Wir warten auf Hilfe...

 


Hier sehen Sie die aktuelle Warteliste der Hunde, die dringend auf ihre Chance in Deutschland warten. Es sind Hunde, die wir aus der gesamten Gallura übernommen oder gerettet haben. Tiere, die Dank unserer unermüdlichen Präventionsarbeit in unsere Obhut kamen. Die Auffangstation, die wir in Buon Camino betreiben, ergänzt unsere präventive Arbeit in den Straßen der Gallura und ist Teil eines umfangreichen Konzeptes, an dessen Ende für die Hunde eine Zukunft in Deutschland steht. Wir haben dort nur eine kleine Anzahl an Plätzen und jeder Hund, der diesen Platz lange besetzt, nimmt den anderen Hunden die Möglichkeit, gerettet zu werden. Viele warten schon sehnsüchtig an Ketten oder in Zwingern oder auf den Straßen darauf, dass ein Platz im Rifugio frei wird. Die Hunde, die wir Ihnen hier einzeln vorstellen sind schon einen Schritt weiter aber lange noch nicht am Ziel, dies ist es, ihr eigenes Zuhause zu finden oder eine geeignete Pflegestelle in Deutschland: 


 WARTELISTE

(neueste Beiträge am Ende)

 


Luna wartet seit dem 13.03.2014 in Sassari

Luna – sie ist ihrer Retterin gefolgt!

Sie ist jung, nicht einmal ein Jahr alt, halb blind und ihr Körper zeigt Merkmale von monatelanger, schlechter Haltung und Quälerei. Irgendwie muss Luna es geschafft haben, sich aus einer unwürdigen Haltung zu befreien und verirrte sich dann auf den Mittelstreifen einer Schnellstraße. Halb blind, völlig überfordert von allen Reizen  und den vielen Autos, war sie panisch, dass sie orientierungslos und bellend wie verrückt über den Asphalt rannte. Unsere Kollegin Rossella musste die Straße sperren, sonst wäre Luna überfahren worden. Die Hündin war aber so außer sich, dass sie sich nicht fangen ließ. Rossella deponierte Futter an der Stelle, an der Luna die Straße verlassen hatte und fuhr in den nahe gelegenen Stall, wo sie viele andere Hunde täglich betreut. Luna ging ihr nicht mehr aus dem Kopf, aber es war aussichtslos, sie zu finden. Rossella kontrollierte die Straße immer wieder, aber von Luna keine Spur, es war unmöglich, sie zu finden. Aber Luna fand Rossella. Anscheinend war die völlig dehydrierte und unterernährte Hündin dem Geruch von Rossella gefolgt und hatte sie gefunden. Sie wusste, dass sie Hilfe brauchen würde und ohne den Menschen nicht überleben würde…
Nun ist Luna in unserer Obhut. Sie ist rachitisch, hat Demodexmilben, eine Infektion auf dem einzig sehenden Auge. Luna ist momentan noch eine gesundheitliche „Großbaustelle“. Aber die Hündin ist jung und will leben und wird kämpfen und wir lassen sie dabei nicht alleine.
 
Luna wartet nun schon 5 Jahre auf ein schönes Hundeleben als Familienmitglied. Längst ist sie gesund und zeigt ihren Bezugspersonen täglich ihr wunderbares Wesen.

Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite von Luna.


Oliver wartet seit dem 19.09.2016 in unserem Rifugio 

Oliver – sein Glück dauerte nicht lange!

Oliver ist in den Straßen Sardiniens zur Welt gekommen, da ist nun drei Jahre her. Seine Mutter Tapy wurde von uns in Freiheit betreut, als die Einlieferung ins canile drohte, konnten wir für sie ein schönes Zuhause in Deutschland finden. Bevor wir sie kastrieren konnten, brachte sie auf Sardinien Welpen zu Welt. Einer von ihnen fand sofort ein Zuhause, AUF Sardinien. Wenngleich unser Augenmerk natürlich darauf liegen muss, die Tiere im Land zu lassen, so wissen wir nach all den Jahren aktiven Tierschutz, dass es nicht viele gute Plätze auf Sardinien gibt. Und so groß die Freude über eine schnelle Vermittlung auch ist, so groß ist die Skepsis, ob diese Adoption ein Leben lang hält und der Hund ein Leben lang die Liebe und die Fürsorge erhält, die er braucht. Im Falle von Oliver ist das leider nicht der Fall. Sein bisheriger Halter muss ihn nun nach erst drei Jahren abgeben, die Lebenssituation, die Familienverhältnisse, haben sich gravierend geändert und für einen Hund ist kein Platz mehr im Leben. Der Platz, der zuvor da war, ist auch nicht das, was wir uns für Oliver wünschen, er durfte nicht ins Haus, wurde ausschließlich draußen gehalten und letztlich hatte sein Leben mehr von dem eines Straßenhundes als von dem eines Familienmitglieds. Wie es auch sei, auch diese Familie verliert er jetzt und wir sehen es als Chance, dass Oliver nun endlich ein richtiges Zuhause bekommt. Oliver ist mittelgroß und verträglich mit allen Artgenossen, Katzen kennt er nicht, zum Menschen ist er trotz seiner minimalistischen Erfahrungen sehr zugewandt und liebevoll. 

Oliver wartet nun schon über 2 Jahre auf eine Familie. Er ist neugierig, aktiv und freundlich. Lesen Sie auf seiner Vermittlungsseite, wie er sich entwickelt hat.

Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite von Oliver.


Milo und Macchia warten seit dem 27.07.2017 in Sassari

Jahrelang haben wir in der Region von Sassari mit unfassbar viel Geduld und Fingerspitzengefühl eine Schäferfamilie betreut, die noch nie zuvor von Kastration oder medizinischer Behandlung gehört hatten. Wir nutzen den maximalen Spielraum, den sie uns gaben: wir fütterten, leisteten Parasitenprohpylaxe, übernahmen die Welpen, die nicht getötet wurden….wir blieben einfach dran. Jetzt hat unsere Überzeugung und unsere Penetranz diese Generation von Schäfern überlebt und die neue Generation ist offen für Lösungen. So ist es uns gelungen, dass wir einen ganzen Wurf Maremmanowelpen übernehmen konnten und das Muttertier im Gegenzug kastrieren lassen konnten. Natürlich sind das immense Kosten, die wir auf uns nehmen, von den Mühen, die Hunde aufzuziehen,  zu päppeln, zu pflegen, zu sozialisieren…um dann passende Menschen für sie zu finden, ganz zu schweigen.
Aber wer den Welpen beim Spielen zusieht, um dann ihre weiche, weiße Schnauze in seinen Händen zu spüren, weiß, dass es der einzig richtige Weg ist. Die Alternative war und wäre auch heute noch das Töten der Welpen. Wir nehmen das als Ansporn, nicht müde zu werden, die Bevölkerung zu sensibilisieren, um noch viel mehr Hunden die Alternative Leben zum Tod schenken zu können.
Die fünf Maremmanos Menta, Mirto, Milo , Macchia und Mango warten nun sehnsüchtig darauf, dass sie eine eigene Familie mit ihrem Charme verzaubern können.
 
11.08.2017: Menta hat eine Pflegestelle in Deutschland gefunden und wurde am 01.06.2018 adoptiert.
21.10.2017: Mango hat eine Pflegestelle in Deutschland gefunden und wurde am 02.01.2019 adoptiert.
22.11.2017: Mirto hat ein Zuhause auf Sardinien gefunden.
 
Macchia hat ein Körbchen in Aussicht. Bald ist Milo allein noch übrig.
 

 
Doc wartet seit dem 17.01.2018 in unserem Rifugio


Wir betreuen den bildschönen Mischling, der aus seinen hellbrauen Augen erwartungsvoll in die Welt schaut, nun bei uns im Rifugio. Wir beobachten seinen Bewegungsdrang, seine Lebensfreude, sein wildes Spielen und gleichermaßen seine Sanftheit im Umgang mit uns, seinen Wunsch nach Aufmerksamkeit und körperlicher Zuwendung. Wie furchtbar und unerträglich muss es für ihn gewesen sein, bisher an einer Kette zu leben. Doc wurde angeschafft, um zu jagen. Er erfüllte aber nicht die Erwartungen seines Herrchens und als er dann seine unbändige Lebenslust im Verfolgen von Hühnern und Schafen ausleben wollte, wurde er an die Kette gelegt. Die Kosten/Nutzen Bilanz für Doc fiel also ganz schlecht aus und es wäre abzuwarten gewesen, welches Ende das kurze Leben von Doc genommen hätte. Also haben wir ihn im Rifugio aufgenommen und sind begeistert von diesem Energiebündel. Wir suchen nun ein geeignetes Zuhause für ihn wo er sowohl körperlich als auch geistig beschäftigt wird und ihm die Erziehung zuteil kommt, die er bisher nicht genießen durfte.

Doc wartet schon ca. ein Jahr!

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Alonso wartet seit dem 17.01.2018 in unserem Rifugio

Adam und Alonso - wenn Gewissenlosigkeit den Start ins Leben bestimmt!

Die beiden Rüden wurden mitten in Santa Teresa ausgesetzt. Gerade einmal acht Wochen alt aber wenigstens gesund. Wir müssen davon ausgehen, dass hier wieder einmal einem privaten Hundehalter die Kastration der Hündin zu teuer war und die bildschönen Welpen deshalb einfach ausgesetzt wurden.

Gewissenlosigkeit als Start ins Leben und damit in eine völlig ungewisse Zukunft. Diese Zukunft hätte unter den Rädern eines Autos enden können, in Hunger und Krankheit oder lebenslang in einem canile.
Das Schicksal wollte es aber, dass Adam und Alonso zu uns kamen. Wir suchen nun für die groß werdenden Hunde wunderbare Plätze.

07.04.2018: Adam hat ein Zuhause gefunden.

Alonso wartet schon über ein Jahr auf seine große Chance!

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Camilla wartet seit dem 24.05.2018 in Sassari

Camilla – eine verlorene Seele in einem geschundenen Körper!

Grausamer kann ein Schicksal nicht sein. Im Alter von 10 Jahren wurde Camilla eingefangen und in ein staatliches canile gebracht, wo sie die letzten sechs Jahre eingesperrt war. Wir haben es geschafft, sie in eine private Auffangstation umzusiedeln. Nun gilt es zu verstehen, ob ihre Defizite in der Bewegung, im Hören und im Sehen an ihrer Angst liegen oder medizinisch begründet sind. So dachte unsere sardische Kollegin anfangs, die Rute wäre gelähmt, nun, nach 10 Tagen hat Camilla das erste Mal gewedelt…

Wir denken, dass die traumatisierte Hündin viel aufholen wird und denken, dass ihr Zustand allem voran auf Angst basiert, was für ihre Prognose gut ist, wir uns aber dennoch nicht vorstellen möchten.
Wir schämen uns , zu was der Mensch fähig ist. Um die Straßen von Sardinien „sauber“ zu halten, die Touristen nicht zu stören, sperren wir Tiere lebenslang weg. Camilla ist eine von ihnen, ihr Schicksal teilen zehntausende…
Camilla sucht nun einen Menschen, der nichts erwartet aber bereit ist, alles zu geben. Vor diesem Menschen liegt eine lange Reise zu Camillas Herz aber es wird eine Reise sein, die Glücksmomente ermöglicht, wie sie sehr selten sind.

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Carlito wartet seit dem 24.05.2018 in Sassari

Der hellbraune, kleine Carlito lebt nun sechs Jahre lang auf dieser Welt. Drei Jahre davon kann man wohl kaum als Leben bezeichnen, das war tristes und grausames Verstreichen von Lebenszeit. Carlito wurde im Alter von drei Jahren in ein staatliches canile eingeliefert, von da konnten wir ihn nun in eine private Auffangstation holen. Die Hälfte seiner Lebenszeit ist einfach verstrichen, seine Lebensenergie aber keinesfalls. Carlito hat sicherlich schlimmes erlebt, nicht nur psychisch sondern auch physich doch er hat es irgendwie geschafft, sich die Lebensfreude und Lebensenergie zu erhalten. Wir sind uns daher sicher, dass seine Anhänglichkeit, sein Bedürfnis nach Liebe und Nähe sehr schnell seiner Skepsis weicht. Falls Sie Carlito nun helfen möchten, dass seine Lebensbilanz sich zum Positiven wendet und Sie ihm einen Platz in Ihrem Herzen und Ihrer Familie schenken möchten, dann melden Sie sich bei uns.

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Lin wartet seit dem 07.06.2018 in unserem Rifugio

Eigentlich beschreiben unsere sardischen Kollegen Lin mit den Worten "pazza ma bella" (verrückt aber schön).
Wir konnten Lin von einer Zukunft bei einem Jäger bewahren, wo sie ein tristes Leben gefristet hätte.
Wenn man Lin zusieht, ist die Übernahme durch uns ihre Rettung gewesen. Lin hat nämlich eine unbändige Lust, sich zu bewegen, zu spielen, ist hellwach und körperlich wie mental ein Powerpaket. IN einem winzigen Verschlag oder an der Kette wäre Lin eingegangen. Ebenso hat sie einen großen Bedarf an Liebe und menschlicher Zuwendung, auch das hätte sie komplett entbehren müssen. Wir suchen nun für Lin den passenden Menschen.

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Gino wartet seit dem 13.06.2018 in unserem Rifugio

 
Fünf Welpen über Umwege vor dem canile gerettet!
Sie sind zu fünft, sehen anders aus, haben andere Wesenszüge. Eines haben sie gemeinsam, sie wurden skrupellos ausgesetzt und damit dem Schicksal eines Lebens im canile ausgesetzt. Durch einen glücklichen Zufall wurde der Wurf gefunden, bevor das Taxi Dog sie hinter die Mauern vom canile bringen konnte, eine Reise in eine Einbahnstraße...
Wir brachten sie provvisorisch in einer kleinen, privaten Auffangstation unter, da wir zu dem Zeitpunkt im Rifugio keinen Platz für sie hatten. Nun durften sie endlich bei uns im Rifugio Arca Sarda einziehen und werden hier für ihre Vermittlung vorbereitet.
 
18.08.2018: Gep und Gina haben ein Zuhause gefunden.
18.08.2018: Giselle hat eine Pflegestelle gefunden.
28.08.2018: Galy hat ein Zuhause gefunden.
04.02.2019: Gino hat ein Körbchen in Aussicht
 

Birillo wartet seit dem 09.08.2018 in unserem Rifugio

Das Schicksal von Birillo war traurig, es wird wohl immer Menschen geben, die einen Hund tierquälerisch halten. Sprich, Kettenhaltung ohne jeglichen Schutz vor Sonne und Regen sowie zu wenig Futter und Wasser. Es gibt aber auch Menschen - immer mehr - die solche Missstände anzeigen und den Tieren eine Stimme geben. Wir sind überglücklich über diese Entwicklung und sind uns sicher, dass das unserer stetigen Präsenz seit 21 Jahren vor Ort geschuldet ist. Die Menschen werden mutiger, wachsamer und verantwortlicher, sie wissen, dass sie nicht alleine sind und dass sie einen Ansprechpartner haben. So konnte Birillo und ein weiterer Welpe von der Kette gerettet werden. Birillo wartet nun bei uns im Rifugio auf seine zweite Chance.

Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite von Birillo.


Ostro wartet seit dem 08.09.2018 in unserem Rifugio

Hundeseelen zwischen den Stühlen!

Sieben kleine Welpen wurden in Calangianus ausgesetzt und damit ihrem Schicksal überlassen. Das Schicksal hat ihnen unsere Vereinskollegin Giovannamaria geschickt, die sie im ersten Schritt zwar gerettet hat, dann aber nicht wusste, wohin mit ihnen. So saßen die kleinen quasi zwischen den Stühlen, mit denen hier die verschiedenen Auffanglager gemeint sind, die natürlich unterschiedliche Zukunftsperspektiven brächten…
Das eigentlich zuständige canile europa wollte man den kleinen unbedingt ersparen, das hätte ein Leben hinter Gittern bedeutet. Unser eigenes Rifugio wäre die erste Wahl gewesen aber es war zu dem Zeitpunkt überfüllt. Also wich man auf eine kleine, private Auffangstation aus, wo die Umstände aber so schwierig waren, dass die Welpen krank wurden und einer von ihnen leider verstarb. Die sechs anderen entwickelten sich langsam, wurden aufgepäppelt, gesund  und dann geimpft, sodass sie jetzt endlich ins eigene Rifugio übernommen werden konnten. Von hier aus suchen wir für die Geschwister nun wundervolle Plätze.

28.09.2018: Odo und Ovidio haben eine Pflegestelle gefunden und wurden wenig später adoptiert.

16.12.2018: Olmo, Olga und Orietta durften nach Deutschland ausreisen und wurden noch im Dezember 2018 adoptiert.

Nun wartet noch Ostro auf seine Chance.

Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite von Ostro.


Lorence wartet seit dem 26.09.2018 in unserem Rifugio

Angeschafft, abgestumpft, abgeschoben….Lorence wurde als schneeweißer Welpe von einer Familie angeschafft, sicherlich als Plüschtier für die Kinder. Mit dem Wachsen von Lorence wurde das Interesse immer kleiner, bis man ihn ganz und gar sich selbst überließ. Er wurde so vom Familienhund zum Straßenhund und landete natürlich irgendwann bei uns im Tierheim. Hier wartet Lorence nun darauf, dass der Mensch mehr in ihm sieht als das weiße, weiche Fell. Lorence ist ein Herdenschutzhundmischling und so lieb er ist, so muss er in erfahrene und konsequente Hände, damit das so bleibt.

Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite von Lorence.

Leila wartet seit dem 17.10.2018 in unserem Rifugio


Leila hat von allem eine doppelte Portion, die schwarze Mischlingshündin ist lebhaft, verspielt, anschmiegsam, lebenshungrig…..ein Powerpaket mit ganz viel Potenzial. Leila ist ein Findelkind, sie wurde in der Region um Tempio aufgegriffen und glücklicherweise anstatt ins staatliche Tierheim zu uns ins Rifugio gebracht. Sobald ihre Quarantänezeit vorbei ist , suchen wir für die junge Hündin eine passende Hundegruppe im Rifugio, in der sie sich auspowern kann. Idealerweise findet sich schnell eine aktive Familie für Leila.
 
 

Ringo wartet seit dem 27.12. 2018 in unserem Rifugio

 
Der fünfjährige Ringo hat in seinem Leben sicher noch nicht viel Positives erfahren. Wie es leider oft passiert, wurde er unbedacht angeschafft. Bald schon war er seinem Besitzer lästig geworden, und man versuchte, den Hund loszuwerden. Der Mann  setzte ihn einmal sogar aus. Obwohl Ringo nicht gut behandelt wurde, kehrte er nach Hause zurück. Wohin sollte er auch gehen? Schließlich wurde er zu den Eltern gegeben, die ihn  auch nicht wollten und sogar schlugen. Nun ist Ringo in unserem Rifugio und wartet auf die Chance, die ihm bisher verwehrt geblieben ist.


Misia wartet seit dem 27.12.2018 in unserem Rifugio


Misia ist eine junge, große Hündin. Knochendünn wie ein Skelett wurde sie irgendwo im Nirgendwo gefunden. An ihrem Zustand ließ sich ablesen, dass sie wohl schon länger allein in der Natur überleben musste. In unserem Rifugio hat sie sich ein bisschen erholt und hofft jetzt auf einen Lebensplatz in Deutschland. Lesen Sie auf ihrer Vermittlungsseite mehr über Misia.
 
21.03.2019: Misia hat eine Pflegestelle in Aussicht

Ulla, Molly und Baloo warten seit dem 07.01.2019 in Sassari

 

 

 

Ulla hatte bereits einmal großes Glück - sie kam als Fundhund und hochschwanger zu einer Familie. Dort konnte sie in aller Geborgenheit ihre Welpen zu Welt bringen. Die von ihr geborenen Welpen wurden bis auf Baloo und Molly alle verschenkt. Alle drei zusammen hatten bisher ein traumhaftes Leben als Familienhunde. Sie lebten auf dem Land, mit Garten und Freiraum, durften aber auch ins Haus und hatten sehr engen Anschluss an ihre Familie. Leider hat Ihr glückliches Leben aufgrund gesundheitlicher und finanzieller Probleme nun ein Ende, und wir suchen für alle drei ein neues Zuhause. Mit Ihren 9 Jahren ist Ulla schon fast im Rentenalter, und sicherlich ist ein ruhiger Platz mit genügend Rückzugsmöglichkeiten wünschenswert. Mollys Charakter ist sehr ausgeglichen und sanft, sie kommt gut mit ihren Artgenossen aus. Baloo zeigt sich weniger ängstlich als Ulla und Molly, fasst schnell Vertrauen. Wie für viele Familienhunde ist das Leben in einem Rifugio für die drei besonders schwer auszuhalten. Wie lange werden sie warten müssen?

Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite von Baloo.

Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite von Molly.

Hier Gelangen Sie auf die Vermittlungsseite von Ulla.

 


Nancy, Nelly, Nespola, Nico, Nicole, Nina, Noce, Nora warten seit dem 21.01.2019 in Sassari


 

Acht bildschöne, neugierige, hoffnungsvolle, quicklebendige Welpen sind das Ergebnis einer traurigen Schicksalsgemeinschaft zweier Hunde irgendwo auf dem Land. Vor einigen Wochen ist unserer Kollegin immer wieder eine komplett abgemagerte Hündin aufgefallen. Sie hatte ausgeprägte Zitzen, und es war klar dass sie irgendwo ihre Welpen zur Welt gebracht hatte. Die Hündin lief mitten auf der Straße herum. Sie muss so unfassbar hungrig gewesen sein, dass sie unvorsichtig wurde. Die Tierschützerin fing an ihr zu folgen, zuerst noch ohne viel Erfolg. Denn die Hündin ist sehr menschenscheu. So wurde die Hündin angefüttert. Nach einigen Tagen gelang es Rossella, die Welpen zu finden. Ein privates Grundstück mit einem alten, angeketteten Hund in unvorstellbar schlechter Kondition. Keiner der Nachbarn dort konnte oder wollte etwas über die Hunde sagen. Wahrscheinlich handelt es sich um das Wochenendgrundstück von jemandem, der dem Hund einmal die Woche Wasser und trockenes altes Brot bringt. Damit der Hund am Haus bleibt wird er angekettet. Es hat eine Weile gedauert bis alle Welpen eingefangen waren.  Die Hundemama ist noch vor Ort. Sie wird weiterhin gefüttert, lässt sich aber noch nicht anfassen und einfangen. Man muss sich immer auf mindestens 10 Meter entfernen, damit sie das Futter nimmt. In jedem Fall muss sie sterilisiert werden. Traurig ist, dass sie die einzige Begleitung des alten angeketteten Hundes ist, welcher dann allein zurück bleiben würde. Im Moment ist noch nicht klar, ob der Besitzer dieses Hundes zu Gesprächen  bereit ist. Die Welpen sollten schon bald in einer richtigen Familie das Leben von seiner freundlichen Seite kennen lernen.

21.03.2019: Noce, Nicole und Nespola haben ein Körbchen in Aussicht

21.03.2019: Nancy, Nelly, Nico, Nina und Nora haben eine Pflegestelle in Aussicht


 Die Vermittlungsseiten der Welpen finden Sie hier in der Rubrik Welpen und Junghunde.

 


Greta wartet seit dem 22.01.2019 in Sassari

 

Es ist ein Wunder, dass Greta noch lebt. Gefunden wurde sie halb verhungert und mit Ungeziefer übersät. Sie war von jemandem in einer einsamen Gegend nicht einfach nur ausgesetzt, sondern auch festgebunden worden, sodass sie keine Chance hatte, allein zu überleben. Glücklicher weise wurde sie aber trotzdem gefunden und ins Rifugio gebracht. Greta hat sich gut erholt. Sie hat zugenommen, das Fell ist schön nachgewachsen, und sie ist nun bereit mit ihrem Charme, eine neue Familie zu finden. Gretas Charakter ist ausgeglichen, lieb, ruhig und doch verspielt. Ein toller Hund, noch keine drei Jahre alt – sie kann mit Katzen, Hunden, Kindern, Männern, einfach allen Menschen, egal ob  alt oder jung. Wer gibt ihr ein richtiges Zuhause?

17.02.2019: Greta hat ein Körbchen in Aussicht

Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite von Greta.

 


Barbara wartet seit dem 28.01.2019 in unserem Rifugio


 

Noch ist Barbara ganz für ihre sechs Babys da und versorgt sie vorbildlich. Aber schon in wenigen Wochen sollten die Kleinen in ein eigenes Leben starten. Barbara hat sich dann um so mehr ein Zuhause verdient, in dem man sich liebevoll um sie kümmert. Wir wünschen uns für Barbara eine Familie, in der sie dann ein unbeschwerter junger Hund sein darf. Barbara ist ein sehr lieber Hund, folgsam und anhänglich, kommt mit allen Menschen, Hunden und auch Katzen gut aus. Sie ist ca. 2 Jahre alt und wiegt keine 10 kg (aktuell: 7,3kg). Barbara wurde hochträchtig ins Rifugio gebracht und hat nach fünf Tagen dort ihre Welpen zur Welt gebracht.

05.02.2019: Barbara wird von einer sardischen Tierfreundin adoptiert, sobald ihre Welpen groß genug sind.

 

 


Dada, Dafne, Damiano, Danone, Diago, Dodo warten seit dem 28.01.2019 in unserem Rifugio


 

Noch werden die sechs Hundebabys von ihrer Hundemama hingebungsvoll umsorgt. Aber schon in wenigen Wochen brauchen sie jeder ein eigenes liebevolles, spannendes, abwechslungsreiches, lustiges, verantwortungsvolles Zuhause. Die Mutter der Welpen, Barbara, wurde hochträchtig ins Rifugio gebracht.

26.02.2019: Dafne hat ein Körbchen in Aussicht

09.03.2019: Damiano hat ein Zuhause auf Sardinien gefunden

 

Die Vermittlungsseiten der Welpen finden Sie hier in unserer Rubrik Welpen und Junghunde.

 


Alma wartet seit dem 30.01.2019 in unserem Rifugio

 

Die Hündin Alma lebte als Streunerin. Sie wird wohl irgendwann einem Jäger entlaufen sein und war dann auf sich gestellt. Niemand kümmerte sich um sie, so wurde sie auch nicht kastriert. Sie brachte im Oktober 2018 acht gesunde, süße Welpen zur Welt, die alle gerettet werden konnten. Da Alma  wieder läufig wurde, hat man sich bemüht sie einzufangen. Die Einfangversuche erforderten Geduld und Einfühlungsvermögen, da sie durch ihr Leben auf der Straße scheu und misstrauisch geworden war. Sie musste sich durchschlagen, Futter finden, ihre Welpen schützen, war oft unerwünscht und wurde verscheucht. Auch im Rifugio war sie anfangs sehr schüchtern und traute keinem Menschen. Man konnte sie nicht anfassen, ohne dass sie erstarrte. Dies hat sich jedoch bereits gebessert. Langsam gewinnt sie immer mehr Vertrauen zu den Helfern, die sich liebevoll um sie kümmern. Sie beginnt, sich langsam zu öffnen. Wir sind gespannt, wie sie sich entwickelt. Sie ist auf einem guten Weg. Es zeigt sich jetzt schon, dass sie einen guten Charakter und ein liebes Wesen hat. 

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Eco, Edoard, Elisa, Elke, Elsa, Enea, Erika und Eva  warten seit dem 30.01.2019 in unserem Rifugio

 

 

Die Hündin Alma lebte als Streunerin. Sie wird wohl irgendwann einem Jäger entlaufen sein und war dann auf sich gestellt. Niemand kümmerte sich um sie, so wurde sie auch nicht kastriert. Sie brachte im Oktober 2018 acht gesunde, süße Welpen zur Welt, die alle gerettet werden konnten. Nachdem die Welpen anfangs in einer privaten Pflegestelle betreut wurden, haben wir sie in unser Rifugio aufgenommen. Jetzt suchen wir für jeden eine naturverbundene, aktive Familie, in der sie die schönen Seiten des Lebens kennen lernen und einen sicheren Platz auf Lebenszeit bekommen werden.

21.03.2019: Edoard hat eine Pflegestelle in Aussicht.

Die Vermittlungsseiten unseres E Wurfes finden Sie hier in unserer Rubrik Welpen und Junghunde.

 


Carla wartet seit dem 30.01.2019 in unserem Rifugio

 

 

Die arme Carla wartet wirklich dringend auf hundeerfahrene Menschen. Nach ihrem freien Leben als Streunerin ist sie im Rifugio doch sehr gestresst. In Italien werden streunende Hunde von den Behörden nicht geduldet, zumindest wenn es wie hier zu Beschwerden kommt. Da sie außerdem nicht kastriert war, musste sie eingefangen werden. Wir müssen sie noch besser kennen lernen. Es zeigt sich aber schon, dass sie mit Menschen sehr sozial ist, Katzen aber nicht mag.

21.02.2019: Wie sich gezeigt hat, ist Carla eine sanfte, freundliche, menschenbezogene Hündin. Sie kommt mit der Tierheimsituation überhaupt nicht zurecht, weil sie sich so sehr nach Zuwendung und Nähe sehnt.

21.03.2019: Carla hat ein Körbchen in Aussicht.

 Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite von Carla.

 


Finn und Franz warten seit dem 30.01.2019 in unserem Rifugio


 

Ob der „Finder“ der beiden uns die Wahrheit gesagt hat, als er sie abgab und behauptete, er habe sie auf der Straße gefunden, wissen wir nicht. Klar ist, dass die beiden liebe, kleine, lebenshungrige und bildschöne Welpen sind, die bald ein schönes Zuhause finden sollten.

21.03.2019: Finn und Franz haben ein Körbchen in Aussicht.

Die Vermittlungsseiten von Finn und Franz finden Sie hier in der Rubrik Welpen und Junghunde.

 


Galassia und Grace warten seit dem 30.01.2019 in unserem Rifugio

 

 

Ein Mann hat die beiden auf der Straße gefunden und im Rifugio abgegeben. Beide suchen nun schnell ein gutes Zuhause, damit sie nicht im Rifugio aufwachsen müssen. So viel Liebe und Mühe unsere Helfer dort auch aufbringen mögen, eine Familie können sie leider nicht ersetzen.

21.03.2019: Grace und Galassia haben eine Pflegestelle in Aussicht.

 

Die Vermittlungsseiten der beiden finden Sie hier in unserer Rubrik Welpen und Junghunde.

 


Lucky wartet seit dem  30.01.2019 in unserem Rifugio

Der knuffige, noch keine 2 Jahre alte und eher kleine Jagdhundmischling hat leider schon einige unschöne Erfahrungen gemacht. Da er ausschließlich in Anbindehaltung leben musste, wurde er von der Gemeinde beschlagnahmt. Angeblich hatte er aber auch schon einen Vorbesitzer, der ihn loswerden, vielleicht sogar töten wollte, wegen seines angeblichen Jagdtriebes. Ob das stimmt, wissen wir nicht. Wir sehen aber, dass er ein freundliches, verträgliches Wesen hat. Er ist aufgeschlossen und mag einfach jeden anderen Hund. Mit der entsprechenden Aufmerksamkeit, Auslastung und Erziehung kann er in Deutschland sicher ein treuer und angenehmer Begleiter werden. Wann bekommt er diese Chance?

 21.03.2019: Lucky hat ein Körbchen in Aussicht.

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Tagik wartet seit dem 06.02.2019 auf Sardinien

 

 

Tagik ist ein wundervoller Zentralasiatischer Owtscharka Mischling. Er wurde mit seinem Bruder als Welpe angeschafft und war dafür gedacht, das Feriengrundstück seiner reichen Familie zu bewachen. Die beiden Brüder konnten ihr Leben in den ersten Sommermonaten in einem schönen Park mit Eseln und Ziegen verbringen. Für die beiden Brüder war der Himmel rosarot und sie verbrachten zusammen mit den Kindern der Familie eine unbeschwerte Jugend. Nach der Saison ist es üblich, dass die Tiere sich selbst überlassen werden, da man sie über den Winter nicht mit zurück in die Stadt nehmen kann. Auch Tagik und sein Bruder waren frei und wurden vom Hausmeister versorgt. Doch so ganz sich selbst überlassen begannen die beiden herum zu streunen, was zu Ärger bei den Nachbarn und den Einheimischen führte, da die beiden Brüder allein schon durch ihre stattliche Größe Ängste schürten. Dies hatte zur Folge, dass sein Bruder erschossen wurde und Tagik allein auf sich gestellt war und in der Folge natürlich noch mehr Unsinn anstellte. Es hagelte Beschwerden und Anzeigen. Die Familie wollte nicht ihr Gesicht verlieren. So wurde beschlossen, dass Jack weg musste. Der Hausmeister wollte vermeiden, dass Jack ein Schicksal in einem Zwinger oder gar einem der Canile erwartet und hat Tagik dem marokkanischen Gärtner geschenkt. Doch keiner hat damit gerechnet, dass Tagik seinen Freiheitsdrang auch weiterhin ausleben will. Er nutzte jede Gelegenheit zu entwischen, kilometerweit zurück nach Hause zu laufen, mitten auf der Straße Autos anzuhalten oder fremde Grundstücke zu betreten, um ein wenig zu stöbern. Wahrscheinlich war er einfach nur auf der Suche nach Aufmerksamkeit und einer streichelnden Hand. Wieder hagelte es Anzeigen, Verwarnungen, Bußgelder. Das führte schließlich dazu, dass Tagik an die Kette gelegt wurde. Wir können von Glück sprechen, dass der Mann ein Tierfreund ist und nicht mitansehen kann, wie Tagik an seiner Kette leidet. So hat er uns gebeten, für Tagik ein neues, ein geeignetes  und liebevolles Zuhause zu suchen.

 

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Billo wartet seit dem 15.02.2019 im Rifugio


 

Billo war ein außergewöhnlich guter Jagdhund, ein „Professor“ wie man unter sardischen Jägern sagt. Aber auch diese besonderen Jagdhunde werden, wie alle anderen, mit möglichst wenig Aufwand gehalten. In Billos Fall war es ein kleiner Zwinger mit Betonboden, in dem er jahrein, jahraus leben musste. Sein ganzes Leben lang war er der Witterung schutzlos ausgeliefert. Ein Körbchen o.ä. gab es nicht. Zuwendung gab es nicht. Auslauf gab es nur zur Jagdsaison im September. Das alles hat er mit seinem starken Lebenswillen überstanden, den er sich bis heute bewahrt hat. Sicher bleibt Billo nicht mehr sehr viel Zeit zu warten oder auch das Leben zu genießen. Dabei hat er sich ein bequemes Leben in seinem hohen Alter mehr als verdient. 14 Jahre lang hat er seinem Besitzer treue Dienste geleistet.  Heute strahlt Billo eine außergewöhnliche Liebenswürdigkeit aus, eine bescheidene Würde, die vielen älteren Hunde eigen und doch immer ganz besonders, individuell und faszinierend ist. Er hat eine ganz besondere Persönlichkeit, freundlich, lebendig, dankbar. Helfen Sie Billo, nach Deutschland zu kommen und einen würdigen Altersruhesitz zu finden?

 

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Dali wartet seit dem 18.02.2019 in Sassari


Aber Dali wartet in Wirklichkeit schon viel länger. Die letzten 10 Jahre hat er in einem Canile zugebracht, wo Hunde unter unwürdigen Umständen massenhaft lediglich verwahrt werden. Dank unserer Helferin gab es für Dali nun einen Weg heraus. In ihrem Rifugio zeigt er sich als sehr menschenbezogener Hund. Er möchte ausgiebig gekrault werden und freut sich über das weiche Kissen, was völlig neu für ihn ist. Er ist bescheiden, voller Freude, in sich ruhend. Unsere Helferin nennt ihn Buddha. Dali ist ein unglaublich sympathischer Hundeopi. Das  Warten soll für Dali endlich ein Ende haben.  Auch ein alter Hund hat noch viel zu geben. Seine Dankbarkeit, eine enge Bindung und seine Ruhe sind ein Geschenk. Er lehrt uns Gelassenheit und Zufriedenheit. Die Entschleunigung im Alltag ist eine Bereicherung. Schenken Sie Dali ein Zuhause, einen schönen Lebensabend?

 

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Inga wartet seit dem 22.02.2019 in unserem Rifugio


Vor ca. einem Jahr wurde Inga verletzt und in schlechtem Allgemeinzustand am Straßenrand gefunden. Ihr Kiefer war stark verletzt, vielleicht durch die Begegnung mit einem Wildschwein, durch einen Autounfall oder eine Misshandlung. Sie schleppte sich verängstigt weiter. Leider ist sie für den Rest ihres Lebens von diesem Vorfall gezeichnet. Vor kurzem wurde sie in unser Rifugio gebracht. Wie wir erfahren haben, wurde sie vorher lange Zeit als Jagdhund gehalten. Das bedeutet auf Sardinien ein Leben in einem kleinen Verschlag, ohne Wetterschutz, ohne Körbchen, ohne Auslauf, ohne Zuwendung. Nur zur Jagdsaison werden die Hunde herausgelassen. Manchmal gehen Hunde auf der Jagd verloren, z. B. weil sie wie Inga verletzt wurden. Sehr überraschend für uns war, dass Inga schon 2004 geboren wurde. Sie hat trotzdem noch eine Menge Schwung und Lebensfreude. Wir  suchen also einen schönen Platz für eine aktive, lebensfrohe Seniorin, die sicherlich erstmal einiges lernen und sich an vieles erst gewöhnen muss. Wenn sie zu jemandem Vertrauen gefasst hat, freut sie sich über Zuwendung und Streicheleinheiten. Wer wird ihr ein behütetes, warmes, liebevolles Zuhause schenken, sie annehmen wie sie ist und ihr die Zeit geben, die sie braucht, um alles zu verstehen? Und wie lange wird sie darauf noch warten müssen?


Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite von Inga.


Gullit wartet seit dem 01.03.2019 in unserem Rifugio

Es passiert leider immer wieder. Ein Welpe wird als Weihnachtsgeschenk für die Kinder angeschafft, ohne darüber nachzudenken, wie es weiter gehen soll. Weihnachten ist vorbei, der normale Alltag muss bewältigt werden, der Hund wird größer, macht viel Arbeit, der Hund muss weg. Deshalb wurde Gullit bei uns abgegeben. Gullit ist ein anhänglicher, verschmuster Welpe. Er hat nichts falsch gemacht. Er möchte nur endlich ankommen, in einer Familie dazu gehören, umsorgt werden, die Welt entdecken.

Hier gelangen Sie auf die Vermittlungsseite von Gullit.


Marea, Mario, Moro warten seit dem 01.03.2019 in unserem Rifugio

Einer unserer Helfer entdeckte die drei Welpen auf seiner abendlichen Hunderunde. Auf den ersten Blick war schon klar, dass sie Hilfe brauchten. Sie waren völlig verwahrlost und ausgehungert. So packte er sie auch sofort ein und nahm sie mit nach Hause. Nach der Erstversorgung wurde dann das ganze Ausmaß ihres Schicksals offenkundig. Sie waren verletzt und eindeutig misshandelt worden. Ein Welpe hatte eine offene Wunde, weil ihm der Schwanz abgetrennt worden war. Bei einem Welpen war der Schwanz mit einem Haushaltsgummi so abgebunden worden, dass die Rute am nächsten Tag von unserem Tierarzt amputiert werden musste. Trotzdem sind die drei Kleinen bester Laune, menschenbezogen, fröhlich, offen. Sie sind offensichtlich bereit, dem Menschen als solchem eine weitere Chance zu geben. Wer gibt den, vermutlich recht groß werdenden, Welpen ihre Chance?

 

Die Vermittlungsseiten von Marea, Mario und Moro finden Sie hier, in unserer Rubrik Welpen und Junghunde.


Leona, Lima, Lisbona, Londra warten seit dem 01.03.2019 in unserem Rifugio

Viele sardische Schäfer halten zum Schutz ihrer Herden Herdenschutzhunde. Diese werden in der Regel nicht kastriert, teils aus Kostengründen, teils um neue Arbeitshunde aus eigener Nachzucht zu haben. Überzählige Welpen werden verschenkt, ausgesetzt oder getötet. Trotz aller Präventionsbemühungen durch Tierschutzvereine wie unserem, kommt es immer wieder zu ungewolltem Nachwuchs. Wenn wir, wie in diesem Fall, die Welpen in die Vermittlung übernehmen, machen wir es zur Bedingung, dass die Mutterhündin kastriert wird. Obwohl die Hunde optisch dem Rassestandard meist nicht entsprechen, haben sie überaus ursprüngliche und starke Instinkte für den Herdenschutz. Viele Verhaltensbesonderheiten können sie auch in einer völlig anderen Umgebung nicht ablegen. Diese Besonderheiten müssen zukünftige Besitzer zu schätzen wissen, damit Hund und Mensch ein gutes Leben miteinander leben können. Auch die Umgebung muss den Bedürfnissen des Hundes entsprechen. Daher stellt uns die Vermittlung dieser vier süßen Hundebabys vor gewisse Herausforderung. Die erste Sozialisation der Welpen spielt für die Entwicklung dieser Hunde eine besonders große Rolle. Sie sollten alle möglichen Alltagssituationen behutsam kennen lernen und sich Schritt für Schritt an sie gewöhnen. Dies ist in unserem Rifugio nicht in ausreichendem Maße gegeben. Daher hoffen wir, alle vier bald nach Deutschland holen zu können, sei es in ein tolles Zuhause, sei es in eine versierte Pflegestelle.

 

04.03.2019: Londra und Leona dürfen am 23.03. zu einer deutschen Pflegestelle reisen

 

Die Vermittlungsseiten von Leona, Lima, Lisbona und Londra finden Sie hier in der Rubrik für Herdenschutzhunde.