Nami (27.09.2025)

 

 

 

Nami durfte Ende August auf eine Pflegestelle nach Rheinland-Pfalz reisen; schnell war klar, Nami darf bleiben und sie wurde nun von ihrer Pflegestelle adoptiert.

 

Lesen Sie hier das Happy End von ihrer neuen Familie:

 

Zufällig entdeckte Andrea Namis Bild im Internet und die Ähnlichkeit zu Barnaby ließ uns neugierig werden. Andrea ist Barnabys Patentante. Wir nahmen Kontakt zu Respektiere auf und vereinbarten, Nami zunächst eine Pflegestelle zu bieten.

Bereits bei der Abholung war Nami überhaupt nicht ängstlich, sondern aufgeschlossen, neugierig und vertrauensvoll. Zu unserer Erleichterung waren sie und Barnaby bei unserer Ankunft zuhause sofort dicke Freunde. 

Die Entscheidung, Nami zu adoptieren, fiel uns deshalb sehr leicht. Seither zeigt sie sich sehr lernfreudig und hat sich schnell an die ungewohnten Begebenheiten angepasst. Die beiden teilen sich ohne Streitereien die Liegeplätze und Spielsachen und toben gemeinsam durch den Garten. Barnaby ist seitdem viel ausgeglichener. 

Zum Glück nimmt Nami nicht alle schlechten Angewohnheiten von Barnaby an; im Gegenteil zeigt sich Barnaby beim gemeinsamen Gassigehen meist von seiner besten Seiten und gibt sich als Vorbild. Woran wir noch arbeiten müssen ist, Nami alleine zuhause lassen zu können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier zur Erinnerung die Geschichte von Nami:

 

Nami  - dem Schlimmsten gerade noch entkommen
 
Die Geschichte der beiden Junghunde Nami und Nando beginnt auf einem Campingplatz auf Sardinien. Der Besitzer hatte die beiden angeschafft, um von ihnen den Campingplatz bewachen zu lassen. Das hatte er sich allerdings alles anders und leichter vorgestellt - die beiden waren jung, verspielt und einfach zu freundlich. So packte er sie kurzerhand in den Kofferraum, fuhr mit dem Auto in die Berge und setzte sie dort aus. Doch er hatte den feinen Sinn und die Klugheit der Beiden unterschätzt, und zu seinem Ärger standen Nami und Nando kurz darauf treu und hoffnungsfroh wieder auf dem Campingplatz.
 
Zu ihrem Glück machten tierliebe  Menschen mit eigenen Hunden dort gerade Urlaub. Jeden Abend standen Nami und Nando mit Hunger bereit, wenn gefüttert wurde. Ihre liebenswerte und zurückhaltende Art führte dazu, dass auch sie ihren Teil abbekamen und dies zu einem festen Ritual wurde. So mussten sie wenigstens nicht hungern, denn von ihrem Besitzer war nicht mehr viel zu erwarten : er hatte in der Zwischenzeit offenkundig damit gedroht  Nami und Nando töten zu lassen, wenn sie nicht „weggeschafft würden“. Als wenn sie dies gespürt hätten, suchten die Hunde die Nähe und den Anschluss, standen am Auto der Familie um miteinzusteigen. Irgendwann waren die Tage des Urlaubes gezählt und obwohl sie es gerne gewollt hätten, konnten sie den beiden kein Zuhause bieten. Sie halfen aber den Kontakt zu einer Tierschützerin vor Ort herzustellen. Diese brachte die Hunde umgehend in eine Tierpension, um sie vor dem Tod zu retten und bat uns dann um Hilfe/Übernahme.
 
Hier in der Arca Sarda angekommen, haben wir sie als sehr offene und freundliche Hunde kennenlernen dürfen. Sie sind verträglich mit anderen Hunden und auch mit Katzen gibt es kein Problem.