01.10.2023 - Black Dog Day

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Heute ist Nationaler Tag des schwarzen Hundes. Es ist doch sehr bezeichnend, dass es einen solchen Tag überhaupt gibt, es ist tatsächlich so, dass schwarze Hunde viel länger in Tierheimen auf ein Zuhause warten, als Hunde mit anderen Fellfarben. Dies könnte damit zusammenhängen, dass wir Menschen noch immer sehr viel negatives und böses mit der Farbe schwarz verbinden. Dunkelheit verängstigt uns Menschen bereits ab Kindesalter und mit schwarz verbinden wir die Nacht, Nachtgestalten, Fledermäuse, Vampire und dunkle Mächte.

Vielleicht hat es aber auch irgendwie mit der Optik zu tun, wo wir Menschen doch immer auf Besonderheiten im Aussehen aus sind, wie blaue Augen oder Hunde mit dem Gendeffekt des Merle-Faktors, der die Hunde gesprenkelt aussehen lässt. Durch Optik geleitet, finden sich auch leider immer wieder sehr spezialisierte Arbeitsrassen in Familien, die dem Hund kaum gerecht werden. Es gibt regelrechte Rassehypes, oft auch durch Filme, wie Lassie, Hachiko und 101 Dalmatiner hervorgerufen. Schwarze Hunde hingegen haben oft das Nachsehen und auch wenn der Labrador Retriever ganz ursprünglich ein schwarzes Fell hatte, werden viel mehr Rassevertreter in blond und schokobraun, in letzter Zeit auch vermehrt in silber, gezüchtet und gekauft.

 

Wir finden ja, schwarze Hunde sind optisch durchaus Eyecatcher und charakterlich stehen sie ihren andersfarbigen Artgenossen selbstverständlich in nichts nach. Es macht uns traurig, dass unsere schwarzen Hunde im Rifugio nur selten bis garnicht angefragt werden, dabei sind sie doch alle einzigartig und charakterlich wahre Schätze. Die Geschwister Sugo und Soia beispielweise sind gerade ein Jahr alt geworden und kamen als niedliche Welpen bei uns an.

 

Es gab die ganze Zeit nicht eine Anfrage für die liebenswerten und quirligen Fusselschnauzen, dabei sind beide total lernbegierig und warten nur darauf, dass das Leben beginnt. Genauso verhält es sich mit den Schwestern Zozza und Zara. Während ihr brauner Bruder Zeb im Oktober endlich in sein neues aufregendes Abenteuer „Familie“ startet, warten die beiden Black Beauties, dass endlich mal jemand nach ihnen fragt. Alle vier schwarzen Junghunde sind neugierig, lernwillig und wollen endlich vollwertiges Familienmitglied werden und es macht uns unendlich traurig, dass wir sie immer wieder vertrösten müssen.

 

Auch unsere beiden schwarzen Schwestern Zoe und Zia warten schon so lange auf ihre Menschen. Bei ihnen liegt die Welpen- und Junghundezeit nun schon sehr weit zurück, auch sie kamen nämlich im zarten Welpenalter zu uns, das ist bereits VIER Jahre her. Bei Zoe und Zia suchen wir allerdings auch nach besonderen Menschen, denn die beiden sind, neben ihrem schwarzen Fell, sehr sehr ängstlich und müssen mit Geduld und Vernunft an ein Leben im Haushalt gewöhnt werden.

Unsere schwarzen Hunde warten leider im Durchschnitt viel länger auf ihre Chance, so sie diese denn überhaupt bekommen. Das macht uns sehr traurig und ratlos, denn auch sie sind ganz zauberhafte Charaktere, die gerne eine Familie hätten und Geborgenheit, Liebe und Abenteuer erfahren möchten.

Bitte helfen Sie uns, damit unsere schwarzen Hunde auch ein schönes Zuhause oder eine Pflegestelle (https://respektiere.com/pflegestellehunde) in Deutschland finden.

Vielen herzlichen Dank! Grazie mille!