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11.03.2019 - Rosa - Erinnerungen von Deiner Familie ...

"Du warst ein typischer Maremmano: Zurückhaltend, vorsichtig, skeptisch, wachsam. Berührungen von Fremden hast Du Dich entzogen, jeden intensiv begutachtet, regelrecht kontrolliert. Aber wen Du ins Herz geschlossen hattest, der hatte Dein Vertrauen.

Der Platz hinter dem Tor war Dir der liebste, dort hattest Du alles im Blick. So ruhig und gemütlich Du wirktest, draußen konntest Du blitzschnell werden und Dich zum Horizont davonmachen, wenn es dort nach Deiner Meinung etwas zu erledigen gab.

Auch fremden Hunden konntest Du schnell Deine Meinung sagen, wenn sie den von Dir geforderten Abstand nicht einhielten. Dieser war Dir auch zuhause wichtig. Pflegewelpen lernten zuerst, dass im Umkreis Deines Körbchens nicht getobt wird.

Eine große Leidenschaft war die Mäusejagd, Du konntest stundenlang buddeln und hattest einen legendären Mäusesprung. Du wusstest, dass ich das nicht so gut fand, daher hast Du erbeutete Mäuse im Maul versteckt, um sie später in Ruhe zu fressen.

Klettern fandest Du auch toll, Felsformationen, Baumstammstapel, Spielplatz-Klettergerüste: Mit der Trittsicherheit einer Bergziege bist Du überall hinauf. Auch kleine Spielchen auf den Spaziergängen fandest Du sehr unterhaltsam, insbesondere die Suche nach Leckereien oder Geschicklichkeitsspiele.

Dann haben Deine Augen gestrahlt und Du bist vor Aufregung fast auf der Stelle gehüpft. Spaziergänge hast Du häufig genutzt, um immer mal zu verschwinden, typisch Maremmano. Plötzlich bist Du in Mais, Getreide, Wald oder Wiese abgetaucht und an ganz anderer Stelle wieder zur Gruppe gestoßen.

Im Winter konnte ich oft Dein Leuchthalsband weit weg durch die Gegend hüpfen sehen. Zuhause angekommen sind wie aber (fast) immer zusammen.

Dort hast Du ein weiches Körbchen, Streicheleinheiten oder die Pflege mit der Bürste genossen, im Sommer kühle Kuhlen im Garten gegraben und die restlichen vier Rudelmitglieder ruhig, gelassen und souverän gelenkt, ihnen die erforderliche Achtung entgegengebracht oder Dir entgegenbringen lassen.

2015 wurde ein Lymphom festgestellt, operiert und mit Chemotherapie behandelt, Du hast alles entspannt mitgemacht und alles war wieder gut. 2017 kam als Folgeerkrankung ein Tumor im Maul dazu, der zum Glück sehr langsam wuchs und uns Hoffnung auf die damit maximal zu erwartenden weiteren zwei Lebensjahre mit Dir machte, leider kam im folgenden Jahr ein neues Lymphom dazu, welches wieder mit Operation und Chemotherapie behandelt werden sollte.

In Hinblick auf Deine fast 14 Jahre und den Tumor im Maul wollten wir Dir lieber die verbleibende Zeit so angenehm wie möglich gestalten und haben uns zur Behandlung mit Cortison entschieden. Dies wirkte sehr gut,

Du konntest noch einen weiteren Urlaub in Deiner alten Heimat Sardinien verbringen und dort in der LIDA Gino kennenlernen, der ein paar Wochen später zu Dir nach Deutschland kam und den Platz Deines im Vorjahr verstorbenen Freundes Rudolph wieder füllte.

Dann ging es auf einmal ganz schnell bergab mit Dir, Du wurdest immer schwächer, die Spaziergänge strengten Dich an, bis Du gar nicht mehr gehen wolltest und auch kaum mehr fressen mochtest. Hüppi ist in dieser Zeit kaum von Deiner Seite gewichen, obwohl sie bis dahin keine besondere Freundschaft zu Dir pflegte.

Wir haben dann die Tierärztin gerufen, die  Dich an Deinem Platz hinter dem Tor, von uns umarmt und von Hüppi gut behütet, von Deinen Schmerzen befreit hat. Wir hoffen, Du bist jetzt wieder mit Rudolph zusammen.

Danke für die Liebe, das Vertrauen und Freundschaft, die Du uns geschenkt hast und dafür, dass wir so viel von Dir lernen durften.

Den Tordienst haben Hüppi, Ettore und Lola jetzt in Deiner Tradition wechselweise inne, sind dabei aber nicht so gewissenhaft wie Du."

Lesen Sie hier das Happyend von Rosa aus dem Jahr 2008.

Ciao Rosa, Du bist für immer in unseren Herzen!