Ciao Despar

 

Despar – es tut weh, Dich gehen zu lassen...

Erst vor etwa einem halben Jahr kam die zarte Despar zu uns ins Rifugio – in erbärmlichem Zustand fanden wir sie auf dem Parkplatz eines Supermarktes. Wie so viele sardische Samtpfoten mit hellem Fell litt sie unter Krebs an den Ohren, noch dazu hatte die auf elf Jahre geschätzte Despar in ihrem bisherigen Leben offensichtlich wenig Gutes erfahren und war sehr geschwächt. Mithilfe unserer treuen Unterstützer konnten wir die arme Kleine operieren lassen, die befallenen Ohrmuscheln wurden amputiert, um eine weitere Ausbreitung des Krebses zu verhindern. Die Operation selbst hatte Despar gut überstanden, und es sah so aus, als würde sie sich vollständig erholen. Sie fraß gut und schien auf dem Weg der Besserung zu sein, doch dann sollte es anders kommen...

Nach anfänglicher Gewichtszunahme ging es Despar in den letzten Wochen immer schlechter. Wie sich bei einem erneuten großen Blutbild herausstellte, litt Despar unter Niereninsuffizienz. Die Kolleginnen vor Ort haben mit allen Kräften um Despar gekämpft, sie erhielt eine entsprechende medikamentöse Therapie und Spezialfutter, doch ihr Zustand sollte sich nicht mehr stabilisieren. Es wurde klar, dass ein Weiterleben für Despar nur noch aus Schmerzen und Leiden bestehen würde – und der Zeitpunkt war gekommen, sie gehen zu lassen.

Wir danken allen, die für unsere liebe Despar gekämpft und sie mit SOS-Spenden unterstützt haben – und die zu Begleitern auf Despars leider viel zu kurzem Lebensweg geworden sind.

 

 

Ciao, süße kleine Despar, wir hatten so sehr gehofft, dass Du wieder ganz gesund werden würdest! Dort, wo Du jetzt bist, wird die Sonne auf Dich scheinen, ohne Dich zu versehren.

 

 

 

 

Lesen Sie hier Despar's ganze Geschichte als SOS-Katze...