Vivo (06.03.2020)

 

Vivo konnte am 06.03.2020 auf eine Pflegestelle reisen.

 

 

Hier zur erinnerung die Geschichte von Vivo:

 

Vivo – wenn wichtige Zeit unbemerkt verstreicht

Unsere 4 Geschwisterchen Vanda, Varen, Vivo und Volo sind weit ab von Zivilisation und Trubel geboren worden. Ihre Mutter, eine verwilderte Jagdhündin, womöglich einst einem Jäger entkommen, hat es sich zur Aufgabe gemacht ihr Leben ohne menschlichen Kontakt zu bestreiten und so wuchsen auch ihre Welpen völlig isoliert auf. Als die vier Welpen etwas mobiler wurden, waren sie etwas unvorsichtiger als ihre Mutter und so wurden sie entdeckt und eingefangen. Freilebende Hunde werden in Italien von der Regierung nicht akzeptiert und so wurden sie in unser Rifugio gebracht.

Da sie einen bedeutenden Lebensabschnitt ohne menschlichen Kontakt, ohne menschliche Zuneigung verbracht haben, bringen alle vier Hunde Defizite mit, die mit viel Geduld und Verständnis abgebaut werden müssen. Hier sind die besonderen Menschen gefragt, die vorerst nichts erwarten und bereit sind den Junghunden die Welt zu erklären und ihnen Sicherheit zu vermitteln. Ein souveräner Ersthund kann hierbei eine große Hilfe sein und das Eis brechen.

Vivo zeigt sich im Auslauf relativ offen und neugierig und guckt sich hier viel von den anderen Hunden ab. Auch fremde Menschen (männlich wie weiblich) findet er interessant und nimmt sogar vorsichtig Kontakt auf.

Wir arbeiten im Rifugio regelmäßig daran, die Unsicherheit der Jungspunde immer weiter zu minimieren, jedoch würde dies in einem eigenen Zuhause sicherlich viel besser vorangehen. Wenn Sie sich dieser Aufgabe gewachsen fühlen und Vivo ein sicheres und geborgenes Zuhause für immer geben möchten, dann melden Sie sich ganz schnell bei seiner Vermittlerin. Umso schneller Vivo mit seiner neuen Familie zusammenwachsen darf, umso besser! Lassen wir nicht noch mehr unnötige Zeit verstreichen!