Nicht einmal ein Dreivierteljahr hatte der kleine Tigerkater Nino auf dieser Welt. Im Dezember kam er zu uns ins Rifugio, geschwächt, in schlechtem Zustand – und trotzdem so lieb, zutraulich und menschenbezogen. Bei einem Test stellte sich heraus, dass er FeLV-positiv war... wir hatten dennoch die Hoffnung, ein schönes Zuhause für das liebe Kerlchen finden zu können. Dazu sollte es leider nicht kommen, denn nach der Kastration baute Nino sichtlich ab. Unsere Kolleginnen brachten ihn umgehend in die Tierklinik, doch auch dort konnte man ihn nicht retten. Nino ist jetzt an einem anderen Ort, ohne Schmerzen, ohne Leukose-Diagnose... trotzdem werden wir den süßen Kater sehr vermissen.
Hier könnt Ihr seine Geschichte nachlesen:
Nino – ist ein positiver FeLV-Test das Aus für den Kleinen?
Nino wurde ausgesetzt an einer Straße entdeckt und war in einem sehr schlechten Zustand, als er zu uns ins Rifugio kam. Mittlerweile geht es dem Kleinen viel besser, er mag Menschen und Artgenossen – doch wie sich herausgestellt hat, trägt er das Leukose-Virus in sich. Zwar ist dieses bei ihm nicht ausgebrochen, und wenn er ein richtiges Zuhause findet, stehen die Chancen gut, dass er ein langes und gesundes Katzenleben führen kann. Allerdings kann er andere Katzen mit dem Virus infizieren. Uns ist bewusst, wie gering Ninos Aussichten auf eine Adoption sind, denn zum einen ist er „nur“ ein Tigerkater (den wir natürlich bildhübsch finden!) und zum anderen ein Virusträger. Trotzdem bzw. gerade deshalb braucht er ganz dringend seine eigenen Menschen und eine liebevolle Umgebung...
Nino ist ein absoluter Traumkater, verschmust, verspielt und einfach nur lieb. Deshalb hoffen wir inständig, dass er allen Hindernissen zum Trotz entdeckt und adoptiert wird, vielleicht sogar von einer Familie, die eine andere FeLV-positive Katze bei sich hat. Natürlich würde sich der Kleine riesig freuen, wenn er nach der Eingewöhnung auch draußen sein dürfte, ohne dort andere Katzen zu gefährden.