schuppen wird das Heu und Stroh gelagert und damit Molly nicht friert, hat ihre Pflegemama ihr dort einen mit Styropor ausgekleideten winterfesten Unterschlupf gebaut. Hier wird Molly auch gefüttert und nur bei dieser Gelegenheit duldet sie Berührungen von ihrem Frauchen.


Molly ist sehr, sehr scheu, aber andererseits immer in gefühlter Nähe ihrer Pflegemutter. Tierarztbesuche sind ein unendliches Geduldsspiel und auch immer wieder ein Trauma für Molly. Aber ab und an ist es leider notwendig.
Natürlich ist die Versorgung so vieler Tiere eine hohe finanzielle Belastung und wir sind sehr dankbar, dass Molly so geliebt wird, wie sie ist. Wir möchten nun Molly Sicherheit geben und ihrer Familie die Mittel, Molly dauerhaft zu versorgen. Dazu brauchen wir einfach Ihre Hilfe.

 

Aktualisierung 10.05.2019:

Es gibt Neuigkeiten von Molly ...

 

Wir haben alles getan um für sie ein Zuhause zu finden, aber leider war das anscheinend unmöglich. Molly ist nicht vermittelbar, denn sie möchte keinen Kontakt zu Menschen. Offensichtlich haben die Erfahrungen der Vergangenheit ihre Seele verletzt.

Trotzdem kann Molly nun mit Ihrer Hilfe die Sicherheit und Geborgenheit eines endgültigen Heims erfahren. Seit vielen Jahren lebt Molly nun auf ihrer Pflegestelle – und diese ist nun wirklich das ganz große Los für Mollys Bedürfnisse. Lesen Sie hier die Worte vom Molly:

"Hallo, ich bin, Molly,

Mir geht es prima. Ich lebe hier auf einem kleinen Hof mit vielen Tieren wie Schweinen, Hühnern, Hunden und anderen Katzen.

Ich bin ein ziemlicher Wildfang, obwohl ich durch die Katzenklappe ins Haus könnte zieht mich da rein gar nichts hin.

Mein zu Hause ist ein kleiner Stall, mit direktem Zugang zu weitläufigen Wiesen und Feldern. Hier stehen auch gepolsterte, mit Stroh befüllte Hütten, in die ich mich bei Kälte einkuscheln kann.

Mit Menschen möchte ich nichts zu tun haben, allerdings freue ich mich trotzdem immer wenn die "Dosenöffnerin" kommt und mir Futter bringt.

Zu ihr habe ich eine Art Bindung, lasse sie auch ganz nah an mich ran. Für mich ist dass das beste Leben was ich mir hätte wünschen können.

Hier gibt es so viel zu entdecken, alles ist so weitläufig und keine gefährlichen Straßen in der Nähe. Auch wenn ich eher wild lebe, wird hier doch jeden Tag nach mir geschaut, dass ich gesund bleibe.

Ich freue mich riesig, dass Du meine Patin bist und mir somit mein Leben hier sicherstellst.

So, ich geh jetzt mal zum Nachbar auf seinen Bauernhof um noch ein paar Mäuse zu fangen.

Eure Molly"

In "ihrem" Schuppen hat ihre Pflegemama einen mit Styropor ausgekleideten winterfesten Unterschlupf gebaut. Hier wird Molly gefüttert und nur bei dieser Gelegenheit duldet sie Berührungen von ihrem Frauchen.

Bitte helfen Sie Molly mit einer Patenschaft Spezial, die sie bereits ab 5 Euro monatlich oder auch gerne mit einem höheren Betrag abschließen können, damit sie die Sicherheit und das Vertrauen weiterhin bekommt, welches sie so dringend braucht.

Fragen zur Patenschaft beantworten wir Ihnen gerne unter: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Spenden können Sie unter dem Stichwort "Molly"* an folgende Bankverbindungen richten:

Kontoinhaber: respekTiere e.V.
Stadtsparkasse Mönchengladbach
IBAN:DE20 3105 0000 0003 3761 26
BIC: MGLSDE33

oder

Direkt spenden können Sie aber auch über PayPal. Bitte auch hier den Verwendungszweck bzw. Stichwort "Molly"* eintragen! 

*Sollten mehr Spenden eingehen, als für das jeweilige Patentier benötigt werden, verwenden wir die überschüssigen Beträge satzungsgemäß für ein anderes Patentier, um die entstandenen Kosten abzudecken.

Eine Spendenquittung erhalten Sie automatisch im Januar/Februar 2020.

Vielen herzlichen Dank auch im Namen von Molly. Grazie mille!