| Emma (29.06.2024) |
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Auch die kleine Emma reist nicht etwa ins Ungewisse, sondern zu einer lieben Familie ins hessische Langen, wo die süße Eli, die im letzten Jahr vom Rifugio dorthin zog, ihre neue süße Schwester schon sehnsüchtig erwartet. Ganz sicher wird sie Emma nicht nur bei der Eingewöhnung helfen, sondern ihr auch zeigen, wie das Zusammenleben mit Menschen so funktioniert – und wie man Zweibeiner am besten ums Pfötchen wickelt!
Hier zur Erinnerung an die Geschichte von Emma:
Emma, Ella, Eni, Epp und Ett – unsere Katzenbabys aus La Colba Die grazile getigerte Emma ist das Resultat fehlender Einsicht in die Bedeutung von Prävention: Herrenlose Katzen werden von den Einwohnern bestenfalls gefüttert, kastrieren lässt man sie jedoch so gut wie nie. Um sicherzustellen, dass die fünf Kitten einer wilden Kolonie in La Colba nicht eines Tages selber zur unkontrollierten Vermehrung beitragen würden, nahmen wir sie bei uns auf... Gerade die geografische Nähe dieser Kolonie zum Rifugio zeigt, dass trotz aller Aufklärungsarbeit und Präventionsangebote immer wieder – quasi vor unserer Haustür – unbemerkt größere Ansammlungen unkastrierter Katzen entstehen. Zum Glück informierte uns ein Freund aus dem Netzwerk darüber, dass sich ca. 15 erwachsene Katzen (sämtlich zeugungsfähig) bei einem älteren Herrn angesiedelt hatten und von diesem gefüttert wurden. Diese alles andere als optimale Situation fiel erst ins Auge, nachdem besagter Herr verstorben war. Umgehend wurden unsere Kolleginnen tätig, fingen die Tiere ein und ließen sie kastrieren, um sie anschließend wieder dorthin zurückzubringen und ihre Versorgung mit Futter sicherzustellen. Die Tatsache, dass Emma nun nicht mehr auf der Straße leben muss, sondern bei uns im Rifugio aufwachsen darf, ist für das Katzenmädchen gleich in mehrfacher Hinsicht ein echter Glücksfall: Neben hochwertigem Futter, Parasitenprophylaxe und einer Grundimmunisierung erhält die Kleine auch menschliche Zuwendung – und kann schon jetzt damit anfangen, Vertrauen in Zweibeiner zu entwickeln. Zwar muss Emma noch ein bisschen älter werden (die für eine Ausreise notwendige Tollwutimpfung darf erst mit 12 Wochen vorgenommen werden; anschließend ist eine Wartezeit von weiteren drei Wochen vorgeschrieben), aber dann könnte sie sich schon auf den Weg zu ihrer eigenen Familie machen, wo sie natürlich auch in Zukunft draußen herumstromern und die Nähe anderer Katzen genießen möchte.
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