| 02.04.2026 - Ein Hund zieht ein |
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Endlich ist die Entscheidung getroffen. Bei der Vorkontrolle hat alles gestimmt und ein Hund ist bereit einzuziehen. Heute wollen wir Euch ein paar Dinge vorstellen, die für den Einzug des neuen Familienmitglieds wichtig sind. Zuerst gibt es ein paar Anschaffungen, die getätigt werden müssen. Ein neuer Hund braucht eine Grundausstattung wie Näpfe, ein Körbchen oder Leinen. Eventuell braucht Euer neues Familienmitglied auch Spezialfutter oder hat sonstige Besonderheiten, für die noch etwas besorgt werden muss. Doch nicht nur auf die materiellen Dinge kommt es an. Falls Ihr noch nicht durch bestehende tierische Familienmitglieder tierärztlich angebunden seid, lohnt es sich, sich bereits im Vorfeld über Tierarztpraxen in der Nähe zu informieren. Ebenso kann es nützlich sein, zu recherchieren, wo es in Eurer Region gute Hundetrainer gibt. Wir helfen Euch gerne bei der Suche! Bevor der Hund einzieht, habt Ihr euch idealerweise auch Gedanken gemacht über klassische Fragen, wie: Darf der Hund aufs Sofa? Darf er gegebenenfalls auch mit aufs Bett? Wenn Ihr Euch über ein paar Regeln und Strukturen im Voraus Gedanken macht, ist es für den Hund auch leichter, sich zurechtzufinden. Grundsätzlich ist es für die ersten Tage – und je nach Hund auch Wochen – wichtig Zeit und Geduld mitzubringen. Leider weiß der Hund noch nicht, dass Ihr es gut mit ihm meint und er in sein neues Für-Immer-Zuhause gestartet ist. Die neue Umgebung und die neuen Menschen sind vor allem erst einmal viele Reize, die es zu verarbeiten gilt. Eventuell vermisst der Hund auch noch seine vierbeinigen Freunde aus dem Rifugio oder seine Pflegestelle. Die ersten Tage ist es also völlig normal, wenn Euer Hund gestresst ist und sich zurechtfinden muss. Es ist daher ratsam, sich erst einmal auf kleine Spaziergänge zu beschränken und Ausflüge oder Besuch soweit es geht zu vermeiden. Grundsätzlich gilt: Weniger ist manchmal mehr! In der Anfangsphase ist auch zu beachten, dass der Hund genügend gesichert ist und das Halsband bzw. das Geschirr mit dem Namen des Hundes sowie Kontaktinformationen wie z.B. der eigenen Telefonnummer versehen ist. Insbesondere ängstliche und unsichere Hunde könnten am Anfang versuchen in einem stressigen Moment zu fliehen und winden sich schnell aus einem Halsband oder regulären Geschirr. Der Hund sollte zu Beginn also doppelt gesichert werden: Die Leine wird mit zwei Karabinern am Halsband sowie am Brustgeschirr befestigt. Zusätzlich helfen spezielle Sicherheitsgeschirre, die Hunde sich nicht selber ausziehen können. Auch das Befestigen der Leine am Körper durch z.B. Umbinden kann für zusätzliche Sicherheit sorgen. Nicht nur beim Gassigehen, sondern generell in den ersten Tagen sollte darauf geachtet werden, dass der Hund im häuslichen Umfeld gesichert ist und nicht so einfach abhauen kann. Gebt Eurem Hund Zeit, Vertrauen zu fassen. Sobald Ihr Euch aneinander gewöhnen durftet und der Anfangsstress sich gelegt hat, steht Eurem weiteren gemeinsamen Abenteuer nichts mehr im Wege! Alle aktuellen Hunde, die noch ein Zuhause suchen, könnt Ihr auf unserer Webseite finden. Hier könnt Ihr alle Hunde sehen, die bei uns in der Vermittlung sind |








