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02.06.2024 - Romeo im Glück - das lange Warten hat sich gelohnt!

Bestimmt erinnern sich viele von Euch noch an Romeo, den wunderschönen grauweißen Kater, der so viele Jahre bei uns verbrachte. Ende Dezember 2015 kam er als Kitten ins Rifugio – und sollte fast sieben Jahre dort bleiben, bis er sich im September 2022 endlich auf die Reise zu seiner eigenen, wundervollen Familie machen durfte. Eine lange Zeit, besonders für einen Kater, der so unglaublich menschenbezogen ist wie Romeo. Alle, die während der besagten sieben Jahre das Rifugio besuchten, wurden im Katzenpark begeistert von dem liebebedürftigen Kleinen empfangen und mussten erst einmal ausgiebig mit ihm schmusen und ihn auf den Arm nehmen. Ging man dann wieder, stand Romeo noch lange am Tor und schaute sehnsüchtig hinterher. So manches Mal brach es uns schier das Herz, und wir veröffentlichten unzählige Aufrufe, um ein Zuhause für den süßen Kerl zu finden.  Wie konnte es sein, dass niemand einen solchen Traumkater zu sich nehmen wollte? Traurig aber wahr: Weil Romeo positiv auf Katzenleukose (FeLV) getestet worden war...

Die meisten von Euch wissen es sicherlich schon: Dieser positive Test bedeutet nicht, dass eine Katze jemals wirklich an Leukose erkrankt. FeLV-Katzen wie Romeo und Serafino sind generell etwas anfälliger für Infekte und Stomatitis, aber in einem ruhigen und liebevollen Umfeld haben sie gute Chancen, alt und glücklich zu werden. Romeo, der heute Gustavo heißt, ist der beste Beweis dafür: Seitdem er bei seiner Familie in der Nähe von Hamburg lebt, genießt er jeden einzelnen Tag...

Natürlich brauchte er schon etwas Zeit, um richtig anzukommen, schließlich hatte er noch nie zuvor in einem Haus und ganz eng mit Menschen zusammengelebt. Aber schon bald suchte er aktiv die Nähe zu seinen neuen Eltern und schlich sich, oder, wie es seine Mama ausdrückt, sprang in deren Herz. Gustavo ist unglaublich anhänglich, will immer mit dabei sein und läuft seiner Familie buchstäblich hinterher (wie man auf dem Video gut erkennen kann). Abends, wenn seine Mama auf der Couch sitzt, springt er auf ihren Schoß, drückt seine Nase an ihren Hals, ganz so, als wolle er ihren Duft in sich aufsaugen, und kuschelt, was das Zeug hält! Nach einer Viertelstunde rollt er sich dann zusammen und schläft selig ein. Katzengesellschaft sucht Gustavo hingegen nicht: Er hat sein Revier abgesteckt und bewacht es auch, wobei er zwar regelmäßig nach draußen geht, aber nicht übermäßig wild darauf ist.

Wie oben erwähnt, neigt er gelegentlich zu Atemwegsinfekten, und auch seine Zähne mussten gezogen werden, weil er immer wieder Entzündungen im Mäulchen hatte. Aber das schränkt seine Lebensqualität nicht im Mindesten ein: Mit einer Engelsgeduld nimmt er hin, dass von Zeit zu Zeit der Inhalator zum Einsatz kommt – und die fehlenden Zähne machen ihm gar nichts aus: Sowohl Mäuse als auch Trockenfutter kann er nach wie vor problemlos verspeisen. Nur Gras kann er nicht mehr abrupfen; stattdessen bekommt er Malzpaste, damit die Fellknäulchen ihren Weg nach draußen finden.

Ende gut, alles gut: Gustavo (der trotz Umbenennung irgendwie immer ein bisschen Romeo bleibt) geht es rundum gut, und seine Familie hat es keinen einzigen Tag bereut, eine FeLV-positive Katze adoptiert zu haben. Wir sind so froh für unser einstiges Sorgenkind, das, wie es seine Mama so treffend ausdrückt, einfach mehr als eine Katze ist...