Leo (09.09.2023)

 

 

Die Geschwister Leo und Polda durften nun auch endlich in ein Für-Immer-Zuhause ziehen; während Polda in Kleve ihr Köfferchen auspackte, hat Leo hat ein wundervolles Zuhause in Berlin Pankow gefunden.

Lesen Sie hier einen wunderschönen  Brief den wir von ihm erhielten:

 

Wuff, hier ist Leo.

Die letzten Tage waren so aufregend. Ich habe ein Zuhause gefunden!!!

MEIN Zuhause!!!

 

Hier ist es richtig schön. Matti und Anke, meine neue Familie, haben mich sofort ins Herz geschlossen und sind ganz lieb zu mir. Ich glaube, Sie sind verknallt in mich. Sie sagen, dass ich ihr Sonnenschein bin und mich nie wieder missen möchten. Ich werde soooo viel gekrabbelt. Sie schenken mir ganz viel Liebe und kuscheln mit mir.

Ich habe schon so viel erkundet und kennengelernt. Einen Garten, in dem ich spielen und mich im Schatten ausruhen kann, habe ich auch.

Sogar eine neue Freundin habe ich schon. Sie heißt Emma, ist ein Border Collie und wohnt gleich nebenan. Frauchen und Herrchen gehen oft mit mir in der Natur spazieren und ich kann so meine Umgebung beschnuppern.

 

Ich möchte mich beim Respektiere Team ganz herzlich bedanken. Ihr habt mich damals bei Euch aufgenommen und so viel für mich getan.

DANKE FÜR ALLES!!!!!!!!!!

Ich werde Euch nie vergessen und immer in meinem Herzen tragen.

 

Seid alle lieb gegrüßt. Drückt bitte meine Fellfreunde ganz doll von mir. Ich drücke allen die Daumen, dass sie auch bald ein schönes Zuhause finden, so wie ich.

Euer Leo.

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hier zur Erinnerung die Geschichte von Leo:
 
 
Leo – der Kuschelbär
 
Vor kurzem brachte ein Ziegenzüchter diese „Viererbande“ in unser Rifugio: Leo, Terry, Polda und Bianca. Er erzählte uns dazu diese Geschichte: Sie kämen aus Luogosanto, einem typischen sardischen Hirtendorf. Sie seien Geschwister und eines Tages wären sie bei ihm aufgetaucht. Er habe sich vier Monate lang, bis jetzt, um sie gekümmert. Nun hätten sie aber angefangen gemeinsam die Ziegen zu jagen, teilweise auch zu reißen und zu fressen. Das ist für ihn natürlich nervlich wie wirtschaftlich völlig unzumutbar. – Ob die Geschichte stimmt, wissen wir nicht genau. Wir sind aber geneigt, dem Mann zumindest teilweise zu glauben. Wenn die vier lange auf sich allein gestellt waren und gehungert haben, haben sie womöglich zur Selbsthilfe gegriffen.
 
In unserem Rifugio haben sich die vier Pastore Fonnese Mischlinge unterschiedlich entwickelt.
 
Leo ist der offenste der vier Hunde. Er mag Menschen, ist freundlich und nicht ängstlich. Er freut sich über Zuwendung und zeigt sich als sehr süßer Kuschelhund. Leo verträgt sich mit allen Hunden im Rifugio gut.
 
Wir können uns Leo gut in ländlicher Umgebung, bei einer hundeerfahrenen Familie oder Einzelperson vorstellen. Sicher wird er nach einer Eingewöhnungszeit auch Spaß an verschiedenen Beschäftigungsaufgaben und sportlichen Aktivitäten entwickeln.
 
Der Pastore Fonnese ist ein sardischer Hirtenhund, der nicht sehr bekannt und verbreitet ist. Die Rasse ist nach dem Bergdorf Fonni benannt. Sie kommt aber überall auf Sardinien vor. Die Hunde dirigieren und beschützen die Herden, wurden aber auch zur Bewachung von Haus und Hof und zur Wildschweinjagd eingesetzt und gezüchtet. Fremden gegenüber sind sie meist misstrauisch, ihrem Besitzer dagegen treu ergeben. Sie gelten als mutig, intelligent und territorial und haben einen starken Charakter. Ihr Temperament ist lebhaft und aktiv, und sie sind bewegungsfreudig. Sie kooperieren gerne mit dem Menschen und entwickeln unter entsprechender Anleitung einen guten Gehorsam. Dieser mittelgroße Hund passt gut in eine ländliche Umgebung und zu Menschen, die gerne aktiv sind mit ihrem Hund.