14.07.2023 - Kastrationen - im Tierheim oftmals unabdingbar!

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Kaum ein Thema ist so umstritten, wie die Kastration eines Hundes ohne einen medizinischen Grund. Im Tierschutz befassen wir uns natürlich stets auch mit dem Thema Geburtenkontrolle und sind daher insbesondere mit dem Thema Kastration deutlich häufiger konfrontiert. Ein Hund im Privathaushalt, der zu jeder Zeit und insbesondere während der fortpflanzungsfreudigen Zeit kontrolliert lebt, und damit keinen ungewollten Nachwuchs verursacht, sollte nicht zwingend kastriert werden, außer es liegt ein medizinischer Grund dafür vor. Da auf Sardinien noch viele Hunde ein sehr freies Leben führen, d. h., dass sie ein Zuhause haben, tagsüber aber frei umherlaufen dürfen, setzen wir uns im Land dafür ein, dass die Privattiere kastriert werden, indem wir Aufklärungsarbeit leisten und auch Hilfe anbieten...

In unserem kleinen Tierheim, der Arca Sarda, haben wir oftmals nicht die Möglichkeit, all unsere Tiere zeitweise zu trennen. Und schon alleine die hormonelle Stimmung im Rifugio, wenn eine Hündin läufig in der Quarantäne-Station untergebracht ist, kann schnell einmal zu Unruhe und Rangeleien unter den Hunden führen. So können wir leider nicht immer gewährleisten, dass unsere Hunde erst nach der Phase der Erwachsenwerdung kastriert werden. Auch die Bestimmungen der Regierung sehen es vor, dass Hunde, die sich in Einrichtungen wie der unseren befinden, kastriert werden müssen. Vertraglich sollten die Kastrationen der Hündinnen eigentlich auch von der Veterinärbehörde übernommen werden, also kostenfrei für unser Tierheim. In letzter Zeit kommt es jedoch immer wieder vor, dass wir mit unserer Dringlichkeit der Kastrationen alleine gelassen werden, und so müssen wir immer wieder neben den Kastrationen der Rüden auch die Kastrationen der Hündinnen selber organisieren und finanziell stemmen.

 

Bei unseren sehr jungen Rüden, die gerade erst ein Jahr jung sind, haben wir unter anderem damit begonnen, mit Kastrationschips zu arbeiten, die den Rüden vorübergehend hormonell unfruchtbar machen. Hiermit möchten wir den Rüden die Möglichkeit geben, hoffentlich im neuen Zuhause weiter ausreifen zu dürfen, sobald die Wirkung des Kastrationschips nachlässt.

Um auch in Zukunft verantwortungsvoll mit dem Thema Geburtenkontrolle umgehen zu können, brauchen wir dringend Unterstützung: Bitte helfen sie uns mit einer Spende dabei, diese wichtigen Ziele umzusetzen!

Spenden können Sie unter dem Verwendungszweck „Kastration“ richten an:

Kontoinhaber: respekTiere e.V.
Niederrheinische Sparkasse RheinLippe
BIC:   WELADED1WES     
IBAN: DE40 3565 0000 0001 0543 29

oder

Sie können auch online spenden über PayPal unter dem Verwendungszweck bzw. Stichwort „Kastration“:

Eine Spendenquittung erhalten Sie automatisch im Januar/Februar 2027.

Wir und alle Jungrüden des Rifugio danken Ihnen von ganzem Herzen – grazie mille di cuore!