Newsarchiv
03.08.2020 - Sandokan - ein Notfall auf Sardinien aus 2008

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Vor 12 Jahren wurde Sandokan von uns auf Sardinien aufgenommen, mehr tot als lebendig. Wir haben nicht aufgegeben, haben gehofft und gebangt, mit ihm um sein Leben gekämpft und ihm alle möglichen Behandlungen zukommen lassen.

Wir wissen nie, ob wir den Kampf gewinnen … Sandokan hat es geschafft und nun, fast 12 Jahre später, möchten wir noch einmal von ihm berichten.

Lesen Sie hier die Zeilen, die wir von Sandokans Frauchen erhalten haben ...

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31.07.2020 - SOS Kitten - Gekämpft, gehofft, gebetet und doch verloren ...

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Wir sind unendlich traurig: leider haben es zwei von unseren drei mutterlosen Kitten nicht in eine gute Zukunft geschafft. Puntina und Bianca - die beiden Kleinsten der erst wenige Tage alten sehr kleinen Kitten- sind von über die Regenbogenbrücke gegangen.

Die ersten vierzehn Tage nach der Geburt sind leider erfahrungsgemäß die kritischsten und ohne die Versorgung und Pflege der eigentlichen Katzenmutter mit ihrer wertvollen Milch und ihrer Körperwärme sehr schwer für Kitten zu überstehen.

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29.07.2020 - Eddy - der Preis der Freiheit, wie hoch ist er?

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Das ist eine Frage, die wir uns in diesen Zeiten nun wieder öfter stellen müssen. Die Touristensaison auf Sardinien hat begonnen und somit erreichen uns auch wieder Notrufe aus allen Ecken der Insel, wo sensible Urlauber auf tierische Situationen stoßen, die unser Eingreifen erfordern.

Der hübsche, weiße Eddy saß jeden Abend am Straßenrand einer befahrenen Straße, ein Hund hat wenige Tage zuvor dort schon sein Leben gelassen. Für Eddy war es trotz des schlimmen Vorfalls aber der einzige Ort, an der er mit Futter rechnen konnte. Einheimische hatten sich angewöhnt, dort ab und an Pizzareste abzuladen. Der deutschen Urlauberin fiel sofort auf, dass das für ein artgerechtes Leben nicht reichen kann. Sie kümmerte sich passioniert zwei Wochen lang um den unglücklich wirkenden Hund, besorgte Parasitenprophylaxe, fütterte, näherte sich ihm an ...

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24.07.2020 - Patata - Es gibt gute Neuigkeiten ...

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Patata heißt übersetzt eigentlich Kartoffel, es wird aber für vieles andere auch benutzt, unter anderem als Kosenamen. Das war wohl das Erste, was unseren sardischen Kolleginnen aus dem Rifugio eingefallen ist, als sie in die mitleiderregenden Augen der Jagdhündin blicken musste, die am 08.Mai zu uns ins Rifugio als SOS-Tier gebracht wurde.

Wenn wir Patata heute streicheln, gleiten unsere Hände durch weiches, seidiges Fell. Unsere Hände spüren keine hervorstehenden Rippen mehr und wir blicken in glänzende, hoffnungsvolle Augen.

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20.07.2020 - SOS Kitten - Erst wenige Tage alt und ohne Mutter

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Unsere drei winzigen Findelkinder brauchen dringend Hilfe! Da viele Tierärzte in diesem Jahr bedingt durch die Corona Pandemie für Kastrationen nicht zur Verfügung standen ist die Kittenschwemme auch in diesem Jahr sehr groß, leider noch größer als sonst. Viele Kätzchen bedürfen unserer Hilfe und wir hoffen, dass wir allen helfen können.

Dieser Fall ist jedoch besonders, im Sinne von besonders traurig. Unsere Kollegin fand bei einem Einkauf in Porto Pozzo zwei winzige neugeborene Kitten (ca. 2 Tage alt), die ohne Mutter an der Seite eines Supermarktes im Gebüsch verdeckt lagen und jämmerlich vor Hunger schrien.

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20.07.2020 - Unsere Katzen haben Hunger!

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Es ist wieder Zeit und wir wenden uns mit einer dringenden Bitte um Futter an Sie. Das Rifugio auf Sardinien beherbergt momentan 70 Katzen. Das Ambulatorio ist voll besetzt. Zusätzlich zu diesen Katzen in den Katzenparks, kleineren Freiläufen und der Krankenstation gibt es weitere 500 Straßenkatzen, die in Kolonien rund um das Rifugio leben und von den Mitarbeitern der Arca Sarda und den Kooperationspartnern mit Futter versorgt werden.

Einige Futtervorräte neigen sich rapide dem Ende zu und wir brauchen Ihre Hilfe! Bitte packen Sie ein Futter-Paket bei Zooplus. Jedes Paket mit einer noch so kleinen Futterspende hilft, die vielen Katzen zu versorgen.

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17.07.2020 - Martin - ein neues Leben ohne Zwang

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Wir hatten von Martins langem Weg berichtet, dieser Weg hat jetzt eine gute, sehr gute Richtung eingeschlagen und wenn Martin mitspielt, ist dieser Weg jetzt im Industriegebiet – seinem neuen Zuhause – erst einmal zu Ende und er ist angekommen.

Dort, nicht weit entfernt von dem Ort seiner Leidensgeschichte lebt Martin jetzt in selbstbestimmter Freiheit mit der Versorgung, die er benötigt und die er zulässt. Das wunderbare ist, dass es jetzt für Martin keinen Zwang mehr gibt.

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15.07.2020 - Hurra - wir durften nach Deutschland reisen ...

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Es ist wieder soweit! Am Wochenende traten 4 Hunde die Reise nach Deutschland über SardinienHunde e.V. an. Alle kamen pünktlich und wohlbehalten bei Ihren Familien an.

Folgende Fellnasen waren am Wochenende auf Reise und haben entweder ein Für-Immer-Zuhause oder eine Pflegestelle, die ihnen den Sprung nach Deutschland ermöglicht hat, gefunden ...

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13.07.2020 - SOS Quasinero und Fantomas - zwei schwarze Straßenkater ...

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Quasinero und Fantomas - zwei schwarze Straßenkater am Ende ihrer Kräfte

Der bittere Alltag vieler Katzen auf Sardinien: unsere Kollegin ist auf dem Rückweg vom Physiotherapietermin mit der kleinen Tina ins Rifugio und sieht am Straßenrand im Gebüsch zwei schwarze Bündel, die -nur ein paar Meter voneinander entfernt- bewegungslos dort liegen. Sie hält sofort an und schaut nach.

Dass sie immer Notfallboxen im Kofferraum hat, ist genau diesem bitteren Alltag geschuldet. Beide Kater sind in einem erbarmungswürdigen Zustand und lassen sich problemlos ‚einsammeln‘. Unsere Kollegin berichtet später, dass sie den Eindruck hatte, beide hätten sich offensichtlich zum Sterben dorthin zurückgezogen ...

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10.07.2020 - Zeno, Zia und Zoe - heute ist Ihr Jahrestag ...

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Ursprünglich waren es sieben süße Welpen auf einen Streich, die bei uns im Rifugio abgegeben wurden. Was sie alles erlebt haben, bevor sie zu uns gekommen sind, wissen wir leider nicht. Nun sind es noch Zeno, Zia und Zoe, die auf der Suche nach einem schönen Zuhause sind.

Jeder von ihnen ist unfassbar lieb und anhänglich - als ob sie wüssten, dass sie sich von ihrer besten Seite zeigen sollten. Sie freuen sich über jeglichen Kontakt zu Menschen und genießen die Zeit in vollen Zügen. Die Racker sind sehr kontaktfreudig und begrüßen jeden Menschen im Gehege mit voller Freude. Untereinander verstehen sie sich sehr gut und lieben es miteinander zu spielen, zeigen aber auch großes Interesse an Ballspielen mit dem Menschen.

Sie werden sich in einer Familie sicherlich pudelwohl fühlen und jedes kleine bisschen Aufmerksamkeit in sich aufsaugen. Die drei werden sich über jegliche Aktivitäten, wie Spaziergänge, intensives Spielen sicherlich genauso freuen, wie über Kopfarbeit oder Agility. Bitte schenken Sie den Dreien ein schönes Zuhause.

Zeno, Zia und Zoe werden über den Verein SardinienHunde e.V. vermittelt.

Wir wünschen Euch viel Glück bei der Suche nach einem schönen Zuhause, damit es Euer letzter Jahrestag im Rifugio ist!

 
06-07-2020 - Schöne Nachrichten von Grillo: OP war erfolgreich!

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Es gibt wunderbare Nachrichten von unserem kleinen Kämpfer Grillo. Grillo wurde mittlerweile operiert und es ist alles gut verheilt. Der Schatz war aber auch ein vorbildlicher Patient, der immer brav seine Medizin genommen hat und das ganze Tierarzt Team mit seinem Charme verzauberte.

Unser kleiner Kämpfer konnte schon  wieder in seine Kolonie zurückgebracht werden, wo sein geliebter Kumpel Romeo und alle anderen Katzenfreunde schon auf ihn warteten.

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01.07.2020 - Samoa - geschundene Seele braucht Hilfe!

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Unser Samoa konnte schon vor einiger Zeit in eine Hundepension zu einem Hundetrainer umgesetzt werden. Dort hat er sich sehr gut eingelebt und es ist schön zu sehen, wie er aufblühen konnte. Der Hundetrainer schaffte es, das Vertrauen der gebrochenen Seele zu gewinnen und kann nun viel mit Samoa trainieren.

Zusammen haben die beiden schon viele große Fortschritte gemacht. Samoa konnte glücklicherweise mit anderen Hunden vergesellschaftet werden und liebt es, mit ihnen zu spielen und im Rudel zu leben. Er genießt es, beschäftigt und trainiert zu werden und vor allem genießt er die Aufmerksamkeit, deren er so lange entbehrt hatte.

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30.06.2020 - Rocky - kleiner Hund - großes Kino!

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Rocky war auf einmal “da“. Da heißt vor dem großen Kino in Santa Teresa. Er saß auf der Straße und schien einfach darauf zu warten, was als nächstes passieren würde. Da das Kino in direkter Nähe zur Polizeistation liegt, ist Rocky den Vigili natürlich sofort aufgefallen.

Mittels Chiplesegeräte haben sie kontrolliert, ob Rocky bereits gechipt ist und somit sein Besitzer ausfindig gemacht werden kann. Rocky ließ das alles entspannt über sich ergehen, auch den gemeinsamen Spaziergang mit den Vigili, der folgte, um in der Gegend nach seinem Halter zu suchen.

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29.06.2020 - Stortino - ein ganz besonderer Kater sucht seine Menschen

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Wer unsere Homepage verfolgt, kennt unseren Stortino. Seinen Namen ‚verdankt‘ er dem Umstand, dass er mit einer schlimmen Ohrenentzündung im Juni 2019 gefunden wurde und seinen Kopf schief (storto (ital.)= schief) hielt.

Er wurde im Rifugio sofort dem Tierarzt vorgestellt. In seinem linken Ohr befand sich ein großer Polyp, der operativ entfernt werden musste. Der Kater muss große Schmerzen gehabt haben, aber niemand -bis auf seine Finderin- hatte ihm geholfen bzw. auch nur etwas näher hingesehen. Zu groß ist an mancher Stelle die Gleichgültigkeit und das Bedürfnis einfach ‚wegzusehen‘.

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25.06.2020 - Vanda, Varen und Volo - heute ist Ihr Jahrestag ...

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Unsere 4 Geschwisterchen Vanda, Varen, Vivo (vermittelt) und Volo sind weit ab von Zivilisation und Trubel geboren worden. Ihre Mutter, eine verwilderte Jagdhündin, womöglich einst einem Jäger entkommen, hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihr Leben ohne menschlichen Kontakt zu bestreiten und so wuchsen auch ihre Welpen völlig isoliert auf. Als die vier Welpen etwas mobiler wurden, waren sie etwas unvorsichtiger als ihre Mutter und so wurden sie entdeckt und eingefangen. Freilebende Hunde werden in Italien von der Regierung nicht akzeptiert und so wurden sie in unser Rifugio gebracht.

Da sie einen bedeutenden Lebensabschnitt ohne menschlichen Kontakt, ohne menschliche Zuneigung verbracht haben, bringen alle vier Hunde Defizite mit, die mit viel Geduld und Verständnis abgebaut werden müssen. Hier sind die besonderen Menschen gefragt, die vorerst nichts erwarten und bereit sind den Junghunden die Welt zu erklären und ihnen Sicherheit zu vermitteln. Ein souveräner Ersthund kann hierbei eine große Hilfe sein und das Eis brechen. Bitte schenken Sie den Dreien ein schönes Zuhause.

Alle V.Welpen werden über den Verein SardinienHunde e.V. vermittelt.

Wir wünschen Euch viel Glück bei der Suche nach einem schönen Zuhause, damit es Euer letzter Jahrestag im Rifugio ist!

 
24.06.2020 - Billo - wir behalten dich in unseren Herzen!

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Lieber Billo,

als ausgedienter Jagdhund hast Du deine letzte Zeit bei deinem Jäger in einem kleinen Zwinger gefristet. Aus dieser Einzelhaft auf kargem Betonboden und ohne Ansprache konnten wir dich Anfang 2019 befreien. In unserem Rifugio hat man dir zum ersten Mal Liebe, Fürsorge und  liebe Worte entgegengebracht. Im nassen Winter hast Du sogar ein Mäntelchen bekommen, um dich vor der klammen Kälte zu schützen.

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22.06.2020 - Hurra - wir durften nach Deutschland reisen ...

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Lange haben wir nun warten müssen, aber am Wochenende war es endlich wieder soweit.

Drei Katzen und 10 Hunde aus unserem Rifugio konnten die Reise nach Deutschland antreten. Alle kamen pünktlich und wohlbehalten an ihrem Ziel an. Wir möchten uns herzlich bei SardinienHunde e.V. für die Vermittlung sowie die Organisation der Ausreise für unsere Hunde bedanken.

Folgende Fellnasen waren am Wochenende auf Reise und haben entweder ein Für-Immer-Zuhause oder eine Pflegestelle, die ihnen den Sprung nach Deutschland ermöglicht hat, gefunden ...

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19.06.2020 - SOS Cico und Tina - Corona shut down war gestern ...

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Corona shut down war gestern - heute fahren wieder Autos!

Viele Wochen waren die Straßen in Sardinien ausgestorben, seit die strikte Ausgangssperre aufgehoben wurde rollen die Autos wieder über den Asphalt…und auch über die Katzen. So komisch sich das anhört, es ist die traurige Wirklichkeit. Wir müssen Ihnen  heute von zwei tragischen Schicksalen erzählen, da wir Ihre Hilfe brauchen, um beide Katzenkinder retten zu können.

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17.06.2020 - Pablo - Verantwortung heißt nicht nur Festhalten ...

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Verantwortung heißt nicht nur Festhalten sondern auch Loslassen!

Am Sonntag ist Pablo in den Armen der sardischen Kolleginnen eingeschlafen. Die Sonne hat seinen kleinen Körper gewärmt, die Liebe, die ihn begleitet hat, wärmte seine Seele.

Pablo lebte auf der Piazza, im Büro … ein eigenes Zuhause fand er nie. Pablo hat uns unsere Grenzen aufgezeigt, die Grenzen im Tierschutz. Unser Rifugio nahm ihn 2018 auf, im Alter von drei Jahren, in so schlechtem Zustand, dass wir nicht mehr heilen sondern nun noch lindern konnten.

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16.06.2020 - Antó und Azz - zwei Brüder durch Zufall wiedergefunden

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(zum Vergrößern bitte das Bild anklicken)

Antó und sein Bruder Azz wurden beide in der Nähe unseres Rifugios gefunden. Azz fanden wir in der Stadt und Antó ca. 3 Kilometer entfernt auf dem Land. Uns war sofort klar, dass die beiden Brüder sein müssen. Die Ähnlichkeit ist nicht zu verkennen. Außerdem verstehen sich die beiden, als kennen sie sich schon ihr Leben lang.

Die beiden Rüden ähneln sich in ihrem Charakter sehr. Sie sind sehr menschenbezogen und leiden deshalb sehr im Zwinger. Antó und Azz sind unheimlich aktiv und lieben es, wenn sie in den Freilauf dürfen und sich dort austoben können. Kommt jemand zu den beiden in das Gehege, freuen Antó und Azz sich und zeigen sich unheimlich verschmust.

Wir suchen für die beiden nun jeweils eine Familie, die Lust auf das Abenteuer Junghund hat. Antó und Azz freuen sich über Beschäftigung und Bewegung jeglicher Art.

Weitere Informationen finden Sie hier auf den Vermittlungsseiten von SardinienHunde e.V.

Bitte helfen Sie mit, dass die beiden bald ein schönes Zuhause finden, damit es ihr letzter Jahrestag im Rifugio ist! Grazie mille!

 
12.06.2020 - Update: Demi und Zio Mimo - sagen DANKE für Ihre HILFE

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Demi und Zio Mimo - bedanken sich nochmals und schicken sonnige Grüße aus dem Katzenpark.

Demi und Zio Mimo konnten nun endlich aus dem Ambulatorium in den Katzenpark entlassen werden. Beide senden ein riesengroßes Dankeschön an alle, die sie unterstützt haben und natürlich schöne Fotos.

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10.06.2020 - Die Katzen von La Maddalena sagen Grazie mille ...

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... für mehr als ½ Tonne Futter und 340 Euro finanzielle Hilfe! Ganz genau waren es 553 kg Futter, perfekt aufgeteilt zwischen Silvana Solinas (281 kg) und Giovanella Orecchioni (272 kg).

Die Hilfsbereitschaft unserer (Futter)Spender war wie immer großartig, genauso wie die Geduld beim Corona bedingt teils sehr langwierigen Versand. Silvana und Giovanella durften viele Pakete in Empfang nehmen und auspacken. Die letzten Pakete sind noch unterwegs. An alles wurde gedacht, die Krankenstation ist fürs erste fantastisch versorgt mit gutem Kitten- und teurem Intestinalfutter sowie Katzenstreu, die Kolonie-Katzen haben einen Futtervorrat bekommen, auch viele leckere Extras und sogar Spielzeug und Futternäpfe waren dabei.

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08.06.2020 - Samus zweite Chance ....

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Samu lebt mittlerweile schon seit längerer Zeit bei einer Hundetrainerin auf Pflege. Sie schaffte es, Samus Vertrauen zu gewinnen und kann jetzt intensiv mit dem hübschen Rüden arbeiten. Er vertraut seiner Pflegemama und zeigt sich ihr gegenüber als freundlicher, verschmuster und liebevoller Hund.

Allerdings ist er in verschiedenen Alltagssituationen immer noch schnell gestresst und ängstlich. Wenn ihm fremde Menschen zu nahekommen, ist Samu schnell überfordert. Daher ist es momentan leider noch nicht möglich, Samu ohne Maulkorb zu fremden Menschen zu lassen.

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05.06.2020 - Mina - heute ist dein Jahrestag ...

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(zum Vergrößern bitte das Bild anklicken)

Die Prophezeihung wurde ausgesprochen: entweder nimmt Arca Sarda den Hund auf oder aber Mina würde von ihrem Besitzer erschossen werden, da sie nicht zur Jagd taugt. Wo wir uns die Augen reiben und fragen in welchem schlechten Film wir eigentlich sind, beginnt für viele (Jagd)Hunde tatsächlich die Uhr zu ticken.

Mina ist eine bildhübsche Hündin mit einer zarten Seele. Sie ist sehr lieb zu Menschen, wobei sie sich Männern gegenüber zu Beginn etwas skeptisch zeigt. Mina gehört zu den ruhigeren Vertretern, sie kommt sehr gut mit Rüden aus und zeigt trotz des vorhandenen Jagdtriebs keinerlei Interesse an den Katzen im Rifugio.

Mina wird über den Verein SardinienHunde e.V. vermittelt.

Wir wünschen Dir viel Glück bei der Suche nach einem schönen Zuhause, damit es Dein letzter Jahrestag im Rifugio ist!

 
04.06.2020 - Roso - Dringend Pflegestelle gesucht!

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Dringend erfahrene Pflegestelle gesucht: Rosos Kindheit hinter Gitterstäben soll ein Ende haben.

Rosi wurde im August 2019  in keinem guten Zustand von unserer Kollegin gefunden: abgemagert und dehydriert wurde sie im Rifugio aufgenommen. Aufgrund der sehr langen Unterversorgung und des ewigen Kampfes ums Überleben war Rosi ein Häufchen Elend, das über mehrere Monate intensiv gepflegt werden musste. Zudem war das Vertrauen in die Menschen erschüttert; zu viele von ihnen hatten sie verjagt und weggeschaut, wenn sie sich mit quälendem Hunger und brennendem Durst vor irgendeiner Haustür eingefunden hatte ...

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01.06.2020 - Update Lillo - mit großen Schritten auf samtigen Pfoten ...

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Lillo - mit großen Schritten auf samtigen Pfoten in ein besseres Leben!

Diese Pfoten laufen mittlerweile wieder auf Gras und alleine das hat die Lebensqualität von Lillo unbeschreiblich gesteigert. Sein neues Zuhause ist ja nun das Katzengehege bei Elena im Garten.

Dort bekommt er sogar regelmäßig Gesellschaft der beiden Jungkatzen, die auch bei Elena auf Pflege wohnen und er wird natürlich mit Liebe und Streicheleinheiten überschüttet. All das wäre alleine schon Grund genug gewesen, ihm die Reise von Santa Teresa nach Cagliari zuzumuten aber wir wollen Lillo ja auch medizinisch helfen.

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29.05.2020 - DADA - Alter Hund mit jungem Herz ...

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Dada hatte das große Glück und konnte vor einigen Monaten auf eine liebevolle Pflegestelle reisen. Dada hat sich auf ihrer Pflegestelle sehr gut eingelebt und sich problemlos in das dort vorhandene Rudel integriert. Mit ihrem Hundekumpel Milo, den sie noch aus Sardinien kennt und der ebenfalls in der Pflegefamilie lebt, spielt Dada trotz ihres hohen Alters noch sehr gerne.

Ihre Pflegemama beschreibt Dada als alten Hund mit jungem Herzen, der Streicheleinheiten genau so liebt wie lange Spaziergänge. Auch bei den Spaziergängen lässt sich die liebevolle Hündin ihr Alter nicht anmerken, da sie hüpfend wie ein Flummi ihre Energie und Lebensfreude beweist.

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27.05.2020 - Update: Corona auf Sardinien - wie geht es weiter?

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Wir freuen uns immer alle sehr, wenn wieder eine Ausreise bevorsteht. Unsere sardischen Kollegen sind aufgeregt und es ist immer sehr emotional. Hunde und Katzen verlassen das Rifugio. Tiere, die unsere Kolleginnen vor Ort oft Monate oder manchmal auch schon Jahre versorgt und gepflegt haben.

Sie müssen sich von den Tieren verabschieden und doch ist es ein Moment der großen Freude, wenn diese Tiere in ihr langersehntes Zuhause reisen können. Doch in den letzten Monaten, in Zeiten von Corona, gab es diese emotionalen Momente leider nicht.

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25.05.2020 - Schutzengelkatzen - Schenken Sie einer Katze einen Namen

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Schenken Sie einer Katze einen Namen und Schutz!

Auf Sardinien gibt es von uns viele betreute Katzenkolonien. Was wir den Katzen gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern geben können, ist genug zu fressen und eine helfende Hand, wenn sie krank oder verletzt sind. Durch uns erhalten sie die Basis für ein artgerechtes Leben.

Was wir diesen Tieren nicht geben können, ist eine Geschichte. Das Gefühl, Teil eines großen Ganzen zu sein. Diese Tiere werden geboren, in eine Welt, in der es eigentlich kein Platz für sie gibt. Es gibt für ein paar Wochen die Liebe der Mutter und schon bald beginnt der Überlebenskampf. Jeden Tag erneut aufs Neue kämpfen.

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22.05.2020 - Patata - du hast unsere Hilfe noch mehr gebraucht ...

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Patata - du hast unsere Hilfe noch mehr gebraucht als wir uns vorstellen konnten!

Eben gerade war Patata ins Rifugio gebracht worden. Augenscheinlich kein ganz gesunder Hund, hier fehlt ein Stück vom Ohr, da fehlt etwas Fell ... aber dass eine eitrige Gebärmutterentzündung  diesen Körper quälte, damit hat niemand gerechnet.

Zum Glück ist den Pflegern aber nicht entgangen, dass Patata dringend Hilfe braucht und so wurde sie kurz nach ihrer Aufnahme wieder ins Auto gepackt und in die Tierklinik gebracht. Hier wurde die Pyometra diagnostiziert und sofort gehandelt.

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20.05.2020 - Demi und Zio Mimo - sagen DANKE für Ihre HILFE

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Demi und Zio Mimo konnten aufgrund Ihrer großartigen Unterstützung operiert werden.

Sehen Sie hier erste Fotos nach Demis Operation. Das vom Krebs betroffene Gewebe wurde entfernt und es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Er frisst gut und erholt sich jetzt erst einmal von der OP.

Zio Mimos Pfote ist ebenfalls operiert worden und die Wunde ist schon gut verheilt. Er kann in ein paar Tagen wieder in seine gewohnte Freiheit, also in den Katzenpark, entlassen werden.

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18.05.2020 - Patata - ein Kosewort für einen geschundenen Hund!

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Patata heißt übersetzt eigentlich Kartoffel, es wird aber für vieles andere auch benutzt, unter anderem als Kosenamen. Das war wohl das Erste, was unseren sardischen Kolleginnen aus dem Rifugio eingefallen ist, als sie in die mitleiderregenden Augen der Jagdhündin blicken musste, die am 08.Mai zu uns ins Rifugio gebracht wurde.

Sie hielten dann elf Kilogramm Unsicherheit, Leid und Traurigkeit in den Armen, als sie Patata in ihre Aufnahmebox setzten. Ein Hund, aus dessen Anmeldeschein nun hervor geht, dass sie ein Mischling ist, dreifarbig, weiblich und mittelgroß. Alles andere steht nicht auf ihrem Papier sondern in ihren Augen.

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15.05.2020 - La Maddalena - „Die Welt steht still“

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„Die Welt steht still“ – die Katzen von La Maddalena brauchen dringend Ihre Hilfe!

In Zeiten von Corona ist das (gesellschaftliche) Leben fast auf der ganzen Welt lahmgelegt. Nach wochenlangen Lock-Downs, Ausgangssperren und Einschränkungen dürfen wir nun aber fast wieder hoffen, dass ein mehr oder weniger normales Leben irgendwann wieder möglich sein wird. Unsere Tierschutzkollegen auf Sardinien hatten in den letzten Wochen besonders zu kämpfen.

Schon ohne das Corona-Virus war die Tierschutzarbeit kräftezehrend, mit den Einschränkungen der letzten Wochen fast nicht möglich. Durch Ausgangssperren war es oft nur schwer machbar, die unterschiedlichsten Katzen-Kolonien zu betreuen und durch die Arbeitssperre der Tierärzte blieben viele Kastrationsaktionen aus (die letzte fand im Februar 2020 statt).

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13.05.2020 - Unserer lieben Fragola geht es weiterhin gut ...

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Und sie lässt alle schön grüssen! In der Coronazeit weiss sie sich zu beschäftigen und kommt auf lustige Ideen:

Sie hat nun rausbekommen, wie man von der Dachterasse auf das Dach klettern kann und hat damit ihrem Pflegefrauchen Barbara letztens einen riesen Schreck versetzt.

Sie war auf einmal nicht mehr im Haus zu finden und dann nach langer Suche hat Barbara sie ganz oben auf dem Dachsimms entdeckt.

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11.05.2020 - Update Lillo - alles neu, alles besser?

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Lillo hat sich eingelebt bei Elena. Nachts darf er ein Zimmer im warmen Haus bewohnen, nicht nur wegen der Temperaturen sondern auch, damit Elena ihn im Blick hat.

Tagsüber darf Lillo in seinem kleinen Gehege die Freiheit schnuppern, die er irgendwann einmal ohne Zaun genießen darf. Während Lillo die ersten Tage nur in seinem Iglo saß und sich zurück zog, wird er von Tag zu Tag mutiger und fasst mehr Vertrauen und erkundet seine kleine Welt immer öfter.

Es ist Balsam für die Seele, ihn so zu sehen. Da Lillo aber noch dringender als eine gute Unterbringung eine gute medizinische Versorgung braucht, wurde er in diesen Tagen bereits dem neuen Tierarzt vorgestellt. Es galt, die Gesamtsituation von Lillo zu bewerten.

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08.05.2020 - Instandhaltung Rifugio - kleine Einblicke in große Probleme!

Wir zeigen Ihnen einen kurzen Film über den schweißtreibenden, ehrenamtlichen Arbeitseinsatz von Laura und Sven in unserem Rifugio Arca Sarda bevor die Grenzen geschlossen wurden.

Das Rifugio ist 2011 erbaut worden, seitdem muss die gesamte Struktur der extremen Witterung standhalten. In einigen Bereichen klappt das mehr, in anderen weniger. Das ganze Jahr über machen wir Notizen, an welchen Ecken und Enden Dinge kaputt gehen, repariert oder ersetzt werden müssen ...

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06.05.2020 - Ares - es lief doch alles so gut ...

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Lieber Ares,

Vor gut zwei Jahren erreichte uns die erste Meldung über dich. Du wurdest von der Tierschützerin Rossella vor dem Tor eines Schäferhofes gefunden, abgelegt zum Sterben, denn Du hattest sehr starkes Nasenbluten. Deine ersten beiden Jahre musstest Du hier an der Kette leben, warst Wind und Wetter ausgesetzt und erfuhrst auch keine medizinische Betreuung. Nun da Du offensichtlich Hilfe benötigt hast, wurdest Du wie Müll vor dem Tor abgelegt.

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04.05.2020 - Es gibt Neuigkeiten von Fiocco ...

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Fiocco kam im Sommer 2009 mit seinem Bruder Remi nach Deutschland. Durch einen schweren Katzenschnupfen konnte er schon zum Zeitpunkt seiner Ankunft in Deutschland leider nur sehr eingeschränkt sehen, wobei sein Bruder sogar komplett erblindet ist.

Diese Zeilen schrieb uns seine Pflegestelle ...

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02.05.2020 - Unicum - heute ist sein Jahrestag ...

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(zum Vergrößern bitte das Bild anklicken)

Wir erhielten während eines Festivals den Anruf, dass dort drei Welpen gefunden wurden und auf Abholung durch uns warten. Keiner konnte uns sagen, woher die drei kamen. Sie hatten großes Glück, dass man sie dort gefunden hat und sie nicht alleine in der weiten Macchia ausgesetzt wurden. Nun waren die drei in unserem Rifugio in Sicherheit.

Unicum war der schüchternste der drei. Er fand alles etwas unheimlich und hielt sich lieber etwas zurück. Zeitweise haben wir ihn verschmust, zutraulich und offen erlebt. Seine Geschwister haben inzwischen ein Zuhause gefunden. Unicum ist ein rundum sympathischer Junghund, der gerne die Welt entdecken und ein sicheres Für-Immer-Zuhause finden möchte.

Unicum wird über den Verein SardinienHunde e.V. vermittelt.

Wir wünschen Dir viel Glück bei der Suche nach einem schönen Zuhause, damit es Dein letzter Jahrestag im Rifugio ist!

 
01.05.2020 - Happy Birthday Doc!

(zum Vergrößern bitte das Bild anklicken)

Doc, ein wunderschöner Jagdhundmischling wurde am 01.05.2016 geboren und für die Jagd angeschafft. Als er sich dafür nicht eignete, er seinen Jagdtrieb allerdings mit dem Verfolgen der Hühner und Schafe des Hofes zu kompensieren suchte, legte man ihn kurzerhand an die Kette.

Für den jungen, lebhaften und vor Lebensfreude sprühenden Junghund war dies eine Katastrophe. Zum Glück konnten wir Doc aus seinem tristen Dasein befreien und in unserem Rifugio unterbringen, wo wir ihn heute noch versorgen, bis er ein Zuhause gefunden hat.

Unser Doc wird über den Verein SardinienHunde e.V. vermittelt.

Zum Geburtstag wünschen wir Dir alles Gute, viel Glück und alles Liebe!

 
29.04.2020 - Demi und Zio Mimo - Zwei Kater benötigen dringend Hilfe ...

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Sonne und Freiheit – haben manchmal auch ihre Schattenseiten. Demi ist als weißer Kater auf Sardinien ständig der akuten Gefahr durch die starke Sonneneinstrahlung ausgesetzt, was an seinen Ohren zum wiederholten Male die nicht zu übersehenden Schäden angerichtet hat.

Zio Mimo hat sich  - frei lebend im Katzenpark  - vermutlich durch ein Missgeschick die linke Hinterpfote stark verletzt.

Für die beiden Kater stehen schwierge Entscheidungen an, zu denen wir Ihre Hilfe benötigen …

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27.04.2020 - Update Lillo - darf es etwas mehr sein?

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Jetzt geht er los, sein neuer Lebensabschnitt mit MEHR von allem. Wir hatten Ihnen hier von der Idee erzählt, Lillo aus unserem Rifugio, wo wir ihm nicht mehr gerecht werden konnten, zu unserer Kollegin Elena umzusiedeln.

Dann überschlug sich alles und aus der Idee wurden konkrete Pläne und wir konnten und wollten nicht mehr warten. So wurde das Gehege für seine Eingewöhnung angeschafft, aufgebaut, eingerichtet … sein Zimmer im Haus wurde bezugsfertig gemacht, ein Transportunternehmen beauftragt, da in Zeiten von Corona keine Privattransporte möglich sind und so kam Lillo nun in seiner neuen Welt an.

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24.04.2020 - Little Miss, Otello, Carli und Jack ...

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Little Miss (dreifarbig), Otello (rot weiß), Carli und Jack (beide getigert)  sind plötzlich allein: ihr Herrchen verstarb vor einigen Tagen plötzlich und unerwartet; für die Angehörigen und die Katzen ein Schock.

Die am 15.06.2012 geborenen Katzen wurden über respekTiere e.V. (Little Miss und Otello) und über Streunerherzen e.V. (Carli und Jack) an ihn vermittelt. Die Vier führten ein schönes Leben mit Freigang und unendlich viel Liebe und Aufmerksamkeit, die sie von ihrem Herrchen bekamen. Fast acht schöne Jahre durften alle in diesem Traumzuhause verbringen. Jetzt ist alles anders und sie verstehen die Welt nicht mehr.

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22.04.2020 - Felina - Happyend für unsere Zaubermaus ...

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Felina kam als SOS-Hund mit unserem letzten Transport nach Deutschland. Sie hatte eine schlimme Diagnose auf Sardinien erhalten und wir gingen davon aus, Felina an den Hüften operieren lassen zu müssen.

Doch unsere Zaubermaus hat alles überrascht und so zeigte sie uns, dass sie wunderbar mit der Fehlstellung zurecht kommt. Durch gezielten Muskelaufbau ist sie nun gestärkt und kann wie jeder andere Junghund herumtollen.

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20.04.2020 - Glückliches Ende für Pippis Welpen ...

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Vor gut einem Jahr war es soweit: unser N-Wurf machte sich gemeinsam auf die lange Reise nach Deutschland. Keiner der Welpen musste zurück bleiben; für alle acht Welpen war eine Familie oder eine Pflegestelle gefunden worden; selten ist es uns Vermittlern gelungen, allen Geschwistern zusammen den Schritt in ein Zuhause zusammen zu ermöglichen, daher war die Freude bei uns sehr, sehr groß.

Besonders war auch, dass wir Vater und Mutter der Welpen kannten. Die sehr verängstigte Streunerin Pippi hatte sich einem alten Kettenhund angeschlossen und nachdem beide Hunde nicht kastriert waren, vergrößerte sich die Familie nach kurzer Zeit um acht Welpen.

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16.04.2020 - Lillo - wer begleitet ihn auf seiner letzten Reise?

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Es ist keine Reise über die Regenbogenbrücke - erst einmal zumindest nicht - aber es ist seine letzte Reise, die wir ihm zumuten möchten. Wenngleich es eine Reise motiviert aus Liebe und Respekt ist, so wird es für Lillo eine Reise in eine unbekannte Welt. Wir möchten sie ihm so schön wie möglich machen, bitte helfen Sie uns dabei.

Aber nun ganz von vorne: Lillo kam als wildes Katzenbaby zu uns gemeinsam mit seinen Geschwistern. Im Frühjahr 2014 hat er das Licht der Welt erblickt, geboren von einer Straßenkätzin, die sich in einem neuen Wohngebiet hinter einem Supermarkt in Santa Teresa ihren kleinen Lebensraum gesucht hatte und dort nicht bleiben durfte.

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14.04.2020 - SOS Nerina - eine Geschichte vom (Hin)Sehen!

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Unser Rifugio und unsere sardischen Kollegen im Rifugio sind vielen bekannt, aber das sind nicht die Einzigen, die sich auf Sardinien für die Katzen engagieren. Es gibt unzählige, freiwillige Helfer, die eine nicht erfassbare Anzahl von Katzen betreuen.

An Futterstellen, in Kolonien, an Mülltonnen oder einfach an Straßenecken, an denen sie sich angesiedelt haben. Diese Helfer werden oft nicht gesehen. Aber wenn diese Menschen aufmerksam sind und hinsehen bei der Betreuung der Katzen, dann kann das Leben retten.

Im Falle von Nerina hat jemand hingesehen und gesehen, dass sie Hilfe braucht, dass ihr Auge so massiv verletzt ist, dass es operativ entfernt werden muss.

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10.04.2020 - „Der tut nix – der will nur spielen“!

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„…nur spielen“ DAS wäre schön, DAS tut gut, DAS lenkt ab…vom Alltag mit Kontaktsperren, von existenziellen Problemen vor der nicht aufzuhaltenden Rezession und in einer Zeit von dramatischen gesundheitlichen, menschlichen und tierischen Schicksalen.

Obwohl wir so dringend wie nie zuvor finanzielle Unterstützung unserer Tierschutzarbeit auf Sardinien bräuchten, haben wir uns dieses Jahr entschieden, anstatt einer großen Osterspendenaktion einfach ein Spiel vorzustellen. Spielen Sie alleine, mit der Familie, spielen Sie aber vor allem mit unseren Katzen und Hunden. Suchen Sie online die passenden Bildpaare, die Hunde und Katzen auf den Fotos suchen (bis auf wenige Ausnahmen) noch ihr Glück und ihr Zuhause.

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08.04.2020 - Gringo - Er ist ein spezieller aber ein toller Kater

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Von Gringo weiß man, dass er früher einen Unfall gehabt haben muss, wodurch das Becken geprellt wurde und der arme Kerl einen Schwanzabriss davongetragen hat. Gringo leidet leider unter einer chronischen Verstopfung. Diese chronische Verstopfung hängt mit der Deformierung des Beckens zusammen.

Als man Gringo in der Tierklinik Gießen vorgestellt hatte, sagte der Tierarzt, dass der Schwanz komplett amputiert werden muss und man von ausgehe, dass es dann mit dem Kotabsatz auch wieder funktionieren würde. Leider ist dies -nachdem der Schwanz amputiert wurde- nicht der Fall. Gringo hat bis heute Schwierigkeiten mit dem Kotabsatz und die Pflegestelle muss wirklich aufpassen, dass der Tiger nicht verstopft.

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06.04.2020 - Primo - Mach`s gut kleiner Freund ...

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Primo wurde im Mai 2013 vermittelt und nach einem Jahr, im Juni 2014, wieder an uns zurückgegeben. Da sich keine geeignete Pflegestelle fand, wurde Primo in einer Pension untergebracht, wo er in der Familie zusammen mit den Menschen, Hunden und Katzen leben durfte.

Hier entwickelte Primo zu einem Mitarbeiter ein inniges Verhältnis und so beschloss dieser, Primo einen Dauerpflegeplatz zu geben. Primo durfte also weiterhin in seiner gewohnten Umgebung bei seinem Menschen bleiben und musste nicht wieder umziehen.

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03.04.2020 - Br und Pe - Zwei ganz besondere Kater suchen ihr Glück ...

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BR (Bianco rosso) und Pe sind zwei ganz besondere Kater.  Bianco Rosso (BR) ist ein sehr hübscher und ebenso menschenbezogener Kater, der Diabetis hat. Er sucht ein eigenes  Zuhause, in dem zuverlässig sein Insulinspiegel kontrolliert wird und bei Bedarf Insulin gespritzt wird, was völlig problemlos bei BR möglich ist.

Traumhaft verschmust kommt er leider im Tierheimalltag aufgrund der knappen Ressource Mensch hoffnungslos zu kurz; zu rar sind die kurzen Streicheleinheiten der Pfleger, die sich um alle ca. 70 Katzen gleichermaßen intensiv kümmern müssen.

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01.04.2020 - Quarto und Quelo - heute ist ihr Jahrestag in unserem Rifugio

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Heute vor einem Jahr zogen die vier Welpen Quarto, Quelo, Queer und Quinoa zu uns ins Rifugio. Sie wurden ausgesetzt in einem Karton gefunden, ausgerechnet auf dem Grundstück eines Hundehassers. Gerade noch rechtzeitig konnten die vier gerettet werden, bevor dieser Schlimmers mit ihnen getan hätte.

Ab diesem Tag mussten sie nicht mehr hungern, waren keinen Gefahren mehr ausgesetzt und hatten eine Chance zu überleben. In dieser Sicherheit wuchsen die vier nun heran und wir machten uns daran, die passenden Familien für die Welpen zu finden. Die Schwestern Quinoa und Queer hatten das große Glück, bald auf Pflegestellen ausreisen zu können und später von tollen Familien adoptiert zu werden.

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30.03.2020 - Pablo - eine wichtige Entscheidung für ihn ...

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Klein-Pablo hat sich stabilisiert und sein Alltag im Rifugio scheint ihm gut zu tun. Die Fürsorge, die richtigen Medikamente und das sehr hochwertige Futter halten seinen Allgemeinzustand auf einem für ihn guten Level.

Natürlich war es unser Wunsch eine Familie für ihn zu finden, die ihn so nimmt wie er ist: pflegeintensiv und beeinträchtigt im Alltag.

Die Suche gestaltete sich als sehr schwierig. Hinzu kam nun, dass Pablo leider geistig immer mehr abbaut. Er ist nicht mehr stubenrein, er vergisst, wo sein Körbchen steht und irrt herum. Auch wird er Menschen gegenüber unzugänglicher, knurrt wieder und schnappt nach ihnen. Woher diese Demenz kommt, wissen wir leider nicht.

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27.03.2020 - Sandra - Sie hat so gekämpft und doch den Kampf verloren!

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Sandra ist über die Regenbogenbrücke gegangen. Viel zu jung, viel zu früh und mit viel zu wenige entgegen gebrachter Liebe.

Nur drei Wochen ihres Lebens war Sandra in Sicherheit, nur drei Wochen durfte sie Geborgenheit spüren, nur drei Wochen lang wurde sie von ganzem Herzen geliebt.

Sandra und Raimondo wurden an einer Müllabladestelle gefunden. Sie wurden dort einfach „entsorgt“. Die beiden benötigten dringendst medizinische Versorgung, denn sie hatten beide Räude und waren in einem sehr schlechten Allgemeinzustand.

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26.03.2020 - Aiuto - Hilfe! - Update Rifugio Anteilnahme und Corona Virus

Sehen Sie hier ein aktuelles Video, das im Rifuigo erstellt wurde. Unsere sardischen Kolleginnen halten trotz extremster Restriktionen durch und sind jeden Tag für die Tiere in unserem Rifugio da.

Die aktuelle Situation lässt sich kurz zusammen fassen ...

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23.03.2020 - Stortino - braucht dringend Ihre Hilfe!

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Stortino wurde von unserer Kollegin auf einer Kolonie gefunden, die sie täglich betreut. Er war in einem sehr schlechten Zustand; auffällig waren seine Kopfschiefhaltung und seine offensichtlich großen Schmerzen.

Er wurde sofort in die Tierklinik nach Olbia gebracht und am linken Ohr operiert. Dort wucherte ein großer Polyp, der entfernt wurde und es ebenfalls nötig machte, dass der komplette Gehörgang in diesem Ohr entfernt werden musste.

Nach der OP zog er ins Rifugio um, da er nicht wieder zurück auf die Kolonie gebracht werden konnte und sollte. Die Kollegen vor Ort behandelten ihn weiter und pflegten ihn gesund. Im Anschluss zog er in den Katzenpark um und lebte sich zwischen den anderen Katzen dort gut ein.

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20.03.2020 - Unsere Neuzugänge im Februar ...

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Bevor auf Sardinien wie in ganz Italien das Leben aufgrund des Coronavirus stark eingeschränkt wurde, konnten wir noch sieben Hunde in unserem Rifugio aufnehmen und ihnen dort die Sicherheit, Fürsorge und medizinische Versorgung garantieren, die sie dringend brauchen.

In dieser schweren Zeit brauchen wir Hoffnung und Zuversicht für unsere Hunde. Wir brauchen Menschen, die auf unsere Hunde warten und uns unterstützen!

Hier stellen wir Ihnen die Hunde vor ...

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16.03.2020 - Jack - wieviel kann ein Hund ertragen?

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Aus dem kleinen Ort San Pasquale erhielten unsere Kolleginnen aus dem Rifugio einen Notruf: Einem Maremmano-Mischling ginge es sehr schlecht. Er brauche Hilfe und man solle ihn abholen kommen.

Dies ist die Geschichte, die den Kolleginnen vor Ort dann erzählt wurde:

Der Hund gehörte einem Schäfer. Leider hatte er vermutlich aus Hunger ein Lamm getötet und musste die geballte Wut des Schäfers ertragen. Der Schäfer schlug so massiv auf ihn ein, dass er tagelang nicht laufen konnte.

Die Tochter einer Dorfbewohnerin, die den Sommer dort verbrachte und auch Tierärztin ist, kümmerte sich dann um den Hund, nahm ihn aber nicht bei sich Zuhause auf. Der Hund war sehr scheu, nahm kaum Futter an und ließ sich auch nicht anfassen. Was man ihm nicht verdenken kann, nachdem was er erleiden musste. Als die Tierärztin wieder Heim in den Süden fuhr, war der Hund wieder sich selbst überlassen.

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13.03.2020 - Corona auf Sardinien - wir haben Angst!

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… aber nicht (nur) die Angst, die sich in der Bevölkerung schneller als der Virus selbst verbreitet sondern wir haben Angst um unsere Tiere. Darf man das sagen, in Zeiten wo es allem voran um die Sicherheit der älteren und kranken Menschen geht, in der immer mehr von existenziellen, wirtschaftlichen Auswirkungen gesprochen wird?

JA, wir dürfen es und wir müssen es sogar , denn Sardinien haben die Maßnahmen der Italienischen Regierung auch mit voller Wucht getroffen und das Leben steht still. Was bedeutet das für unser Rifugio in Santa Teresa und für die Kollegen dort, für unsere Katzenkolonien, für unsere Arbeit?

Die Situation ändert sich jeden Tag, momentan sind die Fakten so, dass das Verlassen des Hauses und des Wohnortes nur noch in begründeten Einzelfällen möglich ist. Das Zauberwort heißt: „autocertificazione motivata“

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13.03.2020 - Aglientu - er ist über die Regenbogenbrücke gegangen

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Das Leben ist manchmal so grausam ungerecht; es lässt einem in einigen Fällen nicht die Zeit, die man braucht, um die Dinge doch noch gut auf den Weg zu bringen.

Wir hatten es gefunden: einen liebevollen Pflegeplatz für unseren Aglientu, er wurde schon bei unserer Kollegin im Süden der Insel erwartet. Leider haben wir es nicht mehr geschafft, dass Aglientu dorthin umziehen konnte. Zu schlecht ging es ihm in den letzten Tagen und er ist leider verstorben.

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11.03.2020 - Oliver - zwischen diesen Fotos liegt….!

Zwischen den beiden Fotos liegen beinahe 7 Jahre, liegt ein zerplatzter Lebenstraum, unerwiderte Liebe und ….menschliches Unvermögen….und vielleicht ein letzter Hoffnungsschimmer?

2013 war es noch möglich, Hunde in Freiheit an ihren Futterstellen zu versorgen, heute müssen sie eingefangen und in ein canile gesperrt werden. Damals betreuten wir in Calangianus die Straßenhündin TAPI und den stattlichen NERO. Bevor wir sie kastrieren konnten, brachte TAPI wunderschöne Welpen zur Welt ...

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