Bekommen wir eine Chance?

Hier sehen Sie die aktuelle Warteliste der Katzen, die dringend auf ihre Chance in Deutschland warten. Es sind Katzen, die wir aus der gesamten Gallura übernommen oder gerettet haben. Tiere, die Dank unserer unermüdlichen Präventionsarbeit in unsere Obhut kamen und gerettet wurden. Manche von ihnen sind medizinische oder ethische Notfälle, andere finden einfach keine Akzeptanz in ihrer Kolonie, sind zu alt, zu jung, …!

Die Gründe, warum sie alle eine Pflegestelle, bestenfalls ein Zuhause suchen sind so vielfältig wie ihre Schicksale, die Sie hier im Einzelnen erfahren können:

 


 

NEWS

 


 

07.12.2018: Honey, Halma und Harry - allein und sich selbst überlassen…

 

 

wurde dieses  Kitten Trio voller Flöhe und Würmer mit seiner Mutter von unserer sardischen Kollegin in einem Garten gefunden. Völlig auf sich alleine gestellt, ohne Versorgung und Unterstützung versuchte die Katzenmutter, mit ihren Kleinen, zu überleben. Dank der liebevollen Fürsorge und Pflege unserer Kollegin  vor Ort, sind die Kleinen zu entzückenden, wunderhübschen  Kätzchen herangewachsen, die nun sehnsüchtig auf ein schönes, für immer Zuhause, warten. Honey ist das weibliche rot-weiße Kitten, ihr Name ist 'Programm', sie ist zuckersüß und verschmust. Anfangs noch ein wenig vorsichtig dem Menschen gegenüber, taut sie dann aber doch sehr schnell auf und genießt den  Kontakt zum Menschen und die damit verbundenen  Schmuse und Streicheleinheiten. Halma ist die Kleine mit dem weiß-braunen Gesicht. Ihr Blick zieht jeden sofort magisch an. Nach Katzenart entscheidet sie aber selbst, wann sie schmusen, schlafen oder aber fressen möchte. Wenngleich auch sehr verschmust, ist sie die Eigenständigste der Drei. Harry der Kater im Bunde ist immer lieb und gut gelaunt. War er zu Anfang eher vorsichtig, ist er jetzt Kitten typisch immer zu Späßen aufgelegt. Mit der grauen Zeichnung über der Nase ist er nicht nur wunderhübsch sondern auch unverwechselbar.

Alle drei verstehen sich gut mit anderen Katzen und Hunden.  Sie wünschen sich sehnlichst ein eigenes Zuhause, in dem sie ihr Katzenleben lang geliebt und gut versorgt werden - gern gemeinsam oder aber zu einem gleichaltrigen Kätzchen dazu. Wir wünschen uns für die Drei Familienanschluss und die Möglichkeit ihren Freigang in Zukunft genießen zu können.

Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite von Halma........

Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite von Harry........

Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite von Honey........

 


 

23.11.2018: Carl und Camilla – zwei Herzen finden sich!

 

 

Zuerst wurde Camilla gefunden, von einer deutschen Urlauberin im Süden Sardiniens. Die winzige Schildpattkatze konnte nur gerettet werden, indem unsere italienische Kollegin Elena sie mit der Flasche groß gezogen hat. Camilla hat es geschafft, auch wenn dieser frühe Überlebenskampf leider seine Spuren hinterlassen hat. Camilla ist stark sehbehindert, das Augenlicht auf einem Auge hat sie verloren, auf dem anderen ist die Sehkraft eingeschränkt. Die Tatsache, dass Camilla ein Flaschenkind ist, hat sie sehr menschenbezogen gemacht. Sie ist nicht nur sehr verschmust und lieb sondern auch verträglich mit Hunden und allen anderen Katzen. Das hat sie zu Carl geführt, mit dem sie mittlerweile ein unzertrennliches Katzenpäarchen bildet. Auch Carl ist von Urlaubern gefunden worden, auch im Süden Sardiniens, auch er ist ein Flaschenkind und hat sein Überleben nur dem Einsatz der Urlauber und der Übernahme durch Elena zu verdanken. Beide leben nun gemeinsam bei Elena, die sie natürlich nicht behalten kann, sonst hätte sie keinen Platz mehr, um neue Notfälle zu retten. Wir suchen also für Camilla und Carl gemeinsam eine tolle Familie. Die beiden sollen gemeinsam vermittelt werden, denn durch die Sehbehinderung von Camilla orientiert sie sich sehr an Carl, der eine Art „Guide“ für sie geworden ist. Der kleinere Carl hingegen orientiert sich an Camilla, weil sie die stärkere und robustere ist.

Beide genießen schon das Leben im Garten und trotz Sehbehinderung suchen wir für beide ein Traumzuhause wo sie neben viel Familienanschluss auch ein artgerechtes Leben mit Katzenfreiheit genießen dürfen.

Falls Sie sich für Carl und Camilla interessieren, so gelangen sie hier auf die Vermittlungsseite……...

 


 
28.10.2018: Leo und Lino – zwei Katzenkinder inmitten von Menschenkindern!
 
 
 

Es gibt idealere Plätze, um als Katzenkind auf der Straße groß zu werden, ein Spielplatz gehört sicherlich nicht dazu. Zu groß ist die Gefahr, dass Eltern Angst davor haben, ihre Kinder mit den Katzen in Kontakt zu bringen, Diskussionen um Hygiene, Krankheiten…! Nur zu oft ist der Mensch ja der Grund dafür, dass es für die Katzen auf Sardinien keinen Platz zu geben scheint. Leo und Lino hat das wenig interessiert. Sie haben sich im kleinen Bergdorf San Pasquale mitten auf dem Spielplatz niedergelassen. Dort gab es schöne Bäume zum Klettern, Sand zum buddeln und auch immer volle Mülleimer…! Als wir von der Präsenz der beiden kleinen Kater erfuhren, mussten wir handeln und sie in unser Rifugio holen. Ihre Schwester konnte schon vermittelt werden, Lino und Leo warten noch auf ihr Zuhause. Die beiden sind aufgeweckt, verspielt, sozial verträglich mit allem und jedem und wünschen sich, den Winter in einem eigenen Haus verbringen zu dürfen und nicht im feuchtkalten Sardinien.
 

Falls Sie den Beiden ein kuscheliges Winterquartier und darüber hinaus ein Zuhause für immer schenken können, dann gelangen Sie hier auf die Vermittlungsseite der Beiden……Leo ist übrigens der dunklere von den Beiden, Lino der etwas hellere….

 


 
28.10.2018: Zampy – endlich wird sie „sichtbar“!
 
 
 

Zampy ist die beste Freundin von Missy. Beide sind  unzertrennlich und suchen gemeinsam ein schönes Zuhause. Missy hatte hier und da schon Anfragen, da die hübsche Katzendame äußerst verschmust und menschenbezogen ist. Letztlich ist eine Vermittlung daran gescheitert, dass wir sie nicht von Zampy trennen möchten, Zampy aber schlichtweg bisher keine Vermittlungsseite hatte. Das möchten wir nun nachholen und Zampy endlich sichtbar machen, in der Hoffnung, für beide gemeinsam ein tolles Zuhause zu finden. Ein Zuhause hatte Zampy bereits, das war aber bei einem Mann, der mit sich und der Welt und damit auch mit Zampy völlig überfordert war. Zampy lebte bei einem Alkoholiker, war völlig auf sich allein gestellt, brachte immer wieder Junge zur Welt.... Unsere Kollegin aus Sassari schaffte es, Zampy aus dieser Situation zu holen und sie in ihr privates Rifugio zu integrieren. Da hat die äußerst verträgliche Zampy schnell mit allen anderen Katzen Freundschaft geschlossen, allem voran aber mit Missy, von der wir sie nicht mehr trennen möchten. Zampy hat einen alten Bruch am linken Vorderbein, welcher nie tierärztlich versorgt wurde, der ihr in der Bewegung aber keinerlei Probleme bereitet und auch keine Schmerzen. Zampy hat ihre Namen (zampa = Pfote) dieser alten Fraktur zu verdanken. Vielleicht gibt es im Leben demnächst wichtigere Faktoren, die ihr einen neuen Namen schenken?
 
 
 


01.10.2018: Jig – ein kleiner Kämpfer!

 

 

Der kleine Kater wurde im Hinterland von BuonCamino gefunden, nicht weit weg von unserem Rifugio. Anstatt ihn dort abzugeben, hat man ihn anscheinend ausgesetzt, winzig, mager, erkältet. Der Kleine muss hart gekämpft haben, um  zu überleben. Als wir ihn fanden, war er sehr geschwächt. Nach wenigen Tagen schon haben die medikamentösen Therapien angeschlagen und wir wussten, Jig ist über den Berg.  Ob sich sein Kampf gelohnt hat und ein glückliches, artgerechtes Leben vor ihm liegt, das wird sich nun zeigen, denn Jig braucht dringend eine Familie, damit er nicht sein Leben im Tierheim verbringen muss, wofür wäre dann der Kampf gut gewesen? Falls Sie sich für den kleinen , großen Kämpfer interessieren, so gelangen Sie hier auf seine Vermittlungsseite, in der Hoffnung, dass er jetzt schon Menschen ins Herz trifft, damit er in wenigen Wochen, wenn er 3 Monate alt wird, mit der Prozedur der Ausreiseformalitäten beginnen kann.

Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite von Jig....
 

 

01.10.2018: Maria und Mimmo – ausgesetzt in Mitten von Hunden!

 

 

Das Rifugio in Santa Teresa beherbergt im Durchschnitt 50 Hunde, bis auf die wenigen Hunde in den Quarantäneboxen allesamt in Ausläufen und Gehegen, mit Zäunen umzäunt, die für eine Katze keine Hürde darstellen. Inmitten dieser Situation hat jemand zwei kleine Katzenbabies ausgesetzt, durch den Zaun geschoben. Anfangs hörte man sie nur, ein verängstigtes, klägliches Miauen, später sah man sie…um ihr Leben rennen. Glücklicherweise fanden die aufmerksamen Kollegen die beiden Kätzchen schnell und konnten sie in Sicherheit bringen. Bis auf einen Schrecken sind beide ganz gut davon gekommen, lediglich Maria muss eine kleinere Augenverletzung mit Antibiotika behandelt bekommen. Beide sind verständlicherweise schüchtern aber man merkt jetzt schon, dass es im Grunde ausgesprochen liebe und zutrauliche Katzen sind, die schnell Vertrauen aufbauen können. Mimmo spielt schon, sucht Kontakt….vielleicht bald zu Ihnen?

Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite von Maria & Mimmo....

 


 

01.10.2018: Henrietta und Henry – sie geben sich Halt in schweren Zeiten!

 

 

Von einer unbekannten Mutter geboren, an einem unbekannten Ort aufgefunden und einer unbekannten Zukunft und Schicksal gerade noch entkommen. Die beiden sind wie tausende andere in diesen Wochen „übrig“, wenn die Ferienhäuser auf Sardinien geschlossen werden, für Monate leer stehen und die Insel sich zu einem der einsamsten Orte der Welt verwandelt. Henrietta und Henry hatten es bis dahin geschafft, bis auf die Terrasse des Ferienhauses, dort Futter und Zuwendung gefunden…aber sie wären jetzt alleine zurück geblieben, ganz alleine. Daher hat der Urlauber die beiden vor seiner Abreise ins Rifugio gebracht. Hier warten die aufgeweckten, sympathischen, verspielten und gleichermaßen lieben und menschenbezogenen Geschwister nun auf ihre zweite Chance……

Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite von Henrietta.....

Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite von Henry.....

 


 

01.10.2018: Iris – den Kampf hat sie gewonnen und nun?

 

 

Iris muss von einem Hund angegriffen worden sein, als sie bei San Pasquale auf Sardinien gefunden wurde, war der Schwanz voller entzündeter Verletzungen, das letzte Stück ist gebrochen. Motorisch oder gesundheitlich hat Iris keinerlei Einschränkungen, die Wunden heilen mit einer Antibiotikabehandlung ab. Den Kampf hat Iris also gewonnen, was jetzt auf sie zukommt entscheidet alleine die Frage, ob wir ein Zuhause für sie finden werden oder nicht. Iris ist eine „perfekte“ Katze, bildschön, menschenbezogen, sozial aufgeschlossen und verträglich , sehr verspielt…sie vereint alles, was man sich von einer Katze wünscht. Ob es zum happy end kommt, entscheiden vielleicht Sie?

Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite von Iris......

 


 

01.10.2018: 5 Kitten – dünn, verängstigt aber voller Vertrauen!

Jemand hat sie ihrer Mutter weggenommen, in eine Kiste gepackt und am Straßenrand abgestellt. Dort hat sie jemand gefunden, der Guardia di Finanza übergeben und die haben sie ins Rifugio gebracht. Die Kitten sind durch viele Hände gegangen und durch viele gefährliche Situationen. „JEMAND“ hat etwas getan oder nicht getan, welches ihr Leben und ihr Überleben gelenkt hat. Die Kitten sind so sehr von der Willkür der Menschen abhängig, dass es weh tut. In diesem Falle ist es gut ausgegangen, die fünf haben sich im Rifugio dank ihres offenen und liebevollen Charakters schnell und gerne aufpäppeln lassen und blicken jetzt mit ihren großen Augen durch ihre Gitterstäbe uns suchen ihre Menschen.

Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite von Cocca........

Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite von Carlo......

Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite von Chicca.....

 



WARTELISTE

 


 

01.05.2015: Aglientu – die Stadt gab ihm seinen Namen!

 

 

Ein Tier erhält seinen Namen normalerweise durch den Menschen, meist eine Geste, die alle Liebe und Zuneigung noch unterstreicht und eine intensive Bedeutung hat. Im Falle von Aglientu gab es niemanden, der liebevoll einen Namen hätte aussuchen können und so wurde er pragmatisch nach der Stadt benannt, in der er gefunden wurde. Diese Liebe muss Aglientu eigentlich täglich entbehren, das ist der Grund, warum wir für ihn ein Zuhause suchen. Aglientu kam schon im Jahr 2013 zu uns, er war in den Straßen von Aglientu leicht verletzt worden, wurde im Rifugio gesund gepflegt und dann kam die große Frage „wohin mit ihm“? Während seiner Zeit auf der Krankenstation bei uns wurde klar, dass Aglientu FELV positiv ist, er trägt das Feline Leukose Virus in sich, auf FIV wurde er negativ getestet. Ausgebrochen ist die Krankheit nicht, dennoch ist er Überträger des Virus. 
 
 
Da Aglientu bisher auf der Straße lebte und im Rifugio eingesperrt unheimlich litt, war klar, dass er sein Leben im Katzenpark verbringen darf. Eigentlich war das für Aglientu eine unglaubliche Verbesserung seiner Lebenssituation. In Aglientu gab es nicht viel Grün und es gab viel Verkehr und Menschen, die es nicht immer gut mit ihm meinten. Im Park fand er absolute Sicherheit vor beidem und zugleich unendliche Gerüche, Insekten zum Jagen und ein für ihn artgerechtes, glückliches Leben. Nun ist uns aber klar geworden, dass Aglientu die Größe des Parks nur selten ausnutzt, meist sitzt er im vorderen Bereich am Tor und wartet auf den Pfleger, der einmal täglich zur Fütterung und zur Kontrolle in den Park kommt. Dann nutzt er die kurze Zeit und schmiegt sich um die Beine, versucht, auf den Arm zu kommen, gibt Köpfchen…leider muss er das alles aber mit einem Dutzend anderer Katzen teilen.
 
 
Aglientu ist definitiv ein Kater, der viel Zuwendung braucht und viel Liebe geben kann. Er ist ein unglaublich sanftmütiger Tiger, der alles dafür gibt, im Arm des Menschen zu liegen und gekrault zu werden. Aglientu ist ein Kater von zierlicher Statur, der jedem Menschen sofort offen und anschmiegsam begegnet und gleichermaßen verträglich mit Artgenossen ist. Er lebt mit Kätzinnen und Katern in Frieden zusammen und es gibt höchstens einmal einen kleinen „Prankenhieb“, wenn man sich mit allen um die kostbare Ressource Mensch drängeln muss. Wir suchen für Aglientu ein Zuhause bei Menschen, die viel Zeit und Liebe entbehren können und ihm durch die Lebens- und Wohnsituation ein wenig der Freiheit schenken können, die er so liebt. Aglientu ist trotz seiner FELV Infektion gesundheitlich fit, er leidet seit Beginn zwar an einem chronischen Katzenschnupfen, die Ausprägung ist jedoch gering. Gerne kann Aglientu zu ebenfalls infizierten Katzen, er würde sich über Gesellschaft sicherlich freuen. Wenn Sie Aglientu ein passendes Zuhause schenken könnten, so können wir Ihnen garantieren, dass Sie im Gegenzug mit Liebe und Treue eines kleinen Grautigers überschüttet werden…
 
 
                     
 

 

03.09.2016:  Gringo - sein Appetit - sein Risiko!

 

 

Gringo und Micia teilen beide dasselbe Schicksal. Sie dürfen beide ausschließlich Nassfutter fressen, bei Ernährung mit Trockenfutter oder nicht kontrollierter Ernährung riskieren die Katzen eine Verstopfung, die schnell zu einem Darmverschluss führen könnte, wird diese nicht bemerkt.

 
Da es für beide unverständlicherweise nie eine einzige Anfrage gab und die Katzen im Gehege im Tierheim enorm gelitten haben, entschlossen wir uns, aus ihnen die sogenannten Piazza Katzen zu machen, ihnen also das freie Leben auf der Piazza im Tierheim zu ermöglichen.
 
Beide Katzen genossen das außerordentlich. Der unvergleichlich anhängliche Gringo konnte seinen Menschen den ganzen Tag folgen, ihre Arbeit beobachten und immer überall dabei sein. Die Zeit, in der er hinter Gittern durch klägliches Miauen auf sich aufmerksam machen musste, war endlich vorbei. Die eher schüchterne Micia konnte sich ihre eigenen, ruhigen Stellen nach Herzenslust suchen und diese selbstbestimmte Freiheit tat beiden unendlich gut.
 
Leider haben Gringo und Micia nun begonnen, Futter zu fressen, welches für sie nicht geeignet ist. Im Rifugio und auch außerhalb finden sie einfach zu vieles, was ihre Verdauung durcheinander bringt und leider gibt es im Tierheim nicht genug Pfleger, die gut auf Micia und Gringo aufpassen könnten.
 
Daher musste die traurige Entscheidung getroffen werden, Gringo und Micia zurück in ein Gehege zu setzen, um sie selbst vor ihrem Appetit zu schützen. Für die beiden ist nun ihre kleine Welt zusammen gebrochen.
 
Gringo weint den ganzen Tag und Micia zieht sich zurück. Sie können es nicht verstehen. Wir suchen daher auf diesem Wege ganz dringend ein Zuhause, sie müssen nicht gemeinsam vermittelt werden, können es aber.
 
03.02.2018: Gringo hat eine Pflegestelle gefunden.
 
12.06.2018: Update und neue Bilder von Gringo.
 
Hier gelangen Sie zu der Vermittlungsseite von Gringo mit wunderschönen Fotos dieser außergewöhnlichen Katze.......
 
 

 
 
07.03.2017: Nieddu - es gibt ein Wiedersehen!
 
 
 
 
Wenige Kilometer vom Rifugio entfernt lebte eine sardische Tierschützerin, im Laufe der Jahre verlor sie Maß und Ziel und ihr wunderschönes, riesiges Grundstück wurde zu einem Ort von animal hording. Sie konnte all den Katzen, die sie aus den unterschiedlichsten Situationen "gerettet" hatte nicht mehr gerecht werden, überwarf sich mit Sohn und Mutter und verließ letztlich das Anwesen und damit alle Katzen.
 
Seitdem werden wir vom Sohn der Dame massiv unter Druck gesetzt, diese Katzen ins Rifugio zu übernehmen, da weder er noch die Oma die Tiere versorgen können. Anfangs waren es weit über 30...es war unmöglich, alle ins Rifugio zu holen. Und so kam es, dass wir immer wieder einzelne Tiere übernahmen, die pflegebedürftig waren, krank....und so übernahmen wir im Laufe der letzten sechs Jahre einen Großteil dieser Katzen, manche konnten wir wunderbar vermitteln, andere leben noch bei uns im Katzenpark. Die Situation hat sich nochmals verschlechtert und somit werden wir alle restlichen Katzen übernehmen, Nieddu macht den Anfang aus einer Gruppe von fünf Katzen.
 

Nieddu ist ca. 11 Jahre alt, ist Fiv positiv getestet worden, ist kastriert und eine Seele von Kater, verschmust, menschenbezogen und offen. Er lebt mittlerweile in unserem Katzenpark und genießt die Freiheit und vermisst zugleich die streichelnden Hände der Menschen. Sobald man den Park betritt, kommt er schon angelaufen und fordert seine Streicheleinheit ein. Er ist einfach ein Schatz.

Wenn Sie sich vorstellen können, Nieddu ein tolles. Liebenswertes Zuhause schenken zu können, dann zögern Sie bitte nicht und melden sich bei uns. Nieddu hätte es wirklich verdient.

 
Wenn Sie sich für Nieddu interessieren, gelangen Sie hier auf seine Vermittlungsseite.
 
 

 

 03.04.2017: Kater BIONDINO -  der "Blonde" ist eigentlich ein roter Kater

 

 

Biondino hat sich im Sommer letzten Jahres an einem Snack Kiosk auf Caprera angesiedelt.

Eigentlich ein traumhafter Platz für einen Kater: Caprera ist unbewohnt und besteht nur aus traumhafter Natur und Stränden, der Kiosk liegt mitten in einem Pinienwald.

Biondino wurde dort im Sommer mitgefüttert. Jedoch als der Kiosk im Herbst geschlossen hat blieb er ganz alleine zurück. Einer unserer Helfer von La Maddalena fuhr dann täglich extra mit der Vespa zu ihm um ihn zu füttern. Er war immer am Kiosk anzutreffen. Da er sehr zutraulich ist, bemerkten wir beim Schmusen dann einen Knubbel am Rücken, woraufhin er dann zum Tierarzt Dr. Dessena  nach La Maddalena gebracht wurde. Der ihn kastrierte und den Knubbel entfernte.

Leider hat er die Narkose aber gar nicht vertragen und so brachte unsere Helferin Barbara ihn am nächsten Tag für weitere Untersuchungen & Therapie zu unserem Tierarzt Dr. Matteo Salaris nach Palau . Dies war am 26.02.2017. Leider war Biondino da bereits in einem sehr desolaten Zustand: hat nichts mehr gefressen und die Organwerte waren sehr schlecht, besonders die der Leber. Zudem wurde festgestellt, dass er leider Diabetiker ist.

Es war tagelang unsicher ob er überhaupt überleben würde. Doch dank der guten Pflege  von Matteo hat er es geschafft. Er ist nun im Gehege zusammen mit Fofo und schnurrt den ganzen Tag, er sucht extrem den Kontakt zum Menschen und kommt auch gut mit den andren Katzen klar.

Er muss wegen seiner Diabetes 2x täglich gespritzt werden, lässt dies aber brav über sich ergehen und  braucht spezielles Diabetikerfutter. Seine Werte waren vor Eintreffen im Rifugio fast wieder im Normbereich, er hat sich gut erholt und ist nun unter Kontrolle. Biondino ist total verschmust und zutraulich.

Wenn Sie sich für diesen tollen Kater interessieren, gelangen Sie hier auf seine Vermittlungsseite.

 



 
26.04.2017: Nasello – eine traurige Diagnose als Namensgeber!
 
 
 
 

Unsere Kollegin Ambra hatte Nasello schon länger vor ihrem Haus in San Pasquale gefüttert, ein Streuner, der sich im Laufe der Zeit einfach bei ihr angesiedelt hatte. Da Ambra aber gar kein Händchen für Katzen hat, war es ihr leider nie gelungen, sich intensiver mit Nasello zu beschäftigen. Ihr war aber aufgefallen, dass sich seine Nase veränderte und rief dann um Hilfe, als es leider schon fast zu spät war.
 
Kolleginnen aus dem Rifugio holten Nasello ab, er wurde in die Klinik gebracht und das , was eigentlich alle schon befürchtet hatten, bestätigte sich: ein Plattenepitelkarzinom auf der Nase. Diese Art von Krebs begleitet uns auf Sardinien immer wieder und die letzten beiden Jahre leider immer öfter. Die aggressive Sonneneinstrahlung führt gerade bei Katzen mit hellem Fell zu den gefürchteten Veränderungen der Zellen, die sich dann schnell  zu einem Karzinom entwickeln.
 
Nasello wurde in Olbia vom Chirurgen gleich einem Eingriff unterzogen, indem die befallenen Hautstellen großzügig entfernt wurden, sodass nun die Hoffnung besteht, dass Nasello gesund ist und es bleibt und sich keine neuen Tumore entwickeln werden.
 
Maßgeblich entscheidend dabei wird natürlich sein, ob Nasello weiterhin den Sonnenstrahlen ungeschützt ausgesetzt bleibt oder ob er ein Zuhause findet, wo man das steuern kann und wo die Sonne nicht so stark ist. Wir würden Nasello daher gerne nach Deutschland vermitteln.
 
Er war immer Freigänger  und soll das auch bleiben aber er soll auch die Möglichkeit haben, was ihm bisher total fehlte, im Haus zu bleiben und dort das behütete und geliebte Leben einer Hauskatze zu leben.
 
Falls Sie sich für Nasello interessieren, so gelangen Sie hier auf seine Vermittlungssseite…………

 

 

30.11.2017: Bifin - man sieht sich im Leben mindestens zweimal!
 

 

Bifin fiel uns an einer Tankstelle an der Hauptverbindungsstraße auf. Anscheinend hatte er sich dort angesiedelt, weil er Kontakt zum Menschen und Futter suchte. Ein viel zu gefährlicher Platz für so einen zutraulichen Kater.
 
Wir erkannten direkt seine gekappte Ohrspitze, ein Zeichen, dass wir Bifin schon einmal in den Händen hatten und zwar zur Kastration. Wir denken, dass Bifin von einem nahe gelegenen Bauernhof stammt, wo wir vor vielen Jahren alle Katzen kastriert haben. Da die Katzen dort weitgehend sich selbst überlassen sind wird sich Bifin umorientiert haben.
 
Er ist jetzt bei uns im Rifugio. Leider hat er im Laufe der Zeit ein Auge verloren, das behindert ihn aber keinesfalls. Er ist ein unglaublich verschmuster und lebensfroher Kater. Leider ist er positiv auf FIV getestet worden, sodass wir  Bifin jetzt bei uns im Katzenpark ansiedeln.
 
Wir wünschen uns für Bifin aber eigentlich noch mehr, ein schönes Zuhause wo er die Liebe zurückbekommt, die er schenken möchte. Bifin ist ca. 8-10 Jahre alt und hätte sicherlich keine Probleme, nochmals in ein neues und viel besseres Leben durchzustarten.
 
Falls Ihnen Bifin gefällt und seine Geschichte Sie berührt, so gelangen Sie hier auf seine Vermittlungsseite........
 
 


11.04.2018: Max – das Leben auf der Straße hinterlässt (kleine) Spuren und große Sehnsüchte!
 
 
 

Max wurde in den Straßen von Santa Teresa auf Sardinien von Passanten gefunden und ins Rifugio gebracht, zumal sein Bein dick geschwollen war.
 
Im Rifugio wurde dann klar, dass es sich nur um einen Abszess handelt. Der Abszess wurde behandelt sowie einige kleinere „medizinische Baustellen“, die allesamt medikamentös behandelt werden konnten. Max wird auf drei Jahre geschätzt, drei Jahre, in denen er wahrscheinlich keinerlei Fürsorge erfahren hat, da ist es nur normal, dass es hier und da zwickt. Wir haben Max gesund gepflegt, natürlich auch kastrieren lassen und jetzt wenden wir uns dem eigentlichen Problem zu, seiner Sehnsucht nach Streicheleinheiten.
 
Eigentlich würde Max jetzt in den Katzenpark umgesetzt, dort hätte er ein artgerechtes Leben auf einer riesigen Fläche voller Bäumen und Sträucher, garantiertes Futter und medizinische Versorgung. Wir denken, Max reicht das nicht. Er ist so menschenbezogen, dass es schwierig ist, Fotos von ihm zu machen, da er am Menschen „klebt“.
 
Daher suchen wir für Max nun nette Menschen, die ihm genau das schenken, was er braucht. Max ist als ehemaliger Straßenkater sicherlich unkompliziert und kompatibel mit anderen Katzen, sicherlich auch mit Hunden, Kinder wären toll, je mehr Hände, desto besser. Dass Max natürlich auf seinen geliebten Freigang und Sonnenbaden nicht verzichten möchte, müssen wir wahrscheinlich nicht extra erwähnen.
 

Update April 2018:
 
Bei einer zweiten Urinuntersuchung von Max hat sich leider herausgestellt, dass er unter  Struvit ( Harnsteinerkrankung ) leidet und wohl sein Leben lang Urinary Spezialnassfutter brauchen wird. Welches man aber  heutzutage, zum Glück, in jedem gut durchsortierten Tierfuttergeschäft bekommt und er damit ein, fast,  normales Leben führen kann. Es sollte auf Grund der hohen Menge an pflanzlichen Inhaltsstoffe und des geringen Feuchtigkeitsgehalt kein Trockenfutter verfüttert werden, egal welche Marke, einfach weil Katzen zu wenig trinken. Aber das alles sollte Sie nicht abschrecken diesem Traumkater ein neues Zuhause zu schenken.  Max hätte es echt verdient…….
 
 
Falls Sie sich für den hübschen schwarz-weißen Kater interessieren, so gelangen Sie hier auf seine Vermittlungseite....
 

 

21.05.2018: Erica – es ist nie zu spät für einen Neuanfang!

 

Hinter Erica liegt schon ein langes, aufregendes Leben, das sieht man ihr aber keinesfalls an. Wir schätzen sie auf 14 Jahre. Erica hat die längste Zeit ihres Lebens in einer wunderschönen Bucht im Valle di Erica auf Sardinien gelebt. Dort hatte sie sich mit unzähligen anderen Katzen bei einem tierlieben Sarden angesiedelt, der die Tiere um sich herum mochte…aber auch nicht mehr. respekTiere, vertreten vor Ort durch Arca Sarda, hat in dieser Bucht immer wieder Kastrationen durchgeführt, Futter gestellt, die Tiere entwurmt und behandelt. Erica wurde letztes Jahr dann von Touristen in sehr schwachem Zustand in der Nähe der Bucht gefunden. Wir müssen davon ausgehen, dass sie aus der großen Gruppe dieser Katzen stammt. Sie wird krank geworden sein, sich isoliert haben und wurde gerade noch rechtzeitig gefunden, um sie zu retten.
 
Im Herbst 2017 kam sie mit einer Blutinfektion zu uns. Nach Vorlage aller Laborwerte wurde sie einer medikamentösen Therapie unterzogen und als sie wieder gesund und aufgepäppelt war, galt es, eine Entscheidung für sie zu treffen. Wir wollten Erica, die wir in der Zeit der Therapie als sehr menschenbezogen und lieb kennengelernt hatten, nicht wieder dem Schicksal, dem Zufall überlassen. Daher haben wir sie in unserem Katzenpark angesiedelt. Da Erica so aufgeschlossen und menschenbezogen ist, möchten wir jetzt sogar den Versuch starten, für sie noch ein eigenes Zuhause zu finden. Wir denken, es ist nie zu spät, für einen Neuanfang. Wir haben Erica nun vom riesigen Katzenpark in ein Katzengehege umgesiedelt, um sie besser beobachten zu können. Sie ist verträglich mit allen Artgenossen, geht auch ganz enge Bindungen mit ihnen ein, momentan mit der 18 Jahre alten Brizzolina.
 
Sie ist zu allen Katzen und Menschen sehr aufgeschlossen und liebt es, gestreichelt zu werden, spielt sogar noch. Für Erica würde die Umstellung in einem neuen Zuhause in Relation stehen, wenn sie dafür nochmals im Mittelpunkt stehen dürfte. Ein Zuhause, welches ihr ihre geliebte Freiheit gleichermaßen erhält wie zusätzliche, menschliche Liebe und Fürsorge schenkt. Für Erica wäre ein Zuhause mit anderen Katzen am schönsten, mit viel Platz zum Entdecken und „Katze sein“ sowie warmen und lieben Menschen.
 
Falls Sie sich für die zierliche Erica interessieren, so gelangen Sie hier auf ihre Vermittlungsseite…….

 
Update Oktober 2018:
 
Erica und Brizzolina befinden sich seit dem 21.10.2018 auf einer Pflegestelle in 88260 Argenbühl-Ratzenried   
   
 


11.05.2018: Pippo - weiß wie Zucker und süß wie Zucker!
 


Er ist ein bildschöner Siamkater, seine blauen Augen sind kugelrund und strahlen. Sein Wesen ist bezaubernd, einfach umwerfend lieb, anhänglich.
 
Pippo ist ein absoluter Traumkater auf der Suche nach einem Zuhause.
 
Er wurde auf Sardinien angefahren und mit Schwanzabriss in die Tierklinik gebracht. Der zuständige Tierarzt hat ihm den Schwanz amputiert und Pippo hat keinerlei Schäden zurück behalten. Er war bereits vor und während der Behandlung so lieb, dass der Tierarzt ihn nach dem Eingriff zu uns ins Rifugio gebracht hat, damit wir für ihn ein Zuhause suchen können. Ein Kater wie Pippo kann nicht auf die Straße zurück, er sehnt sich nach einem Menschen, vielen streichelnden Händen, es können nicht genug sein.
 
Pippo braucht natürlich seinen geliebten Freigang in einer möglichst ruhige Gegend, damit er nicht noch einmal Opfer eines Unfalls wird. Falls Sie die Zeit, das Herz, das Zuhause und die Lust auf Pippo haben, die er ohne Zweifel verdient hat.

Falls Sie sich für Pippo interessieren, so gelangen Sie hier auf seine Vermittlungsseite.......
 
 
Update November 2018:
 
Pippo befindet sich seit dem 03.11.2018 auf einer Pflegestelle in 97350 Mainbernheim
 
 

 
06.06.2018: Mirta – eine zarte Katzendame sucht ebensolche Menschen!
 
 

Mirta ist zierlich, ruhig, die Bezeichnung einer Samtpfote könnte nicht besser passen. Wie Mirta all die Jahre auf der Straße auf Sardinien überlebt haben soll können wir uns kaum vorstellen. Entsprechend schlecht war auch ihr Zustand, als wir sie vor vielen Wochen in einer Straße in Santa Teresa auffangen. Sie war dehydriert und der nasse Winter hatte einen festsitzenden Schnupfen hinterlassen. Lange war Mirta bei uns in der Krankenstation um sie aufzupäppeln und gesund zu pflegen. Sie ließ alle Therapien über sich ergehen, fühlte sich im Käfig aber sichtlich unwohl. Umso glücklicher waren wir, sie nach langer Zeit endlich im Katzenpark anzusiedeln. Aber auch dort bemerkten wir, dass Mirta sich nicht wohl fühlte. Die 2.500qm zu gewucherter Park und die anderen 30 Katzen waren ihr anscheinend ungeheuer. Sie fand keinen Anschluss und eines Morgens fanden wir sie in der kleinen grünen Schleuse vor den Katzenparks, sie hatte sich sozusagen ihren kleineren Privatgarten gesucht. Das ist nun also das, was wir uns für die schüchterne Mirta wünschen.
 
Wir suchen wir sie einfühlsame, geduldige Menschen, die sie mit viel Zuwendung und Zuneigung schnell auftauen lassen und ihr das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit geben, nach dem sie sich anscheinend sehr sehnt. Ideal wäre für sie eine ruhige Familie , ein grünes aber ruhiges Umfeld mit einer aufgeschlossenen Zweitkatze, die Mirta zeigt, wie schön das Leben für eine Katze sein kann. Mirta lebt momentan mit fünf anderen Katzen verschiedenen Alters und Geschlechts in einem kleineren Freigehege und fühlt sich mittlerweile recht wohl. Mirta ist eine bildschöne, dreifarbige Katze, die es verdient hat, eine zweite Chance im Leben zu bekommen.

 
 

 
 
06.06.2018: Gelee – wiegt Sicherheit mehr als Freiheit?
 

 
Gelee lebte mit vielen Artgenossen bei einem Schäfer im Norden Sardiniens. Ein selbstbestimmtes, sehr freies Leben. Sie wurde dort von unserer sardischen Kollegin täglich gefüttert und medizinisch betreut, dank respekTiere. Als der Schäfer sein Anwesen verkaufte und Rumänen den Betrieb letztes Jahr übernahmen, änderte sich dort die Lebenssituation für alle Tiere. Die Hunde und Katzen mussten zu ihrer eigenen Sicherheit fort von dort, verloren von heute auf morgen ihr Zuhause. Unsere Kollegin durfte dort nicht mehr füttern, den Hof nicht mehr betreten und die Tiere waren unerwünscht.
 
Diese Willkür hat Gelee und viele andere Tiere ihre Freiheit gekostet. Sie sitzt seitdem in der privaten Auffangstation von Rossella und wartet traurig auf den Beginn ihres neuen Lebens, auf ihren Menschen. Die bildschöne Schildpattkatze ist Fiv und Felv negativ getestet, sie ist sehr sozial verträglich mit allem und jeden, sehr verschmust und menschenbezogen. Die mangelnde Bewegung und die Langeweile in diesem kleinen Gehege haben sie ein wenig dick werden lassen und so braucht Gelee dringend mehr Bewegung und eine Diät.
 
Gelee wünscht sich aber allem voran eine neues Zuhause, denn ihr jetziges Leben ist nicht artgerecht, es ist langweilig und einsam und so ungerecht. Falls Sie Gelee endlich ihre verdiente Chance auf ein geliebtes und artgerechtes Leben schenken können, dann melden Sie sich bitte bei uns.
 
 
 



06.06.2018: Missy – es wird Zeit!
 

 
Es wird Zeit, endlich leben zu dürfen, artgerecht, respektiert und geliebt und glücklich. Missy hat einfach alles zu bieten, was man sich von einer Katze wünscht. Sie ist menschenzbezogen, sehr verschmust, liebt es, im Arm zu liegen und Milchtritt zu machen. Missy ist unkompliziert und „gibt“ so viel. Dabei hat das Leben bisher für sie nichts geboten, nur Elend. Sie ist bei einem Alkoholiker auf Sardinien groß geworden, hat dort in furchtbaren, hygienischen Umständen gemeinsam mit vielen anderen Hunden gelebt, bevor sie von einer Tierschützerin gemeinsam mit ihren Leidensgenossen befreit wurde.
 
Bei dieser Tierschützerin lebt Missy nun in einem kleinen Gehege mit vielen anderen Samtpfoten. Sie ist bereits seit über einem Jahr dort. Warum? Weil wir sie schlicht vergessen haben. Der Tierschutzalltag bringt so viele Aufgaben mit sich, täglich neues Tierelend, tausende von Tieren füllen die Vermittlungsforen…und Missy haben wir vergessen. Sie sitzt seit so langer Zeit tagein und tagaus in diesem Gehege und wartet vergebens, noch niemand hat ihr Gesicht gesehen und ihre traurige Geschichte gelesen, das soll nun anders werden. 
 
Missy ist absolut verträglich mit Artgenossen du auch mit Hunden, auch für Kinder ist sie geeignet, sie ist sehr ausgeglichen und unkompliziert.

 

 
 
06.06.2018: Rauca – ein kleiner Rohdiamant!
 

 
Rauca hat in den zehn Jahren, die hinter ihr liegen, vieles erlebt aber nicht viel schönes. Sie lebte als Koloniekatze bei einem Schäfer und fristete dort ein Leben in dramatischen, hygienischen Bedingungen. Nur die Fürsorge unserer sardischen Kollegin hat sie über all die Jahre am Leben gehalten. Mit dem Futter, den Medikamenten und dem Geld für ihre Kastration, welches respekTiere in dieser Region zur Verfügung stellt, konnte Rauca und viel andere ihrer Artgenossen dort am Hof zumindest so betreut werden, dass es ihr an nichts existenziellem fehlte. An Liebe fehlte es ihr schon immer. Als der Schäfer den Hof in andere Hände gab, war klar, Rauca und alle Tiere müssen weg. Der neue Hofbesitzer machte keinen Hehl daraus, dass er die Tiere dort nicht wollte und zu allem bereit war.
 
Seitdem lebt die hübsche Schildpattkatze in der privaten Auffangstation unserer Kollegin. Sie hat ihre Freiheit gegen Sicherheit eingetauscht. Dabei hat sie so viel mehr verdient. Es vergeht Tag für Tag, das Leben scheint zu verstreichen und jeder Tag ohne ein eigenes Zuhause ist ein verlorener Tag. Arme Rauca! Falls Sie Rauca endlich den Traum einer eigenen Familie erfüllen können, so gelangen Sie hier auf ihre Vermittlungsseite. Rauca ist eine kleine „Erzählerin“, sie teilt sich ihrem Menschen ganz charmant mit, sie ist erst schüchtern, wenn das Eis gebrochen ist, wird sie zur verschmusten Traumkatze, ein kleiner Rohdiamant, der darauf wartet, sich entfalten zu können.
 
Bitte geben Sie Rauca ihre verdiente Chance……

 
 
 

 
21.09.2018: Brizzolina und Erica – Verantwortung aus Leidenschaft!
 

 
Die Verantwortung wiegt schwer bei dieser Entscheidung. Es geht um die Entscheidung, ob wir für Brizzolina ein Zuhause suchen und wenn wir es finden, ob es das richtige ist. Brizzolina hat eine einmalige Geschichte, eine sehr besondere und genauso besonders sollten die Menschen sein, die sich für Brizzolina interessieren. Die ruhige Schildpattkatze hat ihr ganzes Leben lang an unserer ältesten Katzenkolonie am Leuchtturm von Capo Testa verbracht. Dort haben wir ihre Betreuung im Jahr 2000 übernommen. Wir hätten sie dort niemals weggeholt, wenn uns nicht eine schlimme Verletzung ihres rechten Auges im Frühjahr dazu gezwungen hätte. Brizzolina wurde monatelang einer Therapie unterzogen, um ihr Auge zu retten, das ist gelungen. Seitdem ist aber so viel Zeit vergangen, dass eine Rückführung nach Capo Testa wie ein „Aussetzen“ gewesen wäre. Also hat man Brizzolina im Rifugio behalten.
 
Das Leben im Katzenpark war nichts für sie, die 2.000qm waren zu dem Zeitpunkt so zu gewuchert, dass für Menschen der größte Teil unzugänglich war. Brizzolina konnte nur einmal täglich beim Füttern gesehen werden. Nun lebt sie mit weiteren Katzen in einem kleineren Gehege aber hier wird deutlich, dass auch das keine Lösung für die Zukunft ist. 60qm sollten nicht die „Welt“ für eine Katze bleiben, die ihr Leben lang selbstbestimmt am Leuchtturm gelebt hat. Man merkt, dass Brizzolina sich eingesperrt fühlt und gleichermaßen Zuwendung und Fürsorge vermisst. Wir wünschen uns daher für Brizzolina ein Zuhause, wo sie rein und raus kann, wie sie es möchte aber überschaubare Flächen hat. Wir wünschen uns für sie einen Winter im Warmen mit streichelnden Händen und aufmerksamen Augen, denn Brizzolina ist eine Oma. Wir haben lange überlegt, ob wir Brizzolina dem Stress einer Reise aussetzen sollten aber da die Winter auf Sardinien nass und kalt sind, möchten wir Brizzolina die Chance geben, die letzte Zeit ihres Lebens den Komfort zu genießen, den sie ihr Leben lang nicht hatte. Allerdings würde Brizzolina nicht alleine reisen, sie würde sich von ihrer besten Freundin Erica  begleiten lassen. Erica hat im Gehege sofort die Patenschaft für Brizzolina übernommen als sie damals ankam und ihr Sicherheit gegeben und ihr die Eingewöhnung erleichtert. Während Brizzolina verständlicherweise zurückhaltend ist, ist Erica eine traumhaft menschenbezogene und verschmuste Katze, die genug Liebe in sich trägt, nicht nur Brizzolina zu verwöhnen sondern auch ihren Menschen. Beide sehnen sich nach monatelangem Aufenthalt im Gehege nach einer gemeinsamen Familie.
 
Hier gelangen Sie zum Bericht Primo Passo , der die eindrucksvolle Geschichte von Brizzolina in Teilen erzählt und rührende Fotos aus der Vergangenheit zeigt…

 
 
 
 

Update Oktober 2018:
 
Erica und Brizzolina befinden sich seit dem 21.10.2018 auf einer Pflegestelle in 88260 Argenbühl-Ratzenried  
 
 



06.09.2018: TAO – seine Befreiung aus dem Lager sollte nur der erste Schritt sein…

 

 …nun sieht es aber so aus, als wäre es die Endstation für Tao geworden. Von Tao und all seinen Leidgenossen berichteten wir  letztes Jahr. Im Süden der Insel wurde von den Amtstierärzten ein Lager mit über 150 Katzen geräumt. Die furchtbaren Fotos und traurigen Gesichter verbreiteten sich auf Sardinien über Facebook wie ein Lauffeuer.

Unsere Kollegin Rossella zögerte nicht, setzte sich über Nacht ins Auto und 700km später waren 8 Katzen aus diesem Lager bei ihr eingezogen. Unter anderem Tao. Tao hat sich von seinen Strapazen sehr gut erholt, physisch wie psychisch. Er ist ein bildschöner, langhaariger Kater geworden. Er toleriert die anderen Katzen, mit denen er im Gehege bei Rossella lebt, es sind ja auch nicht mehr 150 sondern ein Dutzend. Tao könnte aber auch gut ohne sie leben. Schließlich müssen die Ressourcen an Futter aber allem voran an menschlicher Zuneigung ja geteilt werden und das mag er nicht so gerne. Wie auch, er musste sein Leben lang alles entbehren , hatte nie eine streichelnde Hand für sich alleine, musste immer darum kämpfen, von dem Wenigen was da war etwas zu erhaschen…Das sollte vorbei sein und für Tao wünschten wir uns nach der Zwischenstation im privaten Rifugio von Rossella eine wundervolle Vermittlung. Leider hat sich bis heute niemand für Tao interessiert. Tao ist schüchtern, hat aber viel Potenzial, seine anfängliche Skepsis abzulegen und ein verschmuster Begleiter für eine Familie zu werden. Leider ist Tao Fiv positiv getestet worden, der Titer ist sehr niedrig, aber letztlich trägt er den Virus in sich, was eine Vermittlung etwas schwieriger macht.

Wir suchen für Tao einen Platz mit gesichertem Garten, um Ansteckungsgefahr für andere Katzen zu verhindern oder einen Platz, wo der Kontakt zu anderen Katzen nahezu ausgeschlossen ist. Falls Sie sich für Tao erwärmen können und ihm endlich ein Zuhause schenken können, jenseits von Lagern, Gehegen und sonstigen Zwischenlösungen, so gelangen Sie hier auf seine Vermittlungsseite………

 


 
05.09.2018: Ginseng – ein Auge blickt sehnsuchtsvoll in die Zukunft!

 

Ginseng wurde Anfang Juli gefunden. Der kleine, karthäusergraue Kater hatte so schlimme Augenentzündungen, dass er sich nicht mehr orientieren konnte und hilflos allem ausgesetzt war. Tierfreunde bei Alghero fanden ihn und übergaben ihn an unsere Kooperationspartner A-mici di Matisse. Nach der Zusagen, dass wir die Behandlungen für Ginseng übernehmen und nichts unversucht lassen möchten, den kleinen gesund zu bekommen, kam Ginseng in die Tierklinik nach Alghero. Es folgten Wochen der intensiven Behandlung und heute ist klar, Ginseng ist ein gesunder und lebensfroher, bildschöner kleiner Kater. Er blickt zwar nur noch durch ein Auge sehnsuchtsvoll in die Zukunft aber das behindert ihn nicht, das schmälert nicht seine Neugier, seine Liebenswürdigkeit und sein Verlangen nach einem aufregenden und gleichermaßen geliebten Katzenleben. Sein rechtes Auge ist blind, muss eines Tages entfernt werden, um Verletzungsgefahren zu reduzieren. Sein anderes Auge ist klar, gesund und aufmerksam, so wie das ganze Katerchen. Eigentlich sollte Ginseng gemeinsam mit einem gleichaltrigen „Kollegen“ vermittelt werden. Da Capuccino aber noch einen operativen Eingriff über sich ergehen lassen muss und seine Genesung noch etwas Zeit in Anspruch nehmen wird, möchten wir Ginseng nicht weiter warten lassen. Kein Katzenbaby sollte seinen Start ins Leben in einem Käfig verbringen müssen. Wir suchen für Ginseng ein wundervolles Zuhause, entweder mit einem zweiten Jungkätzen aus unserer Vermittlung  oder zu einem bereits vorhandenen, verspielten Artgenossen.

 

Falls Sie sich für Ginseng interessiere, so gelangen Sie hier auf seine Vermittlungsseite……

 

Wenn Sie sich vorstellen können, uns zu helfen, die Klinikkosten für die Behandlungen und Operationen von Ginseng und Capuccino zu begleichen, so gelangen Sie hier zum Spendenbereich…..hier geben Sie bitte als Stichwort "Tierarztkosten Sardinien" an….
 
 
Update November 2018: Ginseng hat ein Traumzuhause in Aussicht!
 
 

 

17.08.2018: Pablo – ein so spezieller Blick – eine so spezielle Aufgabe!

 

Pablo wurde in einer Schachtel vor dem Rifugio abgestellt, ohne Luftlöcher, ohne Information und ohne Bescheid zu geben. Nicht auszudenken, was mit Pablo geschehen wäre, wenn unsere sardischen Kolleginnen ihn nicht gefunden hätten. Hitze, Hunde, Regen….alles hätte ihn zum Verhängnis werden können so hilflos er in der geschlossenen Schachtel gefangen war. Als unsere Kollegen sie öffneten wurden sie durch sehnsüchtige Augen angesehen, Augen, die einen ganz speziellen Blick hervorbringen. Pablos Mimik ist einfach unverwechselbar, sobald er einen anblickt, zaubert er einem ein Lächeln ins Gesicht. Sein Blick aus seinen eng stehenden Augen in einem rundlichen Gesicht erweicht jedes Herz. Pablo sucht nun so ein Herz aber das ist eine ganz spezielle Aufgabe. Als Pablo zu uns kam hatte er eine schlimme Infektion des Zahnfleischs, fast alle Zähne wurden gezogen und die Infektion ging dann zurück. Leider wurde diagnostiziert, dass Pablo Fiv und Felv positiv ist. Das war wohl auch der Grund für den Zustand seines Zahnfleischs. Glücklicherweise haben wir für solche Fälle unseren speziellen Katzenpark, ein ca. 2.000qm großes, eingezäuntes Grundstück, auf dem wir die „positiven“ Katzen unterbringen können.

Leider sehen wir, dass Pablo sehr menschenbezogen ist und gerne viel mehr Kontakt zu den Zweibeinern hätte als im Park einmal am Tag gefüttert zu werden und dabei seine Streicheleinheiten abzuholen. Nun gilt es, abzuwägen, ob seine Freiheit im Park oder der Mensch für ihn wichtiger ist. Wir können keine Fiv und Felv positiv getestet Katze in uneingeschränkten Freigang vermitteln, da das Risiko einer Übertragung für gesunde Katzen besteht. Wir suchen daher für Pablo die Nadel im Heuhaufen, einen schönen Platz, gerne mit anderen Fiv und Felv Katzen, wo er in einem geschlossenen, sicheren Garten (z.b. Mauer oder Elektrozaun) seine geliebten Sonnenbäder weiterhin realisieren kann oder wo wenigstens eine große und sonnige Terrasse/Innenhof vorhanden ist. Wir wissen, dass es eine sehr spezielle Aufgabe ist, wir wissen aber auch, dass Pablo ein sehr spezieller Kater ist. Unser Anliegen ist es, JEDER Katze gerecht zu werden und ihre persönlichen Bedürfnisse als persönlichen Auftrag zu sehen, DAS perfekte Zuhause zu finden.

Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite von Pablo.......

 

 

15.08.2018: Estella – sie hat sich vom Trauma des Aussetzens erholt! 

 

Estella wurde in BuonCamino gefunden, nicht weit von unserem Rifugio, welches seitdem ihr neues Zuhause geworden ist. Estella war anfangs nicht zu sehen, nur zu hören, sie hatte sich beim Futterplatz in BuonCamino, wo sie offensichtlich ausgesetzt wurde, versteckt und hatte ein Trauma. Wahrscheinlich wurde Estella von ihrer warmen, weichen und liebevollen Katzenmama weggenommen, um sie diesem ungewissen und gefährlichen Schicksal zu überlassen, so machen es nach wie vor leider sehr viele Einheimische.

Estella war winzig und mit allem überfordert. Als sie sich nehmen ließ, brachten wir sie gleich ins Rifugio , päppelten sie auf, schenkten ihr Katzengesellschaft gleichaltriger Kitten, von denen sie sich Mut und Zuversicht und Lebensfreude abgeguckt hat und möchten ihr nun im nächsten Schritt endlich ein eigenes Zuhause schenken, gerne mit einer ihrer neuen Katzenfreundschaft.

Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite von Estella......