| Moses+Peter 24.03. |
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Nun endlich nach über einem Jahr auf der Pflegestelle haben Peter und Moses auch ein Zuhause gefunden. Wer die Geschichte der Rentner kennt, der weiss, dass es drei Katzen waren die wir vor gut einem Jahr bei uns aufgenommen haben. Ole, Moses und Peter. Die drei kamen aus der Eifel zu uns weil ihr Frauchen selber schwer erkrankte und die Tiere leider nicht mehr selbst versorgen konnte. Ole wurde im November zu einer älteren Katzendame und zwei sehr lieben Menschen vermittelt. Einige Wochen später durften dann noch zwei junge Katzen von uns zu der Familie ziehen. Nun ist das Glück perfekt und alle Katzen verstehen sich richtig gut. Nur für Peter und Moses gab es keine Anfragen wo beide zusammen bleiben konnten. So vergingen wieder Monate und wir dachten wirklich, dass die beiden für immer bei uns in Pflege bleiben würden. Und dann hatte ich morgens doch tatsächlich eine Anfrage für beide Katzen. Ich konnte es kaum glauben und schickte den Bewerbungsbogen raus. Es folgten mehrere positive E-Mails und ein sehr nettes Telefonat. Die Leute meinten es ernst. Sie wollten "meinen Rentnern" ein Zuhause schenken. Sie machten sich auf den weiten Weg und holten die Katzen von Karlsruhe selber bei uns ab. Wir wohnen in Bergheim bei Köln. Das heißt 300 km hin und 300km zurück. Und das alles für zwei "alte und kranke" Katzen. Als der Tag der Abholung kam, war ich ganz schön aufgeregt. Da war so ein Gefühl von tiefer Traurigkeit und ein Gefühl von großer Freude und Dankbarkeit in mir. Ich mußte "meine Rentner" ziehen lassen. Jetzt leben sie schon gut eine Woche in ihrem neuen Heim und wir bekommen fast täglich neue Bilder und nur Positives von den neuen Dosenöffnern berichtet. Den Beiden geht es sehr gut und selbst Moses wird von Tag zu Tag mutiger. Sie teilen sich ihr Heim mit vier weiteren älteren Katzen und das klappt sehr gut. Ich möchte der neuen Familie danken, dass sie so ein großes Herz für ältere und kranken Katzen haben. Nun wünsche wir den Rentnern noch viele, viele schöne Jahre in den neuen Familien. Wir werde Euch nie vergessen und freuen uns immer von Euch zu hören. Hier können Sie Moses und Peters SOS Geschichte noch einmal lesen: Frau D., eine ältere Dame aus der Eifel, war ihr Leben lang einer jener selbstlosen Menschen, die ihr Leben den Tieren schenken. Immer war sie da für diejenigen, für die sich niemand zuständig fühlte; kein Tier gab sie auf, so lange es noch einen Funken Leben in sich trug; aufopferungsvoll pflegte sie auch die hoffnungslosesten Fälle. Bis zu dem Tag, an dem sie selbst ein hoffnungsloser Fall wurde. An diesem Tag kam sie mit heftigsten Schmerzen ins Krankenhaus. Niemand weiß, wie lange sie schon leichtere Schmerzen hatte, oder auch andere Symptome, die sie ignorierte, nicht wahrhaben wollte – weil sie niemals ihre Tiere hätte allein lassen können! Es dauerte nicht lange bis die Ärzte eine grausame Diagnose stellten: Bauchspeicheldrüsenkrebs. Ein äußerst bösartiger Krebs, der kaum jemals Chancen auf Heilung hat, im Gegenteil oft sehr schnell zum Tod führt. Frau D. trug die Diagnose mit bewundernswerter Fassung, nur einen letzten Wunsch hatte sie: Ihre Tiere sollten es gut haben, wenn sie nicht mehr da war! Ihre Nichte, die nächste Angehörige, versprach der alten Dame, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um ihren letzten Wunsch wahr werden zu lassen. Doch der Tierschutzverein, den sie um Hilfe bat, war außerstande die über 20 Katzen alle sofort aufzunehmen und bat uns um Unterstützung. Obwohl zu dem Zeitpunkt unsere Pflegestellen aus allen Nähten platzten sagten wir selbstverständlich zu - der Respekt vor dem Lebenswerk eines solchen Menschen gebietet es einfach. Für vier Katzen schaufelten wir ein Plätzchen frei, schlussendlich landeten aber nur drei Katzen bei uns. Allerdings nicht irgendwelche Katzen, nein: eine Rentnertruppe hat auf ihre alten Tage noch mal umziehen müssen. Dass sie nicht nur Senioren, sondern auch nicht ganz gesund sind, so viel wissen wir schon.
Deswegen möchten wir schon heute um Ihre Unterstützung bitten, damit wir die sicher nicht unerheblichen Kosten für die Behandlung des Trios schultern können! Bitte helfen Sie uns mit einer Spende unter dem Stichwort „Eifel-Rentner“, unser Versprechen, das wir einer todkranken Frau gegeben haben, einzulösen: Ihre Katzen sollen es gut haben! Wir werden Sie in wenigen Tagen, sobald wir die drei dem Tierarzt vorgestellt haben, über den Gesundheitszustand der Kater und den konkreten Hilfebedarf informieren. Aktualisierung 30.03.2010 Gestatten Sie, dass wir uns vorstellen? Wir sind die Rentnerband aus der Eifel! Peter, Ole und Moses heißen wir - drei echte Kerle vom Land, auch wenn wir nicht mehr die Jüngsten sind. Naja, also das mit dem echte Kerle stimmt auch nicht mehr so ganz: Wir sind schon vor Jahren kastriert worden, wie ihr das nennt. Damals, als alles noch gut war und wir bei unserer geliebten Menschen-Omi wohnten. Aber das wisst ihr ja schon, dass sie leider vor uns ins Regenbogenland ziehen muss, und dass wir deswegen auf unsere alten Tage noch mal umziehen mussten. Na, es hätte echt schlimmer kommen können. Wir hätten z.B. in so einem winzigen Käfig in einem Tierheim landen können, da hat es viele von unseren Kumpels hin verschlagen. Dagegen haben wir es wirklich luxuriös, wir bewohnen eine eigene Suite mit Fenstern und viel Spielzeug und Versteckmöglichkeiten. Aber es ist natürlich nicht wie Zuhause – und wir vermissen unsere Omi so sehr… Aber unsere neuen Menschenfreunde meinen, sie wollen euch jetzt etwas zu unserem Gesundheitszustand erzählen. Sie sagen das sei wichtig, damit ihr versteht, dass sie Geld brauchen um den Arzt und die Medizin für uns bezahlen zu können. Stimmt das wirklich, dass ihr ihnen für uns drei alte Knacker Geld schenken wollt? Wenn ihr das wirklich tun würdet, das wäre ja so was von großartig….da fehlen uns die Worte. Wir sagen auf jeden Fall im Voraus schon mal tausend Dank und schicken euch allen ein Küsschen – mehr können wir im Moment leider nicht tun um euch zu zeigen, wie dankbar wir euch sind!
Hier kommen also die ersten medizinischen Infos zu unseren Eifel-Rentnern: Der schwarze Peter ist mit 12 Jahren der Älteste im Bunde. Er hat erhöhte Nierenwerte und wirkt bereits optisch sehr krank. Obwohl er ein großer Kerl ist bringt er gerade mal 3,3 kg auf die Waage. Er bekommt nun Nierendiätfutter, auf die restlichen Befunde warten wir noch. Er ist ein großer Schmuser und sucht immer den Kontakt zu seinen Menschen! Dem steht der weiß-getigerte Ole in nichts nach - auch er kennt nur eine Leidenschaft: schmusen, schmusen, schmusen! Er hat leider einen massiven Infekt, die Augen sind total vereitert und er muss Antibiotika und Augensalbe bekommen. Ole ist ca. 10 Jahre alt. Tigerkater Moses ist mit seinen etwa 8-9 Jahren das Küken im Trio. Körperlich ist er von allen dreien noch im besten Zustand. Er hat kaum noch Zähne und zu allem Überfluss auch noch eine heftige Zahnfleischentzündung - also ebenfalls ein Kandidat für Antibiotika. Ihm macht der Umzug jedoch seelisch enorm zu schaffen: Er ist total durch den Wind, mag nichts fressen und sitzt nur im Kratzbaum. Aktualisierung 13.04.2010
Hallo, wir sind’s wieder – die Eifel-Rentner. Uns geht es schon besser weil wir Medizin und gesundes Futter bekommen. Dafür wollten wir nur schnell ein Küsschen schicken, denn wir wissen ja jetzt, dass wir das nur bekommen können, wenn ihr den respekTiere-Leuten Geld für uns schenkt! Jetzt dürfen wieder unsere Menschenfreunde ran. Bis bald! Peter hat in den letzten Tagen sehr viel erbrochen und man sieht ihm seine Krankheit wirklich deutlich an. Wir können leider nicht ausschließen, dass er vielleicht nicht mehr sehr alt wird. Doch Peter selbst interessiert das nicht, denn er hat nur eines im Sinn: schmusen :-)! Er ist extrem lieb und menschenbezogen, und sobald eine streichelnde Hand da ist, ist die Welt für Peter in Ordnung. Wen wundert es, dass die Pflegemama da kaum widerstehen kann, und den süßen Knopf gerne mit Thunfisch verwöhnt, denn das ist Peters Leibspeise. Ole hat nach wie vor Probleme mit den Augen, Grund für die massive Infektion sind Chlamydien. Die Behandlung schlägt zwar an, die Augen eitern nicht mehr ganz so extrem, die Pflegemama hat aber den Eindruck, dass ihm die Augen permanent weh tun. Zum Glück ist Ole aber einfach zuckersüß und lässt sich trotz der Schmerzen die Augensalbe ohne Probleme rein machen. Ole wetteifert übrigens mit Peter um den Platz des Oberschmusers - sobald die Pflegemama sitzt, schwupps, liegt er schon auf dem Schoß. Sensibelchen Moses mit dem hübschen Gesichtchen versteckt sich dagegen immer noch, aber wenigstens frisst er zwischenzeitlich, was schon mal ein gutes Zeichen ist (natürlich hat die Pflegemama auch ihn mit Thunfisch herum Nach wie vor erwarten wir einiges an Kosten - doch leider konnten wir bisher gerade mal 10 Euro Spendeneingang für unser tolles Trio verbuchen! Bitte helfen Sie uns mit einer Spende unter dem Stichwort „Eifel-Rentner“, den dreien ihre Schmerzen zu nehmen und Lebensqualität zu schenken! Herzlichen Dank im Namen von Peter, Ole und Moses. Akutalisierung 11.05.2010 Es gibt Neues von unserem liebenswerten Rentner-Trio: Peter geht es zwar so weit den Umständen entsprechend gut, doch nachdem er fast täglich erbrochen hat ließen wir ihn noch mal gründlich durch checken, einschließlich Ultraschall. Dabei wurde zu allem Überfluss auch noch eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse festgestellt, so dass er auch noch mit Antibiotika und Kortison behandelt werden musste. Die Behandlung hat gut angeschlagen, ob Peter die Kortisontabletten auf Dauer nehmen muss wird gerade getestet. Aber all die Krankheiten können das sonnige Gemüt von unserem Peter nicht trüben: Dieses kranke Kerlchen ist soooo süß, es ist kaum vorstellbar. So krank er ist, aber er lässt es sich nicht nehmen sofort angetrabt zu kommen sobald ein Mensch den Raum betritt, und um Streicheleinheiten zu betteln. Ole ist vom gleichen Kaliber, aber noch dazu unglaublich cool: Nicht nur, dass er jeden Schoß sofort besetzen muss, nein: sogar beim Tierarzt lief er total lässig durchs Behandlungszimmer und sprang von selbst (!!) auf den Untersuchungstisch! Er hat wirklich vor keinem und nichts Angst, sogar beim Autofahren bleibt er absolut gelassen und schaut einfach neugierig aus dem Fenster. Die Augenentzündung ist zum Glück endlich abgeklungen, Oles Augen sind jetzt wieder wie neu. Zu Moses haben wir noch ein paar Informationen zur Vorgeschichte erhalten, die vielleicht erklären, warum er so ein ängstliches Seelchen ist: Frau D. hatte ihn am 14.01.04 abends, mehr tot als lebendig, aus dem Straßengraben geholt. Er konnte seinen Hinterleib nicht mehr einsetzen. Notfallmäßig wurde er beim Tierarzt untersucht, Diagnose: Beckenbruch. Der Bruch war zum Glück nicht operationspflichtig, aber Moses musste für die Wochen der Genesung in einem großen Käfig ausharren. Ob seine sensible Seele evtl von diesem Unfall noch traumatisiert ist und dies ein Grund für seine anfängliche Zurückhaltung ist? Möglich wäre es. Aber die Zurückhaltung ist schnell vorbei, auch Moses kommt jetzt die Pflegemama schon begrüßen und schmust mit ihr. Er ist allerdings ein Schmuser von der etwas kernigeren Sorte, denn Moses verteilt gerne Liebesbisse. Das ist überhaupt nicht böse gemeint, nur eben eine etwas leidenschaftlichere Art, auf kätzisch Zuneigung zu zeigen. Die neuen Dosis brauchen also am Anfang Geduld und vor allem viele Leckerlis, und später müssen sie ein im wahrsten Wortsinn dickes Fell haben :-). Moses ist mittlerweile auch wieder fit, die Zahnfleischentzündung ist unter der Behandlung abgeklungen. Alle drei sind übrigens mittlerweile so weit, dass sie vermittelt werden können! Am liebsten natürlich zu dritt (aber auch wenn nur zwei von ihnen zusammen bleiben könnten, würden wir uns riesig freuen!). Zur Vermittlungsseite kommen Sie hier: Peter, Ole, Moses Trotz eines Spendeneingangs von nunmehr 250,- Euro sind die Kosten für die drei entzückenden Oldies noch nicht gedeckt: Die vielen Behandlungen schlagen einfach höher zu Buche, und die Impfungen stehen ja auch noch aus … - wir bitten Sie daher nochmals inständig: Helfen Sie uns mit einer Spende unter dem Stichwort „Eifel-Rentner“, damit wir diese Kosten schultern können! Lassen Sie uns gemeinsam alles dafür tun, dass eine todkranke Frau in Frieden gehen kann, weil sie weiß: Ihren Katzen fehlt es an nichts! Aktualisierung 08.12.2010 Heute möchten wir Ihnen mal wieder ein wenig von unserem Rentner-Trio berichten. Aber ein Trio ist es mittlerweile nicht mehr, denn zumindest für einen der drei Jungs ist ein toller Traum wahrgeworden. Ole hat ein Zuhause gefunden! Es mutet natürlich wie ein Wunder an, denn die Bereitschaft, alten und kranken Tieren ein Zuhause zu schenken ist nicht selbstverständlich. Darum auch von dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Oles neue Familie. Wie geht es nun den anderen beiden Oldies? Bei Peter wurde leider neben seiner Bauchspeicheldrüsenentzündung eine chronische Niereninsuffizienz festgestellt. Der für eine chronische Niereninsuffizienz kennzeichnende Verlust des funktionstüchtigen Nierengewebes führt dazu, dass die Niere ihre Aufgaben – wie Entgiftung des Körpers und Regulierung des Wasserhaushalts – nicht mehr richtig erfüllen kann. Mögliche Anzeichen hierfür sind Beschwerden im Magen-Darm-Trakt wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Die erhöhte Konzentration von Giftstoffen im Körper kann sich auf Nerven auswirken – mögliche Folgen sind neurologische Symptome wie Sensibilitätsstörungen, Konzentrationsschwäche und Verwirrtheit. Peter hat es also übel erwischt; er bekommt nun ein Nierenspezialfutter, welches leider nicht gerade preisgünstig ist. Außerdem müssen engmaschige Blutuntersuchungen erfolgen. Und was macht Moses? Auch Moses ist nicht fit. Er hat rechts eine chronische Ohrentzündung entwickelt. Seit Juni 2010 ist er mehrmals gegen Ohrmilbenbefall behandelt worden. Bei einer vorgenommenen mikrobiologischen Untersuchung konnten zwei unterschiedliche Bakterienstämme in seinem Ohr festgestellt werden. Zum Glück sind beide Stämme noch nicht gegen ein Antibiotikum resistent. Zur Zeit muss Moses daher auch 14-tägig beim Tierarzt vorgestellt werden, um sein Antibiotikum gespritzt zu bekommen. Sollte es langfristig keine Besserung geben, wäre evt. eine Ohren-OP nötig. Diese Befunde bedeuten unweigerlich, dass Peter und Moses monatlich erhebliche Kosten verursachen und wir daher gezwungen sind, die beiden Oldies weiter als SOS-Tiere zu führen. Wahrscheinlich für immer bzw. bis noch einmal ein kleines Wunder geschieht und jemand Ihnen ein Zuhause schenken möchte. Bitte helfen Sie Peter und Moses mit einer kleinen Spende, denn wir werden alle einmal älter und gebrechlicher, auch unsere Tiere.... |






