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20.11.2022 - Ciao Pandora - Leider mussten wir Dich gehen lassen ...

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Pandora - wir mussten unser kleines Sorgenkind gehen lassen

Abschied nehmen zu müssen, gehört zum Alltag für alle, die im Tierschutz tätig sind. Dennoch ist der Tod nichts, an das wir uns jemals gewöhnt haben, und jedes Tier, das gehen muss, trifft uns mitten ins Herz. Das gilt insbesondere, wenn wir einen Schützling lange begleitet, wenn wir mit ihm gekämpft und gehofft haben – so wie bei Pandora. Die arme Kleine hat den Kampf verloren, den sie tapfer wie eine Löwin so lange geführt hat. Es ging ihr immer schlechter, und zum Schluss blieb nichts anderes übrig, als sie zu erlösen. Das ist furchtbar und schmerzhaft, aber uns tröstet, dass Menschen wie Sie dabei geholfen haben, ihr überhaupt eine Chance zu geben – und dass unsere großartige Kooperationspartnerin Rossella nichts unversucht ließ, um ihr zu helfen. Pandora hat es nicht geschafft, aber sie war nicht allein, sondern von Liebe und Fürsorge umgeben. Folgende Zeilen von Rossella haben uns zutiefst berührt...

„Liebes respekTiere-Team,

leider musste ich Pandora einschläfern lassen. Nach der Operation war es für sie eine Qual, überhaupt etwas zu fressen. Ich habe sie wochenlang mit der Spritze gefüttert, manchmal leckte sie ein wenig aus der Untertasse, oft verweigerte sie das Futter komplett. Es bereitete ihr große Probleme, Stuhl abzusetzen, die Darmwände waren sehr verdickt, und Einläufe zeigten nur kurzfristig Wirkung, bevor wieder Verstopfung einsetzte. Also begann ich, ihr Levolac zu geben, und jeden Tag war es ein quälender Kampf, sie dazu zu bringen, diese widerliche Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Wir mussten regelmäßig Ultraschalluntersuchungen durchführen, um die Flüssigkeit in ihrem Bauchraum zu kontrollieren, einige Male musste abgesaugt werden. Es war ein ständiges Auf und Ab, bis es eines Tages zur Krise kam: Als ich das Haus verließ, war alles soweit in Ordnung, doch als ich aus dem Büro zurückkehrte, hatte Pandora starke Schmerzen und zeigte neurologische Symptome. Sofort brachte ich sie zum Tierarzt, wo sie umgehend Schmerzmittel und Infusionen erhielt und sich scheinbar stabilisierte. Um 19.30 Uhr sollte ich sie abholen, aber kurz bevor ich ankam, ging es ihr plötzlich schlechter...

Es war klar, dass es keinen Sinn mehr machte, ihr Leben zu verlängern, dass ihre nicht regenerative Anämie und der Tumor sie so sehr quälten, dass wir sie erlösen mussten. Diese Entscheidung war sehr schmerzhaft für mich, Pandora war so jung und durfte erst in den anderthalb Jahren bei mir erfahren, was es bedeutet, geliebt und umsorgt zu werden.

Danke, dass Ihr mich in dieser schweren Zeit nicht allein gelassen habt! Ohne Eure finanzielle Unterstützung und Euren Beistand hätte ich nicht gewusst, was ich hätte tun und wie ich Pandora hätte helfen sollen.

Rossella“

Lesen Sie hier Ihre ganze Geschichte: https://respektiere.com/patepandora

Dieser Dank gilt nicht nur uns, sondern auch unseren treuen Spendern – sie haben dazu beigetragen, dass die liebe Katzendame - viel zu kurz - Liebe und Geborgenheit kennenlernen durfte und nicht einsam und verlassen sterben musste. Im Gegenzug möchten wir Rossella von Herzen dafür danken, mit welcher Hingabe sie alles Menschenmögliche getan hat, um Pandora ein würdiges, schönes Leben zu schenken.

Ciao Pandora, Du warst so tapfer und hast gekämpft ... wir tragen Dich für immer in unseren Herzen!