Martin (17.07.2020)

 

29.01.2020 - „M“ wie Mensch, „M“ wie Monster, „M“ wie Martin und „M“ wie Mai ...

Wir sehen MARTIN auf den Fotos. Wir sehen einen Hund, der als Welpe dem MENSCHEN anvertraut wurde und jeder, der je im Leben mit einem Welpen zu tun hatte weiß, wie sehr sie sich nach Liebe sehnen, nach Spiel, wie offen und wie lebensfroh sie sich dem Menschen bedingungslos anvertrauen.

Und so kann einem das, was man sieht, nur die Tränen in die Augen treiben. Aus dem Menschen, der Martin aufnahm, wurde ein MONSTER. Er hat Martin im Industriegebiet von Tempio als Wachhund angesiedelt, ihm ein Halsband angezogen und ihn sich selbst überlassen.

So wurde aus dem verspielten Welpen ein einsamer Hund, der wuchs und wuchs und wuchs…! Das Halsband wuchs nicht mit und so fiel einer Mitarbeiterin einer angesiedelten Firma ein Hund auf, der immer wieder Erstickungsanfälle hatte, verzweifelt und schreiend versuchte, sein würgendes Halsband loszuwerden, welches sich schon längst ins Fleisch gebohrt hatte.

Das war im MAI letzten Jahres. Seitdem versuchte man, den mittlerweile traumatisierten Martin einzufangen um ihm zu helfen. Leider vergebens und es dauerte lange, bis die Hilferufe den Weg zu Giovannamaria in Calangianus fanden, unserem Kontakt vor Ort.

Sie organisierte, dass der ortsansässige Tierarzt Martin mit einem Betäubungsgewehr betäuben und fangen würde. Nach vielen erfolglosen Versuchen ist dies nun endlich am Wochenende gelungen. Martin konnte betäubt werden und wurde sofort einer Notoperation unterzogen.

Auf ihn wartet jetzt eine längere Genesungsphase und ein langer Weg, wieder Vertrauen zum Menschen aufzubauen. Ein kleines Team von Menschen im Industriegebiet hat sich bereit erklärt, sich Martin nach seiner Freilassung anzunehmen und ihm den Kontakt zu schenken, den er selbst zulässt, ihn zu füttern und medizinisch im Auge zu halten.

Auf uns wartet eine hohe Rechnung, denn nicht nur die Operationskosten müssen beglichen werden sondern auch die diversen Fangversuche mit dem Betäubungsgewehr. Wir sind es Martin schuldig und wünschen uns, dass sich in die Reihe der M-Begriffe auch der Begriff MITGEFÜHL einreihen lässt, der diese furchtbare Geschichte zum Guten wendet.

Martin und wir danken Ihnen von ganzem Herzen für Ihre Hilfe!

 

Aktualisierung 17.07.2020:

Martin - ein neues Leben ohne Zwang

 

Wir hatten von Martins langem Weg berichtet, dieser Weg hat jetzt eine gute, sehr gute Richtung eingeschlagen und wenn Martin mitspielt, ist dieser Weg jetzt im Industriegebiet – seinem neuen Zuhause – erst einmal zu Ende und er ist angekommen.

Dort, nicht weit entfernt von dem Ort seiner Leidensgeschichte lebt Martin jetzt in selbstbestimmter Freiheit mit der Versorgung, die er benötigt und die er zulässt. Das wunderbare ist, dass es jetzt für Martin keinen Zwang mehr gibt.

Wenn man bedenkt, dass das, was ihm die Luft zum Atmen abgeschnürt hat ja auch Zwang war, so ist es jetzt umso wichtiger, auf alles zu verzichten was mit Zwang zu tun hat.

Martin wird täglich gefüttert. Manchmal nähert er sich dem Auto, welches sein Futter bringt, manchmal bleibt er in sicherer Entfernung auf der Wiese liegen und beobachtet …. es erfüllt uns mit sehr viel Freude und Mut, Martin so zu sehen und unser Dank gilt ganz besonders Ihnen, dass Sie das möglich gemacht haben.

Mögen wir noch so engagierte Menschen vor Ort auf der Insel haben und noch so viel Glück bei der Operation, ohne jemanden, der hilft, all das zu bezahlen, geht es nicht.

Auch das Futter von Martin, über das er sich jeden Tag freut , muss ja angeschafft werden und dazu hat respekTiere seine Zusage gegeben. Zu groß war die Sorge, dass eine adäquate Ernährung, die ja auch Prävention für Krankheiten ist, nicht sichergestellt wird. Also kaufen wir hochwertiges Futter für Martin und suchen daher liebevolle Paten, die uns bei der Finanzierung durch ihre Patenschaft helfen.

Bitte unterstützen Sie Martin mit einer Spende oder Patenschaft Spezial, die sie bereits ab 5 Euro monatlich oder auch gerne mit einem höheren Betrag abschließen können, um seine kostenintensive Versorgung dauerhaft gewährleisten zu können.

Fragen zur Patenschaft beantworten wir Ihnen gerne unter: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Spenden können Sie unter dem Stichwort (Verwendungszweck) "Martin"* an folgende Bankverbindung richten:

Kontoinhaber: respekTiere e.V.
Stadtsparkasse Mönchengladbach
IBAN:DE20 3105 0000 0003 3761 26
BIC: MGLSDE33

oder 

Direkt spenden können Sie aber auch über PayPal. Bitte auch hier den Verwendungszweck bzw. Stichwort "Martin"* eintragen! 

*Sollten mehr Spenden eingehen, als für das jeweilige Patentier benötigt werden, verwenden wir die überschüssigen Beträge satzungsgemäß für ein anderes Patentier, um die entstandenen Kosten abzudecken.

Eine Spendenquittung erhalten Sie automatisch im Januar/Februar 2021.

Wir und ganz besonders Martin danken Ihnen von ganzem Herzen für Ihre Hilfe!

Grazie mille di cuore!