| Erminia (01.01.2008) |
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Erminia (vermittelt 01.01.2008) Hallo, ich heiße Shani, ehemals Erminia, und melde ich mich nun aus Düsseldorf. Bereits auf meiner Pflegestelle wurde ich Shani genannt, das kommt aus dem indianischen und heißt: ich bin auf meinem Weg. Es war für mich, bis ich nach Deutschland kommen durfte, kein leichter Weg. Im Refugio, dem Tierheim auf Sardinien hatte ich kein leichtes Leben. Ich wurde gemoppt und war oft ein trauriges Mädchen. Als ich auf meine Pflegestelle kam, war ich zuerst echt geschockt. So viele Hunde und alle weiß und so groß. Nun, sie haben es mir leicht gemacht und nach 14 Tagen brauchte ich Ihnen auch nicht mehr die Zähne zu zeigen und stetig das Futter bewachen. Sie haben mich einfach ganz in Ruhe gelassen und mir nie Anlass gegeben Angst zu haben. Sie haben mich im Rudel aufgenommen, dafür bin ich dankbar- das war eine große Hilfe für mich, um wieder Vertrauen zu fassen. Dann kam eines Tages lieber Besuch: Jill. Ich mochte sie auf Anhieb sehr und meine Pflegeeltern konnten mein Zutrauen kaum fassen. Was soll ich euch sagen, ich habe alle Register gezogen und wirklich alles gegeben, mich auf ihren Schoß geschmissen, mich von ihr beschmusen lassen, an ihren Händen geknabbert, sie abgeleckt. Sie hat sich gewundert, ich habe ihr viele nasse Küsse gegeben und es gelang mir tatsächlich schnell dass auch bei ihr der Funke übersprang. Kurze Zeit später kam sie wieder zu Besuch- ich habe wieder alles gegeben. Als sie mich abholte, war ich schon etwas unsicher, aber ihr wisst ja getreu meinem Namen, ich bin auf meinem Weg, war das der Beginn einer weiteren wunderbaren Zeit. Ein Mensch für mich ganz alleine, dazu noch nette Großeltern für mich, die ich trotz Aufzug inzwischen sehr gerne besuche. Also liebe Kollegen im Refugio, das Leben kann wunderbar sein. Nur Mut und ich drücke die Pfote das ihr auch auf eurem Weg seid... Eure Shani, die ihr Glück gefunden hat. |







