Ute Finkeldei

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Tierschutz ist für mich keine Option, sondern eine Selbstverständlichkeit.

Wer Mitgefühl und Achtung auch für Lebewesen empfindet, die mehr als zwei Beine haben, und sich entsprechend engagiert, findet sich häufig auf einer Rechtfertigungsebene wieder... warum sollte man schließlich Tiere schützen, wenn so viele Menschen von Hunger und Elend bedroht sind? Ganz einfach: weil meiner Meinung nach jedes Wesen Respekt und ein würdiges Dasein verdient – und weil humanitäre Hilfe und Tierschutz nicht miteinander konkurrieren. Ich setze mich für Vierbeiner ebenso ein wie für Zweibeiner. Nicht, weil ich ein guter Mensch wäre, sondern weil ich an Menschlichkeit glaube – und die macht nicht vor Tieren halt.

Mein Weg zu respekTiere

Als wir Ende September in einer Katzenkolonie auf Caprera einen offensichtlich kranken Kater fanden, war ich komplett hilflos – kein Mensch in der Nähe, der mir weiterhelfen konnte, meine Italienischkenntnisse rudimentär. Schweren Herzens ließen wir das Tier zurück, aber noch am selben Tag entdeckte ich dank Internet, dass sich der gemeinnützige Verein respekTiere um hilfsbedürftige Katzen auf Sardinien kümmert. Die Kontaktaufnahme war so unkompliziert wie meine Ansprechpartnerin nett – und tatsächlich wurde der kleine kranke Kater Fiocco (ich durfte ihm einen Namen geben!) bald darauf von ehrenamtlichen Helferinnen auf La Maddalena gefunden, ins Rifugio gebracht und dort liebevoll (medizinisch) umsorgt.

Mein Weg mit respekTiere

Als ich die Rifugio-Fotos von Fiocco sah, war ich nicht nur erleichtert und glücklich, sondern auch fest entschlossen, respekTiere nach Kräften zu unterstützen. Genau das tue ich: Zum einen mit Spenden und als Multiplikatorin, zum anderen mit meinen Fähigkeiten im Presse- und Öffentlichkeitsbereich. Mit jeder Menge Freude und dem festen Glauben daran, dass jede/r einzelne von uns aktiv zu einer Welt beitragen kann, in der jedes Leben einen echten Stellenwert hat.