Yuma (07.05.2019)

Endlich ist es soweit, Yuma hat nun kann nun auch sagen: „Ich habe eine eigene Familie“. Es war ja nicht ganz so einfach für Yuma und ein Pflegestellenwechsel war nötig, damit die Maus endlich ankommen durfte, doch nun mag man sie auch nicht mehr gehen lassen und seit 07.05.2019 ist sie nun offizielles Familiemitglied. Und was sagt Yuma dazu? Lesen Sie selbst:

Hallo ihr Lieben, Yuma hier. Habt ihr schon gehört, ich darf bleiben!! Ich freu mich, dass das geklappt hat.

Ich habe meine Menschen ausgiebig getestet, indem ich eine Weile mal nicht so mitgemacht habe (ihr Menschen nennt das Pubertät, glaub ich). Jetzt bin ich auch ganz sicher, dass sie mich wirklich liebhaben. 

Ich hab mich hier toll eingelebt, meine vierbeinigen Rudelmitglieder find ich alle total super, auch die Katzen, obwohl die leider nie mit mir spielen wollen. Na ja, schmusen ist ja auch ok, und zum Spielen hab ich ja Jetty, Benny, Lola und Malou.

Alle hier freuen sich mit mir, zur Feier des Tages gab es eine große Wurstsuche im Garten. Herrchen und Frauchen sagen, ich mach das ganz toll und hätte einen guten Riecher. Mir macht das immer ganz viel Spaß.

Dieses Wochenende war hier in der Nähe eine Hundemesse, von dort haben meine Menschen mir ein neues Halsband und einen neuen Futternapf mitgebracht, beides in Pink, das steht mir richtig gut. Leckerlis haben wir auch bekommen, die fand ich erst etwas komisch, so lange Dinger, die kannte ich noch nicht, aber der Geruch war verlockend, also hab ich vorsichtig probiert. Das Zeug schmeckt sogar ganz ausgezeichnet, hätt ich gar nicht gedacht.

Am Dienstag gehen wir wieder in die Hundeschule zur Spielstunde, das ist immer spannend. Letztes Mal wollte eine riesige Dogge mit mir spielen, die Aufforderung war wie ein kleines Erdbeben, da hab ich mich dann doch noch nicht getraut und hab mich hinter meinem Rudel versteckt, die passen gut auf mich auf, besonders Lola. Da haben aufdringliche Kerle keine Chance.

So, jetzt bin ich müde, mein Bettchen ruft.

Vielen, vielen Dank euch allen von respekTiere, dass ihr so gut für mich gesorgt habt. Ohne euch hätte ich mein Rudel nie gefunden. Ich bin jetzt richtig glücklich und zufrieden.

Viele liebe Grüße

Eure Yuma


Und so fing alles an: 

Geboren in den Bergen von San Pasquale, ihre Mama eine freilebende Maremmanohündin, die bisher jedem Einfang- und Kastrationsversuch entgehen konnte, das ist Yuma, die zusammen mit ihrer Schwester Yaska von der Straße gerettet und in unser Rifugio gebracht werden konnte. Beide waren von Hunger ausgezehrt, schmutzig und zerrupft, am Ende ihrer Kräfte.

Weihnachten 2017 konnten die beiden nach Deutschland reisen, in unterschiedlichen Pflegestellen ihr erstes Zuhause finden. Yaska entwickelte sich schnell sehr gut und fand bereits im Frühjahr ihre eigene Familie. Yuma dagegen tat sich sehr schwer bei ihrer Pflegefamilie. Nachdem sie sich dann immer mehr zurückzog und trotz allen Versuchen kein Vertrauen aufbaute, konnten wir sie Anfang Juni 2018 in einer anderen Pflegestelle unterbringen.

Und hier blüht die Süße auf. Die vorhandenen Hunde lassen sie nun neugierig in die Welt schauen und auch zu Pflegeherrchen und -frauchen entwickelt sich zunehmend Vertrauen und Zuneigung.