Congo (16.04.2022)

 

 

Congo durfte zusammen mit seiner Schwester Asia in sein neues Zuhause bei 76189 Karlsruhe ziehen...

 

 

Ein Happy End kann auch mal ganz schnell gehen – wie bei Congo, der sich bereits eine Woche nach seiner Ankunft so richtig wohl fühlt. Folgende Zeilen und Bilder erreichten uns aus seinem neuen Zuhause:

 

 

Congo – er liebt die Küchentheke!

Ich bin am 16. April zusammen mit meiner Schwester Asia bei meiner neuen Familie in Karlsruhe eingetroffen. Während Asia sofort aus ihrer Box rausspazierte, als hätte sie schon immer in dem Haus gewohnt, habe ich mir noch einen Moment der Ruhe gegönnt, bevor ich mich nach draußen begab. Dort hab ich mich dann erstmal über das Katzengras hergemacht und dann die Küchentheke entdeckt.

Ich bin entzückt, dass es nun zwei Menschen gibt, die mich regelmäßig füttern und mir Aufmerksamkeit schenken, aber dieses ganze Schmusen und Kraulen ist mir noch nicht so ganz geheuer. Wenn ich Streicheleinheiten möchte, schniegere ich einfach um die Beine meiner Menschen. Ansonsten liege ich aber sehr gerne einfach auf der Couch, alle Viere von mir gestreckt. Oder ich setze mich in meinen Pappkarton. Den muss ich allerdings immer wieder gegen Asia verteidigen, die findet meinen Karton auch viel spannender als den Kratzbaum oder die Kletterwand, die unsere Menschen extra für uns angebracht haben. 

Erste Begegnungen mit dem Kater von nebenan gab es bereits durch die Scheibe der Terrassentür, aber wir waren uns noch nicht so grün und haben uns ein bisschen angefaucht. Wenn wir uns in ein paar Wochen von Angesicht zu Angesicht sehen, wird das sicher besser. Ich bin schließlich sehr umgänglich, lasse mich ohne zu mucken auf den Arm nehmen und sogar bürsten. Auch mit Asia spiele ich öfter, manchmal chillen wir auch zusammen an der Küchentheke, wo sonst unsere Menschen sitzen, und hecken neuen Schabernack aus. Lediglich meinen Drang, auf die Küchentheke zu springen und dort umher zu stolzieren, finden meine Menschen nicht ganz so gut, dann heben sie mich immer wieder runter…

 

 

Das hört sich doch wirklich großartig an – und wir freuen uns riesig für Congo und sein Schwesterchen Asia!

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier zur Erinnerung an seine Geschichte:

Wir berichteten von Asia, der hübschen Katze, die wir bei uns im Rifugio aufnahmen und der Last solcher Entscheidungen.

Wir berichteten auch, dass ihr Bruder Congo zurück in die kleine Siedlung gebracht wurde, da wir der Meinung waren, er sei für das Leben dort bestens gerüstet. Diese Entscheidung haben wir nun zum Wohle von Congo revidiert. Zu riskant erschien uns die Situation für Congo zwischen Einheimischen, die einerseits der Geburtenkontrolle kritisch gegenüber stehen, andererseits sehr merkwürdige Formen der Tierliebe entdecken und immer wieder Katzen willkürlich „genommen“ und wieder „ausgesetzt“ werden. Also haben wir den hübschen Charakterkater auch in unser Rifugio geholt. Er muss nicht zwingend mit seiner Schwester vermittelt werden, andere Spielgefährten sollten bei beiden aber schon im Haushalt vorhanden sein, denn sie sind sozial und verträglich mit allem und jedem. 

Noch ist er wenig ängstlich, lässt sich aber bereits gern von Menschen sein prächtiges Fell kraulen…