| Maria (05.02.2022) |
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Maria hat nun auch ihr Glück gefunden und durfte am 05.02.2022 in ihr neues Zuhause, nach 65510 Idstein, ziehen. Heute erreichten uns folgende Zeilen:
Maria ist angekommen! Seit einer Woche ist Maria da und hat sich gleich in unser Herz geschnurrt. Ein vorsichtiges und zugleich dem Menschen so zugetanes Katzenkind erblickte uns nach ihrer langen Reise. Und fraß und schnurrte um uns herum, um danach uns den ersten Tag in sicherer Deckung unter einem Hocker zu beobachten. Nie hatte sie drinnen gelebt und doch merkte man jeden folgenden Tag mehr, wie sie sehr sie sich nach "ihrer Familie" gesehnt hatte. Kaum in die Hocke gegangen, kam sie schnurrend herangetrabt, um sich streicheln zu lassen. Die Kinder wurden gleich zum Spielen entdeckt und jeden Tag entspannte Maria sich mehr. Sie durfte endlich wieder ein verspieltes sorgloses Katzenkind sein. Es ist nur eine Woche und doch gehört Maria schon zu uns. Sie bleibt im Haus immer in unserer Nähe und wenn ich sie rufe, dann blickt sie mich mit ihren klugen grünen Augen an, die sicher einiges an Leid und Entbehrungen kennengelernt haben und läuft sofort lautstark schnurrend herbei. Und ich bilde mir ein, sie will sich mit ihrer ausdauernden Zuneigung bedanken, dass sie hier endlich Liebe und Geborgenheit und ihr Zuhause gefunden hat. Vielen Dank an die Tierschützerin, die Maria gefunden und gerettet hat. Und gleich erkannt hat, wie sehr Maria Menschen liebt und eine Familie sucht. Vielen Dank an Respektiere, die alles dafür getan hat, um für Maria ein Zuhause zu finden und sie uns vermittelt hat.
Machs gut kleine Maus und genieß das Leben mit deiner neuen Familie!
Hier zur Erinnerung an ihre Geschichte: Sardinien ist voll von Katzen. Welche sollen vermittelt werden und welche nicht? Wir haben uns zur Regel gemacht, dass gesunde und erwachsene Tiere, denen keine konkrete Gefahr droht, vorzugsweise in ihrer Umgebung bleiben sollen. Natürlich müssen wir Geburtenkontrolle betreiben wo immer es möglich ist und natürlich müssen wir versuchen, ein gutes Netzwerk für Futter und medizinische Versorgung aufzubauen. Auch wenn wir wollten, es ist unmöglich, für alle ein Zuhause zu finden. Im Falle von Maria ist die Situation anders. Sie wurde gemeinsam mit ihrem Brüderchen ausgesetzt, er wurde überfahren, sie überlebte. Seitdem ist sie alleine, hat also keinerlei Anschluss an eine Katzenkolonie und wird täglich von unserer Kollegin im Süden der Insel gefüttert. Maria ist alleine, sie ist heimatlos und sie ist sehr zutraulich. Demnach sind die Voraussetzungen, sich um eine Vermittlung zu bemühen, absolut erfüllt.
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