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05.11.2025 - Freigänger-Katzen im Herbst

Freigänger-Katzen im Herbst – wenn Achtsamkeit zur besten Fürsorge wird

Der Sommer verabschiedet sich langsam, die Abende werden kühl, und das goldene Licht des Herbstes legt sich sanft über Gärten und Felder. Für uns Menschen beginnt die Zeit der Kerzen und Decken – für Freigänger-Katzen dagegen startet eine ganz besondere Jahreszeit. Die Welt dort draußen verändert sich, und mit ihr auch das Verhalten unserer Samtpfoten. Wer jetzt aufmerksam hinschaut, kann viel dafür tun, dass die Katze gesund, sicher und entspannt durch die kommenden Wochen kommt.

Zwischen Herbstwind und Jagdtrieb

Der Herbst ist für Katzen eine faszinierende, aber auch fordernde Zeit. Das Rascheln der Blätter, der Duft nach Erde, das sanfte Spiel der Schatten – alles weckt den Jagdinstinkt. Mäuse und andere Kleintiere sind jetzt besonders aktiv, weil sie sich Vorräte für den Winter anlegen. Für viele Katzen bedeutet das: Hochsaison für die Jagd.

Doch mit der vermehrten außerhäuslichen Aktivität steigt auch das Risiko für Verletzungen, Parasiten und Revierstreitigkeiten. Gerade in dieser Übergangszeit sind viele Tiere unterwegs, und auch Wildtiere werden wieder häufiger gesichtet. Kleine Kratz- oder Bisswunden bleiben manchmal unbemerkt – bis sie sich entzünden. Deshalb lohnt es sich, das Fell regelmäßig zu kontrollieren und auf Schwellungen, Verhärtungen oder Veränderungen zu achten.

Gesund durch die kühle Jahreszeit

Wenn die Temperaturen fallen, verändert sich auch der Stoffwechsel unserer Katzen. Der Körper stellt sich auf kühlere Nächte ein, das Fell wird dichter – und der Energiebedarf steigt leicht an. Eine ausgewogene Ernährung mit hochwertigem Eiweiß und genügend Flüssigkeit stärkt das Immunsystem und hilft, die Abwehrkräfte zu stabilisieren.

Auch Parasiten sind im Herbst noch aktiv, besonders Flöhe und Zecken, die milde Temperaturen lieben. Ein passender Schutz – abgestimmt mit der Tierärztin oder dem Tierarzt – bleibt also wichtig, selbst wenn der Sommer längst vorbei ist.

Viele Katzen genießen das Draußensein noch, ziehen sich aber an kälteren Tagen früher zurück. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, geschützte Rückzugsorte zu schaffen: eine isolierte Katzenhütte im Garten, ein trockener Unterstand auf dem Balkon oder eine gemütliche Decke im Hausflur. Diese Orte bieten Geborgenheit, wenn der Herbstwind stärker weht.

Sichtbarkeit und Sicherheit in der Dunkelheit

Mit den kürzer werdenden Tagen verschiebt sich auch der Lebensrhythmus. Katzen, die zuvor in der Dämmerung unterwegs waren, geraten nun leicht in die Dunkelheit – und damit steigt das Risiko von Verkehrsunfällen. Reflektierende Halsbänder (mit Sicherheitsverschluss!) oder kleine LED-Anhänger können helfen, Freigänger besser sichtbar zu machen. Und natürlich sollte die Katze die Möglichkeit haben, schon früher als im Sommer wieder ins Haus zu gelangen. Ein fester Heimkehrrhythmus gibt Sicherheit – für Tier und Mensch gleichermaßen.

Tierarztbesuch & Routine-Check

Der Herbst ist eine gute Zeit, um einmal einen kleinen „Herbst-Check“ beim Tierarzt einzuplanen. Neben Impfstatus und Parasitenkontrolle kann auch das Gewicht überprüft werden – viele Katzen nehmen im Winter leicht zu, weil sie weniger aktiv sind. Kleine Veränderungen im Verhalten – weniger Appetit, vermehrtes Kratzen, stumpfes Fell – können frühe Anzeichen für gesundheitliche Probleme sein. Wer sie rechtzeitig bemerkt, kann sanft gegensteuern.

Freiheit braucht Fürsorge

Freigängerkatzen lieben ihre Unabhängigkeit. Sie brauchen sie, um glücklich zu sein – um zu schnuppern, zu jagen, zu träumen. Doch wahre Freiheit bedeutet nicht, sich selbst überlassen zu werden. Sie lebt von Vertrauen, Achtsamkeit und der stillen Gewissheit: Da ist jemand, der aufpasst.

Vielleicht sitzt Du an einem klaren Herbstabend am Fenster, während Deine Katze leise durchs Laub streift. Du hörst das Rascheln, siehst ihr Fell im Licht der Straßenlaterne glänzen – und spürst diesen leisen Frieden.

Das ist Herbst – die Zeit, in der Freiheit und Fürsorge Hand in Hand gehen.