Elfo (13.08.2021)

04.01.2018 - Elfo - Wenn Aufgeben keine Option ist

  • Oberschenkelbruch.
  • Bruch des Rückenwirbels.
  • Gelähmte Hinterläufe.
  • Und erst vier Monate alt.

Elfo wurde angefahren und hat überlebt. Wie auch immer er das geschafft hat. Schon bei seiner Ankunft im Rifugio war klar: das ist schlimm. Nach der Röntgenaufnahme ist es gewiss. Das ist schlimmer.

Wenn wir den Entscheidungsprozess, die Gespräche mit Ärzten, mit den Kollegen im Rifugio, mit unseren Tierärzten in Deutschland inklusive Fotos und Untersuchungsergebnisse hier darstellen würden, dieser Bericht wäre kilometerlang.

Es liegt jedes Mal in unseren Händen, uns gemeinsam für den Kampf mit dem Hund oder für seine Erlösung zu entscheiden. In diesem Fall wog die Entscheidung mehrere Zentner.

Getroffen hat sie letztendlich Elfo selber, der dir in die Augen schaut, dein Herz trifft und stumm sagt: wenn ich das bis hierher, bis zu dir geschafft habe, dann kannst du doch jetzt mit mir gehen, oder?

Wir haben uns dazu entschlossen, Elfo nach seiner Stabilisierung und Schmerzbehandlung zu operieren. Die Risiken waren hoch, denn ein neurologisches Problem, das im Nachgang der OP dennoch dazu hätten führen können, dass alles umsonst gewesen wäre, konnte nicht ausgeschlossen werden.

Das Risiko, einen recht großen Hund mit gelähmten Hinterpfoten zu behalten, der weder Kot noch Urin absetzen könnte.

Die Operation ist gut gelaufen und inzwischen kann Elfo sein Geschäft alleine verrichten. Wir hatten es kaum zu hoffen gewagt, aber Elfo ist sensationell. Selbst nach jahrelanger Arbeit und unzähligen Schicksälen erstaunt es auch uns alte Hasen immer wieder, was Hunde wie Elfo in der Lage sind zu leisten.

Elfo wollte leben. Elfo wird leben. Was auch immer das Herz auf Pfoten noch braucht, er soll es bekommen. Helfen Sie uns, Elfo in ein Leben zu begleiten, das einem Welpen angemessen ist. Wir bitten Sie aus tiefster Seele,  mit einer Spende zu unterstützen.

 

Aktualisierung 27.04.2018:

Elfo - Endlich in Deutschland!

 

Nachdem Elfo sich im Rifugio bereits gut entwickelt hat und dort auch schon die ersten Schritte, zwar nicht ganz auf vier Beinen, aber dennoch gelaufen ist, war für uns klar, da geht noch mehr. So konnten wir ihn am 07.04.2018 nach Deutschland zu einer liebevollen und versierten Pflegemama kommen lassen, um alles Weitere in die Wege zu leiten.

Elfo zeigt sich hier besonders lebensfroh und schleicht sich ganz schnell in jedes Herz ein. Er ist ein kleiner Charmeur und freut sich über jeden Kontakt zu Hund, Katz und Mensch.

Er möchte spielen und laufen, doch oft lassen seine Kräfte noch frühzeitig nach und Schmerzen in den kleinen Beinchen bremsen ihn aus, zumal das rechte Bein zzt. noch nicht wirklich einsatzfähig ist. So nutzt er aber sehr gerne den Garten in seinem Pflegezuhause, den er über eine selbstgebaute Rampe erreichen kann und genießt zzt. ausgiebig das sonnige Wetter.

Am 16.04.2018 war nun die erste Vorstellung beim Orthopäden hier in Deutschland. Aufgrund des Schmerzverhaltens von Elfo konnte man zunächst nur lockere Röntgenaufnahmen machen. Die Befunde sind einerseits niederschmetternd, lassen andererseits aber auch hoffen:

Die Osteosyntheseplatte, die im rechten Bein eingesetzt wurde, hat sich gelöst. Dies scheint auch schon eine Weile zu bestehen, daher hat sich in der Zeit der Instabilität ein Pseudogelenk bzw. Verknöcherungen gebildet, die, ebenso wie die Platte, entfernt werden müssen. Gleichzeitig muss unter Sedierung ein CT der mittleren Wirbelsäule bis Becken, sowie ein Röntgen der Beine erfolgen, um genauere Prognosen und Möglichkeiten beurteilen zu können.

Alles zusammen könnte in einem Eingriff, zunächst CT und Röntgen, anschließend die Versorgung des rechten Beines, erfolgen. Das alles sprengt aber auch unsere finanziellen Möglichkeiten. Der Kostenvoranschlag für diese Maßnahme lautet auf 1.900,00 Euro. Es steht aber jetzt schon fest, dass Elfo in einem halben Jahr noch einmal operiert werden muss, um die Platte wieder zu entfernen. Was sich ansonsten noch aus den Röntgen- und CT-Bilden ergibt, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall wird aber eine lange Zeit Physiotherapie nötig sein.

Klar ist, dass Elfo immer noch große Schmerzen hat und ohne eine weitere Behandlung sein Leben lang Schmerzen haben wird.

Dennoch, als wir uns für Elfo entschieden haben, haben wir auch entschieden, den ganzen Weg zu gehen, selbst wenn uns die Kosten erschlagen. Elfo hat es so verdient, er ist ein kleiner Kämpfer und das muss doch belohnt werden.

Elfo wollte leben. Elfo wird leben. Was auch immer das Herz auf Pfoten noch braucht, er soll es bekommen, aber dafür sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen:

Helfen Sie uns, Elfo in ein Leben zu begleiten, das einem Junghund angemessen ist. Wir bitten Sie aus tiefster Seele, ihn mit einer Spende zu unterstützen.

 

Aktualisierung 29.04.2019:

Elfo hat es geschafft ...

 

Er hat seine Operationen gut überstanden, alles ist gut gelaufen. Seine Knochen sind soweit es möglich war gut zusammengewachsen und zwischenzeitlich konnte auch die Osteosyntheseplatte wieder entfernt werden.

Nun heißt es vorsichtiger Muskelaufbau ohne Überanstrengung. Regelmäßige Spaziergänge mit steigender Länge und soziale Kontakte helfen da ganz besonders gut.

Elfo läuft gute Strecken am Stück, ohne zu pausieren. Langes Stehen und Sitzen klappt noch nicht so richtig, aber rennen, laufen und toben dagegen schon sehr gut. Zzt. braucht er aber noch alle paar Tage ein Schmerzmittel. Er überschätzt sich gerne selbst und man muss ihn rechtzeitig bremsen.

Aber er ist einfach nur glücklich, wenn er mit Artgenossen spielen kann. Er ist dabei zwar manchmal Grobmotoriker und kommt nicht bei allen so gut damit an, aber Elfo selbst findet einfach alle Hundekumpels prima. Auch alleine bleiben klappt einfach besser mit einem Kumpel.

Er wird sicher nie so ganz rund laufen und immer wieder Schmerzmittel oder auch physiotherapeutische Unterstützung benötigen, aber unser kleiner Kämpfer freut sich so des Lebens, dass wir auf keinen Fall bereuen, dass wir mit ihm diesen Weg gegangen sind.

Heute möchten wir Elfo als SOS Tier verabschieden, freuen uns aber sehr, wenn sie uns mit einer Patenschaft unterstützen, damit wir ihn weiterhin mit gutem Futter, Physiotherapie und Schmerzmittel versorgen können.

 

Aktualisierung 12.08.2020:

Elfo - Ein Kämpfer mit Herz ...

 

Von seiner Pflegestelle wird Elfo als ein absoluter Herzensbrecher beschrieben, der sowohl alle Menschen als auch seine Artgenossen liebt. Er genießt es mit anderen Hunden zu spielen und zu toben. Da er sich manchmal überschätzt, muss er immer mal wieder ein wenig ausgebremst werden.

Elfo ist ein sehr aufgeschlossener Hund, der Spaziergänge und die Zeit draußen in der Natur zu schätzen weiß. Auch mit dem Laufen funktioniert es zurzeit sehr gut.

Er ist überwiegend schmerzfrei und benötigt nur noch nach Bedarf Schmerzmittel. Eine physiotherapeutische Behandlung ist momentan ebenfalls nicht erforderlich. Durch seine Kastration ist Elfo etwas mehr zur Ruhe gekommen.

Sehen Sie hier ein kleines Video mit Elfo.

Wir danken Elfos Pflegefamilie, die schon viel mit ihm zusammen durchgestanden hat und ihm nicht von der Seite gewichen ist, sodass er sein Leben in vollen Zügen genießen kann.

Bitte helfen Sie uns dabei, die Kosten für Elfos Unterkunft, Betreuung, Futter und medizinische Versorgung, so lange wie notwendig zu stemmen.

 

Aktualisierung 13.08.2021:

Elfo - trotz Behinderung uneingeschränkt glücklich!

 

Noch vor gut dreieinhalb Jahren war der arme Elfo ein scheinbar hoffnungsloser Fall. Gerade einmal vier Monate alt, wurde der Husky-Mischling von einem Auto angefahren und trug schwerste Verletzungen davon. Dass er mit Oberschenkelbruch, Rückenwirbelbruch und gelähmten Hinterläufen überhaupt überlebt hat, ist schon in sich ein Wunder. Zu unser aller Freude sollte es genauso wundervoll weitergehen: Elfo zeigte sich unglaublich tapfer und kämpfte sich ins Leben zurück.

Im April 2018 durfte er auf eine liebevolle Pflegstelle in Deutschland ausreisen, die den kleinen Kerl durch die notwendige Nachoperation begleitete und ihm seither alle nur denkbare Zuwendung und Fürsorge zukommen lässt. Vor einiger Zeit durften wir Elfo besuchen – er und Hündin Amy, mit der er sich ganz prima versteht, begrüßten uns freudig. Elfo ist ein wilder, selbstbewusster und sehr verschmuster kleiner Kerl geworden, vor dem sich jeder Schuh in Sicherheit bringen sollte, der nicht im Garten enden will. Auch Mäuse teilen unsere Begeisterung für Elfo nicht, denn sie gehören zu seiner bevorzugten Jagdbeute.

Der Igel hingegen, den er vor einiger Zeit stolz ins Haus schleppte, konnte zum Glück unversehrt gerettet und wieder in Freiheit gebracht werden. Mit den Folgen seines Unfalls geht Elfo sehr souverän um: Weil er sein Bein nicht heben kann, erledigt er kleinere Geschäfte auch schon mal im Handstand. Das funktioniert zwar nicht ganz spurenfrei, aber er lässt sich im Zweifelsfall ohne Widerspruch säubern.

Sitzen kann Elfo nicht, aber dafür liegen, laufen und stehen, letzteres allerdings nicht sehr gern; und wenn er sich hinlegen möchte, schiebt er einfach das rechte steife Hinterbein unter sich. Natürlich geht Elfo auch gerne spazieren, seine Kräfte reichen für etwa eine halbe Stunde, wenn es ihm zu viel wird, zeigt er das sofort und greift dann gerne auf den ‚Ich-werde-nach-Hause-getragen-Service’ zurück. Aufgrund seiner großen Vitalität überschätzt er sich natürlich gelegentlich, dann muss ihn seine Familie sanft aber bestimmt ein wenig bremsen.

Nach Elfos Meinung ist das Beste am Spazierengehen und am Gartengang das „Staubsaugen“: Er frisst wirklich alles, was ihm vor die Schnute kommt, insbesondere gebrauchte Papiertaschentücher, und es ist gar nicht so einfach, ihm seine Beute rechtzeitig zu entreißen, bevor er sie vergnügt verputzt. Fressen steht bei Elfo generell hoch im Kurs, und zu seinem Kummer wird er immer mal wieder auf Diät gesetzt.

Aus dem ehemals so gebeutelten Elfo ist also ein kleiner Draufgänger geworden, der das Leben trotz seiner unfallbedingten Einschränkungen in vollen Zügen genießt, keinerlei Ängste kennt und sich auf jeden neuen Tag freut. Dass es ihm heute so gut, hat er seiner unglaublich fürsorglichen Pflegefamilie zu verdanken, die keine Mühen scheut, um ihm das Leben so schön wie möglich zu machen. Die jede Nacht mit ihm aufsteht, weil er aufgrund seiner Behinderung nicht so lange „aufhalten“ kann. Das liebe Tier wiederum ist seinen Menschen so sehr ans Herz gewachsen, dass sie ihn niemals mehr hergeben möchten und sich dazu bereit erklärt haben, Dauerpflegestelle für Elfo zu werden.

Wir möchten an dieser Stelle Elfos Familie von Herzen dafür danken, dass sie seit Jahren alles nur Menschenmögliche für den Kleinen tut. Und wir möchten Sie darum bitten, Elfos Pflegestelle dabei zu unterstützen, die nicht unerheblichen Kosten für Betreuung, Futter und medizinische Versorgung auch in Zukunft bewältigen zu können, damit Elfo noch viele Jahre so uneingeschränkt glücklich leben kann!

Begleiten Sie Elfo auf seinem weiteren Weg mit einer Patenschaft Spezial, die sie bereits ab 5 Euro monatlich oder auch gerne mit einem höheren Betrag abschließen können.

Fragen zur Patenschaft beantworten wir Ihnen gerne unter: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Spenden können Sie unter dem Stichwort (Verwendungszweck) "Elfo"* an folgende Bankverbindung richten:

Kontoinhaber: respekTiere e.V.
Niederrheinische Sparkasse RheinLippe
IBAN:DE40 3565 0000 0001 0543 29
BIC: WELADED1WES

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Direkt spenden können Sie aber auch über PayPal. Bitte auch hier den Verwendungszweck bzw. Stichwort "Elfo"* eintragen! 

*Sollten mehr Spenden eingehen, als für das jeweilige Patentier benötigt werden, verwenden wir die überschüssigen Beträge satzungsgemäß für ein anderes Patentier, um die entstandenen Kosten abzudecken.

Eine Spendenquittung erhalten Sie automatisch im Januar/Februar 2022.

Elfo dankt Ihnen aus tiefster Seele für Ihre Unterstützung!

Wir sagen Ihnen tausend Dank! Grazie mille!