Bekommen wir eine Chance?

Hier sehen Sie die aktuelle Warteliste der Katzen, die dringend auf ihre Chance in Deutschland warten. Es sind Katzen, die wir aus der gesamten Gallura übernommen oder gerettet haben. Tiere, die Dank unserer unermüdlichen Präventionsarbeit in unsere Obhut kamen und gerettet wurden. Manche von ihnen sind medizinische oder ethische Notfälle, andere finden einfach keine Akzeptanz in ihrer Kolonie, sind zu alt, zu jung, …!

Die Gründe, warum sie alle eine Pflegestelle, bestenfalls ein Zuhause suchen sind so vielfältig wie ihre Schicksale, die Sie hier im Einzelnen erfahren können:

 


 

NEWS

 


 
 
24.09.2017: Linda - alleine und verloren auf einer Veranda!
 
 
 

Die Küste von Portobello Gallura ist groß und es gibt Ferienhäuser soweit das Auge reicht. In diesen Tagen werden die Menschen schon weniger, die Saison geht zu Ende und langsam leert sich auch das letzte Haus.
 
In dieser Situation fanden Urlauber sofort nach ihrer Ankunft die kleine Linda auf der Terrasse ihres Ferienhauses. Weit und breit war und ist keine andere Katze, nur Linda. Den Urlaubern fiel auf, dass ein Auge von Linda verklebt war und suchten per Internet nach regionalem Tierschutz und fanden respekTiere.
 
Wir organsierten die Übernahme von Linda im Rifugio und bestellten extra für sie einen mobilen Tierarzt. Leider hat Linda ein Augenlicht verloren. Die Entzündung konnten wir natürlich behandeln aber das Augenlicht auf diesem einen Auge wird Linda nicht zurückbekommen. Der Verlust der Sehkraft ist einer alten, nicht behandelten Infektion zuzuschreiben. Linda kommt aber wunderbar zurecht, sie ist keinesfalls behindert oder eingeschränkt, im Gegenteil.
 
Eigentlich hätten wir Linda wieder zurück gebracht aber da nicht sicher ist, wie Linda dort über den Winter versorgt werden könnte und sie so überaus menschenbezogen und verschmust ist, haben wir uns entschieden, für Linda ein Zuhause zu suchen.
 
Die gerade einmal 6 Monate alte Katze ist einfach zu lieb und charmant, um aus ihrer unwiderruflich eine Straßenkatze zu machen.
 
Falls Sie sich für Linda interessieren, so gelangen Sie hier auf ihre Vermittlungsseite.....

 


19.09.2017: Giusi - eine Glückskatze im Unglück!
 
 
 

Am Leuchtturm von Capo Testa fing vor 20 Jahren unsere Tierschutzarbeit an.
 
Dort lebten über 60 Katzen, alle nicht kastriert, viele von ihnen behindert und todkrank. Die Futterstelle dort gibt es bis heute aber es leben nur noch drei Katzen dort. Vermittlungsbemühungen, Geburtenkontrolle und tägliche Betreuung haben diese Kolonie im Laufe der Zeit so schrumpfen lassen und das ist gut so. Eigentlich warten wir darauf, diesen Futterplatz schließen zu können, möchten es den verbleibenden Katzen aber im hohen Alter nicht zumuten, umgesiedelt zu werden.
 
In dieser Situation hat jemand Giusi dort ausgesetzt, eine junge, gesunde Glückskatze. Giusi saß irritiert am Futterplatz und wusste nicht so recht, ob sie bleiben sollte oder sich auf den langen Weg zurück in die Stadt machen sollte. Unsere Kollegin von Arca Sarda hat sie bei der täglichen Fütterung dort gefunden und natürlich gleich mit ins Rifugio genommen.
 
Dort sitzt Giusi nun zwar im Käfig, die unberührte Natur auf Capo Testa hätte ihr sicherlich besser gefallen aber wir wollen Giusi gerne die Chance auf ein eigenes Zuhause schenken und haben sie daher im Rifugio untergebracht. Giusi kann jederzeit nach Deutschland reisen, sie ist 4 Monate alt, gesund, sehr anhänglich und verschmust.
 
Falls Sie sich für Giusi interessieren, so gelangen Sie hier auf ihre Vermittlungsseite..........
 
 

 
12.09.2017: Isabella - und der Müll an der Costa Smeralda „SOLO UMIDO“
 
 
 

Die Mülltrennung muss in Italien mit großer Präzision durchgeführt werden. In Müllcontainer mit der Aufschrift „solo umido“ gehört Biomüll, Essensreste, Kaffeesatz, Teebeutel, kompostierbares Plastik … und anscheinend auch eine sterbende Katze.
 
Ein Foto, welches trauriger aber deutlicher nicht zeigen könnte, wie nahe an der Costa Smeralda Luxus und Leid beieinander liegen. Wie weit die menschliche Zivilisation von Empathie und Verantwortung entfernt sein kann.
 
Diese sterbende Katze wurde von einer Urlauberin per email gemeldet. Wir haben einen halben Tag lang ganz Sardinien auf den Kopf gestellt, um von Deutschland aus die Rettung der Katze zu organisieren. Nun ist sie in Sicherheit. Die Fliegen waren bereits an ihr, sie konnte sich an der hinter den Mülltonnen liegenden Futterstelle nicht mehr ernähren, da ihre Entzündung im Maul zu schmerzhaft war. Sie war dehydriert, voller Entzündungen überall und hatte nicht einmal mehr die Kraft, sich zum Sterben zurück zu ziehen.
 
Nun ist sie in der Obhut der sardischen Kollegen von respekTiere e.V. Die ersten Therapien wurden begonnen und Isabella, so wurde die arme Katzendame genannt, wurde inzwischen  an einem Kieferbruch operiert und ihr wurden einige Backenzähne gezogen. Sie erholt sich sehr gut von den Strapazen und ist einfach nur eine dankbare, liebe  Patientin. Sie wurde negativ auf FIV/FeLV getestet.
 
Falls Sie sich für Isabella interessieren, gelangen Sie hier auf ihre Vermittlungseite...
 
 

 
07.09.2017: Rose – eines von sieben Katzenleben hat sie schon abgegeben!
 

 

Wenn das Sprichwort stimmt, liegen vor der ca. 1 Jahr alten Rose noch sechs Leben, hoffentlich eines davon wenigstens artgerecht und wunderschön.
 
Rose ist in der Zwischenzeit im privaten Tierheim unserer sardischen Kollegin Rossella untergebracht. Diese hatte Rose neulich abends von der Straße gerettet, also Rose vor ihren Augen angefahren und danach auf dem Asphalt liegengelassen wurde. Rose lebte noch und Rossella lenkte ihr Auto so schützend vor sie, dass keine weiteren Autos über sie fahren konnten. Diese waghalsige Aktion hat Rose eines ihrer Katzenleben gekostet.
 
Sie wurde zur Kontrolle in die Tierklinik gebracht, dort konnte man ausser einer blutigen Lippe keine Unfallschäden feststellen. Allerdings wurde Rose in der Klinik behalten, zumal sie einen so massiven Katzenschnupfen hatte, dass man ihr dringend medizinisch helfen musste. Eine Woche lang ließ sie dort Antibiose und tägliche Inhalationsbehandlungen über sich ergehen.
 
Nun ist der hübsche Tiger auf dem Weg der Besserung und wartet auf ein eigenes Zuhause. Die Pflegemama beschriebt Rose als außerordentlich liebenswert, verschmust, anhänglich und sie liebt Hunde und kommt mit allen anderen Lebewesen wunderbar zurecht.
 
Wir wünschen uns für Rose ein tolles Zuhause, quasi als Entschädigung für das, was sie in ihrem kurzen Leben erdulden musste.
 
Falls Sie sich für Rose interessieren, so gelangen Sie hier auf ihre Vermittlungsseite……..
 

 

06.09.2017:  Flora – der Wunsch nach dem warmen Motor hat sie fasst das Leben gekostet!

 

 

Flora ist mager, ausgehungert nach Futter und Liebe und hat auf Sardinien den Motor eines Autos nutzen wollen, um dort Wärme und Geborgenheit zu finden.

 

Diese Not hat sie fast das Leben gekostet. Als das Auto gestartet ist, fiel sie vor die Reifen und konnte gerade noch rechtzeitig gerettet werden. Sie wurde in eine Tierklinik gebracht und glücklicherweise wurde bestätigt, dass sie unversehrt ist, bis auf die genannte Unterernährung.

 

Wir päppeln Flora nun auf und es ist schon jetzt offensichtlich, dass aus ihr eine bildschöne Katze wird . Sie hat langes, seidiges Fell und ist sehr lieb.

 

Flora ist ca. 7 Wochen alt, hier gelangen Sie auf ihre Vermittlungsseite……..

 

 

WARTELISTE

 

 


 

01.05.2015: Aglientu – die Stadt gab ihm seinen Namen!

 

 

Ein Tier erhält seinen Namen normalerweise durch den Menschen, meist eine Geste, die alle Liebe und Zuneigung noch unterstreicht und eine intensive Bedeutung hat. Im Falle von Aglientu gab es niemanden, der liebevoll einen Namen hätte aussuchen können und so wurde er pragmatisch nach der Stadt benannt, in der er gefunden wurde. Diese Liebe muss Aglientu eigentlich täglich entbehren, das ist der Grund, warum wir für ihn ein Zuhause suchen. Aglientu kam schon im Jahr 2013 zu uns, er war in den Straßen von Aglientu leicht verletzt worden, wurde im Rifugio gesund gepflegt und dann kam die große Frage „wohin mit ihm“? Während seiner Zeit auf der Krankenstation bei uns wurde klar, dass Aglientu FELV positiv ist, er trägt das Feline Leukose Virus in sich, auf FIV wurde er negativ getestet. Ausgebrochen ist die Krankheit nicht, dennoch ist er Überträger des Virus. 
 
 
Da Aglientu bisher auf der Straße lebte und im Rifugio eingesperrt unheimlich litt, war klar, dass er sein Leben im Katzenpark verbringen darf. Eigentlich war das für Aglientu eine unglaubliche Verbesserung seiner Lebenssituation. In Aglientu gab es nicht viel Grün und es gab viel Verkehr und Menschen, die es nicht immer gut mit ihm meinten. Im Park fand er absolute Sicherheit vor beidem und zugleich unendliche Gerüche, Insekten zum Jagen und ein für ihn artgerechtes, glückliches Leben. Nun ist uns aber klar geworden, dass Aglientu die Größe des Parks nur selten ausnutzt, meist sitzt er im vorderen Bereich am Tor und wartet auf den Pfleger, der einmal täglich zur Fütterung und zur Kontrolle in den Park kommt. Dann nutzt er die kurze Zeit und schmiegt sich um die Beine, versucht, auf den Arm zu kommen, gibt Köpfchen…leider muss er das alles aber mit einem Dutzend anderer Katzen teilen.
 
 
Aglientu ist definitiv ein Kater, der viel Zuwendung braucht und viel Liebe geben kann. Er ist ein unglaublich sanftmütiger Tiger, der alles dafür gibt, im Arm des Menschen zu liegen und gekrault zu werden. Aglientu ist ein Kater von zierlicher Statur, der jedem Menschen sofort offen und anschmiegsam begegnet und gleichermaßen verträglich mit Artgenossen ist. Er lebt mit Kätzinnen und Katern in Frieden zusammen und es gibt höchstens einmal einen kleinen „Prankenhieb“, wenn man sich mit allen um die kostbare Ressource Mensch drängeln muss. Wir suchen für Aglientu ein Zuhause bei Menschen, die viel Zeit und Liebe entbehren können und ihm durch die Lebens- und Wohnsituation ein wenig der Freiheit schenken können, die er so liebt. Aglientu ist trotz seiner FELV Infektion gesundheitlich fit, er leidet seit Beginn zwar an einem chronischen Katzenschnupfen, die Ausprägung ist jedoch gering. Gerne kann Aglientu zu ebenfalls infizierten Katzen, er würde sich über Gesellschaft sicherlich freuen. Wenn Sie Aglientu ein passendes Zuhause schenken könnten, so können wir Ihnen garantieren, dass Sie im Gegenzug mit Liebe und Treue eines kleinen Grautigers überschüttet werden…
 
 
                     
 

 

25.12.2015:   Herzenswünsche fürs neue Jahr – wie wird es für unsere Fiv oder Felv Katzen? 

 

Ein Tag kann sehr lang sein, 24 Stunden, in denen einmal ein Pfleger zum Füttern und zum Streicheln kommt. Das sind 23,5 Stunden, die unsere Katzen im Katzenpark der „positiven“ auf sich alleine gestellt sind. Der Park wurde gebaut, um den Katzen, die mit Fiv oder Felv infiziert sind, ein behütetes Leben mit größtmöglicher Freiheit zu schenken. Die meisten von ihnen sind aber mittlerweile so menschenbezogen und manche auch pflegeintensiver, sodass sich die Einsamkeit in den Vordergrund drängt und wir denken, dass menschliche Zuwendung, Liebe, Zeit und Pflege für viele wichtiger geworden sind. Für diese Tiere möchten wir versuchen, in 2016 wunderbare Familien zu finden.
 

Majo - ca. 9 Jahre alt, männlich, lebt seit Juli 2014 im Katzenpark

 

 

 

Wenn Sie sich für Majo interessieren, gelangen Sie hier auf die Vermittlungsseite ……
 
 

 

16.03.2016:  Micia sucht Dosenöffner!

 

 

 

Micia und Gringo teilen beide dasselbe Schicksal. Sie dürfen beide ausschließlich Nassfutter fressen, bei Ernährung mit Trockenfutter oder nicht kontrollierter Ernährung riskieren die Katzen eine Verstopfung, die schnell zu einem Darmverschluss führen könnte, wird diese nicht bemerkt.
 
Da es für beide unverständlicherweise nie eine einzige Anfrage gab und die Katzen im Gehege im Tierheim enorm gelitten haben, entschlossen wir uns, aus ihnen die sogenannten Piazza Katzen zu machen, ihnen also das freie Leben auf der Piazza im Tierheim zu ermöglichen.
 
Beide Katzen genossen das außerordentlich. Der unvergleichlich anhängliche Gringo konnte seinen Menschen den ganzen Tag folgen, ihre Arbeit beobachten und immer überall dabei sein. Die Zeit, in der er hinter Gittern durch klägliches Miauen auf sich aufmerksam machen musste, war endlich vorbei. Die eher schüchterne Micia konnte sich ihre eigenen, ruhigen Stellen nach Herzenslust suchen und diese selbstbestimmte Freiheit tat beiden unendlich gut.
 
Leider haben Gringo und Micia nun begonnen, Futter zu fressen, welches für sie nicht geeignet ist. Im Rifugio und auch außerhalb finden sie einfach zu vieles, was ihre Verdauung durcheinander bringt und leider gibt es im Tierheim nicht genug Pfleger, die gut auf Micia und Gringo aufpassen könnten.
 
Daher musste die traurige Entscheidung getroffen werden, Gringo und Micia zurück in ein Gehege zu setzen, um sie selbst vor ihrem Appetit zu schützen. Für die beiden ist nun ihre kleine Welt zusammen gebrochen.
 
Gringo weint den ganzen Tag und Micia zieht sich zurück. Sie können es nicht verstehen. Wir suchen daher auf diesem Wege ganz dringend ein Zuhause, sie müssen nicht gemeinsam vermittelt werden, können es aber.
 

 

 

Unser Anliegen ist es allem voran, die Katzen auf Sardinien in ihrem gewohnten Lebensraum zu belassen. Leider ist das allzu oft nicht möglich und dann ist der Katzenpark die einzige Alternative für diese Tiere. So auch im Falle der hübschen Katze Isuledda, die ihren Namen dem gleichnamigen Campingplatz verdankt, auf dem sie bis Ende Sommer 2015 gelebt hat. Isuledda war lange Jahre zuvor von unseren ehrenamtlichen Helfern bei einer Kastrationsaktion schon kastriert worden und lebte glücklich in Freiheit auf diesem Campingplatz...bis sich Zahnprobleme einstellten. Die Leute, die sie mit Futter von respekTiere täglich fütterten, bemerkten ihre Probleme beim Kauen und brachten sie zum Tierarzt. Es folgten insgesamt zwei operative Eingriffe , um letztlich alle Zähne zu ziehen und hinter Isuledda liegen mittlerweile vier Monate, in denen sie eine tapfere und liebevolle Patientin zugleich war. Die Genesung war leider lange und mühsam aber es hat sich gelohnt.
 
Wie könnten wir Isuledda nach vier Monaten im Rifugio nun zurück auf den Campingplatz bringen? Das würde einem Aussetzen gleich kommen. Isuledda ist mittlerweile ein ganz anderes Leben gewohnt, angefangen von Fütterung bis hin zu medizinischer Betreuung und menschlicher Ansprache. Wie könnten wir sie dort ausladen und im Rückspiegel ihren fragenden Blick ertragen? Also bleibt auch Isuledda vorerst bei uns im Katzenpark, in dem sie sich jetzt schon sehr wohl fühlt. Dem Park, der all denen ein Zuhause schenkt, die nicht in ihren ursprünglichen Lebensraum zurück können...
 
 



03.09.2016:    Gringo - sein Appetit - sein Risiko!

 

 

 

Gringo und Micia teilen beide dasselbe Schicksal. Sie dürfen beide ausschließlich Nassfutter fressen, bei Ernährung mit Trockenfutter oder nicht kontrollierter Ernährung riskieren die Katzen eine Verstopfung, die schnell zu einem Darmverschluss führen könnte, wird diese nicht bemerkt.
 
Da es für beide unverständlicherweise nie eine einzige Anfrage gab und die Katzen im Gehege im Tierheim enorm gelitten haben, entschlossen wir uns, aus ihnen die sogenannten Piazza Katzen zu machen, ihnen also das freie Leben auf der Piazza im Tierheim zu ermöglichen.
 
Beide Katzen genossen das außerordentlich. Der unvergleichlich anhängliche Gringo konnte seinen Menschen den ganzen Tag folgen, ihre Arbeit beobachten und immer überall dabei sein. Die Zeit, in der er hinter Gittern durch klägliches Miauen auf sich aufmerksam machen musste, war endlich vorbei. Die eher schüchterne Micia konnte sich ihre eigenen, ruhigen Stellen nach Herzenslust suchen und diese selbstbestimmte Freiheit tat beiden unendlich gut.
 
Leider haben Gringo und Micia nun begonnen, Futter zu fressen, welches für sie nicht geeignet ist. Im Rifugio und auch außerhalb finden sie einfach zu vieles, was ihre Verdauung durcheinander bringt und leider gibt es im Tierheim nicht genug Pfleger, die gut auf Micia und Gringo aufpassen könnten.
 
Daher musste die traurige Entscheidung getroffen werden, Gringo und Micia zurück in ein Gehege zu setzen, um sie selbst vor ihrem Appetit zu schützen. Für die beiden ist nun ihre kleine Welt zusammen gebrochen.
 
Gringo weint den ganzen Tag und Micia zieht sich zurück. Sie können es nicht verstehen. Wir suchen daher auf diesem Wege ganz dringend ein Zuhause, sie müssen nicht gemeinsam vermittelt werden, können es aber.
 
Hier gelangen Sie zu den Vermittlungsseiten von Gringo und Micia mit wunderschönen Fotos dieser außergewöhnlichen Katzen, die gerade in der größten Notsituation ihres Lebens sind.....
 
 

 
 
07.03.2017: Nieddu - es gibt ein Wiedersehen!
 
 
 
 
Wenige Kilometer vom Rifugio entfernt lebte eine sardische Tierschützerin, im Laufe der Jahre verlor sie Maß und Ziel und ihr wunderschönes, riesiges Grundstück wurde zu einem Ort von animal hording. Sie konnte all den Katzen, die sie aus den unterschiedlichsten Situationen "gerettet" hatte nicht mehr gerecht werden, überwarf sich mit Sohn und Mutter und verließ letztlich das Anwesen und damit alle Katzen.
 
Seitdem werden wir vom Sohn der Dame massiv unter Druck gesetzt, diese Katzen ins Rifugio zu übernehmen, da weder er noch die Oma die Tiere versorgen können. Anfangs waren es weit über 30...es war unmöglich, alle ins Rifugio zu holen. Und so kam es, dass wir immer wieder einzelne Tiere übernahmen, die pflegebedürftig waren, krank....und so übernahmen wir im Laufe der letzten sechs Jahre einen Großteil dieser Katzen, manche konnten wir wunderbar vermitteln, andere leben noch bei uns im Katzenpark. Die Situation hat sich nochmals verschlechtert und somit werden wir alle restlichen Katzen übernehmen, Nieddu macht den Anfang aus einer Gruppe von fünf Katzen.
 
Nieddu ist ca. 10 Jahre alt, ist Fiv positiv getestet worden, ist kastriert und eine Seele von Kater, verschmust, menschenbezogen und offen. Wir wünschen uns, dass Nieddu im Katzenpark seine alte Freundin Lilly wieder erkennen wird. Vor Jahren wurden sie getrennt, als wir Lilly vor ihm übernahmen. Lilly hat nie Anschluss im Katzenpark gefunden, es wäre wunderschön, wenn sie in Nieddu einen alten, neuen Freund findet.
 
Ebenso wäre es wunderschön, wenn wir für Nieddu und auch Lilly wunderbare Zuhause finden könnten. Die beiden haben zwar auf diesem Hof in völliger Freiheit auf zigtausend Quadratmetern Grund gelebt aber wann immer die Haustüre offen stand, durften sie sich vor den Ofen legen und die Vorzüge eines Zuhauses genießen, das fehlt Lilly schon lange und auch Nieddu wird es bald fehlen............
 
Wenn Sie sich für Nieddu interessieren, gelangen Sie hier auf seine Vermittlungsseite.
 
 

 
 
06.03.2017:  Beniamino – er hat es geschafft!
 
 
 

Durch die Kostenübernahme von respekTiere konnte Beniamino der aufwendigen Operation unterzogen werden, in dem sein Kiefer mit einer Platte stabilisiert wurde. Der Kiefer war derart verschoben, dass er das Auge aus der Augenhöhle gedrückt hatte. Dieses Auge war zwar noch zu retten aber leider ist es erblindet.
 
Beniamino hat alles tapfer über sich ergehen lassen und ist mittlerweile zurück im Rifugio. Er wird engmaschig von der Klinik in Olbia kontrolliert und die Heilung geht voran und alles entwickelt sich zur Zufriedenheit der Tierärzte. Wenn alles so weitergeht, kann schon bald die Platte operativ entfernt werden und Beniamino wird ein normales Leben leben können. Momentan ist er bei uns in einem Freigehege untergebracht. Beniamino muss momentan ausschließlich weiches Nassfutter fressen, damit seine Wunden im Kiefer gut heilen. Da er großen Appetit hat, sieht er danach immer aus wie ein Schweinchen, welches sich im Schlamm gesuhlt hat.
 
Letzte Woche wurde der letzte, operative Eingriff gemacht, in dem ihm noch die Platte entfernt wurde, die er im Maul hatte. Er hat sich gut erholt, frisst und ist auf dem Weg, ein ganz normaler Kater zu werden.
 
Beniamino ist ein kastrierter Kater, ca. 4 Jahre alt, absolut verträglich mit Artgenossen und menschenbezogen.
 
Wenn Sie dem Zwerg ein wundervolles Zuhause schenken können, dann melden Sie sich bei uns, hier gelangen Sie auf seine Vermittlungsseite.
 
 

 
 
17.03.2017: TRISTAN - der mit den schönen blauen Augen und dem traurigen Blick ( triste = traurig )

 

 

Unser schöner roter Kater Tristan wurde im April 2016 krank in einer unserer Kolonien auf La Maddalena ausgesetzt. Man wollte sich wohl seiner Entledigen, da er an starkem Schnupfen (Rhinitis) und Bronchitis litt.

Von Anfang an war er sehr zutraulich und verschmust, daher gehen wir davon aus dass er vorher eine Familie hatte. Wir brachten den Kater direkt zu unserem Tierarzt, wo er eine Zeitlang in Therapie blieb. Er zeigte sich dort als Musterpatient und ließ alles brav über sich ergehen. Nachdem es ihm besser ging, zog er dann im Mai 2016 in unserem  Rifugio in ein Katzengehege ein. Die Rhinitis haben wir bei ihm recht gut im Griff und sie macht ihm nur noch ab und an zu schaffen.

Durch eine leichte Niereninsuffizienz braucht er Spezialfutter ( Trockenfutter Renal ) daher ist eine Umsetzung in der Katzenpark leider nicht möglich. Diese leichte Niereninsuffizienz lässt sich medikamentös sehr gut behandeln, sowohl schulmedizinisch als auch homöopathisch. Bei entspr. Ernährung liegt also noch ein langes Leben vor ihm.

Nun lebt er also schon seit Mai in diesem kleinen Gehege auf ein paar Quadratmetern und schließt mit allen Katzen die kommen und gehen Freundschaft. Leider blieb der arme Kerl jedoch bisher immer zurück. Er genießt jede Streicheleinheit die man ihm zukommen lässt. Leider sind diese viel Zuwenig, da den Mitarbeitern vor Ort oft die Zeit fehlt.

Tristan geht es zur Zeit sehr gut, er hat sich toll entwickelt und wir würden uns freuen, wenn er durch ein eigenes Zuhause endlich auch die Liebe und Streicheleinheiten bekäme nach denen er sich sehnt.

Da er sehr anhänglich und verschmust ist, wird er sicher nur eine kurze Eingewöhnungszeit brauchen, um sich an sein neues Zuhause zu gewöhnen. Auf seinen gewohnten Freigang möchte Tristan natürlich auch in Deutschland nicht verzichten. Auch an der Futterstelle, in der Kolonie, war er täglich anzutreffen......auf ihn ist also wirklich verlass.

 

Wenn Sie sich für diesen tollen Kater interessieren, gelangen Sie hier auf seine Vermittlungsseite.

 


 

 
 03.04.2017: Kater BIONDINO -  der "Blonde" ist eigentlich ein roter Kater

 

 

Biondino hat sich im Sommer letzten Jahres an einem Snack Kiosk auf Caprera angesiedelt.

Eigentlich ein traumhafter Platz für einen Kater: Caprera ist unbewohnt und besteht nur aus traumhafter Natur und Stränden, der Kiosk liegt mitten in einem Pinienwald.

Biondino wurde dort im Sommer mitgefüttert. Jedoch als der Kiosk im Herbst geschlossen hat blieb er ganz alleine zurück. Einer unserer Helfer von La Maddalena fuhr dann täglich extra mit der Vespa zu ihm um ihn zu füttern. Er war immer am Kiosk anzutreffen. Da er sehr zutraulich ist, bemerkten wir beim Schmusen dann einen Knubbel am Rücken, woraufhin er dann zum Tierarzt Dr. Dessena  nach La Maddalena gebracht wurde. Der ihn kastrierte und den Knubbel entfernte.

Leider hat er die Narkose aber gar nicht vertragen und so brachte unsere Helferin Barbara ihn am nächsten Tag für weitere Untersuchungen & Therapie zu unserem Tierarzt Dr. Matteo Salaris nach Palau . Dies war am 26.02.2017. Leider war Biondino da bereits in einem sehr desolaten Zustand: hat nichts mehr gefressen und die Organwerte waren sehr schlecht, besonders die der Leber. Zudem wurde festgestellt, dass er leider Diabetiker ist.

Es war tagelang unsicher ob er überhaupt überleben würde. Doch dank der guten Pflege  von Matteo hat er es geschafft. Er ist nun im Gehege zusammen mit Fofo und schnurrt den ganzen Tag, er sucht extrem den Kontakt zum Menschen und kommt auch gut mit den andren Katzen klar.

Er muss wegen seiner Diabetes 2x täglich gespritzt werden, lässt dies aber brav über sich ergehen und  braucht spezielles Diabetikerfutter. Seine Werte waren vor Eintreffen im Rifugio fast wieder im Normbereich, er hat sich gut erholt und ist nun unter Kontrolle.

 

Biondino ist total verschmust und zutraulich.

 

Wenn Sie Biondino ein tolles Zuhause, natürlich mit gesichertem Freigang schenken können, dann melden Sie sich bei uns.

 

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26.04.2017: Nasello – eine traurige Diagnose als Namensgeber!
 
 
 
 
 

Unsere Kollegin Ambra hatte Nasello schon länger vor ihrem Haus in San Pasquale gefüttert, ein Streuner, der sich im Laufe der Zeit einfach bei ihr angesiedelt hatte. Da Ambra aber gar kein Händchen für Katzen hat, war es ihr leider nie gelungen, sich intensiver mit Nasello zu beschäftigen. Ihr war aber aufgefallen, dass sich seine Nase veränderte und rief dann um Hilfe, als es leider schon fast zu spät war.
 
Kolleginnen aus dem Rifugio holten Nasello ab, er wurde in die Klinik gebracht und das , was eigentlich alle schon befürchtet hatten, bestätigte sich: ein Plattenepitelkarzinom auf der Nase. Diese Art von Krebs begleitet uns auf Sardinien immer wieder und die letzten beiden Jahre leider immer öfter. Die aggressive Sonneneinstrahlung führt gerade bei Katzen mit hellem Fell zu den gefürchteten Veränderungen der Zellen, die sich dann schnell  zu einem Karzinom entwickeln.
 
Nasello wurde in Olbia vom Chirurgen gleich einem Eingriff unterzogen, indem die befallenen Hautstellen großzügig entfernt wurden, sodass nun die Hoffnung besteht, dass Nasello gesund ist und es bleibt und sich keine neuen Tumore entwickeln werden.
 
Maßgeblich entscheidend dabei wird natürlich sein, ob Nasello weiterhin den Sonnenstrahlen ungeschützt ausgesetzt bleibt oder ob er ein Zuhause findet, wo man das steuern kann und wo die Sonne nicht so stark ist. Wir würden Nasello daher gerne nach Deutschland vermitteln.
 
Er war immer Freigänger  und soll das auch bleiben aber er soll auch die Möglichkeit haben, was ihm bisher total fehlte, im Haus zu bleiben und dort das behütete und geliebte Leben einer Hauskatze zu leben.
 
Falls Sie sich für Nasello interessieren, so gelangen Sie hier auf seine Vermittlungssseite…………

 

 
 
22.04.2017: Jessica- Sie trägt den Namen ihrer Finderin

 

 
 
Die hübsche, hellgraue Katzendame wurde eines Tages von unserer Helferin Jessica in ihrem Garten gefunden und in unser Rifugio in Santa Teresa gebracht.
 
Wie viele Katzen die zu uns kommen, war Jessica in keinem guten Zustand. Sie war krank, stark verschnupft und hatte Lungenwürmer. Eine  frühere Verletzung hat wohl dazu geführt, dass ihr ein Stück vom Schwanz fehlt, was sie aber nicht weiter stört.
 
Welche Geschichte diese herrliche Katzendame hat, wissen wir nicht und werden es wohl auch nie erfahren.
 
Jessica ist mit ihren ca. 10 Jahren schon eine etwas ältere Samtpfote, benimmt sich aber noch wie ein junges Kätzchen. Sie ist  verträglich mit Artgenossen und auch Hunde sind für sie kein Problem.
 
Im Rifugio können wir unseren Schützlingen viel bieten, aber leider nicht die Zeit, die sie verdient hätten und somit muss die Liebe, mit der wir die Tiere betreuen für alle reichen und da bleibt leider nicht viel für jede einzelne Fellnase übrig. Wir möchten Jessica  gerne die Chance geben eine wundervolle Familie zu finden, die sie liebt und wo sie Freigang genießen kann und so verwöhnt wird, wie es sich eine Katzenseniorin wünscht.
 
Jessica ist mittlerweile therapiert und  bis auf ihre chronische Rhinitis wieder fit und gesund. Wenn sie sich vorstellen können, Jessica aufzunehmen und ihr ein liebevolles Zuhause zu schenken, dann melden sie sich bitte bei uns.

 

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26.05.2017: Samaio - er konnte sich leider nicht durchsetzen!
 
 
 
 
Er ist ein gesunder Kater und hatte eigentlich als Zuhause einen Traumplatz gewählt, ein kleines Anwesen auf Sardinien auf einer Anhöhe mit Meerblick.
 
Dort lebten aber schon einige Katzen, da die Bewohner dieses Anwesens sehr tierlieb sind. Trotzdem Samaio zu diesem Zeitpunkt noch ein stattlicher, nicht kastrierter Kater war, konnte er sich gegenüber den anderen Katzen nicht durchsetzen und wurde so gemobbt, dass die Menschen uns baten, ihn zu übernehmen.
 
Also wurde Samaio kastriert und wird jetzt in unserem Katzenpark im Rifugio in Santa Teresa angesiedelt. Dort leben zwar auch mehr als 30 Katzen aber die Tiere sind es gewohnt, dass immer wieder Neuzugänge ankommen und wir wünschen Samaio, dass er in dieser Gruppe aufgenommen und akzeptiert wird.
 
Falls sie Samaio eine andere Zukunft ermöglichen können, so gelangen sie hier auf die Vermittlungsseite von Samaio.
 
Der hübsche Tiger ist ausgesprochen verschmust und menschenbezogen, sicherlich würde er die große Katzengesellschaft nur  zu gerne in eine kleine aber intensive Mensch-/Katzenbeziehung eintauschen..........
 
 

 
 
11.08.2017: Gabriel – zur richtigen Zeit am richtigen Ort!

 
Unsere Tierschutzkollegin Elena war auf dem langen Weg zwischen der Costa Smeralda auf Sardien und Posada unterwegs. Auf dieser ca. 100km langen Strecke machte sie einmal Rast, um zu tanken.
 
Auf dem Seitenstreifen an der Tankstelle sah sie einen kleinen grau/weißen „Glückskäfer“. Der kleine Kater hat eine Zeichnung, die unweigerlich an einen solchen Käfer erinnert, seine hellgrauen Punkte schmücken das sonst schneeweiße Fell auf dem Rücken. Von Glück aber keine Spur! Der kleine war so ausgehungert, dass wer vor einem vertrockneten Stückchen Brot saß.
 
Nach einem kurzen Gespräch mit den Menschen dort war klar, dass der Kater vor einigen Tagen dort ausgesetzt worden war. Also musste Elena spontan handeln und hat ihn mitgenommen. Gabriel hat den langen Tag in Posada und die Rückfahrt gut überstanden und wartet jetzt bei Elena darauf, dass ein schönes Zuhause für ihn gefunden wird.
 
Gabriel ist nicht nur optisch absolut ungewöhnlich und bildhübsch sondern er hat auch ein liebevolles Wesen, ist verspielt, neugierig und lustig aber im nächsten Moment anschmiegsam und zerbrechlich. Ein tolles Katzenkind!
 
 
 

 
 
11.08.2017: Matildo und Emanuela – Vermittlungschancen trotz ihrer Farbe?
 
 
Grautiger (Matildo) und Schwarze Katzen (Emanuela) haben leider die geringsten Vermittlungschancen.
 
Aus den zigtausend herrenlosen Katzen stechen nun mal die Annoncen der Langhaarkatzen heraus, ungewöhnliche Farben und Zeichnungen….die Annoncen der schwarzen und der Tiger bleiben meist unbeachtet. Das tut regelrecht in der Seele weh, wenn man die Chance hat, diese Katzen zu erleben, in ihre großen Augen zu blicken, ihre Aufmerksamkeit zu erwidern, sie zu erleben wie sie schmusen und spielen.
 
Sie wissen nicht, dass sie kaum eine Chance auf ein eigenes Zuhause haben. Wir suchen also die Nadel im Heuhaufen, auch erst einmal eine Pflegestelle, wenn kein Endzuhause in Sicht ist. Wichtig ist, dass Emanuela und Matildo die Chance haben, Ende August oder Anfang September nach Deutschland zu kommen. Danach kann die sardische Pflegestelle, auf der sie untergebracht sind nicht weiter behalten.
 
Sie müssten dann ins Tierheim auf Sardinien umgesiedelt werden und trotzdem sie nun schon seit Wochen eng mit dem Menschen zusammen leben, müssten sie dann im Tierheim in einem Käfig wieder von vorne anfangen. Das möchten wir um alles in der Welt verhindern und suchen für die beiden daher ein tolles Zuhause oder eine liebevolle Pflegestelle.
 
Matildo und Emanuela wurden im Alter von wenigen Wochen in einer Katzenkolonie in Porto Cervo ausgesetzt. Sie konnten kaum alleine fressen, hätten eigentlich noch die Mutter gebraucht. Nur dank des frühen Findens der kleinen konnten wir verhindern, dass sie sich bei den vielen alten Katzen nicht durchsetzen und überleben konnten.

 
 
 
 
11.08.2017: Mattia – blind und hilflos im Hafen von Olbia!
 
 
Niemand weiß, welche Strecke Mattia zuvor zurückgelegt hat und wie lange Mattia blind unterwegs war, bis er sich irgendwo in den Hafenstraßen von Olbia verkrochen hat.
 
Dort wurde er von einer italienischen Touristin gefunden und in die nächste Tierklinik gebracht. Es lag auf der Hand, dass Mattia nicht sehen konnte und eine erste Untersuchung hat Pilzsporen auf den Augen gezeigt, weiterführende Diagnostik und letztlich die Bestätigung aus einem Labor in Padova haben dann bestätigt, dass es sich bei Mattia um eine Kryptokokkenmeningitis handelt.
 
Über einige Umwege kam Mattia dann mit der richtigen Therapie in die Hände unserer Tierschutzkollegin Elena, die ihn liebevoll behandelt und pflegt. Der erste Monat liegt schon hinter den beiden und Mattia schlägt gut auf das Medikament an. Einen weiteren Monat muss der bildschöne Langhaarkater die Medikamente noch nehmen, momentan ist der Tierarzt optimistisch, dass Mattia sogar sein Augenlicht retten kann, die Blindheit ist ein oftmals vorübergehender Prozess in diesem Krankheitsverlauf. Ganz sicher können wir das aber erst sagen, wenn die Therapie beendet ist und die Abschlussuntersuchung stattgefunden hat.
 
Mattia ist ein sehr dankbarer Patient, lässt alles über sich ergehen, ist verschmust und lieb und vertraut den Menschen. Wir möchten Ihnen jetzt schon von Mattia erzählen, da seine sardische Pflegestelle ihn Ende des Monats, spätestens Anfang September abgeben muss und Mattia dann, wenn wir kein Zuhause oder keine Pflegestelle für ihn finden, ins Tierheim nach Santa Teresa muss. Das möchten wir um alles in der Welt verhindern.
 
Wenn Sie Mattia zur Pflege aufnehmen können, so melden Sie sich bitte bei uns, der reizende Kater ist geschätzt ca. 2 Jahre alt.