Menta (01.06.2018)

 

Unsere hübsche Menta hat endlich ihren Lebensplatz gefunden:

Hallo, ich bin Menta, man nennt mich aber Bärle, da mein Papa meint ich sehe aus wie ein großer Kuschelbär. Als Welpe kam ich nach Schaidt, in der schönen Südpfalz, auf Pflegestelle in ein großes Hunderudel. Was soll ich sagen, ich kam sah und siegte.

Nun bin ich ein Jahr alt und habe meine beiden Pflegepapas um die Pfote gewickelt. Ich fühle mich hundewohl hier mit all meinen Hundefreunden. Rund um mein neues Zuhause gibt es viele Wiesen, große Felder und auch viel Wald. Hier unternehmen wir lange Spaziergänge. Auf einem riesigen eingezäunten Grundstück kann ich mit meinen Kumpels so richtig spielen und toben. Eigentlich habe ich immer Action da in unserem Rudel nie Langeweile aufkommt. Wenn meine Herrchen mal weg müssen sind wir auch nicht alleine, denn dann passt die Oma auf uns auf – sie wohnt gerade nebenan. Ich freue mich ein tolles Zuhause gefunden zu haben.

Euer Bärle

 

 


Wie alles begann…

Jahrelang haben wir in der Region von Sassari mit unfassbar viel Geduld und Fingerspitzengefühl eine Schäferfamilie betreut, die noch nie zuvor von Kastration oder medizinischer Behandlung gehört hatten. Wir nutzten den maximalen Spielraum, den sie uns gaben: wir fütterten, leisteten Parasitenprophylaxe, übernahmen die Welpen, die nicht getötet wurden…wir blieben einfach dran. Jetzt haben unsere Überzeugung und unsere Penetranz diese Generation von Schäfern überlebt und die neue Generation ist offen für Lösungen. So ist es uns gelungen, dass wir einen ganzen Wurf Maremmanowelpen übernehmen konnten und das Muttertier im Gegenzug kastrieren lassen konnten. Natürlich sind das immense Kosten, die wir auf uns nehmen, von den Mühen, die Hunde aufzuziehen, zu päppeln, zu pflegen, zu sozialisieren…um dann passende Menschen für sie zu finden, ganz zu schweigen. 

Aber wer den Welpen beim Spielen zusieht, um dann ihre weiche, weiße Schnauze in seinen Händen zu spüren, weiß, dass es der einzig richtige Weg ist. Die Alternative war und wäre auch heute noch das Töten der Welpen. Wir nehmen das als Ansporn, nicht müde zu werden, die Bevölkerung zu sensibilisieren, um noch viel mehr Hunden die Alternative Leben zum Tod schenken zu können. 

Die fünf Maremmanos Menta, Mirto, Milo, Macchia und Mango warten nun sehnsüchtig darauf, dass sie eine eigene Familie mit ihrem Charme verzaubern können….