Pola (19.09.2021)

25.11.2020 - Pola - kleiner Angsthase sucht Paten

Pola wurde 2012 auf Sardinien ausgesetzt und kam kurz danach zu einer Pflegestelle nach Deutschland. Im Jahr 2013 hatte Pola das große Glück von einer Familie adoptiert zu werden. Leider gab es auch hier kein Happy End für die kleine Hündin:  Nach sechs Jahren konnte sich ihre Familie aus persönlichen Gründen nicht bei sich behalten und hatte augenscheinlich schon seit einer Weile keine Möglichkeit mehr gehabt, sich adäquat um Pola zu kümmern. Diese war nicht nur übergewichtig geworden, sondern zudem völlig verunsichert und misstrauisch.

Seit Februar 2019 ist die sanfte Hündin auf einer Notfallpflegestelle in der Nähe von Kaiserslautern in der Pfalz. Ein halbes Jahr voller Fürsorge und Geduld brachte Polas wahres Wesen zum Vorschein: Sie ist ein sehr verschmustes und anhängliches Tier, das so nah wie möglich bei ihren Menschen sein möchte.

Auch körperlich geht es Pola mittlerweile gut, nachdem einige Knoten entdeckt und operativ entfernt, andere als gutartig diagnostiziert wurden. Da bei Blutuntersuchungen negative Leberwerte festgestellt wurden, bekommt die Hündin nun ein entsprechendes Medikament und Spezialfutter und ist mittlerweile symptomfrei. Die Notfallpflegefamilie leistet Großartiges, stößt aber aufgrund der Kosten für Medikation und Futter an ihre Grenzen.

Damit Pola weiterhin in der Obhut dieser Familie bleiben kann, brauchen wir dringend Unterstützung. Möchten Sie Pate für Pola werden und ihr einen würdigen Lebensabend ermöglichen?

 

Aktualisierung 26.05.2021:

Pola - Unsere Naschkatze und Wachhund

 

Und natürlich nach wie vor Angsthase, aber die neunjährige Mischlingshündin hat sich auf ihrer Notfall-Pflegestelle ganz wundervoll eingelebt und entwickelt! Auch gesundheitlich ist Pola dank ihres Spezialfutters und der Lebertabletten auf einem guten Weg – wobei sie nach wie vor auf ihr Gewicht achten muss. So ganz sieht sie das allerdings nicht ein und nutzt jede Gelegenheit, um etwas Essbares zu stibitzen, aber zum Glück liebt sie auch Gurken und Karotten, die ja bekanntermaßen figurfreundlich sind...

Pola ist mittlerweile wirklich angekommen und viel entspannter. Sie vertraut ihren Leuten und lässt sich inzwischen überall anfassen, wenn auch manchmal nur unter Protest. Streicheleinheiten sind ihr allerdings sehr wichtig, sie liebt es zu schmusen und fordert das auch ein – und leidet unter Verlustängsten, wenn sie einmal alleine bleiben muss. Von ihr aus sollten ihre Menschen allesamt und ständig bei ihr sein!

Sehen Sie hier ein Video mit Pola: https://respektiere.com/polapate

Außerdem geht sie für ihr Leben gern in Wald und Feld spazieren, die Nase ständig am Boden. Straßenverkehr und Menschenansammlungen verängstigen sie jedoch nach wie vor und auch Tierarztbesuche bereiten ihr immer noch Stress. Viel lieber liegt Pola bei schönem Wetter im Hof, mit Blick aufs Tor, und hält Wache. Kein Wunder, schließlich hat sie Maremmano-Blut in den Adern!

Pola hat nach einem schweren Start ihr Glück gefunden. Doch damit sie weiterhin in der Obhut dieser Familie bleiben und auch medizinisch optimal versorgt werden kann, brauchen wir dringend Unterstützung. Möchten Sie Pate für Pola werden und ihr einen würdigen Lebensabend ermöglichen?

 

Aktualisierung 19.09.2021:

Happy Birthday, kleine Pola!

 

Heue am 19. September wird Pola neun Jahre alt - wenn das kein Grund zum Feiern ist! Die verschmuste Kleine freut sich riesig darüber, diesen Geburtstag im Kreise ihrer Familie feiern zu können und macht sich vor allen Dingen Gedanken über das Festmahl... vielleicht gibt es an diesem Tag die Möglichkeit, einmal nicht auf die schlanke Linie zu achten?

Zu ihrem Leidwesen muss bei Pola nämlich aufgrund suboptimaler Leberwerte stark auf die Ernährung geachtet werden und sie bekommt neben entsprechenden Tabletten auch spezielles Futter. Dabei frisst sie für ihr Leben gern und schreckt auch vor Mundraub nicht zurück; ihre Familie muss also immer sehr darauf achten, dass nichts Essbares in Polas Reichweite gelangt.

Doch selbst Pola muss zugeben, dass sich die „Diät“ lohnt: In den zweieinhalb Jahren, die sie schon bei ihrer Familie leben darf, hat sie bereits ein bisschen abgenommen, was für ihre Gesundheit dringend notwendig war. Auch generell hat sich die sanfte Hundedame prächtig entwickelt; sie ist mittlerweile viel ruhiger und entspannter geworden, selbst wenn sie an unangenehmen Stellen angefasst werden muss, Besuch kommt oder ihre Familie kurz weg ist. Am besten geht es ihr aber nach wie vor, wenn alle Familienmitglieder anwesend sind und sie im besten Fall von zwei Seiten Zuwendung bekommt.

Fehlt eine ihrer Bezugspersonen, geht das gerade noch an, sind beide länger unterwegs, macht ihr das derart zu schaffen, dass selbst ein versierter Hundesitter sie nicht vollständig beruhigen kann. Ob sie diese aufgrund ihrer Vorerfahrungen tief verwurzelten Verlustängste jemals ganz ablegen kann, lässt sich nicht sagen, aber sie und ihre Pflegefamilie bleiben dran und üben behutsam das Alleinbleiben...

Pola ist mittlerweile ausgesprochen verschmust und lässt sich gerne streicheln und bürsten. Beim Krallenschneiden oder Zeckenentfernen sieht es ganz anders aus: Hier reagiert sie mit Schnappen und Knurren – Verhaltensweisen, mit denen Sie früher wohl derartige Prozeduren vermeiden konnte. Entsprechend muss nach wie vor kontinuierliches Medical Training mit ihr durchgeführt werden, denn sie hat immer noch Angst, und es bedarf einer sehr geduldigen, freundlichen, aber konsequenten Übung. Langsam aber sicher zeigen sich kleine Erfolge, wobei Tierarztbesuche nach wie vor nur mit Maulkorb möglich sind.

Tägliche Routinen und Rituale sind ausgesprochen wichtig, damit sich Pola sicher fühlen kann. Sie liebt es, mit auf dem Bett zu schlafen und besteht nachdrücklich auf ihr Stück Gurke zum Frühstück und ihren mit Quark gefüllten Kong am Abend. Bleibt eines dieser Leckerchen aus, kann die ansonsten so sanfte Pola zu einer echten Nervensäge werden, und zwar so lange, bis sie damit Erfolg hat...

Sehen Sie hier ein Video mit Pola: https://respektiere.com/polapate1

Begegnungen mit fremden Menschen verlaufen inzwischen freundlich, wenn diese von ihrer Familie freundlich begrüßt werden. Pola beobachtet sehr genau und kann Menschen gut einschätzen. Auch sonst hat sie ihr Territorium immer im Blick und der Maremmano in ihr macht sie zu einer zuverlässigen Wächterin.

Beim Spaziergang sind die Reaktionen auf fremde Hunde sympathieabhängig, große Hunde machen ihr meistens noch Angst. Mit bekannten Hunden meistert sie Spaziergänge nun schon recht gut. Sie verträgt sich gut mit ihnen, solange sie in Ruhe gelassen und nicht bedrängt wird. Belebte Plätze, unbekannte Situationen, befahrene Straßen und fremde Gegenden ängstigen Pola nach wie vor, aber im Wald und auf den Feldern blüht sie auf und verhält sich sehr frei und entspannt.

Sehen Sie hier ein weiteres Video mit Pola: https://respektiere.com/polapate2

Kurzum: Aus der vollkommen verängstigten und gesundheitlich stark beeinträchtigten Pola ist eine glückliche Hundedame geworden, die sich auf ihren neunten Geburtstag freuen kann. Das ist einzig und allein ihrer wundervollen Pflegefamilie zu verdanken, die unermüdlich mit Pola trainiert und sich rund um die Uhr nach Kräften um die Kleine kümmert. Um sicherzustellen, dass Pola auch weiterhin in der Obhut dieser Familie bleiben und dort noch viele Geburtstage feiern kann, brauchen wir dringend Ihre Unterstützung. Möchten Sie Pate für Pola werden und ihr einen würdigen Lebensabend ermöglichen?

Bitte unterstützen Sie Pola mit einer Spende oder Patenschaft Spezial, die sie bereits ab 5 Euro monatlich oder auch gerne mit einem höheren Betrag abschließen können, damit er nicht alle seine Freunde verliert und weiterhin bei unserer Kollegin leben kann.

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