Macchia (23.03.2019)

Macchia, ein weißer Kuschelbär, der sehr lange auf sein Zuhause warten musste. Eine Seele von Hund, anfangs sehr scheu und zurückhaltend, nach und nach immer zutraulicher werdend… und nun endlich war es soweit: Am 23.03.2019 durfte unser Macchia endlich zu seiner „Für immer“ Familie nach München reisen. Dort wartete bereits Anima, die vor vielen Jahren schon von uns in diese Familie vermittelt werden konnte. Sie darf ihn nun unter ihre Pfötchen nehmen und ihm alles zeigen.

Schon am ersten Tag hat Macchia sich ausgiebig bürsten lassen und das sichtlich genossen. Nach vier Tagen ging es auf den ersten Spaziergang und auch dieser hat recht gut funktioniert. Macchia scheint einfach froh zu sein, seine Menschen gefunden zu haben. Seine neue Freundin Anima ist an seiner Seite und auch das genießt er.

Fremde Menschen sind ihm aber noch fremd und so geht er am liebsten spazieren, wenn ihm keine Menschen begegnen und passt dabei sehr genau auf, dass sein Herrchen immer bei ihm bleibt.

Sein „Papa“ sagt: „Er ist einfach ein Schatz und macht große Fortschritte, vor allem was den Aufbau von Vertrauen betrifft.“

Wir freuen uns, dass Macchia sich so wohl fühlt und wünschen ihm und seiner Familie eine schöne und lange gemeinsame Zeit.

Und so fing alles an…
 
Macchia – warum sieht ihn denn keiner?

Die fünf hübschen Geschwister Macchia, Mango, Menta, Milo und Mirto wurden bei einem Schäfer geboren, wie viele ihrer Geschwister zuvor, die leider nicht so viel Glück wie diese Fünf hatten. Durch unsere langjährige Aufklärungsarbeit konnten wir die Welpen übernehmen und im Gegenzug nun endlich die Mutterhündin kastrieren. Nur so können wir das Töten von ungewollten Welpen verhindern, was leider immer noch weit verbreitet ist.

Macchia ist nun schon zu einem wunderschönen stattlichen Junghund herangewachsen.  In seiner vertrauten Umgebung wirkt er ungemein gelöst und zufrieden, keine Spur von anfänglichem Misstrauen, oder der HSH Hund typischen Distanz. Er sucht den Menschen, möchte gestreichelt und angefasst werden, lässt sich zum Spiel auffordern und sich wieder beruhigen.

Mit den anderen Hunden im Gehege geht er äußerst sanft um, wobei er es nicht so toll findet, wenn diese gestreichelt werden und er gerade nicht. Da drängelt er sich gerne mal wieder in den Vordergrund.
 
Für Macchia suchen wir Menschen, die mit Geduld, liebevoller und klarer Führung viel Sicherheit vermitteln und ihm so den Start in seiner neuen Umgebung erleichtern. Menschen, die um das Wesen eines Herdenschutzhundes wissen und gerne viel Zeit mit ihm verbringen möchten, um mit ihm einen souveränen Freund an ihrer Seite zu gewinnen…