Bekommen wir eine Chance?

Hier sehen Sie die aktuelle Warteliste der Katzen, die dringend auf ihre Chance in Deutschland warten. Es sind Katzen, die wir aus der gesamten Gallura übernommen oder gerettet haben. Tiere, die Dank unserer unermüdlichen Präventionsarbeit in unsere Obhut kamen und gerettet wurden. Manche von ihnen sind medizinische oder ethische Notfälle, andere finden einfach keine Akzeptanz in ihrer Kolonie, sind zu alt, zu jung, …!

Die Gründe, warum sie alle eine Pflegestelle, bestenfalls ein Zuhause suchen sind so vielfältig wie ihre Schicksale, die Sie hier im Einzelnen erfahren können:

 


 

NEWS

 


 

22.04.2020: Orietta – schüchterne Jungkatze sucht Zuhause für immer

 

 

Orietta wurde zusammen mit ihren Geschwistern Otello (bereits vermittelt) und Ornella (sehr scheu; nicht zur Vermittlung) in dem kleinen Ort Ruoni (in der Nähes unseres Rifugios) in einem Lüftungsschacht gefunden; alle waren am Ende vor Hunger und Durst und schrien jämmerlich um Hilfe. Von einer aufmerksamen Frau umgehend ins Rifugio gebracht, wurden sie dem Tierarzt vorgestellt, der bei allen ‚glücklicherweise‘ nur einen massiv schlechten Ernährungszustand und eine bereits fortgeschrittene Dehydrierung feststellte.


So bezogen alle drei ihre ersten eigenen Bettchen in der Quarantänebox und wurden medizinisch grundversorgt. Schnell gewöhnten sie sich an die immer zuverlässig mit Futter und Wasser gefüllten Näpfe und machten - vermutlich das erste Mal in ihrem Leben - Bekanntschaft mit streichelnden Händen. An diese Streicheleinheiten des Menschen gewöhnten sich die drei jedoch mit unterschiedlicher Geschwindigkeit: während Otello von Anfang an sehr aufgeschlossen dem Menschen gegenüber war, benötigt Orietta etwas mehr Zeit und Ornella hat sich zu einer komplett vom Menschen unabhängigen Katze entwickelt. Somit liegt unser Augenmerk jetzt noch auf der schüchternen Orietta.


Sie ist auf der Suche nach den Menschen, die ihr ein Zuhause schenken, in dem sie die nötige Zeit zum Ankommen und Eingewöhnen bekommt. In dem die Erwartungshaltung an sie zunächst nur im ‚Endlich ist sie bei uns :-)‘ besteht…


Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite von Orietta.

 

 


09.05.2020: Franz und Ale – nur mit viel Glück sind sie jetzt zwei erwachsene und gesunde Kater

 

Es war ein toller Urlaub am atemberaubend schönen Surferstrand Marina delle Rose. Alle Sachen waren für die Heimreise gepackt; im Gepäck zurück nach Hause und im Herzen wunderschöne Erinnerungen und Bilder…

Doch leider kam es am letzten Tag noch zu einem unschönen Erlebnis: Die Urlauber, von denen hier die Rede ist, fanden direkt am Strand im angrenzenden Pinienwald zwei zutrauliche Kater-vermutlich Brüder-, sie waren offensichtlich kurz zuvor dort ausgesetzt worden. Unsere Urlauber wussten, dass den Katern nach ihrer Abreise an diesem -im Winter völlig verlassenen Ort- der sichere Hungertod drohen würde. An die Gefahr durch streunende Hunde oder ihnen nicht gut gesonnene Menschen wollten sie erst gar nicht denken…ein Albtraum für alle.

Franz und Ale, so nannten unsere verantwortungsbewussten Finder sie, wurden umgehend ins Rifugio gebracht. Hier wurden sie nach dem Durchlaufen der Quarantäne in den Katzenpark umgesetzt und integrierten sich schnell in die dort bestehende Katzengruppe. Beide haben sich körperlich zu stattlichen und wunderschönen Katern weiterentwickelt, aber ganz unterschiedlich in ihren Bedürfnissen, dem Menschen nahe zu sein:  Franz ist der Menschenbezogene von beiden, Ale der eher unabhängige Freigeist.

 

Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite von Ale.

Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite von Franz.

 

 


09.05.2020: Janice – aus dem vernachlässigten Häufchen Elend wurde eine bildschöne Kätzin

 

Das Schicksal von Janice wurde über längere Zeit von aufmerksamen Menschen beobachtet: 
Angeschafft wurde Janice als kleines Kätzchen für die Kinder einer Familie vermutlich zum Zeitvertreib. Anders kann man sich nicht erklären, dass es -als nicht nur die Kinder sondern auch Janice größer wurde- nachließ mit der Pflege der Katze, der medizinischen Fürsorge für sie und zuletzt auch mit der ausreichenden Versorgung mit Futter und Wasser. Janice war abgemagert und mit struppigem Fell auf der Straße ihres ehemaligen Dorfes unterwegs und bettelte um Futter in der Nachbarschaft. Zu diesem Zeitpunkt schritten die verantwortungsvollen ‚Beobachter‘ ein.

Sie brachten das Häufchen Elend ins Rifugio und übergaben sie der Obhut unserer Kollegen. Janice konnte ihr Glück kaum fassen: zum ersten Mal seit längerer Zeit wurde sie wieder versorgt und hatte ein ‚Heim‘; auch gegen die lästigen Parasiten wurde sie ‚hier‘ behandelt. ‚Hier‘ gab es zudem Artgenossen, mit denen man nach einer ausgiebigen Mahlzeit erst in der Sonne liegen und danach vergnüglich spielen konnte. Nur einen Menschen für sich allein haben, das konnte man ‚hier‘ nicht.

Hier gelangen Sie zur Vermittlungsseite von Janice.

 


04.06.2020: Little Miss  - Die Welt stand einen Augenblick still und danach war nichts wie vorher

 


 


Little Miss wurde 2013 im Alter von einem Jahr mit drei weiteren Katern von einem netten Ehepaar adoptiert. Das Ehepaar war katzenerfahren und nahm sich viel Zeit für die unsichere Katze. Besonders die drei Kater verstanden sich sehr gut, sie zogen gemeinsam um die Häuser, kuschelten viel und putzten sich gegenseitig. Little Miss ging zwar größtenteils ihre eigenen Wege, war aber dennoch sehr glücklich, dass  sie kätzische Gesellschaft in Form der 3 Kater hatte.
Eines Tages trennte sich das Ehepaar und alle vier Katzen verblieben mit dem Mann im Haus.

 


Nun starb ihr Herrchen im April 2020 und zurück blieb eine große Leere. Alle waren verwirrt durch die neue Situation, ihr einziger Halt war ihr Zusammensein in ihrer gewohnten Umgebung.

 


Das Herrchen hinterließ eine genaue Beschreibung aller vier Katzen und wünschte sich nichts mehr, als dass seine Katzen in die besten Hände kommen sollten. Viele Gedanken hatte er sich gemacht, alle Papiere geordnet und alles ganz sauber hinterlassen: in dem Wissen, dass die Katzen an den jeweiligen Tierschutzverein zurückgehen und wir ein neues Zuhause ganz in seinem Sinne finden würden. Diesen letzten Wunsch möchten wir ihm erfüllen!

 

Hier gelangen Sie zur Vermittlungsseite von Litte Miss.

 


 

04.06.2020: Rosos Kindheit hinter Gitterstäben soll ein Ende haben

 

 


Rosi wurde im August 2019  in keinem guten Zustand von unserer Kollegin gefunden: abgemagert und dehydriert wurde sie im Rifugio aufgenommen. Aufgrund der sehr langen Unterversorgung und des ewigen Kampfes ums Überleben war Rosi ein Häufchen Elend, das über mehrere Monate intensiv gepflegt werden musste. Zudem war das Vertrauen in die Menschen erschüttert; zu viele von ihnen hatten sie verjagt und weggeschaut, wenn sie sich mit quälendem Hunger und brennendem Durst vor irgendeiner Haustür eingefunden hatte...

 

Im Rifugio medizinisch versorgt entpuppte sich Rosi als Roso. Im Quarantänekäfig saß Roso zusammen mit Tigratino und Nele auf 8qm und bildete unsere Dreier-Tigerchen-Gruppe. Sie saßen tagein tagaus in diesem Käfig und hofften so sehr, dass sich jemand für sie interessierte. Doch dies klappte trotz mehrerer Aufrufe nicht; Tigerchen zu sein bedeutet leider oft, in der Masse der optisch auffälligeren Katzen unterzugehen...

 

Hier gelangen Sie zur Vermittlungsseite von Roso.

 


04.07.2020: Ihre Kitten sind längst vermittelt... – bekommt Jamila jetzt auch ihre Chance?

 

 

Jamila wurde mit ihren 4 Kitten in der Nähe von Santa Teresa gefunden. Eine nette Frau kümmerte sich um sie und holte sie zu sich nach Hause in ihre Garage. Dort versorgte die Frau Jamila mit allem Notwendigen, sodass sie zur Ruhe kommen und sich gut um ihre Kitten kümmern konnte.

Die Frau fand für die Kleinen jeweils ein Zuhause vor Ort, nur konnte Jamila leider nicht bei ihr bleiben. So brachte sie die hübsche rot weiße, sehr menschenbezogene, Kätzin ins Rifugio. Ist dies nun ein weiterer Fall, in dem zu befürchten bleibt, dass die Mutterkatze ‚übrig bleibt‘?

 

Hier gelangen Sie zur Vermittlungsseite von Jamila.

 


10.07.2020: Lucio – schüchterner Jungkater sucht liebevolles Zuhause

 


 

Unser hübscher Jungkater Lucio ist auf der Suche nach einem eigenen Zuhause. Er wurde ganz alleine auf der Straße gefunden. Offensichtlich ausgesetzt, wollten wir ihn nicht seinem Schicksal überlassen, sondern uns auf die Suche machen, damit auch er das Leben als Familienmitglied erleben darf.

 

Hier gelangen Sie zur Vermittlungsseite von Lucio.

 

 

 

 


 

WARTELISTE

 

 

03.09.2016:  Gringo - sein Appetit - sein Risiko!

 

 

Gringo und Micia teilen beide dasselbe Schicksal. Sie dürfen beide ausschließlich Nassfutter fressen, bei Ernährung mit Trockenfutter oder nicht kontrollierter Ernährung riskieren die Katzen eine Verstopfung, die schnell zu einem Darmverschluss führen könnte, wird diese nicht bemerkt.

 
Da es für beide unverständlicherweise nie eine einzige Anfrage gab und die Katzen im Gehege im Tierheim enorm gelitten haben, entschlossen wir uns, aus ihnen die sogenannten Piazza Katzen zu machen, ihnen also das freie Leben auf der Piazza im Tierheim zu ermöglichen.
 
Beide Katzen genossen das außerordentlich. Der unvergleichlich anhängliche Gringo konnte seinen Menschen den ganzen Tag folgen, ihre Arbeit beobachten und immer überall dabei sein. Die Zeit, in der er hinter Gittern durch klägliches Miauen auf sich aufmerksam machen musste, war endlich vorbei. Die eher schüchterne Micia konnte sich ihre eigenen, ruhigen Stellen nach Herzenslust suchen und diese selbstbestimmte Freiheit tat beiden unendlich gut.
 
Leider haben Gringo und Micia nun begonnen, Futter zu fressen, welches für sie nicht geeignet ist. Im Rifugio und auch außerhalb finden sie einfach zu vieles, was ihre Verdauung durcheinander bringt und leider gibt es im Tierheim nicht genug Pfleger, die gut auf Micia und Gringo aufpassen könnten.
 
Daher musste die traurige Entscheidung getroffen werden, Gringo und Micia zurück in ein Gehege zu setzen, um sie selbst vor ihrem Appetit zu schützen. Für die beiden ist nun ihre kleine Welt zusammen gebrochen.
 
Gringo weint den ganzen Tag und Micia zieht sich zurück. Sie können es nicht verstehen. Wir suchen daher auf diesem Wege ganz dringend ein Zuhause, sie müssen nicht gemeinsam vermittelt werden, können es aber.
 
03.02.2018: Gringo hat eine Pflegestelle gefunden.
 
12.06.2018: Update und neue Bilder von Gringo.
 
Hier gelangen Sie zu der Vermittlungsseite von Gringo mit wunderschönen Fotos dieser außergewöhnlichen Katze.......
 
22.06.2018: Wir suchen Paten für Gringo ....
 
Aktuelle Informationen und neue Bilder finden Sie auch hier auf seiner Patenseite ....
 
 

 
 
06.06.2018: Mirta – eine zarte Katzendame sucht ebensolche Menschen!
 
 

Mirta ist zierlich, ruhig, die Bezeichnung einer Samtpfote könnte nicht besser passen. Wie Mirta all die Jahre auf der Straße auf Sardinien überlebt haben soll können wir uns kaum vorstellen. Entsprechend schlecht war auch ihr Zustand, als wir sie vor vielen Wochen in einer Straße in Santa Teresa auffangen. Sie war dehydriert und der nasse Winter hatte einen festsitzenden Schnupfen hinterlassen. Lange war Mirta bei uns in der Krankenstation um sie aufzupäppeln und gesund zu pflegen. Sie ließ alle Therapien über sich ergehen, fühlte sich im Käfig aber sichtlich unwohl. Umso glücklicher waren wir, sie nach langer Zeit endlich im Katzenpark anzusiedeln. Aber auch dort bemerkten wir, dass Mirta sich nicht wohl fühlte. Die 2.500qm zu gewucherter Park und die anderen 30 Katzen waren ihr anscheinend ungeheuer. Sie fand keinen Anschluss und eines Morgens fanden wir sie in der kleinen grünen Schleuse vor den Katzenparks, sie hatte sich sozusagen ihren kleineren Privatgarten gesucht. Das ist nun also das, was wir uns für die schüchterne Mirta wünschen.
 
Wir suchen wir sie einfühlsame, geduldige Menschen, die sie mit viel Zuwendung und Zuneigung schnell auftauen lassen und ihr das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit geben, nach dem sie sich anscheinend sehr sehnt. Ideal wäre für sie eine ruhige Familie , ein grünes aber ruhiges Umfeld mit einer aufgeschlossenen Zweitkatze, die Mirta zeigt, wie schön das Leben für eine Katze sein kann. Mirta lebt momentan mit fünf anderen Katzen verschiedenen Alters und Geschlechts in einem kleineren Freigehege und fühlt sich mittlerweile recht wohl. Mirta ist eine bildschöne, dreifarbige Katze, die es verdient hat, eine zweite Chance im Leben zu bekommen.


 



09.07.2019: Freddy – seinem Blick kann man nicht widerstehen

 

 

Freddy wurde unserer Kollegin nachts einfach vor die Tür gestellt. Offensichtlich war er in seiner bisherigen Umgebung bzw. bei den Menschen dort nicht länger erwünscht und so entledigte man sich seiner kurzerhand. Versorgt hatte ihn schon länger niemand und wahrscheinlich hatte er noch nie eine richtiges Zuhause. So wissen wir auch nicht, was der arme Kerl mitgemacht hat; wir können es nur vermuten. Ein alter unversorgter Bruch ist die Ursache dafür, dass er sein linkes Hinterbein nicht vollständig aufsetzt. Wir haben dies sofort dem Tierarzt vorgestellt, der aber dazu rät, hier keine Korrektur vorzunehmen, zumal unser Freddy damit sehr gut und ohne Schmerzen klar kommt. Freddy ist ein aufgeweckter Jungkater, der mit seinem absolut einzigartigen Blick jeden in seinen Bann zieht. In der Katzengruppe verträgt er sich sehr gut mit seinen Artgenossen; bestimmt aber auch manchmal gern, wo es lang geht. Auch dem Menschen ist er sehr zugetan. Alles in allem ein absolut liebenswerter Jungspund, der nun sein eigenes Zuhause sucht. Dieses sollte gesicherten Freigang bieten können, da Freddy FELV positiv getestet wurde. Wer schenkt ihm sein Herz; er möchte so gern endlich ankommen dürfen. Freddy reist kastriert, geimpft und gechipt in sein neues Zuhause…

Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite von Freddy......

 

   


 

26.03.2020: Piccioli - unser kleiner schwarzer Sonnenschein

 

Als Piccioli gefunden wurde, war er in keinem guten zustand, abgemagert und dehydriert sowie an einer ausgeprägten Mykose (Pilzerkrankung) erkrankt wurde er im Rifugio aufgenommen. Piccioli war ein kleines Häufchen Elend, das über mehrere Monate intensiv gepflegt werden musste.

Diese Zeit ist jetzt zum Glück vorbei. Piccioli ist nunmehr vollständig genesen und hat sich zu einem hübschen schwarzen Jungkater entwickelt. Er ist sehr menschenbezogen und schmusebedürftig und versteht sich gut mit seinen Artgenossen – alles in allem ein wahrer Sonnenschein also.

 

Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite von Piccioli....