| Nando (25.10.2025) |
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Nandos Happy End begann bereits Anfang Oktober auf Sardinien; seine Familie hat ihn in unserem Rifugio entdeckt und er hat sie sofort um seine Pfoten gewickelt. Am 25.10.2025 war es dann soweit und Nando durfte zu seiner neuen Familie nach Oststeinbek ziehen.
Lesen Sie hier das Happy End von seiner neuen Familie:
Unser Happy End mit Nando Unser Happy End mit Nando begann direkt auf Sardinien. Wir waren mit Freunden zum Segeln dort und hatten nach dem Törn noch ein paar Tage, um die Insel zu genießen. Schon länger wussten wir, dass wir gerne einem Hund aus dem Tierschutz ein Zuhause schenken möchten. Trotz vieler schöner Bilder im Internet war uns aber wichtig, unser zukünftiges Familienmitglied persönlich kennenzulernen, bevor wir eine Entscheidung treffen. Eine Freundin schlug dann vor, einfach einmal ein Tierheim zu besuchen – nur zum Schauen. Gesagt, getan. Und dort fiel uns Nando sofort auf: ruhig, aber aufmerksam und neugierig. Bei unserer ersten Begegnung hat er mir direkt die Pfote durchs Gitter gereicht – das war der Moment, in dem er unser Herz erobert hat. Wir haben Nando an drei Tagen im Refugio besucht und danach die Adoption angestoßen. Nun ist er seit zwei Wochen bei uns und hat sich schon erstaunlich gut an sein neues Zuhause gewöhnt. Dafür, dass er bisher kein Leben in einer Wohnung kannte, macht er das großartig. Selbst andere Hundebesitzer haben uns schon gelobt, wie toll Nando an der Leine läuft – ein großes Dankeschön an das Refugio für die gute Vorbereitung! Natürlich ist die Anfangszeit mit einem neuen Familienmitglied immer eine spannende und manchmal herausfordernde Phase, in der man sich erst richtig kennenlernen muss. Aber wir genießen die Zeit mit Nando und freuen uns auf all die schönen gemeinsamen Jahre, die noch vor uns liegen.
Hier zur Erinnerung die Geschichte von Nando:
Nando - dem Schlimmsten gerade noch entkommen
Die Geschichte der beiden Junghunde Nami und Nando beginnt auf einem Campingplatz auf Sardinien. Der Besitzer hatte die beiden angeschafft, um von ihnen den Campingplatz bewachen zu lassen. Das hatte er sich allerdings alles anders und leichter vorgestellt - die beiden waren jung, verspielt und einfach zu freundlich. So packte er sie kurzerhand in den Kofferraum, fuhr mit dem Auto in die Berge und setzte sie dort aus. Doch er hatte den feinen Sinn und die Klugheit der Beiden unterschätzt, und zu seinem Ärger standen Nami und Nando kurz darauf treu und hoffnungsfroh wieder auf dem Campingplatz.
Zu ihrem Glück machten tierliebe Menschen mit eigenen Hunden dort gerade Urlaub. Jeden Abend standen Nami und Nando mit Hunger bereit, wenn gefüttert wurde. Ihre liebenswerte und zurückhaltende Art führte dazu, dass auch sie ihren Teil abbekamen und dies zu einem festen Ritual wurde. So mussten sie wenigstens nicht hungern, denn von ihrem Besitzer war nicht mehr viel zu erwarten : er hatte in der Zwischenzeit offenkundig damit gedroht Nami und Nando töten zu lassen, wenn sie nicht „weggeschafft würden“. Als wenn sie dies gespürt hätten, suchten die Hunde die Nähe und den Anschluss, standen am Auto der Familie um miteinzusteigen. Irgendwann waren die Tage des Urlaubes gezählt und obwohl sie es gerne gewollt hätten, konnten sie den beiden kein Zuhause bieten. Sie halfen aber den Kontakt zu einer Tierschützerin vor Ort herzustellen. Diese brachte die Hunde umgehend in eine Tierpension, um sie vor dem Tod zu retten und bat uns dann um Hilfe/Übernahme.
Hier in der Arca Sarda angekommen, haben wir sie als sehr offene und freundliche Hunde kennenlernen dürfen. Sie sind verträglich mit anderen Hunden und auch mit Katzen gibt es kein Problem.
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