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13.05.2019 - Liccia - Das traurige Ende einer Familie!

Liccia - Das traurige Ende einer Familie!

Liccia, Conca und Ulisse waren einst der Grund und Sinnbild für den Aufbau unserer Auffangstation.

Die drei Hunde verbrachten 2004 bis 2013 im Canile europa. 2004 konnten wir nicht verhindern, dass Liccia mit ihren Welpen eingefangen und weggesperrt wurden. 9 ganze grausame lange Jahre. Gekämpft um sie haben wir immer, vergessen haben wir sie nie. Allerdings erst mit der Auflösung der Kooperation der Gemeinde mit dem Canile europa und dem Bau unserer eigenen Auffangstation könnten wir sie befreien. Endlich!

2013 zogen die drei vom Leben gezeichneten Hunde in unsere Auffangstation ein. Sie hielten sich aneinander fest wie sie es in ihrem bisherigen Leben immer getan hatten. Sie hatten ja ihr nur einander.

Mit viel Liebe und einem eigenen Gehege begannen die drei sich im Rifugio einzuleben. Sie gaben einander Halt. Im Januar 2017 verstarb dann Ulisse, dessen Gesundheitszustand über die Monate immer schlechter wurde, seine Schwester Conca folgte ihm bereits im März 2017 aufgrund eines Knochenkrebsleidens.

Alleine zurück blieb ihre Mutter Liccia, die sich so zart von Conca verabschiedete, wie nur eine Mutter es tun konnte. Einen Anblick, den wir in unserem Leben niemals vergessen werden, weil er so voller Liebe und Trauer war. Niemand der etwas Ähnliches gesehen hat, würde jemals behaupten, dass Tiere keine Gefühle haben.

In der nun folgenden Zeit vergesellschaften wir Liccia immer wieder mit anderen Hunden, zu denen sie aber keine wirkliche Bindung aufbaute. Im August 2018 wagten wir das Experiment und versuchten sie auf unserer Piazza anzusiedeln und das Experiment glückte.

Mehr als einmal brachte sie uns zum Lachen, weil sie ein Futternapf stibitze. Im Alter entwickelt Liccia ihren Schalk im Nacken und wir freuten uns, wie sie aufblühte. Sie hatte es so sehr verdient.

Lesen Sie hier die Geschichte von Liccia mit weiteren Links zu Conca und Ulisse.

Nun ist Liccia im stolzen Alter von 17 Jahren friedlich eingeschlafen. Am Abend suchte sie noch die Nähe der Helferin, holte sich ihre Streicheleinheiten, am Morgen lag sie einfach da und war friedlich eingeschlafen.

Sie ging wie sie immer war. Ruhig und ohne große Aufmerksamkeit zu wollen oder zu beanspruchen.

Wir bleiben traurig zurück und machen uns Mut damit, dass wir für diese Familie, die jetzt an einem anderen Ort wieder vereint ist, etwas Großartiges bewegt haben, von denen viele weitere Tiere profitiert haben und noch profitieren werden. Unsere Auffangstation! Sie waren was uns bewegte etwas zu verändern. Deshalb werden sie für immer bei uns und für immer Bestandteil unserer Auffangstation sein.

Liccia, jetzt seid ihr als Familie wieder vereint. Wir werden weiterkämpfen, weil ihr uns jeden Tag zeigt, dass der Kampf sich lohnt! Die Tränen werden zu unserem Motor, für Euch!