| 28.05.2024 - Heute ist Weltspieltag ... |
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Und was liegt da näher als sich einmal mit dem Thema „Spielverhalten der Hunde“ zu beschäftigen. Während wir Menschen gerne mit dem Hund spielen, indem wir ihm Ball und Co. werfen oder mit einem Knoten, Seil, Stofftier zergeln, spielen Hunde untereinander doch meist anders. Die Spiel-Vorliebe des Hundes ist individuell und oft von der Rasse oder dem Hundetyp abhängig. Während Jagdhunde zum Beispiel gerne Rennspiele praktizieren, spielen Molosserartige Hunde oft sehr körperbetont. Ein richtiges schönes Spiel unter Hunden erkennt man daran, dass es wechselseitig ist und beide Spielpartner immer wieder das Spiel initiieren. Unschön wird es wenn ein Hund nur noch der Gejagte oder das Opfer ist und sich zurecht nicht wohl fühlt in seiner Rolle. Auch ein erst schönes, harmonisches Spiel kann eine Dynamik entwickeln, die irgendwann in einer Auseinandersetzung endet, nämlich dann, wenn ein Hund kein Ende findet und die Signale des Spielpartners, dass dieser aufhören möchte oder eine Pause benötigt, übergeht. Der Mensch sollte hier immer ein Auge drauf haben und zur Not auch ein Spiel unterbrechen. Hundespielgruppen, die sich selbst überlassen werden, können für manche Hunde der blanke Horror sein und das Sozialverhalten nachhaltig schädigen. Gerade in der Jugendentwicklung, wo Hunde mit Hormonen überladen sind, wo sich Konkurrenzempfinden und Jagdambition immer weiter entwickeln, kann ein Spiel auch sehr schnell kippen. Im Erwachsenen-Alter ist es für Hunde ganz normal, nicht mit jedem Fremden immer gleich toben zu wollen. Nicht jeder Hund möchte alle Nase lang neue Bekanntschaften machen, viele haben lieber die ihm vertrauten Spielpartner, ob Mensch oder Hundekumpel, und gehen fremden Hunden lieber aus dem Weg. Es kann mitunter sehr interessant und aufschlussreich sein unseren Hund im Spiel oder in Hundebegegnungen genau zu beobachten. Wir können hier viel über unseren Hund lernen, wo seine Interessen und wo seine persönlichen Grenzen sind. Möchte mein Hund tatsächlich gerne spielen, oder ist es ihm gerade doch zu viel. Auch wir können unser Spiel mit dem Hund aufwerten, indem wir seine persönlichen Interessen dabei mit einbeziehen. Natürlich sind wir bei Rennspielen nicht schnell genug, aber alleine das kurze hinter rennen/wegrennen, wird den rennmotivierten Hund Spaß machen. Man darf sich beim Spiel mit dem Hund gerne auch mal zum Affen machen und selber wieder ein bisschen Kind sein, das tut dem Hund gut, genauso wie es uns guttut und vor allem stärkt es das Miteinander im besonderen Maße. Euch fehlt noch der perfekte Spielpartner auf 4 Pfoten? Bei uns warten viele Hunde noch darauf ihre Chance auf ein eigenes Zuhause zu bekommen und neben Spiel und Spaß auch Gemütlichkeit und Geborgenheit zu genießen und die große weite Welt kennenzulernen. Hier findet Ihr alle Hunde in der Vermitlung. Bitte meldet Euch bei uns! Grazie mille! |



