Potter (18.03.2010)

Nun durfte auch Potter in sein neues Zuhause ziehen.

Potter lebt nun in Bochum bei einem sehr netten Ehepaar. Die konnten es gar nicht erwarten Potter auf seiner Pflegestelle abzuholen. Das Paar hatte vor kurzen ihren geliebten Kater durch einen Unfall verloren und wollten seinen Platz nicht leer lassen. Auch die beiden Katzenmädchen trauerten sehr um den Kater. Nun darf Potter seinen Platz ausfüllen und in der Familie leben. Die neuen Dosenöffner sind froh und glücklich mit Potter und er zeigt auch schon deutlich wie wohl er sich fühlt. Die Katzenmädchen wollen erst noch erobert werden, aber wir sind überzeugt , dass es Potter gelingen wird.

Dann mach es mal gut kleiner Potter und lass wieder mal von dir hören.

Am 23.03.2010 erhielten wir einen Brief der Adoptivfamilie:

Hallo zusammen,

Potter ist ein ganz lieber, verschmuster Kater. Er sucht den Körperkontakt und liebt es innig, gestreichelt zu werden. Er futtert gut, benutzt schön die Katzentoilette und geniest seinen regelmäßigen Schönheitsschlaf. Jetzt liegt er schön auf meinem Schreibtisch im Büro, sein Lieblingsplatz. Der Platz gehörte vorher Cyndi. 

Am Donnerstag war ich gegen 21:00 h zu Hause. Potter kam an diesem Abend nicht mehr aus seinem Transportkorb. Unsere Katzenmädchen wurden beim Näherkommen angefaucht. Klar, alles war fremd, andere Gerüche und Geräusche. Am Freitagmorgen, 5:00 h, saß Potter bereits auf dem Schreibtisch. Etwas scheu ließ er sich streicheln und auf den Arm nehmen. Im Laufe des Tages wurde er bereits sehr zutraulich. Ab Samstag ist er der allerliebste Kater, ohne jede Scheu, immer bereit zum Schmusen und Spielen. Er hat alle Winkel im Haus erkundet, einschließlich der Schubfächer. Sieht sich den Garten von der Terassentür und vom Fenster aus an, wenn die Katzenmädchen herumstromern.

Das Verhalten der Kätzchen gegenüber Potter ist genau anders als erwartet. Hexe, mit sich selbst zufrieden, spielte eher nicht gern mit anderen, hat Potter voll akzeptiert und spielt mit ihm. Cyndi hat früher mit Mecki gespielt und getobt, ohne genug zu bekommen. Hat zu Potter noch keine Sympatie gezeigt. Potter wird von ihr angefaucht, wenn er sich nähert. Sie meidet das Haus und ist länger als sonst draußen. Sie muß sich noch an ihn gewöhnen. Wird wahrscheinlich besser, wenn sie zusammen auf  Mausejagd gehen. Potter wird ängstlich, wenn er auf dem Arm getragen, nach draußen kommt. Er will mit Gewalt zurück ins Haus. Nach ein paar Tagen, vielleicht auch eine oder auch zwei Wochen, lassen wir die Terassentür auf, wenn auch wir auf der Terasse sind. Er kann dann frewillig kommen oder im Haus bleiben. Das wird er schon ohne Probleme schaffen. Wenn er draußen ist, weiß er dann auf jeden Fall, wohin er zurück kann.

Soweit für heute.

Lieber Gruß aus Bochum,

Rolf T.