Lexi
Unendlich traurig mussten wir unser kleines Mädchen ganz überraschend und viel zu früh gehen lassen. Sie war so bescheiden, freundlich zu Jedermann, immer gut gelaunt, ein absoluter Sonnenschein. Sie liebte es stundenlang mit unserem Sugar auf der Wiese im Garten rum zu tollen. Lexi war ein passionierte Diebin. Es war ein Sport für sie bellend zum Zaun zu rennen und somit alle anderen dorthin zu locken. Schnell wie der Wind rannte sie dann zurück um allen anderen die Näpfe zu leeren.

Nach dem Tod unserer Keny hat sie deren Platz eingenommmen. Sie mochte es, wenn hier Pflegewelpen waren und die hatten absolute Narrenfreiheit bei ihr. Der kleine Pflegehund Raffi durfte sich sogar mit Sugar zu ihr ins Körbchen quetschen.
Schnell den beiden Welpen ein wenig die Schnauze abgeleckt und dann haben alle drei eng aneinander gekuschelt seelig geschlafen.

Es ist immer ein schrecklicher Moment, wenn man eine geliebte Fellnase gehen lassen muss. Sie hat nahezu 7 Jahre jede Nacht an unserem Fußende geschlafen, ihre bedingungslose Liebe wird uns schmerzlich fehlen. Wir hatten schon viele Fellnasen hier bei uns, aber keiner von ihnen hat sich selbst nach 5 minütiger Abwesenheit so ausgelassen gefreut, wenn wir zurückkamen. Da flogen durchaus schon mal die Brötchen durch den Flur wenn sie beim Hochspringen die Tüte aufgerissen hatte. Auch dies war ein Sport für sie- sie wusste dann gabe es eine Brötchen-Runde für alle Vierbeiner.

Nun ist Lexi bestimmt schon auf Wolkenspielwiese, hat ihre Mutter Keny getroffen, und tobt wieder fröhlich. Und irgendwann wird sich Lexi bis an den Rand der Wolkenspielwiese trauen, nachts, wenn es auf der Erde dunkel ist, wird hinabschauen und ganz leise rufen, so dass nur wir es hören: "Seid nicht mehr traurig, mir geht es gut, aber lasst meinen Platz bei euch nicht leer, es gibt so viele arme Hundeseelen, die ein warmes Zuhause suchen!".

Lexilex wir vergessen dich nie. Danke für die schöne Zeit mit dir. Karin, Günter, Maurice und ganz besonders Suggi, dem du eine Freundin, eine Spielkameradin, eine Ersatzmutter und oft eine lebende Wärmflasche warst. Sugar hat die Liebe von dir erfahren dürfen , die ihm seine eigene Mutter leider nicht geben durfte, da er mit nur knapp 2 Wochen auf Sardinien ausgesetzt wurde.