Balu
Mein geliebter Balu,
 
am Abend des 6. April 2008 hast du unserer Freundin Karin Folgendes gesagt:
 
Bitte keine Tierarztaktionen.
Lasst mich.
Es ist gut, wie es ist.
Eure Liebe ist so wärmend.
Ich genieße jede Stunde.
Danke für die schöne Zeit und eure Liebe.
 
Am 8. April, um 11.47 Uhr, bist du gegangen. Ich bin dir so dankbar dafür, dass ich dich auf diesem Weg begleiten durfte. Du warst gerade mal 18 Monate bei uns. Keine lange Zeit, aber lang genug, um deine ganze Liebe und Zuneigung zu erfahren und erleben zu dürfen, was für ein toller Kater in jeder Hinsicht du warst.
 
Ich vermisse dich sehr. Gute Reise, mein Freund. Jenseits der Regenbogenbrücke werden wir uns wieder sehen.
 
Dein Wolfgang
 
 
Lieber Balu,
 
als du zu uns kamst, warst du bereits über zehn Jahre alt. Abgeschoben von deinem früheren Frauchen, wahrscheinlich, weil du damals schon sehr krank warst. Als du nach zwei Pflegestellen dann in unserer Familie landetest, stand für uns sofort fest, dass du nicht weiter wandern, sondern bei uns bleiben solltest. Es war nicht immer einfach für dich, weil unser Micky sehr eifersüchtig auf dich reagierte, aber du warst offensichtlich dennoch gern bei uns, hast dich immer wieder durchgesetzt, deinen Platz auf unserem Schoß oder im Bett zwischen Wolfgang und mir behauptet. Und den Garten hast du genossen, stundenlang an deinem Lieblingsplatz unter dem dicken Bambus gelegen und den anderen Katzen beim Toben zugesehen. Obwohl wir wussten, dass dir aufgrund deiner Krankheiten kein langes Leben beschieden sein würde, kam dein Fortgehen jetzt doch sehr plötzlich. Wir vermissen dich sehr, aber wir wünschen dir, dass du nun auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke frei und fröhlich bist.
 
Deine Familie Karin, Wolfgang, Gianna, Monci, Lena, Sina, Riccia, Pauli und Micky (der sehr still geworden ist).