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08.09.2021 - Notruf ....

Notruf - einzig unser unglaublich engagiertes Team vor Ort kann Tierelend verhindern!

Sardinien ist wunderschön, und viele Menschen verbringen dort ihren Urlaub. Deren Aufmerksamkeit gilt jedoch nicht nur der herrlichen Natur, sondern auch den dortigen Tieren. Ihr Blick auf geschundene, verlassene und mangelernährte Kreaturen ist von einer Empathie geprägt, die den Einheimischen leider oft abhanden gekommen ist – oder nie vorhanden war.

Somit ist die Urlaubszeit auch für uns als Tierschutzverein eine besondere Herausforderung: Beinahe täglich erhalten wir E-Mails, Anrufe und WhatsApp-Nachrichten mit der dringlichen Bitte um Hilfe für ein notleidendes Tier auf Sardinien. Eingepferchte, schreiende Jagdhunde, angefahrene Katzen, halb verhungerte oder vollkommen entkräftete Tiere, die den Kampf gegen die harte Realität eines herrenlosen Lebens mit all seinen Entbehrungen und Gefahren verloren haben.

An dieser Stelle möchten wir nur zwei der vielen Beispiele nennen: ein schönes Happy End und ein grausames „Zu spät“. Eine Urlauberin meldete uns einen entkräfteten Kater, der offensichtlich nicht mehr in der Lage war, selbst Nahrung aufzunehmen und völlig verdreckt und dehydriert am Straßenrand in Cagliari saß. Schnell war klar, dass das Schicksal dieses Katers schon seit Monaten virtuell geteilt wurde, tätig wurde allerdings niemand. Social Media ist manchmal Gold wert, manchmal nur ein trauriger Spiegel der Verantwortungslosigkeit.

Jeder teilt, jeder kommentiert aber niemand ergreift die Initiative... bis auf respekTiere. Mittlerweile ist der Kater wieder in Freiheit und erfreut sich guter Gesundheit. Dazwischen liegen die Rettungsaktion, der Aufenthalt in einer Tierklinik, eine Zahnoperation bei einer Zahnspezialistin, die Nachsorgephase, das Aufpäppeln und schließlich die Freilassung. Wir sprechen hier von etwa 50 WhatsApp-Nachrichten für die Organisation, 14 Tagen ehrenamtlichen Engagements, Hunderten von Euro für Tierarzt und Medikamente, sowie mehr als 250 Kilometer mit dem Auto... und wir sprechen von blutigen Händen und erschöpften Helfer/innen vor Ort.

Sehen Sie hier ein Video:  https://respektiere.com/notruf002

Auch die zweite Geschichte erreichte uns über Social Media, als die Bilder dieses Katers mit einem verzweifelten Hilferuf durchs Netz gingen, wurde der Kater bereits bei lebendigem Leibe von Maden aufgefressen. Trotz unglaublichen Engagements der Touristen und Hilfestellung durch sardische Tierschützer und unserem Verein konnten wir den Kater nicht mehr retten. Er schaffte es zwar noch in die Tierarztpraxis, musste aber aufgrund seines furchtbaren Zustands erlöst werden. Auch hier sprechen wir von tagelanger Organisations- und Koordinationsarbeit, unzähligen Telefonaten, Nachrichten, gefahrenen Kilometern.

Notruf – das ist das genaue Gegenteil unserer sonstigen Arbeit für das große Ganze, dafür, zum Wohl aller Tiere auf Sardinien gesellschaftspolitische Veränderungen zu bewirken. Notruf bedeutet, alles stehen und liegen zu lassen; morgens, abends und nachts. Für einen einzigen Hund oder eine einzige Katze alles zu geben, um sein oder ihr Leben zu retten. Ein unverhältnismäßiger Aufwand? Nicht, wenn man jedes Leben, sei es auch noch so klein, als einzigartig und kostbar erachtet.

Die Kosten, die solche Notrufe verursachen, lassen sich abschätzen, die Mühen nicht. Manchmal reichen Beratungen über Ausreisebestimmungen, Gesetze und Möglichkeiten vor Ort, Anleitung bei Anzeigen und Ausreisen. Meistens aber geht es darum, die Komfortzone zu verlassen und praktische Hilfe zu leisten. All diese physisch und psychisch belastende Arbeit wird ehrenamtlich erbracht, das heißt aber nicht, dass sie selbstverständlich wäre. Darüber hinaus zahlen unsere sardischen Helferinnen und Helfer auch noch alle Unkosten selbst, obwohl die Einkommenslage auf Sardinien alles andere als üppig ist.

Ohne diese guten Seelen wäre ein ganzheitlicher Tierschutz auf Sardinien schlichtweg nicht möglich, denn ohne sie gäbe es dort kein Netzwerk – und ohne Netzwerk könnte kein Tier auf der Insel mehr gerettet werden. Genau deshalb möchten wir Sie an dieser Stelle um eine Spende bitten, mithilfe derer wir zumindest für die Unkosten unserer unermüdlichen Helfer/innen vor Ort aufkommen können.

Damit können wir zwar weder blutige Hände verhindern oder zu bewältigende Distanzen verkürzen, noch die Tageszeiten beeinflussen, zu denen Notrufe eingehen. Aber wir können mit Ihrer Unterstützung ein stabiles Fundament für ehrenamtliche Taten schaffen, ein Zeichen der Wertschätzung setzen – und es den sardischen Verbündeten ein wenig leichter machen, ihre unendlich wertvolle Arbeit weiterzuführen...

Wir freuen uns sehr über Spenden unter dem Verwendungszweck „Notruf Tierelend“.

Spenden können Sie unter dem Stichwort (Verwendungszweck) „Notruf Tierelend“ an folgende Bankverbindung richten:

Kontoinhaber: respekTiere e.V.
Niederrheinische Sparkasse RheinLippe
IBAN:DE40 3565 0000 0001 0543 29
BIC: WELADED1WES

oder 

Direkt spenden können Sie aber auch über PayPal. Bitte auch hier den Verwendungszweck bzw. Stichwort „Notruf Tierelend“ eintragen! 

Um die Verwaltungskosten so gering wie möglich zu halten, erstellen wir die Spendenbescheinigungen jeweils im Januar/Februar des Folgejahrs.

Im Namen aller notleidenden Tier Sardiniens ein herzliches Dankeschön!

Grazie mille di cuore!