Brick

Brick kam mit seiner Schwester Beba auf eine gemeinsame Pflegestelle. Nur langsam gewöhnten sich beide, trotz des jungen Alters von einigen Wochen, ein. Nie hat er seine Scheu vor Menschen gänzlich abgelegt. Zum Glück bestand auf der Pflegestelle die Möglichkeit, den Katzen Freigang zu gewähren. Somit was das Warten auf ein eigenes Zuhause nicht ganz so langweilig. Brick hat seine Streifzüge genossen, kam aber abends immer brav zurück, denn es wartete ja ein voller Napf auf ihn. Irgendetwas hielt ihn jedoch an diesem einen Abend auf, es wurde später als sonst und auch bereits dunkel. In der Dunkelheit wurde Brick dann von einem Auto erfaßt. Die Fahrerin hielt zum Glück an und legte ihn an die Seite, fragte sogar beim angrenzenden Haus nach, wem die Katze gehörte. Für Brick gab es leider keine Hilfe mehr! Ganz besonders tragisch ist, daß er bis dato nicht einen einzigen Interessenten für sich gewinnen konnte. Es tröstet deshalb, daß er zumindest von seinem Pflegevater so geliebt wurde, wie er war und die Welt als Freigänger genießen konnte. Mach's gut, Brick!