| Bello & Yuri (01/2024) |
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Bello
Yuri
Die beiden Rotpelzchen Bello und Yuri reisen zu ihren neuen Eltern nach Baden-Württemberg, genauer gesagt nach Meßstetten. Im Haus sind sie die beiden einzigen Prinzen, aber in der Nachbarschaft wohnen zwei Katzenmädchen, die schon sehr gespannt auf die Neuankömmlinge sind...
Hier zur Erinnerung an die Geschichte von Bello:
Bello – zarter Rotpelz aus Lu Colbu Prävention ist das A und O unserer Tierschutzarbeit auf Sardinien. Nicht nur im Zuge unserer Kastrationsaktion Fai la cosa giusta versuchen wir, ungewollte Kittenwürfe zu vermeiden; das ganze Jahr über setzen wir und unsere Kooperationspartner alles daran, unkontrollierter Vermehrung entgegenzuwirken. Dieses Vorgehen zeigt eindeutige Erfolge, allerdings bleiben natürlich immer wieder einzelne Katzen unter dem Radar – so wie die Mutter des kleinen Bello, den unsere Kollegin Rossana während einer ihrer Einsätze nahe Lu Colbu fand...
Update November 2023:
Bello – wer nimmt ihm seine Schüchternheit? Mittlerweile ist der bildhübsche, rot getigerte Halblanghaar-Mix Bello schon gut drei Monate bei uns im Rifugio. War er anfangs sehr zart, so ist er inzwischen zu einem stattlichen kleinen Kater herangewachsen. Lediglich sein linkes Auge tränt noch von Zeit zu Zeit, aber ansonsten ist er gut in Form! Bello lebt gemeinsam mit etlichen anderen Katern in einem unserer Gehege und kommt mit diesen sehr gut aus. Menschen gegenüber ist er allerdings recht scheu und neigt dazu, zunächst einmal auszuweichen, wenn unsere Kolleginnen das Gehege betreten. Mit etwas gutem Zureden lässt er sich dann aber problemlos berühren. Sehen Sie hier ein aktuelles Video von Bello...
Hier zur Erinnerung an die Geschichte von Yuri:
Yuri – ausgesetzt und fast verhungert Manchmal sind es scheinbar Zufälle, die darüber entscheiden, ob ein Tier überlebt oder nicht. Wäre unsere Kooperationspartnerin Elena an jenem Tag, da sie Kater Yuri fand, nicht mehr abends spazieren gegangen, hätte sie das leise Wimmern nicht gehört – und dann wäre Yuri heute höchstwahrscheinlich nicht mehr am Leben. Als Elena im Unterholz nachsah, entdeckte sie den bis auf die Knochen abgemagerten Jungkater, der dort erbarmungswürdig jammernd saß. Mit viel Geduld und Leckerchen lockte sie ihn zu sich nach Hause... Ins Haus selbst traute sich Yuri eine ganze Weile nicht, tagelang blieb er im Garten unter einem Busch. Doch immerhin kam er zum Futternapf, wenn niemand in der Nähe war, und fraß, und fraß und fraß. Wie lange er nichts zu Fressen bekommen hatte, wissen wir nicht, auf jeden Fall hatte er einen riesigen Nachholbedarf. Schließlich wagte Yuri den großen Schritt ins Haus, wo er fortan in einem warmen Bettchen schlafen konnte. Und nicht nur das; er entwickelte trotz der Tatsache, dass ihn wohl irgendjemand herzlos in den Bergen ausgesetzt hatte, eine enge Bindung an Menschen. Heute ist der etwa acht Monate alte Kater gesund und munter, tobt mit den anderen Katzen im Rifugio umher, ist sehr anhänglich und freut sich über jede Streicheleinheit. Nun ist er bereit für den nächsten Schritt – für seine eigene Familie, die ihm Liebe, Wurzeln und Flügel schenkt und wo er auch in Zukunft mit anderen Katzen spielen darf.
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