Gaia (16.10.2021)

 

Gaia durfte am 16.10.2021 in ihr neues Zuhause nach Deutschland ziehen. Lesen Sie hier die ersten Zeilen die uns erreicht haben:

 

Liebes RespekTiere Team,

Gaia ist nun seit 3 Wochen hier und sie fühlt sich im Haus und im Garten inzwischen sichtlich wohl. Sie wächst noch kräftig und vieles muss Sie noch lernen aber wir arbeiten daran. Das Gassi gehen ist ihr manchmal noch immer unheimlich, aber ihr Vertrauen wächst sichtlich von Woche zu Woche und das anschließende Schmusen macht uns beiden Spaß. Ich glaube wir zwei haben inzwischen unseren Groove gefunden und ich bin sehr froh, dass Gaia nun Teil meines Lebens ist.

Ich danke RespekTiere ganz herzlich, dass Gaia ihren Weg zu mir gefunden hat, und ich freue mich schon auf die kommenden Jahre mit ihr!

 

 

 

Hier zur Erinnerung die Geschichte von Gaia:

 

Verraten, verlassen, ausgesetzt- drei Hundekinder suchen ihren Weg ins Glück

Und wieder einmal hat man sich eines Wurfs Welpen einfach entledigt. Die drei süßen Hundekinder wurden nahe Santa Teresa, in einer Kiste ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen. Sie waren noch so klein, dass sie noch mit  der Flasche gefüttert werden mussten und noch nicht selbstständig Kot absetzten konnten. Wie schlimm muss es auch für ihre Mamma sein, der ihre Welpen so früh entrissen wurden? Zum Glück sind die Kleinen jetzt in Sicherheit und werden gut versorgt.

Nun brauchen sie noch ihre eigenen Familien, die ihnen ein sicheres Zuhause bis zu ihrem Lebensende geben können. Im Oktober könne Sie geimpft, gechipt, entwurmt und mit einer Parasitenprophylaxe versehen nach Deutschland ausreisen.

Möglicher Weise handelt es sich bei den Kleinen um Pastore Fonnese Mischlinge. Der Pastore Fonnese, ist eine alte sardische Hunderasse, er hat sich als Hirtenhund einen Namen gemacht, welcher auch für den Schutz der Herden zuständig ist. Er hat ein eher raues Fell, wird mittelgroß und gilt als territorial, wachsam, charakterstark und intelligent. Fremden gegenüber ist er in der Regel eher misstrauisch, seinem Besitzer aber treu ergeben. Wie allgemein bei Herdenschutzhunden muss man mit diesen Eigenschaften umgehen können. Hier bedarf es liebe- und vertrauensvoller, aber konsequenter Erziehung, bei der man das eigenständige Wesen des Tieres respektieren und seiner zuweilen etwas „dickköpfigen“ Art mit Verständnis begegnen und auch aushalten muss, dass bedingungsloser Gehorsam nicht in seinen Genen liegt. Bei richtiger Erziehung bekommt man einen absolut loyalen Hund, der die Nähe seiner Menschen sucht und sehr anhänglich und verschmust sein kann.

Für die Welpen suchen wir Menschen welche nicht berufstätig sind, oder welche von zu Hause arbeiten, da die Kleinen anfangs nicht alleine bleiben können und auch später nicht länger als einige Stunden alleine bleiben sollen. Die Welpen brauchen viel Nähe und sollen darum auch nachts nicht von ihren Menschen isoliert, in einem anderen Zimmer schlafen müssen. Die Kleinen müssen noch alles lernen, sind noch nicht stubenrein und werden mit Sicherheit das einen oder andere anknabbern.