Connor (10.08.2019)

Nach ein paar Umwegen hat auch unser Connor sein perfektes Endzuhause gefunden. Connor ist endlich am 10.08.19 zu seiner neuen Familie nach Königswinter gezogen.

Die hundeerfahrene Familie ist über das neue Familienmitglied sehr glücklich und Connor ist endlich angekommen. Als nächstes steht der Start in der Hundeschule auf dem Plan.

Wir wünschen der Familie mit Connor ganz viel Spaß und  viele tolle erlebnisreiche Jahre zusammen!

 
ein paar Worte der neuen Familie:

Happy End für Connor

In Abwandlung von Loriots Bonmot „Ein Leben ohne Hund (Mops) ist möglich, aber sinnlos“ begaben wir uns auf die Suche nach einem neuen Vierbeiner, der unser Leben teilen soll. Bei respekTiere fanden wir Connor, der unsere Herzen im Sturm eroberte. Ein erster Besuch bei der Pflegefamilie in Duisburg war schnell vereinbart, aber der junge Herr schien „not amused“ und pöbelte uns ein wenig an. „Einfach nicht beachten und warten, bis er auf sie zukommt“, riet Pflegeherrchen Peter Weiland und sollte Recht behalten. Ein paar Leckerlis später war das Eis gebrochen, ein Rückbesuch im Siebengebirge konnte verabredet werden. Schnell stand fest: Wir wagen es und so zog Connor Anfang August mit Körbchen, Lieblingskuscheltier und noch ein paar Futtervorräten bei uns ein. Der Garten wurde sofort erschnüffelt und es war sehr schön zu beobachten, wie er sich im Gras wälzte und sich sichtlich wohl fühlte. Für unsere Fitness sorgt er ganz nebenbei, denn die gemeinsamen Hunderunden durch Felder und Wälder machen uns allen viel Spaß, wenn auch noch am „Zugverhalten“ an der Leine gearbeitet werden muss. Connor entpuppte sich als wieselflinker Jäger, der es bevorzugt auf Mäuse und Vögel abgesehen hat. Groß die Enttäuschung, wenn ein Eichhörnchen noch flinker als er wieder im Baum verschwindet und ihn dann von oben mit seinem Gezeter noch reizt. Mit einem Schweineohr oder einem Knochen bestochen, bleibt er kurz allein daheim, allerdings sollten die „Bestechungsgelder“ groß oder dick genug sein, um ihn vom Umdekorieren des Hauses abzuhalten. Ab morgen ist Hundetrainer angesagt und wir sind schon mächtig gespannt, was unser Hausgenosse von dieser Idee hält. Lassen sich Hundetrainer auch anpöbeln? Wir werden es erfahren und dann weiter berichten – so viel als erstes von unseren Erfahrungen mit Connor, dem sardischen Dickkopf, der jeglicher „Sinnlosigkeit unseres Lebens“ vorbeugt. Beste Grüße, Madeleine und Hubert
 


Hier zur Erinnerung Connors Geschichte:

Connor wurde am 23.03.2019 von einem jungen Pärchen im Rifugio abgegeben. Er kommt aus einer  schlechten Haltung und gehörte einem Besitzer mit mehreren Hunden, der offensichtlich Boxer bevorzugt; mehr wissen wir leider nicht über diesen tollen Hund. Connors Maske im Gesicht und sein Verhalten lassen einen Boxer erkennen. Er ist ca. 7 Monate alt (Stand Anfang April 2019), ca. 45 cm groß und ein ganz normaler junger und gesunder Mischlingshund mit vielen Flausen im Kopf.  Derzeit ist Connor noch etwas unsicher, er fasst aber sofort Vertrauen und ist sehr neugierig. Die Katzen fand er sehr spannend, hat aber nicht aggressiv oder nervös drauf reagiert. Das Eingesperrtsein in der Box mag er gar nicht und er leidet, denn er ist Freiheit gewöhnt. Ihm fehlt besonders der Bezug zum Menschen, da er nicht auf der Straße geboren wurde. Connor ist ein verspielter Rohdiamant. Er ist dankbar für jede Zuwendung und Streicheleinheit, für die im Rifugio leider nicht viel Zeit bleibt, denn es fehlen die vielen Hände!

Update Juli 2019

Unser lieber Connor durfte am 22.06.2019 mit unserem Transportbus von Sardinien in sein neues Zuhause nach Bayern ausreisen. Das Glück schien für alle perfekt. Seine neue Familie erwartete ihn schon sehnsüchtig und sie verliebten sich auch direkt in ihn. Das Glück vom neuen Zuhause hielt leider nicht lange an:

Die 3 Katzen der Familie waren jedoch eher wenig erfreut über das neue Familienmitglied, auch Connor machte mit ihnen Jagdspiele und verschreckte sie natürlich; die Katzen ließen sich dann auch erstmal nicht mehr blicken.

Trotz aller Bemühungen seitens der Familie wurde die Lage nicht entspannter und daher musste Connor leider bereits am 29.06.2019  auf eine  neue Übergangspflegestelle in Duisburg umziehen, wo er leider aber auch nicht sehr lange bleiben konnte.

Er lebte dann dort mit 2 Hündinnen, die ihm halfen, den Alltag in Deutschland kennenzulernen und wo er erstmal in Ruhe ankommen durfte. Genau das hatte er gebraucht nach dem Trubel und fühlte sich „pudelwohl“ dort.  Er zeigte sich weiterhin sehr menschenbezogen und verschmust, fügte sich gut in sein neues „Rudel“ ein und gab sich mit allem Mühe es richtig zu machen. Alle waren sehr begeistert, wie lieb er ist.  Mit dem Alltag in Deutschland hatte er keinerlei Probleme, er ist sehr lernwillig und passt sich gut an.

Connor lebte im Tierheim in einem buntgemischten und großen Rudel und war immer sehr sozial, eher der ruhigere Typ und lieb mit allen, auch mit den Welpen. Nur bei Fremden bleibt er lieber erstmal auf Abstand, jedoch fasste er auch im Tierheim schnell zu Besuchern Vertrauen, wenn diese mit Ruhe auf ihn zugingen.