Yaska (03.03.2018)

 

Unsere weiße Schönheit hat ihre Menschen gefunden. Yaska konnte am 03.03.2018 in ihr neues Zuhause nach Weilerswist ziehen. Dort hat sie HSH erfahrene Menschen gefunden, die sich auf neue Abenteuer mit einem Junghund freuen und dabei viel Zeit und Liebe mitbringen. Wir sind gespannt auf Neuigkeiten und wünschen Yaska und ihren Eltern bis dahin schon mal eine schöne Zeit.

24.05.2018: Yaska hat sich im neuen Zuhause schon sehr gut entwickelt, ihre Eltern schreiben:

Sie hat sich, wie wir finden, sehr gut eingelebt und ist sehr anhänglich. Wir lieben sie sehr. Die ersten Tage war sie noch etwas schüchtern und hat sich alles noch so ein bisschen aus der Distanz angesehen, aber nun kennt sie die Abläufe schon etwas und hat an Selbstvertrauen sehr gewonnen. Sie spielt gern mit dem Nachbarhund und dem Hund meiner Freundin und war auch schon ein paar Mal zur Arbeit mit. Dort wie auch in Restaurants benimmt sie sich mustergültig, liegt unterm Tisch und ratzt bis man wieder gehen will. Wir gehen mehrere Mal am Tag mit ihr spazieren und spielen auch hier im Garten viel mit ihr. Meist nehmen wir sie mit, denn sie fährt sehr gern Auto. Bei fremden Menschen entscheidet sehr die Sympathie, ob sie sich direkt streicheln lässt oder nicht. Es ist erstaunlich zu sehen, wie sicher diese Hunde den Menschen spiegeln. Offene, freundliche, ruhige, gelassene, selbstsichere Menschen mag sie am liebsten. Zuviel Aufmerksamkeit ist ihr suspekt, sie hat wie es ja bei den Herdenschutzhunden wohl üblich ist, einen größeren Bedarf an Individualdistanz. Und das ist auch gut so.

 

 

Zur Erinnerung… so bekam Yaska vor vielen Wochen die Chance ihres Lebens:

Yaska und Yuma sind zwei Welpen eines Wurfes, den eine, uns gut bekannte, freilebende Maremmanohündin in den Bergen von San Pasquale zur Welt gebracht hat. Unsere zahllosen Versuche, die Hündin zur Kastration einzufangen, blieben bisher leider ohne Erfolg. So bleibt uns erst einmal nur, die Kleinen vor einem Leben auf der Straße zu retten, bevor sie überfahren werden oder ins Canile gebracht werden.
Yaska wurde auch angefahren und versuchte dennoch humpelnd vor uns davonzulaufen. Als wir sie endlich sichern konnten, hatten wir ein schmutziges Etwas aus Haut und Knochen, mit kahlen Stellen und schuppiger Haut in den Armen, welches eigentlich schon aufgegeben hatte. 

Das liegt nun einige Wochen zurück. Während der Zeit im Rifugio konnte sich Yaska schon gut erholen und langsam etwas Vertrauen gewinnen. Seit Weihnachten lebt die Maus bei ihrer Pflegefamilie, mit zwei weiteren Hundekumpels und entwickelt sich dort sehr gut. Aus dem schmutzigen Etwas ist mittlerweile eine kleine Schönheit geworden.