| Carola (24.02.2008) |
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Carola (vermittelt 24.02.2008) Carola ist nun ein Kölner Mädchen. Sie konnte keinen geeigneteren Platz finden: Eine Adoptivmama, die sich mit Haut und Haaren auf die Zuckerpuppe eingestellt hat. Es wird alles gemeinsam erledigt, ausgedehnte Spaziergänge gehören nunmehr zum Alltag von dem Dreamteam. Die hübsche Carola darf mit zur Arbeit und bestimmt nach ersten Schilderungen den Tagesablauf. Zur Familie gehört eine Tierärztin, die sich rührend um Carolas Gesundheit bemüht- was kann einem Vierbeiner bei so viel Liebe und Zuneigung, sowie kompetenter Unterstützung besseres passieren. Wir freuen uns riesig für Carola. Mach`s gut Mädchen Liebe Frau Löbnitz, meine Schilderung über den Ankunftstag und ersten Begegnung mit Carola, ließ leider etwas auf sich warten. Mein Leben steht auf dem Kopf. Wir haben, wie Sie wissen, Carola auf dem Frankfurter Flughafen abgeholt. Nein war das eine Aufregung. Nach einiger Wartezeit war es soweit, die Tür öffnete sich und ein Mann mit 2 großen Flugboxen betrat den Warteraum. Ein Blick und Carola war gefunden. Mir dauerten die Formalitäten einfach viel zu lange. Ich wollte so schnell wie möglich mit meinem Hund nach Hause. Wir haben Carola in die mitgebrachte Box umgeladen und haben uns auf den Heimweg gemacht. Kaum im Auto, hat Carola bis nach Köln geschlafen. Wir haben sie, Zuhause angekommen, samt Box ins Haus getragen und die Türe geöffnet. Sie kam heraus, beschnupperte uns alle und ging dann wie selbstverständlich ins Wohnzimmer und setzte sich aufs Sofa. Während wir uns darüber unterhielten wie hübsch aber auch mager sie ist, ging Carola auf Erkundungstour. Sie ging die Treppen hoch in die oberen Raume, und hat sich dort alleine erst mal umgesehen. Nachdem meine Kinder gegangen waren, saßen Carola und ich erschöpft auf dem Sofa, sie auf der einen Seite und ich auf der anderen Seite. Nach einer ½ Stunde krabbelte sie zu mir, legte sich in meinen Rücken, ihre Beine auf meine Oberschenkel und ihre Schnauze auf meine Hand. Es ist unwahrscheinlich, ein Tier, was man gerade mal 2 ½ Stunden kennt, schenkt einem soviel Vertrauen. Ich möchte hier nun keinen Roman schreiben, Erlebnisse gibt es genug, möchte Ihnen aber nur noch meine erste Nacht mit Carola schildern. Als ich mit ihr nach oben in die Schlafräume ging (dort hatte ich ihr eine Bett neben meinem gemacht), sprang Carola mit der größten Selbstverständlichkeit in mein Bett und legte sich lang. Das war von vorneherein für mich klar, neben meinem Bett, nicht in meinem Bett. Wir haben um diesen Standpunkt bis nachts um 3 Uhr gekämpft. Kaum lag sie in ihrem Bett, das Licht ging aus, und Carola war in meinem Bett. Ca. 25 bis 30 mal das Spiel: Nein, das ist mein Bett und dieses ist dein Bett. Wie gesagt, um 3 Uhr war ich es leid, holte die riesige Box (vorne offen) in meinen oberen Flur, schloss alle Türen (auch meine Schlafzimmertüre) und bin ins Bett gegangen. siehe da, plötzlich war Ruhe. Jetzt ist es so, wenn Schlafenszeit ist, geht Carola mit nach oben und legt sich sofort in die Schlafbox. Dies waren nur die ersten Stunden mit Carola, aber es gab im Laufe der Woche noch wunderschöne Geschichten und Erlebnisse. Natürlich haben wir auch unsere Machtkämpfe. Die werden sicherlich auch noch eine lange Zeit anhalten (z.B. große und kleine Geschäfte erledigt man nicht im Haus, sondern an der frischen Luft) aber sie ist eine tolle Hündin. Sie ist liebevoll, schmusig, neugierig, spielfreudig und sehr gelehrig, einfach toll. Man muss nur dafür sorgen, dass sie sich nicht langweilt, hier ist Phantasie gefragt. Ein toller Effekt nebenbei, was keine Diät geschafft hat, in den ersten 5 Tagen dieser Woche habe ich 1,5 Kilo abgenommen. Vielen Dank für diesen tollen Hund, Ihre Ute Boden |







