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05.09.2021 - Ciao Pippo - wir hätten Dir so viel mehr Glück gewünscht...

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Unser wunderschöner Tigerlöwe ist tot, ein Verlust, der noch viel größer und schwerer wiegt, weil Pippo unter anderen Umständen vielleicht noch am Leben wäre. Denn so sehr unsere Kolleginnen vor Ort sich auch um jedes einzelne Tier bemühen und alles für unsere Fellnasen tun, was in ihren Kräften steht, so ist das Rifugio nun einmal nicht mit einem richtigen Zuhause zu vergleichen.

Hat ein Tier eine eigene Familie, dann fällt sofort auf, wenn es weniger lebhaft oder zurückgezogener ist. Lebt es an einem Ort wie dem Rifugio, wo zeitweise bis zu 150 hilfs- und pflegebedürftige Schützlinge gleichzeitig zu versorgen sind, muss es die Aufmerksamkeit mit allen anderen teilen – und erste Krankheitsanzeichen bleiben unter Umständen unbemerkt.

Darüber hinaus sind die medizinischen Möglichkeiten auf Sardinien nicht mit denen in Deutschland vergleichbar: Trotz einer langen und für Pippo zusätzlich belastenden Tierarzt-Odyssee wurde viel zu spät erkannt und diagnostiziert, was dem Kleinen wirklich fehlte. Dabei hat der tapfere Kerl, haben wir so hart gekämpft!

Als klar wurde, dass Pippo nicht gesund war, brachten wir ihn für eine Ultraschalluntersuchung des Bauchraums in die Tierklinik nach Olbia, ohne dass sich dort ein zielführender Befund ergeben hätte. Auf Anraten eines weiteren hinzugezogenen Tierarztes wurde Pippo einem der beiden Ultraschallspezialisten Sardiniens vorgestellt – und die Diagnose war niederschmetternd: Eine Niere war völlig ausgefallen, die zweite kaum noch funktionsfähig. Grund hierfür war eine lange Zeit unbemerkt gebliebene Staphylokokken-Infektion.

Da Pippo einen intravenösen Zugang gelegt bekommen hatte, der ihn bei Kräften halten sollte, und zudem intensivster Fürsorge bedurfte, nahm unsere Kollegin Elena ihn bei sich auf. Obwohl sie alles daran setzte, die liebe Samtpfote gesund zu pflegen, fiel Pippo eines Morgens ins Koma, die Niereninsuffizienz hatte eine Thrombose verursacht. Der Tierarzt konnte nichts mehr für ihn tun, und so mussten wir die arme Samtpfote gehen lassen.

Lange Zeit hatte sich niemand gefunden, der den lieben und unglaublich menschenbezogenen Kater bei sich hätte aufnehmen wollen – wahrscheinlich deswegen, weil er FIV-positiv getestet worden war. Als vor einiger Zeit endlich die ersehnte Anfrage kam, war Pippo schon zu krank, um noch nach Deutschland ausreisen zu können - genau wie bei der süßen Alba (https://respektiere.com/alba).

Das ist so tragisch und macht uns unendlich traurig, denn Pippo hat sich so sehr nach menschlicher Nähe verzehrt und war oft unglücklich, weil vor Ort niemand die Zeit hatte, ihn stundenlang zu streicheln und mit ihm zu schmusen, so wie er es sich gewünscht und wie er es verdient hätte.

Lebwohl, kleiner Pippo, wir sind so traurig darüber, dass Du viel zu früh gehen musstest – ohne jemals das Glück eines eigenen, liebevollen Zuhauses erleben zu dürfen. Wir werden unseren süßen Schmusekater niemals vergessen!