| 06.08.2023 - Notfall Pula - über 20 Katzen brauchen dringend Hilfe! |
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Pula ist eine hübsche kleine Gemeinde im Süden Sardiniens, die zur Metropolregion Cagliari gehört. Nicht zuletzt aufgrund ihrer historischen Stätten wird sie gerade im Sommer gerne von Touristen besucht – einer von ihnen meldete sich bei uns, schickte Fotos von einer großen Gruppe elend aussehender Katzen, die sich auf dem Vorhof eines Hauses angesiedelt hatten. Der Süden der Insel gehört nicht zu dem Gebiet, in dem wir normalerweise Tierschutzarbeit leisten können; Pula liegt 325 Kilometer von unserem Rifugio entfernt, die Fahrt dauert zwischen vier und fünf Stunden. Tatsächlich gibt es aber in der Südhälfte Sardiniens keinen einzigen größeren Tierschutzverein, sodass wir unsere Kooperationspartnerin Elena aus Cagliari baten, zumindest einmal nach dem Rechten zu sehen. Das tat sie auch, und so wurde deutlich, dass die Situation vor Ort noch viel schlimmer war, als gedacht...
In besagtem Vorhof fand Elena über 20 Katzen, hauptsächlich Kitten und Jungkatzen, die nicht nur zu mager sind und unter Parasiten und Katzenschnupfen leiden, sondern zum sämtlich unkastriert sind. Sie sind nicht im klassischen Sinne „herrenlos“, sondern gehören zu einer 85 Jahre alten Dame, die sich ursprünglich eine Katze angeschafft hatte – und diese nicht sterilisieren ließ. In kürzester Zeit wurden daraus besagte 23 Katzen, die sie zwar mit billigem Trockenfutter und Nudeln füttert, für deren medizinische Versorgung oder gar Kastration sie aber schlichtweg keine Mittel hat. Ohne Unterstützung ist es nur eine Frage der Zeit, bis dort 30, 40, 50,... Katzen leben, bzw. vor sich hinvegetieren werden. Das konnten wir nicht sehenden Auges zulassen, und Elena hat auf unsere Bitte hin sofort damit begonnen, alle Katzen gegen Parasiten zu behandeln und mit hochwertigem Nassfutter aufzupäppeln, damit sie eine Kastration überhaupt überstehen könnten. Alle sprechen gut auf die Behandlung an, lediglich ein kleines Kitten musste in die Tierklinik gebracht werden, da es unter einer akuten Lungenentzündung litt, ist aber mittlerweile auf dem Weg der Besserung.
Sehen Sie hier ein Video mit einem Kitten in der Klinik und hier noch ein weiteres Video von Pula. Wenn wir den Plan, die drohende Explosion dieser Katzenpopulation zu verhindern, umsetzen wollen, wird uns das insgesamt etwa 2.500 Euro kosten, die wir ohne Hilfe jedoch nicht aufbringen können. Das ist tragisch, denn pro Katze handelt es sich hier um eine Investition von nicht einmal 110 Euro... eine Investition, die nicht nur den aktuell betroffenen Katzen eine echte Chance geben, sondern darüber hinaus unzählige ungeborene Kitten vor einem Leben in Elend bewahren würde. Daher unsere riesige Bitte an Sie: Unterstützen Sie uns mit einer Spende für die Katzen in Pula und helfen Sie uns so dabei, noch viel größeres Leid zu verhindern! Spenden können Sie unter dem Verwendungszweck "Pula" richten an: Kontoinhaber: respekTiere e.V. Sie können auch online spenden über PayPal unter dem Verwendungszweck bzw. Stichwort "Pula": *Eine Spendenquittung erhalten Sie automatisch im Januar/Februar 2027. Wir und natürlich die Katzen von Pula danken Ihnen von ganzem Herzen – grazie mille di cuore! |




