Black

 

Eine traurige Nachricht erreichte uns heute aus dem Rifugio. Der Schock sitzt bei uns allen noch sehr tief. Aber was ist  passiert?

 

Die Betreuer von Black haben ihn am frühen Morgen apathisch in seinem Gehege vorgefunden. Schnell war klar, es ist ernst. Der Bauch war aufgedunsen und Blut lief ihm aus der Nase. Den Abend zuvor hatte er noch fröhlich seine Schnüffelrunde im Rifugio gedreht. Es war ihm nichts anzumerken.

 

Black wurde sofort ins Auto gesetzt, um mit ihm in die  Tierklinik zu fahren. Leider ist er auf dem Weg dorthin verstorben. Es muss was akutes gewesen sein, wir gehen davon aus, dass ein schlummernder Tumor geplatzt ist.

 

Wir sind alle so tief erschüttert, weil Black zum ersten Mal in seinem Leben ein bisschen Freiheit kennengelernt hat und wir uns so für ihn ein liebevolles Zuhause gewünscht haben. Aber das Schicksal hat es anders entschieden.

 

Lieber Black, komm gut über die Regenbogenbrücke. Es tut uns so leid, dass wir für dich, in der Zeit als du bei uns warst, keine Familie gefunden haben.

 

Wir werden dich nicht vergessen...

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier zur Geschichte von Black:

 

Black – Kleiner liebenswerter Senior sucht ein liebevolles Zuhause

 

Black wurde von seiner Besitzerin, zusammen mit ein paar Katzen kurzfristig ins Rifugio gebracht. Nach ein paar Tagen holte sie die Katzen wieder ab. Black ließ sie zurück, ihn wollte sie nicht mehr.

 

Nun sitzt der kleine Rüde bei uns und muss seine kleine Hundewelt erst einmal neu sortieren und kennen lernen.

 

Anscheinend wurde er nur in einem Hinterhof gehalten, ohne Kontakte zu anderen Hunden oder Menschen. Zuerst machten ihm die neuen Situationen und die Hunde in seiner Nähe sehr zu schaffen, was bei seiner Geschichte auch nicht verwunderlich ist.  Inzwischen macht er doch große Fortschritte. Er bekommt immer mehr Selbstvertrauen, läuft draußen freundlich zwischen Menschen und Hunden herum und möchte auch immer öfters gestreichelt werden.

 

Black braucht noch Zeit, um sich an den Umgang mit Menschen zu gewöhnen. Er geht noch nicht an der Leine und wird auch noch weitere Hürden eines normalen Alltags als Herausforderung sehen, die mit Liebe und Geduld alle zu meistern sind.

 

Wir suchen für den Senior ein liebevolles Zuhause, in dem er seinen Lebensabend genießen kann, wo man ihm trotz seines Alters noch das kleine Hunde 1 X 1 und überhaupt alle Dinge eines glücklichen Zusammenlebens, beibringen möchte.

 

Da er mit Katzen zusammengelebt hat, würde er auch gut in einen Haushalt mit Katzen passen.

 

Update zu Black 16.06.2024:

 

Der kleine Senior hat sich durch einen freundlichen Rüden aus seiner Box locken lassen und wird jeden Tag neugieriger auf die Welt, die ihm sein ganzes Leben vorenthalten wurde. 

 

Auch die anfängliche Scheu vor fremden Menschen hat sich gelegt, und kennt er jemanden, kommt er auf Zuruf freudig angelaufen und lässt sich streicheln. 

 

Leider hat er immer noch Angst vor Leinen. Wer weiß, was er negatives damit erlebt hat. Aber mit viel Liebe und Geduld wird er sich auch daran gewöhnen.  

 

 

Update Black 10.08.2024:

 

Mit viel Liebe und Geduld ist der kleine Senior aufgetaut. Er hat gelernt, dass man vor Menschen keine Angst haben muss. 

 

Er ist sehr verschmust. Leckerlies nimmt er sehr gerne. Ein Geschirr anzulegen ist aber immer noch schwierig. Für ihn wäre ein ruhiges geduldiges Zuhause wunderbar, wo er sich sicher fühlen kann. 

 

Er ist ca. 10 Jahre alt aber noch sehr fit und agil, ein verschmuster, sensibler kleiner Schatz, der erst jetzt im letzten Abschnitt seines Lebens die Welt kennenlernen darf und sich nach einem eigenen Zuhause sehnt.

 

 

Sehen Sie hier ein Video von Black von August 2024...