| Luna und Stella (30.05.) |
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Als meine alte Katze Cora über die Regenbogenbrücke ging, war es sehr schwer für mich, aber so ist der Lauf des Lebens. Sie war alt und krank. Recht schnell stand fest, dass ein Leben ohne Samtpfoten für mich nicht in Frage kommt und so entschloss ich mich, acht Pfötchen ein neues Zuhause zu geben. Über eine Arbeitskollegin kam ich an Respektiere und sie erzählte mir von Luna & Maja. Ein paar Tage später waren wir schon auf dem Weg zur Pflegestelle. Dort erwarteten uns zwei sehr schüchterne Katzendamen. Vor allem Maja. Gut, die „Einfangaktion“ war etwas holprig und hinterließ seine Spuren. ;-) Als wir endlich wieder zu hause waren, war ich erleichtert. Luna erkundete direkt alles und war sehr neugierig. Maja verkrümmelte sich unter’s Bett und ward erst mal nicht mehr gesehen. Ich dachte mir nur, okeee, das braucht seine Zeit und wird wahrscheinlich nicht einfach, aber irgendwie schaffen wir das schon. Schließlich war alles neu und fremd für sie. Aaaber ... was soll ich sagen, als ich mal kurz raus auf die Terrasse ging, kam Maja gleich aus ihrem Versteck und erkundete auch ihr neues Heim. Als sie ihren Rundgang beendet hatte, hatte sie sich bereits einen ersten Lieblingsplatz ausgesucht, auf dem Fernseher, da hat man alles im Blick. Dort blieb sie auch, als ich wieder rein ging. Der Anfang war gemacht. Luna hatte es sich zwischenzeitlich schon auf der Couch bequem gemacht. Das war ja schließlich ein aufregender Tag und jetzt musste erst mal ein Ründchen geschlafen werden. Es störte sie auch nicht, die Couch zu teilen, im Gegenteil, es stellte sich heraus, dass Luna das reinste Kuschelmonster ist. Sie gucke und fand dann, dass der neue Dosenöffner sie mal knuddeln könnte. Sie kam angerobbt und kuschelte sich bei mir ein. Maja beobachtete alles aus sicherer Entfernung. Und so ging unser erster Tag zu Ende. Die nächsten Tage waren voller Überraschungen und vor allem, was Maja anging. Es wurde jeder Winkel untersucht und nichts war sicher. Es ging nichts zu Bruch, aber es musste ja schließlich alles genauestens untersucht werden. Da Luna immer und überall dabein sein wollte, konnte ich keinen Schritt mehr alleine machen. Bis auf’s Duschen, dass war ihr dann definitiv doch zu nass. ;-) Maja hielt sich die ersten Tage etwas zurück und hielt ihren Sicherheitsabstand zu mir ein. Jaja, die ersten zwei-drei Tage...dann fand sie wohl, dass das so nicht weiter gehen könnte. Vor allem die Kuschelabende auf er Couch. Auf einmal sprang sie unter lautem Gemauze zu Luna und mir auf die Couch und forderte ihren Platz bei uns. Von da an wurde Maja von Tag zu Tag zutraulicher und legte ihre Scheu ab. Jetzt sind es immer zwei Nasen, die nichts verpassen wollen, was sich im neuen zu hause so tut. Nach zwei Monaten war es dann auch endlich so weit, der erste Ausflug auf die Terrasse kam ... mir war etwas mulmig dabei, aber es stellte sich schnell heraus, dass Luna und Maja sich sehr gut eingelebt hatten und immer wieder mal kurz reinkamen, um „hallo“ zu sagen und dann wurd weiter draußen auf Erkundungstour gegangen. Mittlerweile sind wir drei ein eingespieltes Team, als wäre es nie anders gewesen und ich möchte Luna und Maja nicht missen. |







